31. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Kein guter Ort für Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: medico international

Viele Griechinnen und Griechen wissen angesichts der drastischen Sparpolitik selbst nicht mehr, wie sie über die Runden kommen sollen. Die soziale Infrastruktur ist zerstört. Dennoch ist Griechenland nach wie vor für viele Flüchtlinge das Tor nach Europa, verbunden mit der Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Sicherheit. Über den griechisch-türkischen Grenzfluss Evros oder mit kleinen Schlauchbooten über das Meer versuchen sie, nach Griechenland zu gelangen.

Wenn sie von der Türkei aus in See stechen, haben sie oft schon einen weiten und gefährlichen Weg aus Afghanistan, Irak, Iran, Somalia oder Syrien hinter sich. Viele haben Krieg und Verfolgung in ihren Herkunftsländern erlebt oder wurden unterwegs Opfer von Verbrechen. Beim Grenzübertritt in die EU riskieren sie erneut ihr Leben.

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30. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ein Drittel der Balkan-Flüchtlinge sind Roma“ · Kategorien: Balkanroute · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Deutsche Politiker fordern, weitere Balkan-Länder zu sicheren Staaten zu erklären. Eine neue Zahl belegt: Viele Flüchtlinge von dort haben Diskriminierung zu fürchten.

Bei einem Drittel der Flüchtlinge vom Balkan handelt es sich um Roma. Das geht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei zurück. Demnach waren im ersten Quartal des Jahres 34 Prozent der 42.000 Balkan-Flüchtlinge Roma.

Am höchsten ist die Quote den Informationen zufolge mit 91 Prozent bei den serbischen Flüchtlingen, gefolgt von Mazedonien (72 Prozent), Bosnien (60 Prozent) und Montenegro (42 Prozent). Unter Flüchtlingen aus dem Kosovo und aus Albanien machten Roma neun Prozent aus.

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27. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Letzte Chance, bevor die Festung Europa schließt“ · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: tagesschau.de

Experte zu Lebensbedingungen auf dem Balkan

Der Strom von Asylbewerbern vom Balkan reißt nicht ab, obwohl 90 Prozent abgelehnt werden. „Es sind akute Notlagen, die die Menschen nach Deutschland treiben“, meint Experte Michael Weichert im tagesschau.de-Interview. Und die Angst vor einem Europa, das sich abschottet.

tagesschau.de: Von den Menschen, die in Deutschland Asyl beantragen, kommen mehr als 40 Prozent aus den westlichen Balkan-Ländern. Was sind das für Menschen? Welche Motive haben Sie?

Michael Weichert: Das sind ganz unterschiedliche Gruppen von Menschen. Viele kommen vom Land, wo die ohnehin hohe Arbeitslosigkeit noch stärker durchschlägt. Dort gibt es noch geringere Chancen auf eine Ausbildung, es fehlt an Infrastruktur, Gesundheitsversorgung und die massenhafte Landflucht hinterlässt zum Teil verödete Landstriche. Auf der anderen Seite sind es Leute, die schon im Ausland gelebt und studiert haben, beispielsweise während des Krieges auf dem Balkan, die dann aber wieder zurückgegangen waren. Angesichts der desolaten Situation in ihren Ländern und der Zukunftsängste entscheiden sie sich, lieber wieder wegzugehen.

Eine große Rolle spielen auch die Familienmitglieder, die bereits ins westliche Ausland ausgewandert sind und sich dort ein Leben aufgebaut haben: Sie bemühen sich, weitere Familienmitglieder nachzuholen und geben ihnen die Hoffnung auf ein besseres Leben in Deutschland.

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27. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Hungary’s Vámosszabadi refugee camp dangerously overcrowded · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: ,

Quelle: The Budapest Beacon | mit vielen Fotos

by Illés Szurovecz

The Vámosszabadi refugee camp in southern Hungary is dangerously overcrowded. There refugees can choose between sleeping side by side on cots indoors or sleeping in tents where temperatures reach 110 degrees. Others opt to sleep in a small wood nearby. There are not enough toilets. Garbage is everywhere. The experience is not only trying for the refugees but also for the staff. Members of the press have been forbidden by the Office of Immigration and Nationality (BÁH) from visiting the camp. With the help of a Socialist member of parliament, abcug.hu was able to obtain some photographs from inside the camp.

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26. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Über die grüne Grenze“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: FAZ.net

Flüchtlinge in Ungarn

Alle Wege führen über Szeged – die ungarische Stadt an der Grenze zu Serbien ist zu einem Zentrum der Wanderung nach Europa geworden. Gegen den Flüchtlingsstrom baut die Regierung einen Zaun. Wird er etwas ändern? Ein Besuch im Süden Ungarns.

von Stephan Löwenstein

Zum Grenzzaun? Das ist ganz einfach. Am nächsten Kreisel links, dann in Richtung Waldschule. Sechs Kilometer geradeaus, und wenn Sie Armeefahrzeuge sehen, dann sind Sie richtig. Fahren Sie einfach hinterher. Die freundliche Polizistin an der Station Mórahalom bleibt bei dieser hilfreichen Anweisung ganz sachlich, und doch drängt sich der Eindruck auf, als schwinge in ihrem Lächeln ein ironischer Zug mit. Gilt das dem Ausländer, dem wie angekündigt bald ein Armeelaster entgegenkommt, der sich selbst aber bald auf einer immer weicher werdenden Sandpiste wiederfindet, in der das Zivilfahrzeug stecken zu bleiben droht? Oder gilt es dem Zaun, der neuen Attraktion des unscheinbaren, aber keineswegs ärmlich wirkenden Dorfes ganz im Süden Ungarns, an der Grenze zu Serbien?

