12. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Political action by Alarm Phone Tunisia! · Kategorien: Alarm Phone, Tunesien · Tags:

Watch The Med Alarmphone | 11.04.2018

On Monday in Zarzis, Tunisia, 100 people demonstrated against the ongoing deaths and disappearances at sea caused by the lethal migration policies of the EU as well as the criminalisation of Rescue Operations in the Mediterranean. Fishermen, human rights defenders and members of civil society, surrounded the port on 5 boats in order to express their anger and to affirm the dignity of all.

Zarzis is a daily witness of the violence of the EU border regime. It hosts the ‚cemetery of the unknown‘ with the bodies of those who are found but never identified on the shores around the town. The fishermen are at the forefront of the migration tragedy. They suffer from the distress of being confronted with the many bodies which get caught in their nets out at sea.

11. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Migranti: manifestazione a Zarzis , ’stop alle morti in mare‘ · Kategorien: Alarm Phone, Tunesien · Tags:

Demonstration in Zarzis, Tunesien

ANSAmed | 09.04.2018

TUNISI – Al porto di Zarzis, città tunisina testimone della tragedia migratoria, si terrà stamane una manifestazione per ricordare all’opinione pubblica che migliaia di persone, tra cui molti tunisini, continuano a morire nel Mediterraneo nel tentativo di raggiungere l’Europa. Ad organizzarla l’associazione ‚Il Pescatore per lo Sviluppo e l’Ambiente‘ di Zarzis e l’Alarmphone Tunis di Watch The Med, un progetto creato nell’ottobre del 2014 da reti di attivisti e rappresentanti della società civile in Europa e Nord Africa che ha attivato una linea telefonica diretta e auto organizzata per rifugiati in difficoltà nelle acque del Mar Mediterraneo. Le due associazioni, chiamando a raccolta la società civile tunisina, denunciano in un comunicato la politica di dissuasione, di esternalizzazione delle frontiere e di criminalizzazione delle Ong impegnate nel salvataggio in mare dei migranti da parte dell’Unione europea, che renderebbe le traversate sempre più pericolose e il meccanismo restrittivo della concessione dei visti Schengen, che impedisce in pratica la migrazione legale e sicura. Le due associazioni definiscono il regime delle frontiere europeo come „omicida“.

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10. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Italienische Staatsanwaltschaft zerschlägt Schlepperbande“ · Kategorien: Italien, Tunesien · Tags:

NZZ | 10.04.2018

(dpa/apa) Die Staatsanwaltschaft von Palermo hat eine Schlepperbande zerschlagen, die Überfahrten für Migranten zwischen Tunesien und Sizilien mit Schnellbooten organisierte. Die Flüchtlinge zahlten hohe Beträge für den Transport auf die süditalienische Insel.

13 Personen – Tunesier, Marokkaner und Italiener – wurden festgenommen, teilte die Polizei am Montag mit. Dank der kleinen und schnellen Boote konnten die Migranten Kontrollen umgehen und illegal nach Europa einreisen, hiess es.

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Einwanderung von Afrika nach Europa: „Bleibt mal lieber zu Hause“ · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags:

taz | 01.04.2018

Das deutsche „Auslandsarbeitsamt“ in Tunesien soll die Auswanderung nach Europa reduzieren. Dabei ist die Migration von dort eher gering.

Hannes Koch

TUNIS taz | Aymen Sassi ärgert sich. „Ich war dumm“, sagt der 28-Jährige. Den Sprung nach Deutschland hat er vergeigt. Doch Scheitern und Erfolg liegen nah beieinander. Einen Augenblick später ist er schon wieder froh: „Gott sei Dank habe ich eine neue Arbeit – alles gut.“ Sassi lernt Deutsch. Er hat das Niveau A2 erreicht – Grundkenntnisse. Mit New-York-City-Basecap, schwarzer Jacke, roten Socken und grünen Sportschuhen sitzt er im Deutsch-Tunesischen Zentrum in Tunis, einer Art deutschem Auslandsarbeitsamt in Nordafrika.

Eine ruhige Nebenstraße im Zen­trum der Hauptstadt. Am gegenüber liegenden Bordstein ist ein Auto vor einer Werkstatt aufgebockt, die Beine des Mechanikers schauen unter dem Motor hervor. Das Ladenlokal im Erdgeschoss hat Fliesenboden, drei helle Schreibtische stehen dort. Die Mitarbeiterinnen links und rechts finanziert die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) der Bundesregierung. In der Mitte arbeitet eine vom tunesischen Staat bezahlte Kollegin.

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12. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Nur zwei Prozent der Asylbewerber aus Maghreb-Staaten“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko, Tunesien · Tags: , ,

Migazin | 12.03.2018

Etwas mehr als 4.100 Asylsuchende sind im vergangenen Jahr aus den Maghreb-Staaten nach Deutschland gekommen. Ihr Anteil an allen Schutzsuchenden liegt damit bei 2,2 Prozent.

Asylbewerber aus den Maghreb-Staaten machen nur einen Bruchteil der in Deutschland ankommenden Schutzsuchenden aus. Nur 2,2 Prozent der 2017 registrierten 186.600 Asylsuchenden kamen aus Tunesien, Marokko und Algerien, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke hervorgeht, die dem MiGAZIN vorliegt. Union und SPD haben vereinbart, diese Länder als sichere Herkunftsstaaten einzustufen.

