25. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Gewaltsamer Protest in Flüchtlingslagern · Kategorien: Bulgarien, EU, Griechenland

Quelle: Zeit Online | 25.11.16

In Griechenland und Bulgarien kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen in Flüchtlingslagern. Auf Lesbos waren zuvor zwei Flüchtlinge durch einen Brand getötet worden.

In Flüchtlingslagern in Griechenland und Bulgarien haben sich Bewohner gewaltsame Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften geliefert. Im Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos setzten aufgebrachte Flüchtlinge Unterkünfte in Brand, nachdem bei einer Gasexplosion zwei Menschen getötet worden waren. Im bulgarischen Lager Harmanli nahm die Polizei etwa 400 Flüchtlinge fest, die sich stundenlange Kämpfe mit der Polizei geliefert hatten.

Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow sprach nach einem Besuch in dem Lager in der Nacht zu Freitag von 24 verletzten Polizisten und zwei verletzten Migranten. Von den etwa 400 Festgenommenen würden sechs als „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ eingestuft, sagte der Regierungschef dem Rundfunksender BNR. Die Polizei habe die Lage in der Nacht aber unter Kontrolle gebracht.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Réfugiés : l’Autriche « déporte » les demandeurs d’asile vers la Croatie · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Österreich

Quelle: Le Courrier des Balkans | 21.11.2016

Depuis le début de l’été, l’Autriche multiplie les expulsions de demandeurs d’asile vers la Croatie. Une procédure administrative garantie par le règlement Dublin III selon Vienne. Pourtant, ces demandeurs d’asile sont pour la plupart entrés sur le sol autrichien quand le corridor humanitaire de « la Route des Balkans » était ouvert. Une aberration que dénonce la société civile.

Par Chiara Milan

Officiellement, le corridor humanitaire qui, du nord de la Grèce conduisait en Autriche et en Allemagne, en passant par la Macédoine, la Serbie, la Croatie et la Slovénie, a fermé en mars 2016, après avoir permis le passage de près de 700 000 migrants et réfugiés depuis septembre 2015. Malgré sa fermeture, la « route des Balkans » continue d’être empruntée chaque jour par des centaines d’hommes, de femmes et d’enfants fuyant la guerre et la pauvreté. Pour rejoindre le nord de l’Europe, tous doivent désormais s’en remettre au bon vouloir de trafiquants sans scrupules.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien: Krawalle in bulgarischem Flüchtlingslager“ · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: DW | 24.11.2016

Bulgarien ist arm und die Lage in den Flüchtlingsunterkünften ist kritisch. In einem der überfüllten Camps grassieren nun Krankheiten. Die Behörden richteten daraufhin eine Ausgangssperre ein. Die Folge: Ausschreitungen.

Etwa 1500 Flüchtlinge haben in Bulgariens größtem Aufnahmezentrum gewaltsam gegen eine Ausgangssperre protestiert, die wegen der Erkrankung zahlreicher Menschen in dem Camp verhängt worden war. Das berichteten bulgarische Medien übereinstimmend.

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23. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Bulgarien: Ausgangssperre wegen Krankheiten in Flüchtlingslager · Kategorien: Bulgarien · Tags:

Quelle: Welt | 22.11.2016

Die Behörden haben in einem bulgarischen Lager eine Ausgangssperre für 3000 Flüchtlinge verhängt. Demonstranten hatten in den Tagen zuvor geklagt, die Migranten würden Krankheiten verbreiten.

Die rund 3000 Flüchtlinge im größten Aufnahmezentrum Bulgariens dürfen das Lager wegen Krankheitsfällen vorerst nicht mehr verlassen. Bei 128 Flüchtlingen in dem Zentrum wurden vor allem Hautkrankheiten sowie Pocken und Virusinfektionen festgestellt – es gebe aber keine Massenerkrankungen, teilte die Medizinische Akademie in der Hauptstadt Sofia mit.

Eine Sofioter Nachrichtenagentur spricht von „Quarantäne“.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „20 Jahre für Grenzübertritt: Ungarn führt Schauprozesse gegen Geflüchtete“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: ak 621 | 15.11.2016

Von Britta Rabe

Am 16. September 2015 schließt Ungarn seinen Grenzübergang nach Serbien. Ein meterhoher Stacheldrahtzaun sichert jetzt den gesamten Grenzverlauf. Erst am Vortag ist ein Gesetz in Kraft getreten, das »illegale Einwanderung« als Straftat mit bis zu drei Jahren Haft kriminalisiert. Seit den späten Abendstunden dieses Septembertags ist das Tor des Grenzübergangs Röszke verbarrikadiert. Bis dahin durchquerten täglich Tausende die Grenze von Serbien nach Ungarn, in Richtung Österreich, Deutschland oder weiter nach Norden.

Am Grenzübergang Röszke führt die unerwartete Schließung bei den ankommenden Menschen zu Überraschung, Unsicherheit und Wut. Aus der Menge heraus versuchen einige, den Zaun zu überwinden und das Tor zu öffnen. Das gelingt schließlich: Die Menschen strömen erleichtert hindurch, für die meisten ist gar nicht ersichtlich, dass sie sich selbst den Durchgang erkämpft haben. Auch der ungarische Grenzschutz ist zurückgewichen, die Menge ruft »Thank you, Hungary! Thank you!«

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18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Hungary’s ’show‘ trials: Refugees not welcome here · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: The New Arab | 07.11.2016

Sam Hamad

On September 15 of last year, the Hungarian government decided to take the unprecedented step of closing its border with Serbia, making crossing into Hungary a criminal offence.

