30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migranti abbandonati lungo i confini della rotta balcanica“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Serbien · Tags:

Quelle: Il Manifesto | 28.12.2016

Europa. In Serbia richiedenti asilo deportati alle frontiere con Bulgaria e Macedonia per costringerli ad andare via. La denuncia dell’Unhcr

Deportati, costretti a camminare di notte in pieno inverno attraverso il confine o respinti e abbandonati nelle foreste dei Balcani. Nella lunga lista degli abusi compiuti dalle polizie di frontiere di Ungheria, Croazia e Bulgaria contro i migranti, si aggiunge ora questa nuova pratica, la deportazione illegale di uomini, donne e bambini dopo la chiusura, avvenuta a marzo scorso, della rotta balcanica percorsa nel 2015 da centinaia di migliaia di disperati ansiosi di entrare in Europa.

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30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Grenzjäger“ in Ungarn: Beruf mit Perspektive · Kategorien: Ungarn · Tags:

Quelle: derStandard | 30.12.2016

Seit November kann man die Ausbildung zum „Grenzjäger“ machen, um Flüchtlinge zurückzuschieben.

Gregor Mayer

Der neue Job erfüllt aber noch andere Zwecke Für Petra (30), zuvor im Gastgewerbe beschäftigt, zählte das „Gemeinschaftsgefühl“. Károly (20), zuvor Wachtposten im Strafvollzug, empfand „den sicheren Arbeitsplatz und die Karrieremöglichkeiten“ attraktiv. Tamás (30), Ex-Tänzer und Tanzpädagoge, fühlte sich zur Aussicht auf „ständige Abwechslung“ hingezogen. Die drei Ungarn besuchen den sechsmonatigen Lehrgang für die Ausbildung zum „Grenzjäger“ (határvadász). Sie sagen, dass es immer schon irgendwie ihr Traum gewesen sei, bei der Polizei oder bei der Armee anzuheuern.

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23. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Hungarian and EU border policy creates humanitarian catastrophe in Serbia · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: Migszol | 22.12.2016

The border policy of the Hungarian government has been successful in closing the border to most people seeking international protection. As a result, refugee camps and detention centers in Hungary are relatively empty and the media frenzy has subsided. The report of the Hungarian Helsinki Committee, however, shows that the number of people stopped from entering the country in irregular ways has increased since the beginning of the year. At the same time, the number of asylum requests has shrunk significantly since July when the 8 km law was introduced. This, of course, has consequences for activists and volunteers, who now operate in an environment where it is increasingly difficult to have direct contact with people seeking protection. This increases the vulnerability of people, because there is less information on which activists and volunteers can act. First and foremost, however, this has consequences in Serbia, where more and more people are getting stranded.

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21. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf der Reise: Endstation Serbien“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk | 20.12.2016

Über eine Million Flüchtlinge und Migranten haben Serbien in den vergangenen zwei Jahren auf dem Weg nach Westeuropa durchquert. Seit die Balkanroute geschlossen ist, stecken Tausende in den Aufnahmelagern fest. Viele von ihnen würden gerne dauerhaft in Serbien bleiben – die serbische Regierung und Gesellschaft stellt das vor ungeahnte Herausforderungen.

Von Dirk Auer

Wohl noch nie haben sich im Aufnahmelager Krnjaca so viele Politiker, Journalisten und Vertreter der internationalen Gemeinschaft auf einmal blicken lassen. In dem Lager am Rande von Belgrad sind etwa 1000 Flüchtlinge untergebracht. An diesem Vormittag wird die neue Krankenstation eingeweiht.

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20. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Mehr Schleppungen „in geschlossenen Behältnissen“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich · Tags: ,

Quelle: derStandard | 19.12.2016

Polizei: Flüchtlinge auf engstem Raum eingepfercht – Zwei große Schlepperringe aufgedeckt

Wien – Zuletzt habe man 67 Menschen aufgefunden: Afghanen und Pakistanis, in den Laderaum eines Lkw gepfercht. Einige von ihnen seien schon bewusstlos gewesen, als die Polizei sie vergangenen Samstag in Kroatien befreit habe, schilderte Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle gegen Schlepperkriminalität und Menschenhandel im Bundeskriminalamt am Montag vor der Presse.

Zwei Wochen davor habe die ungarische Polizei 16 Personen aus einem „mit hochgiftigen Stoffen verunreinigten“ Tankwagen geholt. Und im November hätten 14 Flüchtlinge, darunter ein unbegleiteter 15-Jähriger aus Afghanistan, ihren von Schleppern organisierten Transport in einem verschlossenen Metallbehälter in einem Lkw nur überlebt, weil einer von ihnen nach dem Stopp in Wien mit seinem Handy ins Netz gekommen sei und die Polizei alarmiert habe.

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18. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kroatische Polizei verhindert Flüchtlingskatastrophe“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien · Tags:

Quelle: DW | 18.12.2016

62 in einem Transporter eingepferchte Menschen – viele schon halbvergiftet und halberfroren. Trotz ihrer Rettung haben sie die Hölle auf Erden erlebt. Das ersehnte Ziel ihrer „Reise“ werden sie dennoch nicht erreichen.

