14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Droht Schiffen eine Dauerblockade? · Kategorien: Frankreich, Italien, Malta, Mittelmeer, Spanien · Tags: ,

ARD Tagesschau | 14.06.2018

Dass ein Rettungsschiff mit Flüchtlingen an Bord im Mittelmeer blockiert wird, wird kein Einzelfall bleiben. Das sagen Experten nach dem Fall „Aquarius“. Es gibt Hinweise auf einen Geheimdeal.

Von Karin Bensch, ARD-Studio Brüssel

„Wir befürchten, dass es sich bei der Blockade des Rettungsschiffs ‚Aquarius‘ nicht um einen Einzelfall handelt, sondern dass sich das wiederholen könnte“, sagt Ryan Schroeder von der Internationalen Organisation für Migration, kurz IOM.

Die neue italienische Regierung, vor allem der fremdenfeindliche Innenminister Matteo Salvini von der Partei Lega Nord, scheint die Arbeit privater Seenotretter im Mittelmeer auf diese Weise beenden zu wollen. Er sehe die Gefahr, dass Italien und Malta Rettungsschiffe mit Flüchtlingen an Bord dauerhaft blockieren werden, meint auch der SPD-Europapolitiker Arne Lietz. „Malta hat sich klar dafür ausgesprochen, keine Flüchtlinge aufzunehmen. Dort gab es einen Deal mit Italien.“

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14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Ceuta, Melilla: Werden die Rasierklingen auf den EU-Zäunen entfernt? · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

La Vanguardia | 14.06.2018

Interior se propone retirar las concertinas de las vallas de Ceuta y Melilla

El ministro Grande-Marlaska anuncia que el tratamiento a los inmigrantes del Aquarius será el mismo que el que se da a los que llegan en pateras a través de Argelia o Marruecos

El ministro del Interior, Fernando Grande-Marlaska, ha asegurado este jueves que su voluntad es retirar de las vallas de Ceuta y Melilla las concertinas y que pedirá un informe para ver qué otras medidas pueden sustituirlas. Grande-Marlaska ha hecho este anuncio donde ha reconocido que “no es aceptable” ver a personas saltando la verja y que el estudio de su retirada será una de sus primeras decisiones. ”Haré todo lo posible para que las concertinas puedan ser retiradas”, ha apostillado.

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14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Aquarius: Umleitung wegen schlechtem Wetter · Kategorien: Italien, Spanien · Tags:

Wegen schlechtem Wetter nimmt das NGO-Rettungsschiff „Aquarius“ und seine italienischen Begleitschiffe einen Umweg. Die Flotte wird an der sardinischen Ostküste entlang fahren. Der hohe Wellengang hat zu langanhaltender Seekrankheit vieler Bootsflüchtlinge geführt. Schockfolgen der schwierigen Seenotrettung sind verbreitet.

Il Fatto Quotidiano | 14.06.2018

Aquarius, vento a 35 nodi e onde alte 4 metri: la nave deve cambiare rotta. “Migranti esausti e con mal di mare”

Gli operatori della ong Sos Méditerranée a bordo fanno sapere che la Guardia costiera italiana ha stabilito un nuovo tragitto: l’imbarcazione, diretta a Valencia, „proseguirà lungo la costa orientale della Sardegna per ripararsi dal maltempo altrimenti insopportabile per le persone a bordo, esauste, in stato di choc e con il mal di mare“

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14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Angekündigte Schiffskatsastrophen, Kollektivabschiebungen und rechtliche Folgen · Kategorien: Italien, Libyen, Spanien · Tags: , ,