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26. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Der eiserne Zaun“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: Der Tagesspiegel | mit Video und Fotos

Flüchtlinge in Ungarn

Von Mohamed Amjahid

Großvater Ali hat Wunden an den Füßen, mit seiner Familie aus Afghanistan hat er tausende Kilometer zurückgelegt. Nun soll sie Stacheldraht in Ungarn aufhalten? Ausgerechnet das Land, das im Kalten Krieg als erstes die Grenzanlagen einriss, schottet die EU gegen Flüchtlinge ab.

Eine afghanische Familie sitzt 500 Meter von der Baustelle im Dickicht und tunkt trockene Brötchen in lauwarmes Flusswasser. Der Großvater, der Vater, die Mutter und die drei Enkelkinder, sie sind einfach vorbeigelaufen am neuen, streng bewachten Zaun. Ihre Flucht hat sie drei Monate über Iran, die Türkei, Griechenland, Mazedonien und Serbien nach Ungarn geführt. Jetzt sind sie am südöstlichen Rand der Europäischen Union angekommen und wundern sich über das, was hier geschieht.

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26. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Balkan-Flüchtlinge – worum es in dem Streit geht“ · Kategorien: Balkanroute

Quelle: Spiegel-Online

Fragen und Antworten

Von Florian Gathmann und Peter Maxwill

Die Flüchtlingsdebatte in Deutschland entzündet sich vor allem an Asylbewerbern vom Westbalkan. Warum kommen sie so zahlreich? Und weshalb tut sich die Politik so schwer mit dem Thema? Der Überblick.

Der Hass verbreitet sich im ganzen Land: In beinahe allen Bundesländern haben aufgebrachte Fanatiker in den vergangenen Wochen Flüchtlingsunterkünfte und deren Bewohner attackiert. Die Stimmung ist aufgeladen, und im Mittelpunkt der hitzig geführten Asyldebatte stehen vor allem Flüchtlinge vom Balkan.

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26. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Verloren zwischen zwei EU-Aussengrenzen“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Serbien

Quelle: NZZ

Die Zahl der Flüchtlinge auf der Balkanroute zwischen Griechenland und Ungarn ist dieses Jahr explodiert

Zehntausende von Migranten durchqueren den westlichen Balkan. Sie begegnen den besten und schlechtesten Seiten der lokalen Bevölkerungen und Behörden.

Andreas Ernst, Belgrad

Man hat sich schon fast an den Anblick gewöhnt. Vor der Ausländerpolizei an der Savska-Strasse in Belgrad lagert eine Gruppe syrischer Flüchtlinge – Männer, Frauen und Kinder. Einige schlafen auf dem Boden, andere sprechen leise miteinander oder starren vor sich hin. Ein strenger Geruch liegt in der Luft. Polizisten steigen vorsichtig über die Liegenden. «Arme Teufel», sagt der Beamte, der den Eingang bewacht. «Die wollen nach Westen. Aber wenn sie bei uns kein Asyl beantragen, werden sie zurückgeschickt.»

In Serbien und seit Mitte Juni auch in Mazedonien müssen sich die Flüchtlinge an der Grenze registrieren lassen und dürfen sich danach 72 Stunden lang legal im Land aufhalten. Der grösste Teil von ihnen reist allerdings direkt weiter, was die beiden Staaten fördern, indem sie den Flüchtlingen die Benutzung von Zügen und Bussen erlauben, die von der Polizei kontrolliert werden.

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22. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Serbien: Die Erfindung der Invasion durch Flüchtlinge und MigrantInnen · Kategorien: Serbien, Ungarn

Depuis quelques jours la presse serbe fait état de discussions sur le thème de la mise en état d’urgence de certaines villes en raison d’un afflux important de migrants, qui transitent par la Serbie pour se rendre dans un pays de l’UE.

Des journalistes croates se sont rendus dans une de ces villes, Zaječar, et ils en ramènent un reportage tout différent de ce qui est affirmé par les autorités.

La question des migrants est en effet devenue un sujet qui est utilisé de façon politique et de très nombreuses rumeurs circulent depuis des mois déjà, dont celles de risques d’épidémies et d’infiltration des réfugiés par des militants de l’État islamique ou d’Al Qaeda.

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20. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Serbien, Ungarn: Reportage aus Grenzstadt Kanjiza · Kategorien: Serbien, Ungarn

Voici un article d’Aleksandra Isakov (Politika). Traduction du serbe. D. Grcic

Kanjiža, dernier arrêt avant d’entrer dans l’UE (Politika)

Dans leurs GPS, les Syriens les plus favorisés ont indiqué cette ville frontalière, où ils attendent la nuit avant de passer la «frontière verte». Photo (A. Isakov): le repos avant de surmonter le dernier obstacle: la frontière hongroise.

Kanjiža – Je ne dirai pas mon vrai nom, mais seulement le surnom de dr. Tony, parce que si ce soir nous ne parvenons pas à franchir la frontière, je ne souhaite pas voir mon nom dans le journal, dit de façon catégorique ce médecin qui a quitté la Syrie il y a 3 mois.

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