18. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kältewelle in Südosteuropa: Nicht vor und nicht zurück“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: taz | 17.01.2017

Mitten in Belgrad leben über 1.500 Flüchtlinge in einem illegalen Lager. Sie frieren, hungern. Von den Behörden werden sie hilflos geduldet statt betreut.

Andrej Ivanji

Es ist ein grauer eiskalter Wintermorgen in der serbischen Hauptstadt. In den Nächten zuvor ist die Temperatur auf minus zehn Grad gefallen. Das Gelände hinter dem Hauptbahnhof ist von Unrat bedeckt. Die einzige Mülltonne quillt seit Monaten über. Aus den leer stehenden Lagerhallen und Baracken, in denen früher der Zoll untergebracht war, kommen allmählich in graue Decken gehüllte Gestalten hervor.

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16. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Vegetieren in eisiger Kälte“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: Wiener Zeitung | 15.01.2017

Die serbische Regierung lässt angeblich keine Hilfe für großes Flüchtlingslager in Belgrad zu.

Belgrad. Hinter dem Belgrader Busbahnhof hausen seit Monaten schätzungsweise weit über 1.000 Migranten vorwiegend aus Afghanistan und Pakistan. Fotos zeigen, wie sie sich in der Kälte waschen oder essen

Le scritte lungo il muro del deposito (afp)

Wegen der unhaltbaren Zustände in dem Flüchtlingslager, das eines der größten in Europa sein dürfte, steht die serbische Regierung unter Beschuss. „Es gibt keinerlei Ausrede, dass die Menschen sich selbst überlassen sind, dass sie frieren, hungern, zwischen Urin und Fäkalien schlafen und sich chronische Krankheiten einfangen“, kritisierte am Sonntag das renommierte serbische Nachrichtenmagazin „Vreme“.

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15. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Influx of refugees leaves Belgrade at risk of becoming ’new Calais'“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: The Guardian | 14.01.2017

Up to 2,000 people stranded in Serbia in -16C temperatures with no water or sanitation, warn Médecins Sans Frontières

A freezing and squalid Belgrade railway depot where up to 2,000 people are seeking shelter from the bitter Serbian winter risks becoming a “new Calais” for refugees and migrants abandoned by European authorities, the humanitarian group Médecins Sans Frontières has warned.

Children as young as eight are struggling to survive temperatures that have plunged to -16C this week, with no running water or sanitation.

At a Belgrade clinic set up by the charity, doctors have seen frostbite and burns resulting from the inhalation of toxic smoke, as people burn anything they can find to stay warm, among dozens of other medical problems.

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14. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn lässt frierende Migranten trotz Eiseskälte nicht ins Land“ · Kategorien: Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: FAZ | 14.01.2017

Tausende Flüchtlinge harren bei eisigen Temperaturen an der Grenze zu Ungarn aus. Der Außenminister des Landes lehnt eine Grenzöffnung aus humanitären Gründen jedoch ab – und gibt den Frierenden einen Rat.

Ungarn hält nichts von einer Grenzöffnung für Migranten, die bei Eiseskälte in Serbien ausharren. Um schnell Hilfe zu bekommen, sollten sich die Menschen in Serbien registrieren lassen und in die dortigen Unterkünfte gehen, sagte Außenminister Péter Szijjártó der Zeitung „Welt“ (Samstag). „Das wollen viele aber nicht, weil sie später in einem anderen Land Asyl beantragen wollen.“

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13. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Orbán will „Schutzhaft“ für Flüchtlinge · Kategorien: Ungarn · Tags: ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 13.01.2017

  • Entlang der Balkanroute kämpfen Flüchtlinge mit eisigen Temperaturen. Im Flüchtlingslager Körmend an der ungarisch-österreichischen Grenze hatte es in den letzten Tagen bis zu Minus 28 Grad.
  • Die Regierung von Ungarns Präsident will weiter mit aller Härte gegen Migranten vorgehen. Ihre Forderung: „Schutzhaft“ für alle Flüchtlinge.

Von Cathrin Kahlweit, Wien

Körmend ist ein kleiner Flecken im südwestlichen Ungarn, etwa auf der Höhe von Graz. Ungefähr 11 000 Menschen leben dort nahe der österreichischen Grenze, es gibt einen hübschen kleinen Palast und eine Therme; ansonsten wäre der Ort auch in Ungarn nicht weiter erwähnenswert, wenn nicht seit etwa einem dreiviertel Jahr auf dem Gelände einer Polizeischule ein Flüchtlingslager stünde. Es war nach der Verschärfung der Grenzrichtlinien eingerichtet worden, damit diejenigen, die nicht sofort abgeschoben oder in Haft genommen werden, so nahe an der Grenze zur Steiermark und zum Burgenland unterkommen, dass sie sich von selbst davonmachen, bloß weg aus Ungarn.