Die kroatische Polizei hat eine drohende Flüchtlingskatastrophe verhindert. Am Samstagabend stoppte sie nach Behördenangaben einen völlig überladenen britischen Kleintransporter auf der Autobahn bei der Stadt Novska rund 100 Kilometer südöstlich von Zagreb. 62 aus Pakistan und Afghanistan stammenden Menschen seien auf nur zehn Quadratmetern eingepfercht worden, beschrieb Innenminister Vlaho Orepic die Szene.

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12. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU verstärkt Schutz der griechischen Grenze“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online | 12.12.2016

Die EU bereitet sich offenbar darauf vor, dass die Türkei den Flüchtlingsdeal aufkündigt. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE verstärkt sie den Grenzschutz – mit Frontex-Beamten in Griechenland.

Von Giorgos Christides

„Wenn Sie noch weitergehen, werden die Grenzen geöffnet, merken Sie sich das“, so hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Ende November in Richtung EU gedroht. In europäischen Hauptstädten reagierte man zwar demonstrativ gelassen – blieb aber offenbar nicht untätig.

Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE plant die EU-Grenzschutzagentur Frontex, Beamte zur Überwachung der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien zu entsenden. Es wäre das erste Mal seit Beginn der Flüchtlingskrise, dass Frontex-Kräfte in dieser Funktion dort vor Ort sind. Vorgesehen ist demnach, dass zunächst geschätzte 60 Mitarbeiter entsandt werden. Der Einsatz ist bereits für Januar und Februar geplant.

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08. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Our Courage is Orban’s Fear“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: freie-radios.net | 08.12.2016

Über Ungarn gegen Achmed H. – und die Proteste gegen die Urteile im Fall der „Röszke 11“

Letzte Woche wurde im ungarischen Szeged ein Urteil gesprochen: 10 Jahre Haft. Es war das letzte und mit Abstand härteste Urteil im Fall der „Röszke 11“. Diese waren aus etwa 5.000 Menschen herausgegriffen worden, die am 16. September 2015 über die serbisch-ungarische Grenze am Übergang Röszke liefen.

Es war ein Gerichtsprozess mit Terrorismusvorwurf ohne Beweise. Ein Prozess, der mit einem Schuldspruch endet. Mit einer Anklage, die sich darauf berief, der Angeklagte habe drei Steine geworfen und durch ein Megaphon gesprochen.

Radio Corax ist in Ungarn vor Ort und berichtet im folgenden Feature über das Urteil und die Proteste dagegen.

07. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Gestrandet in Serbien“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien

Quelle: Frankfurter Rundschau | 06.12.2016

Seit Ungarn seine Grenzkontrollen verschärft hat, stranden zahlreiche Flüchtlinge in Serbien – allein in Belgrad leben mehr als 1000 von ihnen auf der Straße.

Von ALICIA LINDHOFF

Es ist noch stockdunkel, als an einem kalten Novembermorgen mehrere Hundertschaften der Belgrader Polizei ein paar heruntergekommene Baracken hinter dem Busbahnhof der serbischen Hauptstadt umstellen. In den alten Lagerhallen schlafen rund 600 Geflüchtete. Die Polizisten tragen Kampfausrüstung.

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03. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Gestrandet in Serbien: Der Limbus mit Läusen“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien

Quelle: DW | 02.12.2016

Die Balkanroute beherrscht zwar nicht mehr die Schlagzeilen, aber es gibt sie noch. Es ist eine Route der Ausgebremsten, die mit jedem Tag verzweifelter werden. Sie sammeln sich unter anderem in Belgrad.

„Wie alt bist du?“ „Ich bin 15.“ „Reist du allein?“ „Ja, allein.“ „Und keiner schützt dich?“ „Nein, keiner.“ „Hast du Familie in Deutschland?“ „Nein. Meine Familie hat mich hierher geschickt. Denn du weißt, wie die Situation in Afghanistan ist. Mein Vater wollte nicht, dass ich Landwirt werde wie er.“

Sohail ist ein zierlicher Junge, große kluge Augen und pubertär spärlicher Schnurrbart. Er ist einer von Tausenden in Serbien gestrandeten Flüchtlingen. Sie sind alle auf der Balkanroute ausgebremst, weil sie einfach zu spät kamen, als die Zäune, Grenzkontrollen und Abschiebungen in Europa zur „Mode“ wurden. Serbien macht fleißig mit und hat kaum eine andere Wahl: Nachbarländer machten auch dicht, Ungarn lässt lediglich etwa 20 Menschen pro Tag über die Grenze. Sohail hat da keine Chance. Obwohl niemand mit Sicherheit sagen kann, nach welchen Maßstäben die Ungarn entscheiden, wer weiter darf, eins ist klar: Es werden fast ausschließlich Familien durchgelassen.

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