26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien plant Stacheldrahtzaun an Grenze bei Flüchtlingsansturm“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien · Tags:

Quelle: Focus

„Bulgarien rechnet mit der Ankunft tausender Flüchtlinge und bereitet deshalb die Errichtung eines Stacheldrahtzaunes an der Grenze vor. Ministerpräsident Boiko Borissow sagte am Freitag im Parlament von Sofia, die „Hauptbedrohung“ gehe derzeit „von der Grenze zu Griechenland aus“, die „sehr lang“ und „ungeschützt“ sei.

Zehntausende Flüchtlinge sitzen derzeit in Griechenland fest, weil Mazedonien seine Grenze und damit die Balkanroute geschlossen hat. Die Regierung in Sofia befürchtet, dass die Menschen nun über Bulgarien weiter nach Norden kommen wollen. „Gruppen von tausend bis 2000 Menschen organisieren sich“, sagte Borissow mit Blick auf die Flüchtlinge. Sie wollten offenbar nach Bulgarien kommen. „Wir sind bereit, alle Maßnahmen zu ergreifen, wenn erforderlich auch den Aufbau einer leichten Befestigung.“

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgariens Angst vor der Ostbalkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien · Tags:

Quelle: ARD Tagesschau

Die Türkei und Griechenland werden beim EU-Gipfel im Fokus stehen. Doch Bulgarien fühlt sich vom Thema Flüchtlinge genauso betroffen. Das ärmste EU-Land befürchtet, nach Schließung der Westbalkanroute zum neuen Haupttransitland zu werden – und macht Druck.

Von Ralf Borchard, ARD-Studio Südosteuropa

Diese Flüchtlinge aus Afghanistan haben es in fünf Tagen quer durch Bulgarien geschafft. Sie hätten von der Türkei aus den bulgarischen Grenzzaun an einer undichten Stelle überwunden, erzählen sie, seien dann aus Angst vor der Polizei vor allem nachts durch die Wälder gelaufen, jetzt sind sie in Serbien angekommen.

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16. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wien bietet Mazedonien Hilfe bei Grenzsicherung an“ · Kategorien: Bulgarien, Mazedonien, Österreich · Tags:

Quelle: Die Welt

„Die Westbalkan-Route muss unbedingt geschlossen bleiben“, sagt Österreichs Verteidigungsminister Doskozil. Er will Mazedonien helfen und fordert die EU auf, mehr für das Land zu tun.

Die Lage in dem schlammigen Camp im nordgriechischen Idomeni spitzt sich immer weiter zu. Rund 14.000 Flüchtlinge harren hier aus bei Kälte und Regen. Sie hoffen, dass sich die Balkanroute wieder öffnet und sie weiter nach Mitteleuropa und vor allem nach Deutschland reisen können. EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos hat die Lage in Idomeni bei einem Besuch am Dienstagmittag als unakzeptabel angeprangert. „Das muss aufhören“, sagte er.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Türkei-Deal: Österreich unterstützt Bulgarien in Sachen Flüchtlingskrise“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Österreich · Tags:

Quelle: Wiener Zeitung

Sofia. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) haben am Samstag dem bulgarischen Regierungschef Boiko Borissow in Sofia „volle Unterstützung“ in der Flüchtlingskrise zugesagt. Mit Blick auf den EU-Gipfel kommende Woche waren sich die beiden Minister einig, dass Bulgarien beim EU-Türkei-Deal mit Griechenland gleichgestellt werden müsse.

Borissow hat in einem Schreiben an EU-Ratspräsident Donald Tusk mit der Blockade des EU-Türkei-Deals gedroht, der kommende Woche bei einem Gipfel zustande kommen soll. Kernpunkt des bereits im Grundsatz vereinbarten Plans ist die türkische Zusage, alle Migranten zurückzunehmen, die keinen internationalen Schutz benötigen und von der Türkei aus in Griechenland einreisen. Der bulgarische Premier fordert, dass die Länder an den EU-Außengrenzen gleich behandelt werden und auch der Schutz seiner Grenzen in das Abkommen einbezogen wird.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Bulgaria as an alternative Route? · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: bordermonitoring.eu

The complete closing of the humanitarian corridor caused a humanitarian emergency in the Greek village Idomeni. In the recent days Bulgaria’s politicians have expressed their fear, that an alternative humanitarian corridor could emerge via Bulgaria. The Foreign Minister Daniel Mitov warned about such developments and the Interior Minister Rumyana Bachvarova stated that the EU Commission was already asked by Bulgaria for help in order to boost the security at the Greek border. Bulgaria’s Defense Minister Nikolay Nenchev talked about the possibility of building a new fence between Greece and Bulgaria. Until now Nenchev did not see it as an important step, but rather as a ‚last resort‘. He mentioned that the army at the border will only be used in “emergency cases“. In the beginning of March 2016, a drill was held by Bulgarian authorities at the border crossing Kulata-Promachonas, which is located about 125 km away from Idomeni.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien will nicht zur Ausweichroute werden“ · Kategorien: Bulgarien, Rumänien · Tags:

Quelle: DW

Grenzzäune zur Abwehr der Flüchtlingsströme sind für immer mehr Staaten in Südosteuropa das Mittel der Wahl. Jetzt erwägt auch Bulgarien den Bau einer solchen Barriere an seiner Grenze zu Griechenland.