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02. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „L’Italie, seule dans la tempête migratoire“ · Kategorien: Hintergrund, Italien, Libyen, Tunesien · Tags: ,

Interessanter Rückblick auf die Geschichte Lampedusas als ein kleines historisches Zentrum des Mittelmeers und auf die italienische Mittelmeer-Migrationspolitik, erschienen am 23. Februar 2018 in „Le Monde“

Le Monde | 23.02.2018

Sur les 600 000 migrants arrivés en Italie, la plupart ont traversé la Méditerranée. Des milliers d’autres y ont péri. L’île de Lampedusa, avant-poste de l’accueil, est débordée par cette crise humanitaire étroitement liée au chaos sévissant en Libye.

Par Jérôme Gautheret

On rejoint le jardin public en poussant les portes d’une grille qui ne ferme plus depuis longtemps. Puis, après une courte promenade au milieu des agaves et des myrtes, on arrive à un étrange réseau de grottes sommairement aménagées à proximité d’un vieux puits. L’endroit est à peine mentionné par les guides de voyage, mais il mérite qu’on s’y arrête : en effet, le vrai cœur de Lampedusa est là, en ces vestiges à peine entretenus d’un sanctuaire millénaire, témoignage unique de ce qu’était l’île avant sa colonisation systématique, au début du XIXe siècle.

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01. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Deutschland rüstet Sicherheitssektor aus: Überwachungs-Hightech für Tunesien“ · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags:

taz | 01.03.2018

Tunesien soll gegen islamistische Gruppen in der Sahara ausgerüstet werden. Doch es geht Europa auch um den Schutz vor Migranten.

Christian Jakob

Kleine Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft. Und nicht erst seit dem Arabischen Frühling ist die Bundesrepublik um ein gutes Verhältnis zu Tunesien bemüht. So wird das Land seit geraumer Zeit mit diversem Hightech-Equipment für Polizei, Armee und Grenzschutz aus Deutschland versorgt. So auch heute: Am Donnerstag übergibt die Bundesrepublik biometrische Fingerabdruckscanner an die Nationalpolizei in Tunis. Das geht aus einer Antwort des Bundesministerium des Innern auf eine Anfrage der Linken hervor.

Die Scanner sind ein Baustein eines Projekts zur „Fähigkeitssteigerung“ der tunesischen Sicherheitsbehörden bei der erkennungsdienstlichen Behandlung von Flüchtlingen. Das Bundesinnenministerium hatte dem BKA dazu den Auftrag erteilt, das wiederum in Frankreich die Scanner einkaufte.

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26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Die EU und Tunesien: Die junge Demokratie stärken!“ · Kategorien: EU, Tunesien

Qantara | 19.02.2018

Viele Tunesier sind enttäuscht von der EU. Sie kritisieren den fehlenden Willen der Europäer, die Handelsbeziehungen fairer zu gestalten, so dass die tunesische Wirtschaft eine Chance bekommt, sich wieder dynamisch zu entfalten.

Von Isabel Schäfer

Als letzter übriggebliebener Hoffnungsträger des Arabischen Frühlings von 2011 hat sich Tunesien als einziges auf den steinigen Weg eines demokratischen Transitionsprozesses begeben, der bis heute andauert.

Viele Meilensteine wurden in dem nordafrikanischen Land nach dem Sturz Ben Alis erreicht, wie z.B. eine neue Verfassung, freie Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, Parteienpluralismus und politische Freiheiten; andere Meilensteine sind noch in Arbeit, wie z.B. ein unabhängiges Verfassungsgericht und freie Kommunalwahlen, geplant für Mai 2018.

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24. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Friedhof der Unbekannten“ in Tunesien: Der Totengräber von Zarzis · Kategorien: Tunesien · Tags: ,

Qantara.de | 20.02.2018

Jedes Jahr werden an die tunesische Küste tote Mittelmeer-Flüchtlinge angespült. Ein Mann versucht, ihnen mit würdigen Begräbnissen Respekt zu zollen – was ihnen im Leben oft verwehrt blieb. Sarah Mersch hat ihn getroffen.

Sarah Mersch

Chemseddine Marzoug packt noch schnell zwei Flaschen Wasser ein, bevor er an der Ausfallstraße Richtung Süden in einen holprigen Feldweg einbiegt, der sich mehrere hundert Meter durch einen Olivenhain und brachliegende Felder zieht. Am Rande einer ehemaligen Müllhalde ragt ein Schild hervor: „Friedhof der Unbekannten“ steht in einem halben Dutzend Sprachen dort geschrieben.

Mehr als 350 Leichen hat er in den letzten zehn Jahren begraben. Dieses Jahr waren es schon 74. Und Marzoug fürchtet, dass es noch mehr werden. „Im Winter, wenn der Ostwind einsetzt, dann werden immer besonders viele Tote im Golf von Zarzis angeschwemmt.“

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16. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Tunisia: protesting austerity, demanding sovereignty“ · Kategorien: Hintergrund, Tunesien · Tags: ,

ROAR | 12.02.2018

The recent protests show that Tunisia is still a cauldron of popular resistance against neoliberal and neo-colonial attacks on the country’s sovereignty.

Hamza Hamouchene

Around 800 people were arrested, dozens were injured and at least one person was killed in a violent police crackdown on the protests that rocked Tunisia for over two weeks in January. The protesters, who stemmed from a wide variety of social and economic backgrounds, took to the streets in response to the government’s announcement of its 2018 budget. A new round of harsh austerity measures are predicted to inflate prices of basic foods, fuel and energy and to further undermine crucial public services such as health care and education.

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