01. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Court hearing scheduled for the Harmanli 21 · Kategorien: Bulgarien · Tags:

bordermonitoring.eu | 31.03.2018

The Harmanli local district court had scheduled the court hearing against 21 Afghans, who are accused of taking part in the riot on the 24th of November 2016. After the riot, that broke out following a protest against quarantine measures, inhabitants of the camp accused the police of using brutal violence. They publicly stated that the gendarmerie stormed houses while some people were sleeping, who had nothing to do with the riot. Pictures were shared by the asylum seekers, which were showing many injuries.

The court hearing will take place on the 24th of April 2018 in Rayonen Sad – Harmanli (РАЙОНЕН СЪД) at Yanko Sakazov Street 1, 6450 Tsentar, Harmanli.

11. März 2018 · Kommentare deaktiviert für The (unseen) violent and forced push-backs on the Bulgarian-Turkish land border · Kategorien: Bulgarien, Türkei · Tags:

Bordermonitoring Bulgaria | 10.03.2018

Last month (12th-14th February 2018) members of the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs in the European Parliament were present in Bulgaria to collect objective first-hand information on the Bulgarian-Turkish land border. After the visit Marie-Christine Vergiat, the leader of the commmission mentioned the technique of the Bulgarian border guards who are calling the Turkish collegues to avoid an ‚official push-back‘, which would mean a violation against the Non-refoulement principle:

Moreover, last week the European Parliament adopted a report on human rights in Turkey, and this police cooperation was puzzling us, especially since both sides were telling us that when they saw large groups of people on the Turkish side of the border, that the Bulgarian border guards called on the Turkish border guards. So this avoids the push-back. I keep asking myself, maybe among them there are also Turkish citizens. And they are sent back to the Turkish authorities.

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20. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge und Migranten sind die wahren Revolutionäre unserer Zeit“ · Kategorien: Bulgarien, Lesehinweise · Tags:

NZZ | 20.02.2018

Die Migrationswelle, die Ostmitteleuropa in einen Kampf um die Verteidigung der Normalität gestürzt hat, wird zum Signum unserer Zeit: Wer unter den «Verdammten dieser Welt» Veränderung will, macht keine Revolution, sondern begibt sich auf den Weg.

Ivan Krastev

Als Folge der Flüchtlingskrise bewegen sich die europäischen Gesellschaften in dramatischer Weise politisch nach rechts. Sie sind hin- und hergerissen zwischen zwei Ängsten: einerseits der Angst vor einer «Invasion der Barbaren», welche die ethnische Zusammensetzung ihrer Gesellschaften drastisch verändern wird, und anderseits der Angst vor einer Übernahme der Arbeit durch Roboter. Zum Albtraum eines langsamen demografischen Aussterbens gesellt sich die Vision eines technologischen Verschwindens – es ist das Bild einer Welt, in der es für uns irgendwann keine Jobs mehr gibt.

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20. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien: EU-Grenzkontrollen bald abschaffen“ · Kategorien: Bulgarien, Deutschland, EU · Tags: ,

DW | 20.02.2018

Die bulgarische Außenministerin will wieder freie Fahrt im Schengen-Raum – und das möglichst schnell. Auch ihr Land, das derzeit den EU-Ratsvorsitz führt, müsse bald in die Zone aufgenommen werden, verlangt sie.

Bulgarien hat Deutschland und weitere Staaten aufgefordert, die Grenzkontrollen innerhalb der EU rasch aufzuheben. Außenministerin und Vize-Regierungschefin Ekaterina Zaharieva sagte der Tageszeitung „Die Welt“, bis Mai dürften die Mitglieder des Schengen-Raums im Zuge der Flüchtlingskrise Binnengrenzkontrollen durchführen. Es wäre allerdings „sehr hilfreich“, wenn die Kontrollen im Anschluss nicht verlängert würden. Namentlich erwähnte die Außenministerin Deutschland, Österreich, Dänemark, Schweden und das Nicht-EU-Mitglied Norwegen.

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15. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Newsletter #1.2018 – bordermonitoring.eu · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien, Türkei · Tags:

[Newsletter #1.2018]

Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen,

wir freuen uns, Euch/Ihnen heute die dritte Ausgabe unseres Newsletters präsentieren zu können. In dieser Ausgabe fassen wir den aktuellen Stand des Grenzregimes in Europa im Hinblick auf Ungarn, Serbien, Bulgarien und die Türkei zusammen. bordermonitoring.eu versteht seine Aufgabe darin, aktuell und zeitnah von den Grenzen Europas zu berichten. Seit mehreren Jahren tun wir dies schon in der Form von längeren Berichten und kürzeren Artikeln auf unserer Webseite. Der Newsletter ist Teil dieser selbstgesetzten Aufgabe.

Die Arbeit des Vereins ist nur durch das freiwillige Engagement vieler Personen möglich, die uns ihr Wissen und ihre Zeit für diesen Newsletter zur Verfügung gestellt haben. Ihnen gilt unser ausdrücklicher Dank.

Aber natürlich haben auch wir laufende und oft unvorhersehbare Kosten, die wir abdecken müssen. Deshalb benötigen wir nach wie vor finanzielle Unterstützung. Möglichkeiten, unsere Arbeit zu unterstützen, listen wir am Ende des Newsletters.