Damit will Bulgarien verhindern, dass Migranten nach Schließung der bisherigen sogenannten „Balkanroute“ auf alternative Fluchtrouten Richtung Westeuropa über sein Staatsgebiet ausweichen. Das Verteidigungsministerium sei bereit, notfalls unverzüglich einen Schutzzaun an der Grenze zu Griechenland zu bauen, sagte Verteidigungsminister Nikolaj Nentschew im staatlichen Fernsehen. Allerdings räumte er ein: „Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Flüchtlinge, die sich in Richtung der bulgarischen Grenze bewegen.“ „Wir haben dieses Risiko erkannt und ergreifen alle Maßnahmen dagegen“, sagte Innenministerin Rumjana Batschwarowa, die auch stellvertretende Regierungschefin ist.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge: Neue Route könnte über Bulgarien führen · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien

Quelle: derStandard

Das Bundeskriminalamt berichtet von verstärkten Aktivitäten. Flüchtlinge im Land fühlen sich durchaus wohl, von NGOs kommt aber massive Kritik

Kim Son Hoang aus Banya und Sofia

Im Herzen Bulgariens klingt im ersten Moment wie mitten im Geschehen. Vor Ort wirkt Banya aber doch relativ weit vom Schuss. Und mit knapp 4.000 Einwohnern kann man hier wirklich guten Gewissens von einem ruralen Ambiente sprechen. Auf einer Anhöhe am Rande der Ortschaft ragt zwischen der verschneiten Landschaft ein oranges, modern wirkendes, zwei- bis dreistöckiges Gebäude empor. Der Zaun rundherum und der Sicherheitsdienst lassen es schon erahnen, hier handelt es sich um ein brisantes Gebäude: Es ist das zweitälteste in Bulgarien errichtete Flüchtlingslager und mit Platz für 70 Personen auch gleichzeitig das kleinste der insgesamt sechs Einrichtungen. Viel mehr erfährt man hier aber nicht.

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10. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Unaccompanied minors inside Bulgaria’s detention centers / Drills at the border to Greece · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: Bordermonitoring Bulgaria

The Bulgarian ombudsman, Maya Manolova, announced this week that unaccompanied minors are placed in Bulgaria’s detention centers with other adults, “who are not members of their families or authorized companions“. The announcement was part of a report about the results of evaluating detention facilities and jails in Bulgaria. Already in November 2015 Valeria Ilareva, from the Foundation for Access to Rights (FAR), warned that after the new asylum regime, “detention of unaccompanied minor asylum seekers is permitted“.

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07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Auch Bulgarien mobilisiert Militär gegen Flüchtlinge · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: Griechenland-Blog | Dikaiologitika

In Erwartung einer Zunahme der Ströme der Flüchtlinge und Immigranten schreitet Bulgarien zu Manövern des Militärs an seinen Grenzen zu Griechenland und zur FYROM.

Bulgarien schreitet zur Durchführung militärischer Manöver an seinen Grenzen zu Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), um die Bereitschaft des Landes zu bewerten, einem eventuellen Anstieg des Flüchtlingsdruck zu begegnen.

Wie der bulgarische Premierminister Boyko Borisov erklärte, werden die Manöver gemeinsam mit der Polizei erfolgen und „haben zum Ziel, die Einwohner der grenznahen Gebiete zu beruhigen, dass das Land in der Lage sei, einer Zunahme der Immigrantenströme zu begegnen“.

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04. März 2016 · Kommentare deaktiviert für The Situation for Migrants in Bulgaria – Interview · Kategorien: Bulgarien · Tags:

An interview with Mira and Ivo from “Antifascist Action – Sofia”, Bulgaria

What group are you from? And what is your group doing?

I: We are a part ofthe situation for migrants in Bulgaria a small group called “Antifascist action – Sofia” which exists now for one year. It is not only focused on migrants, but the migration topic is related to nazism, racism and xenophobia. I was part of some other groups before that was focused on migrants but there were very few people there. In 2011, I was part of the No-Border team in Bulgaria. There weren’t many migrants at that time but we wanted to stress to society that migration is not a problem but something that will happen for sure in the next years.*

М: It is important to mention that in Bulgaria there is not a single group that is in solidarity with migrant struggles in a political and radical way. There exists a network for refugee support called “Friends of Refugees” but this network is mostly for individual cases for humanitarian help. I think this is one of the greatest problems we face right now in Bulgaria: the lack of these kind of structures. As for our group, both of us are also members of social centre Adelante which was an autonomous social centre in Sofia and now is a collective in search for a new place.

I: We organized the demonstration against the fascist Lukov March and some smaller actions in reaction to the fact of that people were beaten at the border, and some of them died after that. We want to make cases like this more public but we are doing this together with other people who are sympathizing with the migrants. But the main thing is that we don’t have too many good contacts to migrants and because we don’t have a social centre now, it is also harder to connect with people.

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