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13. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „European countries mistreating refugees in cold weather, says UN“ · Kategorien: EU, Griechenland, Serbien · Tags:

Quelle: The Guardian | 13.01.2017

Refugee agency claims people being pushed back over borders, beaten by police and having phones and clothes confiscated

A migrant sits outside a tent at the refugee camp of Vagiohori village, east of Thessaloniki in Greece. Photograph: Giannis Papanikos/AP

Refugees and migrants at risk of dying in the severe cold weather sweeping across Europe are being moved back over borders and subjected to violence and confiscations, the UN’s refugee agency has said, as it calls on governments to do more to help.

The UNHCR said at least five refugees had died from the cold weather since the start of the year, as temperatures dropped as low as -14C in parts of Greece, and several countries saw some of the heaviest snowfall in years.

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13. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Slovenia Aliens Act Proposal Worries Croatia“ · Kategorien: Kroatien, Slowenien · Tags:

Quelle: Balkan Insight | 12.01.2017

Croatian experts fear Slovenia’s planned changes to the Aliens Act, heralding stricter procedures towards refugees and asylum seekers, could create problems for it.

Slovenian plans to toughen its procedures for receiving refugees and asylum seekers worries activists and migrant experts in Croatia, where it is feared that the changes could cause additional problems.

Experts told BIRN that Slovenia’s move would endanger the rights and security of refugees traveling to Western Europe along the „Balkan route“ but would not end migration per se.

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12. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Warten und frieren in Belgrad“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Serbien · Tags:

Quelle: NZZ | 12.01.2017

Die «Schwarze Höhle» in der serbischen Hauptstadt

Die Zahl der Gestrandeten in Serbien steigt stetig. Junge Afghanen und Pakistaner meiden die offiziellen Lager und richten sich im Stadtzentrum selber ein.

von Andreas Ernst, Belgrad

Belgrad ist am schönsten, wenn es schneit. Das Weiss legt sich wie ein weiches Tuch über die Stadt und deckt alles Hässliche und Halbfertige zu. Früh ist die Nacht angebrochen, die Temperaturen liegen tief im Minus. Hinter dem Busbahnhof, neben zerfallenden Lagerhallen, lodern Feuer. Ein scharfer Wind wirbelt die Schneeflocken durcheinander. Männer in wattierten Jacken, manche eine Wolldecke über den Schultern, wärmen sich an den Flammen. Sie sind jung – einige kaum halbwüchsig – und kommen aus Afghanistan, Pakistan und dem Irak. Sie wollen weiter nach Norden. Aber jetzt stecken sie fest im Winter, mitten in der serbischen Hauptstadt.

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12. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Trapped Migrants Brave Serbia’s Freezing Winter“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: Balkan Insight | 12.01.2017

Migrants keep coming to Serbia but survival is getting tougher as the border with Hungary is now almost impossible to cross without paying the smugglers dear

Natalia Zaba

More than 1,500 migrants from Pakistan and Afghanistan, many of them children and teenagers, are battling Serbia’s icy winter weather in an abandoned army barracks with little hope of moving forward on their journeys.

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11. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Belgrado, migranti in fila per il cibo sotto la neve“ – Fotos · Kategorien: Serbien · Tags:

Quelle: La Repubblica | 10.01.2017

Circa 7000 migranti provenienti da Afghanistan, Pakistan e Siria sono in attesa di passare il confine ungherese a nord della Serbia. Famiglie composte anche da molti bambini sono bloccate al gelo con temperature registrate fino a -22 gradi. Gli accampamenti formati da tende allestiti al centro di Belgrado non sembrano essere sufficienti a riparare le persone dal freddo e comunque sono occupati solo dai più fortunati. Tutti gli altri sono senza un riparo. L’Ungheria ha fatto una scelta politica che rivela chiaramente la propria riluttanza ad ammettere rifugiati: solo 20 persone al giorno sono ammesse come richidenti asilo entro i suoi confini. Questo dato chiarisce la drammatica situazione di accumulo di famiglie disperate al confine serbo-ungherese, introppolate tra la guerra e le barriere anti-immigrazione.

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