ADIF | 13.06.2018

Morte davanti le coste di Tripoli, naufragio dell’Europa sul respingimento dell’Aquarius

di Fulvio Vassallo Paleologo

Una strage annunciata, davanti alle coste di Tripoli, mentre in Europa divampa la polemica sul respingimento dei naufraghi ancora a bordo della nave Aquarius, diventata un caso internazionale. Perchè di respingimento si tratta, quando si chiudono i porti, anche nei confronti di donne in stato di gravidanza e minori non accompagnati, molti dei quali vittime di abusi. Poco importa che siano inviati sulle navi, ad assistere i migranti nel corso dei trasferimenti fozati, perchè di questo si tratta, operatori del CISOM o dell’UNICEF. La sostanza non cambia. Le persone vengono trasferite da una nave all’altra, entrano in territorio italiano, sono sotto la piena giurisdizione delle autorità italiane, e poi vengono consegnate alle autorità di un altro paese, come avverrà all’arrivo dell’Aquarius e delle navi che la scortano, a Valencia. Anche il Movimento Cinque stelle ha assecondato la politica di sbarramento dei porti di Salvini, con interpretazioni farneticanti del diritto internazionale del mare.

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12. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Oscar Camps, Seenotrettung: „In 48 Stunden mehr erreicht als in Jahren“ · Kategorien: EU, Italien, Libyen, Spanien · Tags: ,

Oscar Camps von der spanischen Seenotrettungs-NGO Proactiva Open Arms weist im Interview darauf hin, dass die 629 Bootsflüchtlinge der „Aquarius“ sofort per Flugzeug oder zu Lande nach Spanien gebracht werden könnten. Der Transport über die lange Meeresstrecke bei Unwetter sei „eine Bosheit“. In Bewertung der Internationalisierung der Seenotrettung und der Aufnahme von Boat-people sagt er: Jahrelang hätten viele am Aufbau eines Netzes von Hafenstädten gearbeitet, die sich zur Aufnahme der Boat-people bereit erklärten. Aber erst jetzt, innerhalb von 48 Stunden, habe eine europaweite Mobilisierung eingesetzt, die Druck auf die EU entfalten wird.

La Vanguardia | 12.06.2018

Óscar Camps: “Lo que ha hecho Italia no lo podía hacer legalmente”

Con la respuesta española “se ha conseguido más en 48 horas que en los últimos dos años”, dice el presidente de Proactiva Open Arms

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12. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Ausharren an Bord der „Aquarius“: Italien bringt Flüchtlinge nach Spanien · Kategorien: Italien, Spanien · Tags: ,

ntv | 12.06.2018

Mehr als 600 Flüchtlinge, darunter etliche Kinder, befinden sich an Bord der „Aquarius“. Nun zeichnet sich für sie eine Lösung ab: Italien, das sie nicht aufnehmen will, bietet Hilfe bei der Fahrt nach Spanien an. Ein Angebot kommt auch von unerwarteter Seite.

Die seit dem Wochenende auf einem Schiff im Mittelmeer ausharrenden 629 Flüchtlingen sollen nach Angaben der Hilfsorganisation SOS Méditerranée nun von italienischen Schiffen nach Spanien gebracht werden. Die Seenotrettungsleitstelle in Rom habe entschieden, die Flüchtlinge auf italienischen Schiffen in den Hafen von Valencia zu bringen, erklärte die Hilfsorganisation. Vor dem Umsteigen sollen sie noch mit Vorräten versorgt werden.

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12. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Der „Idealfall“ der Flüchtlingsabwehr · Kategorien: EU, Italien, Libyen, Malta, Spanien · Tags: ,

German Foreign Policy | 12.06.2018

Ungeachtet des jüngsten Flüchtlingsdramas im Mittelmeer dringen Politiker aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten auf eine massive Aufstockung der EU-Grenzschutztruppen unter dem Kommando der Flüchtlingsabwehrbehörde Frontex. Weiterhin ist die Aufstockung der Einheiten von aktuell 1.500 auf 10.000 Grenzschützer geplant. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier bietet die „sofortige“ Entsendung von 500 deutschen Polizisten an. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz, dessen Land zum 1. Juli den EU-Ratsvorsitz übernehmen wird, verlangt außerdem den Einsatz von Frontex-Personal im nördlichen Afrika und will Flüchtlinge nach Möglichkeit unmittelbar von den EU-Außengrenzen in ihr Herkunftsland abschieben. Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert den Aufbau einer EU-Grenzpolizei, die dazu berechtigt ist, „eigenständig“ an den Außengrenzen zu operieren. Gleichzeitig verweigern EU-Staaten einem Rettungsschiff rechtswidrig das Einlaufen in ihre Häfen, da es Flüchtlinge an Bord hat. Menschenrechtsorganisationen und die UNO laufen Sturm – gegen „Europa“.