Viele Grüße
bordermonitoring.eu

30. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Bulgaria: 21 asylum seekers to be indicted for riot at refugee camp“ · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

The Sofia Globe | 09.01.2018

During the height of the refugee crisis, when far more refugees were in Bulgaria, a riot erupted at the refugee camp in the Bulgarian town of Harmanli. A total of 21 asylum seekers from Afghanistan, who allegedly took part in the riot, are now being indicted by the local District Prosecutor’s Office.

The prosecution accuses the refugees, four of whom are minors, to be responsible for “hooliganism with boldness and cynicism” and for the destruction of property. The damage supposedly amounts to 85,000 leva.

The cause of the riot in Harmanli, which broke out on November 24, 2016, will not be part of the trial. Neither will police officers who allegedly attacked and beat refugees who were not even part of the riot.

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10. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge werden auf der Balkanroute immer noch Opfer von brutaler Gewalt!“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Schengen Migration, Serbien, Slowenien, Ungarn · Tags: , ,

Pro Asyl | 09.01.2018

An den Grenzen zu Ungarn, Kroatien und Slowenien werden Menschen beim Versuch, weiter in Richtung der zentraleuropäischen Mitgliedstaaten zu fliehen, brutal misshandelt. Menschenrechtsorganisationen und -aktivist*innen dokumentierten auch 2017 zahlreiche Fälle von Gewalt gegen Schutzsuchende.

Im Herbst 2015 war die Balkanroute in aller Munde. Medien waren vor Ort und berichteten quasi live von den Geschehnissen. Spätestens nach den Grenzaufrüstungen entlang der Fluchtroute sowie der Räumung des Zeltlagers in Idomeni schwand die Aufmerksamkeit jedoch. Immer noch sind aber tausende Menschen an verschiedensten Orten auf der Balkanroute gestrandet. Die meisten von ihnen sitzen unter oft erbärmlichen Bedingungen in Griechenland oder Serbien fest, viele probieren immer wieder, in andere Länder weiterzukommen.

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31. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Bulgarien: „Bürgerwehr statt Integration“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Schengen Migration · Tags:

Jungle World | 19.10.2017

In Bulgarien sind Flüchtlinge unterversorgt, der gesellschaftliche Rassismus ist stark. Das nimmt die EU offenbar in Kauf, solange die sogenannte Balkan-Route gesperrt bleibt.

Matthias Fiedler

Für das europäische Migrations- und Grenzregime ist Bulgarien nach wie vor ein wichtiges Land. Neben Griechenland ist Bulgarien das einzige EU-Mitglied, das über eine Landverbindung zur Türkei verfügt. Derzeit scheint es, als etabliere sich allmählich auch eine Fluchtroute über das Schwarze Meer. Während der Weg von der Türkei über das Schwarze Meer in den Jahren 2013 und 2014 eher selten genutzt worden war, versuchten in den vergangenen Monaten mehr Menschen, Bulgarien und Rumänien auf dem Seeweg zu erreichen. Mindestens 700 wurden dabei bisher registriert. Derzeit sitzen zwölf Personen auf einem Handelsschiff fest und reisen bereits seit Tagen zwischen Istanbul und Odessa hin und her, da sich weder die Türkei noch die Ukraine bereit erklären, sie aufzunehmen. Anfang Oktober wurden fünf bulgarische Bürgerinnen und Bürger und zwölf Menschen aus dem Irak in Rumänien in der Nähe des Schwarzen Meers verhaftet. Ein tödlicher Zwischenfall ereignete sich Ende September, als 24 Personen ertranken, nachdem ihr Schiff auf Höhe der türkischen Küste von Kocaeli gekentert war.

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22. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Traces of migration flow at the Bulgarian-Turkish border“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Schengen Migration, Türkei

bordermonitoring.eu | 21.10.2017

Yesterday, on the 20th of October 2017 the Defence Minister of Bulgaria Krassimir Karakachanov stated that ladders had been used to climb the fence at the Bulgarian-Turkish border. On the same day the minister said to BGNews that the fence is 100% finished and has to be “upgraded with relevant sensors [and] cameras“. Days before, photos were circulating in the Bulgarian media showing a large hole underneath the fence, which were leading to a bigger discussion in the Bulgarian parliament and the Bulgarian Socialist Party (BSP) has called for the resignation of the Deputy Prime Minister Valeri Simeonov. In 2016, the Bulgarian parliament voted for using the army at the Bulgarian borders to guard it, but since then it was used only temporarily.

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16. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Old route, new dangers: Migrant smugglers revive Black Sea route to Europe · Kategorien: Bulgarien, Rumänien, Türkei · Tags:

IRIN News | 16.10.2017

Advertised as a „tourist yacht“ to Europe, spacious and loaded with food and water, it was in fact a stripped-down, rusty blue fishing boat lacking any supplies for two stormy days at sea. Almost 160 men, women, and children were crammed on board, sick and fearful as the boat rocked violently from side to side, its leaky hold taking on water.

Jodi Hilton, Diego Cupolo

For Iraqi asylum-seeker Ahmed* and his family, transported to the vessel in the middle of the night and initially kept in the dark about their true destination – Romania – the experience was terrifying. “When I saw [the boat], I said, ‘Oh my god!’” recalled the former army sniper from Kirkuk, explaining that he refused to board until a smuggler with a handgun threatened to kill his family.

Over the last few months, reports of migrant boats being intercepted in the Black Sea have proliferated, along with tales of the tragedies that occur when the vessels capsize in its rough waters. This route from Turkey to Romania is not entirely new – it was used in Soviet times to ply illicit goods – but it appears smugglers are now attempting to revive it.

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