16. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Unser Mann in Skopje“ · Kategorien: Deutschland, Mazedonien

Quelle: Jungle World

Für die Flüchtlingsabwehr hofieren die Unionsparteien nicht nur die türkische Regierung. Auch der ehemalige mazedonische Ministerpräsident gilt trotz seiner autokratischen Politik als guter Verbündeter.

VON KRSTO LAZAREVIĆ

Die Erleichterung der Entscheidungsträger war groß: Im März einigten sich die EU und die Türkei auf das berüch­tigte Flüchtlingsabkommen. Kurz darauf ließ die türkische Regierung keine Flüchtlinge mehr in die EU passieren. Allerdings wurde der Weg für Schutz­suchende nicht erst mit diesem Deal abgeschnitten. Bereits Wochen zuvor hatte Mazedonien seine Grenze für Flüchtlinge geschlossen und dadurch die sogenannte Balkan-Route ­blockiert. Diese Zusammenarbeit in der Flüchtlingsfrage würdigten die deutschen Unionsparteien nun.

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13. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wien lädt zum Flüchtlingsgipfel ein“ · Kategorien: Albanien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Österreich, Rumänien, Serbien, Slowenien, Ungarn · Tags:

Quelle: Handelsblatt

Österreichs Bundeskanzler Christian Kern richtet Ende September einen Flüchtlingsgipfel aus – und lädt dazu ausgewählte Staatschefs ein. Hauptthema soll die Überwachung der Grenzen sein.

Österreich plant für den 24. September einen Flüchtlingsgipfel mit zehn weiteren Ländern. Zu dem Treffen seien neben den Staats- und Regierungschefs der Staaten entlang der sogenannten Balkanroute auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras eingeladen, sagte Österreichs Bundeskanzlers Christian Kern am Montag bei einem Besuch in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.

An dem Treffen sollen nach Angaben aus dem Kanzleramt in Wien neben den Genannten Slowenien, Kroatien, Serbien, Albanien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Mazedonien teilnehmen.

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09. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Europas Türwächter auf dem Balkan“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Ungarn

Quelle: NZZ

Trotz der Schliessung sind noch immer Zehntausende auf der Balkanroute unterwegs. Für Europa sind die Balkanländer deshalb wichtiger geworden.

von Andreas Ernst, Belgrad

Wenn die Nummer drei beim Hauptbahnhof die Türen aufklappt und eine schwatzende Schar bunt gekleideter afghanischer Frauen und Kinder das Tram besteigt, hebt kaum ein Passagier die Augen vom Smartphone. Die Flüchtlinge gehören heute zum Stadtbild von Belgrad – anders als im Frühling letzten Jahres: Damals war Belgrad noch eine fast ausschliesslich «weisse» Stadt. Das hat sich wohl für immer geändert, seit die Balkanroute zum Migrations- und Schmuggelweg für Hunderttausende wurde.

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09. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Serbien besorgt über wachsenden Druck an der Grenze“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Mazedonien, Serbien

Quelle: Handelsblatt

Mehr als 1000 Migranten binnen fünf Tagen: Das Nicht-EU-Land Serbien klagt über eine zunehmende Zahl illegaler Grenzübertritte. Das Land fürchtet einen weiteren Anstieg zum Ende des Sommers.

Mehr als 1000 Migranten und Flüchtlinge haben binnen fünf Tagen illegal die Grenze zu Serbien überschreiten wollen. Das serbische Verteidigungsministerium zeigte sich am Donnerstag besorgt über diesen Druck, der sich an der Landesgrenze aufbaue. Acht mutmaßliche Menschenschmuggler seien gefasst worden, die fast 100 Menschen in Bussen und Autos von Mazedonien und Bulgarien aus nach Serbien bringen wollten, hieß es.

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24. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Serbien: Seit Ende Juli 3038 Flüchtlinge gestoppt“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Mazedonien, Serbien · Tags:

Quelle: Kurier.at

Weitere 622 Menschen im Landesinneren aufgegriffen.

Die serbischen Behörden haben seit Ende Juli insgesamt 3.038 Flüchtlinge von einem Grenzübertritt aus Bulgarien oder Mazedonien abgehalten. Weitere 622 Menschen wurden von gemeinsamen Streifen von Militär und Polizei im Landesinneren aufgegriffen. Das berichtete die Belgrader Tageszeitung „Politika“ am Dienstag unter Berufung auf den Militärsprecher Jovan Krivokapic.