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12. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Aquarius mit Marine- und Küstenwache-Begleitung doch nach Valencia · Kategorien: Italien, Libyen, Spanien · Tags: ,

Das Rettungsschiff „Aquarius“ der NGO „SOS Méditerranée“ mit der Besatzung der „Ärzte ohne Grenzen“ teilt sich die aufgenommenen 629 Bootsflüchtlinge mit einem oder zwei weiteren Schiffen, die die italienische Marine und die italienische Küstenwache stellen. Zu dritt fahren sie die spanischen Hafenstadt Valencia an. Dort wird das Rote Kreuz die Bootsflüchtlinge übernehmen und innerhalb Spanien verteilen.

La Vanguardia | 12.06.2018

Los inmigrantes del Aquarius se distribuirán en tres barcos para trasladarlos a Valencia

Cruz Roja se ocupará de la primera atención y luego de tramitará su distribución por comunidades

Las 629 personas que permanecen en el barco Aquarius frente a las costas de Italia acabarán en Valencia, pero para su traslado, serán distribuidos en otros dos buques. El capitán del Aquarius y la ONG SOS Mediterranee confirman que se está perfilando un plan para que algunos de estos inmigrantes se queden en la embarcación y el resto sean transferidos a otras dos después de que el Gobierno italiano sí haya dado permiso para trasladar víveres suficientes para emprender el viaje hacia la costa valenciana.

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12. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Aquarius lehnt Anlandung in Valencia ab – Hafen Palma? · Kategorien: Italien, Libyen, Spanien · Tags: ,

Das Rettungsschiff „Aquarius“ der NGO „SOS Méditerranée“ mit der Besatzung von „Ärzte ohne Grenzen“ lehnt die Fahrt in das weit entfernte spanische Valencia ab. Die lange Fahrt stelle ein Sicherheitsrisiko für die 629 Bootsflüchtlinge dar. Ihr Gesundheitszustand – unter ihnen Schwangere und Kleinkinder – sowie die meteorologische Verschlechterung erlaubten einen solchen Transport nicht. Die spanische Regierung hat als Ersatz die spanische Hafenstadt Palma de Mallorca angeboten. Bislang liegt dem Rettungsschiff keinerlei Anweisung der zuständigen Rettungsleitstellen in Rom und Madrid zu einer Anlandung vor.

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12. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Aquarius: Hintergründe zur italienisch-spanischen Entscheidung · Kategorien: EU, Italien, Libyen, Spanien · Tags:
Die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ berichtet über Hintergründe zu den Entscheidungen über das Rettungsschiff „Aquarius“ und die von ihr aufgenommenen Bootsflüchtlinge. Am gestrigen Montag (11.06.2018) meldete die „Aquarius“ um 12 Uhr an die italienische Küstenwache, dass sich das Schiff „in einer Notfall-Situation“ befinde. Daraufhin bereitete die Küstenwache unter Leitung des Ministers für Infrastruktur Toninelli (Cinque Stelle) die Anlandung wahrscheinlich in Reggio Calabria vor. Zeitgleich übernahm die EU-Kommission Teile des Krisenmanagements und erreichte, dass die spanische Regierung (um 14:41 Uhr) den Hafen von Valencia für diese Bootsflüchtlinge öffnete.
Am Montagabend trat erstmals eine große Krisensitzung in Rom zusammen. Beteiligt waren auch die Marine und die Geheimdienste. Drei Ziele wurden avisiert: Mit den westlibyschen Küstenmilizen solle bis Monatsende die Push-Back-Abmachung gegen Geld erneuert werden, Malta solle weiterhin unter Druck gesetzt werden, Bootsflüchtlinge aufzunehmen, und die EU-Staaten, unter deren Flagge die NGO-Rettungsschiffe fahren oder in deren Gebiet sie ihren Sitz haben, sollten künftig für die Aufnahme der Bootsflüchtlinge dieser Schiffe verantwortlich gemacht werden.

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