This left hundreds of refugees, mostly those fleeing the genocide in Syria and the sectarian war in Iraq, in limbo, stuck at the Roszke border crossing. The people were effectively trapped without any legal information or support from the Hungarian government, in major contravention of its legal duties.

As one might expect, the trapped refugees began to react to their veritable imprisonment on the border and soon enough Hungarian riot police were called in. As is often the case, this only exacerbated tensions and soon enough the police were firing tear gas excessively, while the refugees reacted by throwing stones and bottles.

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15. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Namenlosen eine Stimme geben“ · Kategorien: Balkanroute, Lesehinweise

Quelle: jungeWelt | 14.11.2016

Die Dolmetscherin Nermin Ismail hat Flüchtlinge auf der »Balkanroute« begleitet

Von Gerd Bedszent

Meldungen über Bürgerkriegsgemetzel und Flucht von Menschen aus umkämpften Regionen gehen häufig im allgemeinen Nachrichtenbrei unter. Eine Migrationswelle im Jahre 2015 sorgte allerdings für Schlagzeilen: Zehntausende machten sich damals – zunächst hauptsächlich aus Flüchtlingslagern im Süden Anato­liens – über die sogenannte Balkanroute auf den Weg ins vermeintlich gelobte Land Mitteleuropa.

Die Autorin Nermin Ismail ist geborene Österreicherin mit arabischen Wurzeln. Sie war eine von vielen Helfern, die sich – ohne Auftrag und ohne Bezahlung – auf den Weg machten, als erste Nachrichten über die Zustände auf dieser Fluchtroute in den Medien auftauchten. Dank ihrer Sprachkenntnisse fungierte Ismail hauptsächlich als Dolmetscherin, vermittelte zwischen Flüchtlingen, Einheimischen und Hilfsorganisationen.

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15. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Balkanroute im Niemandsland gefangen“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien

Quelle: DW | 14.11.2016

Erst 120 Kilometer Fußmarsch bei klirrender Kälte, dann hin- und hergetrieben von serbischen und kroatischen Polizisten: Etwa 100 Flüchtlinge auf der Balkanroute sitzen an der Grenze auf freiem Feld fest.

Die Flüchtlinge, vor allem junge Männer aus Pakistan und Afghanistan, hatten sich am Freitag in der serbischen Hauptstadt Belgrad auf den Weg zum Grenzübergang Sid gemacht. Dort hinderten serbische und kroatische Polizisten sie am Montag jedoch daran, über die Grenze in die Europäische Union zu gelangen. „Öffnet die Grenze“, schrien die Migranten, die in Belgrad wochenlang vergeblich auf eine Weiterreise gewartet hatten und bei Minusgraden die Nächte im Freien verbrachten. Und genau dieses Schicksal trifft sie nun erneut.

Die serbische Polizei pferchte sie mit Metallgittern auf einem Maisfeld nahe der Grenze ein, wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Auch auf der kroatischen Seite wurde die Grenze von Polizisten bewacht.

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09. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Serbia: The situation is getting worse – Call Out · Kategorien: Balkanroute, Serbien

The situation in Serbia is getting worse every day and as winter approaches the need increases. At the moment more than six thousand migrants are stuck in Serbia from which more than one thousand just in Belgrade, without basic human necessities being covered such as a roof, sanitary amenities, proper nutrition and above all, they are being treated on a daily basis as inferiors.

We are an independent group with a strong political focus who`s been active in Belgrade since the beginning of this year. Our specific support changes along with the situation and the different needs but we have regular tasks which help us reach our goals. We bring Chai twice a day to one of the main parks where the people on the move spend their time, which as the weather gets colder is greatly welcomed and at the same time is a great opportunity to get in touch with the immediate situation. As the circumstances requires it, there are other targeted humanitarian actions –sometimes– with the help of different organization.

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Orban scheitert mit Gesetz gegen EU-Flüchtlingsquote“ · Kategorien: EU, Ungarn · Tags:

Quelle: Frankfurter Rundschau

Ungarns Regierungschef Viktor Orban ist mit eine Gesetz gegen die EU-Flüchtlingsquote im Parlament gescheitert. Es fehlen zwei Stimmen für die notwendige Zweidrittelmehrheit.

Ungarns Regierungschef Viktor Orban ist im Parlament knapp mit einem Gesetz gegen die Flüchtlingsquote der Europäischen Union gescheitert. Bei der Abstimmung über eine entsprechende Verfassungsänderung votierten am Dienstag sowohl die Abgeordneten der Linksparteien als auch die rechtsextreme Jobbik-Partei gegen den Gesetzentwurf. Alle 131 Abgeordneten von Orbans rechtskonservativer Regierungskoalition stimmten für den Entwurf, für die notwendige Zweidrittelmehrheit fehlten jedoch zwei zusätzliche Stimmen.

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