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13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Reportage von der Balkanroute: Europas Wartesaal“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Serbien, Ungarn

Quelle: ARD Tagesschau

Seit die Balkanroute geschlossen wurde, ist es für Flüchtlinge schwer, in die EU einzureisen. Ein Nadelöhr sind die ungarischen Transitzentren. Ein Rückstau gibt es nicht, weil fast niemand mehr ankommt. Das könnte sich ändern, sollte der EU-Türkei-Deal platzen.

von Srdjan Govedarica, ARD-Studio Wien

Habib aus Afghanistan ist im serbischen Städtchen Sid gestrandet. Zusammen mit etwa 400 Männern, Frauen und Kindern wartet er hier in einer Aufnahmeeinrichtung  auf seine Weiterreise in die EU: „Wir haben tatsächlich keinen anderen Plan. Wir warten darauf, dass eines der anderen Länder seine Grenze öffnet, entweder Kroatien oder Ungarn. Aber ich glaube langsam nicht mehr, dass sie das machen werden.“

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute bleibt wohl auch ohne Türkei-Deal zu“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags:

Quelle: derStandard

Daten zufolge gingen die Flüchtlingsbewegungen durch Schließung der Balkanroute massiv zurück. Ein Platzen des Türkei-Deals dürfte also nicht viel ändern

Adelheid Wölfl

„Ach, so muss man das machen, man muss die EU erpressen. Um Meinungsfreiheit oder Demokratie geht es offensichtlich ohnehin nicht.“ So ähnlich lauteten Reaktionen in den EU-Aspirantenstaaten auf dem Balkan nach dem EU-Türkei-Deal. Die Botschaft trifft in Südosteuropa auf Gesellschaften, in denen die Medienfreiheit seit Jahren drastisch zurückgeht. Die Glaubwürdigkeit der EU nimmt ab. Weshalb soll die Türkei vor dem Kosovo die Visaliberalisierung bekommen, obwohl sie viel weniger Voraussetzungen erfüllt, fragt man sich zu Recht.

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01. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Serbien verzeichnet Änderung der Route von Flüchtlingen“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Serbien, Ungarn

Quelle: derStandard

Behörden: Rückgang der illegalen Grenzübertritte; keine konkreten Zahlen – Minderjährige Schlepper festgenommen

Belgrad – Die serbischen Behörden haben eine Veränderung in der Flüchtlingsbewegung verzeichnet. Demnach würden zwar weniger Asylsuchende über Bulgarien, jedoch mehr über Mazedonien kommen, erklärte ein Verteidigungsministeriumssprecher am Sonntag. Insgesamt registrierten die Behörden nach eigenen Angaben einen Rückgang; konkrete Zahlen gibt es freilich keine.

Grund für diese Veränderung in der Flüchtlingsbewegung ist den Behörden zufolge die gemeinsame Überwachung der Grenzen durch Polizei und Militär seit rund zwei Wochen. Seit vorletztem Freitag seien 706 Flüchtlinge an der Grenze aufgehalten worden, weitere 131 Asylsuchende im Landesinneren, erklärte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jovan Krivokapic.

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29. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Tschechien verlängert Polizeieinsatz auf Balkanroute“ · Kategorien: andere Länder, Balkanroute, Mazedonien

Quelle: Tiroler Tageszeitung

Prag (APA/dpa) – Die Mitte-Links-Regierung in Prag hat den tschechischen Polizeieinsatz auf der sogenannten Balkanroute verlängert. Dadurch soll sichergestellt werden, dass weiterhin weniger Flüchtlinge nach Zentraleuropa kommen. Insgesamt 90 Beamte würden Ungarn und Mazedonien „beim Schutz ihrer Grenzen vor einer illegalen Migrationswelle“ helfen, teilte das Innenministerium in Prag am Donnerstag mit.

In Mazedonien konzentriert sich der Streifendienst auf die Stadt Gevgelija an der Grenze zu Griechenland, einem der Brennpunkte der Flüchtlingskrise. Die 40 tschechischen Polizisten bleiben dort nun bis 11. September. In Ungarn sollen demnächst 50 neue Beamte eintreffen. Österreich will in den nächsten Wochen 20 Polizisten an die serbisch-ungarische Grenze schicken. Auch an der griechisch-mazedonischen Grenze waren österreichische Polizisten im Einsatz.

Tschechien gilt als Verfechter einer restriktiven Flüchtlingspolitik. Die Flüchtlingszahlen auf der Balkanroute nach Europa waren nach Angaben des UNO-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR zuletzt wieder leicht gestiegen.

21. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „19 Schlepper in Mazedonien festgenommen“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags:

Quelle: oe24

Auch fünf Polizisten seien am Menschenschmuggel beteiligt gewesen.

Die mazedonische Polizei hat bei einem Großeinsatz 19 mutmaßliche Schlepper festgenommen, darunter fünf Polizisten. Die Schlepper hätten seit 2015 gegen Zahlung von 500 bis 1000 Euro pro Flüchtling mindestens 559 Menschen illegal durchs Land geschleust, teilte Innenminister Mitko Cavkov am Mittwoch in Skopje mit. Sie würden wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und Amtsmissbrauchs angeklagt.

Die Polizeioperation erstreckte sich auf 24 Ortschaften, die fünf festgenommenen Polizisten waren in Veles im Einsatz. Vier Verdächtige werden noch gesucht.

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