07. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Bulgarien verstärkt Grenzschutz · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien

Quelle: ARD Tagesschau

„Zurück nach Hause – oder zu Erdogan“

Von Stephan Ozsvath, ARD-Studio Wien

Fast 15.000 Menschen sind dieses Jahr in Bulgarien angekommen – auf der Flucht oder der Suche nach einem besseren Leben. Und viele bleiben, denn die Grenzen zu den Nachbarländern sind quasi dicht. Im Land wächst der Unmut über die Lage.

„Bulgarien“, rufen sie. Und: „Fremde raus“. Szenen vor dem Flüchtlingsheim der kleinen Stadt Harmanli im Süden Bulgariens am vergangenen Sonntag.

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05. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Statement regarding the self-organised march of migrants · Kategorien: Serbien · Tags: ,

Quelle: No Border Serbia

This statement is written by NoBorder Serbia concerning rumours and accusations related to last days‘ march of migrants towards the Hungarian border:

A group of about 400-500 migrants began another March of Hope today (04.10.2016) from Belgrade to the Serbian-Hungarian border. At the time of writing they are in the vicinity of Stara Pazova. They are moving under the oversight of the Serbian police and members of the controversial government comessariat for/against refugees. Some of the march’s participants are considering a return to Belgrade, due to the exhaustion and relentless pressures they are subject to. We count the media-spins amongst these pressures, malicious reporting in the style of Milorad Komrakov. In the late afternoon, the police forbid the marchers any access to any store in order to purchase necessary goods, as well as banning any food distribution by NGOs.

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05. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Serbien kündigt komplette Grenzschließung für Flüchtlinge an“ · Kategorien: Serbien · Tags:

Quelle: derStandard

Präsident Nikolic: Wenn Ungarn, Österreich und Slowenien entsprechende Schritte setzen

Belgrad hat zum ersten Mal eine komplette Schließung seiner Staatsgrenzen für Flüchtlinge in Aussicht gestellt. Er werde dies der Regierung vorschlagen, wenn Ungarn, Österreich und Slowenien entsprechende Schritte setzen, sagte Staatspräsident Tomislav Nikolic der Zeitung „Vecernje novosti“ (Dienstagsausgabe).

Serbien könne nicht zu einem Trichter werden, aus dem kein Wasser mehr abfließe, sagte Nikolic. Daher werde man trotz des Wunsches, Flüchtlingen zu helfen, die Grenzen schließen müssen. Diese wollten nämlich ohnehin nicht in Serbien bleiben, sagte er. Außerdem müsse Serbien nicht mehr als 5.000 bis 6.000 Flüchtlinge aufnehmen, sagte der Präsident offenbar in Anspielung auf das angedachte europäische Flüchtlingsquotensystem.

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05. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugees stuck in Serbia begin marching towards Hungarian border“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Belgrade says it will not erect wire border fence but will deploy army to seal off borders with Macedonia and Bulgaria

march

Hundreds of refugees stranded in Serbia have begun walking from Belgrade towards the border with Hungary to protest against its closure for most people trying to reach the European Union.

More than 6,000 people remain stuck in Serbia following Hungary’s introduction this summer of strict limits on the number of refugees allowed to cross into the EU-member country and reinforced a razorwire border fence with heavy patrols.

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04. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Marsch zu Ungarns Grenze: Flüchtlinge wollen Öffnung der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn

Quelle: n-tv.de

Seit Monaten sind die meisten Grenzen auf dem Balkan dicht für Flüchtlinge. Hunderte Menschen sitzen deswegen unter anderem in Serbien fest. Mit einem mehr als 200 Kilometer langen Fußmarsch wollen sie auf ihre Situation aufmerksam machen.

Etwa 350 in Serbien gestrandete Flüchtlinge haben sich aus Protest gegen die Sperrung der sogenannten Balkanroute von Belgrad aus auf den Weg an die ungarische Grenze gemacht. Die Geflüchteten wollten örtlichen Medienberichten zufolge mit dem rund 210 Kilometer langen Marsch gegen den Grenzzaun zwischen Serbien und Ungarn demonstrieren, der ihnen den Weg Richtung Norden versperrt. Die Flüchtlinge wollen Ungarn auffordern, die Grenze zu öffnen.

Begleitet von der Polizei erreichten sie am frühen Nachmittag den Stadtrand von Belgrad. Auf handgeschriebenen Bannern und in Sprechchören forderten sie offene Grenzen, wie Augenzeugen berichteten. Die Menge wanderte zunächst entlang des Flusses Save in Richtung Norden. „Wir wandern zur ungarischen Grenze“, sagte einer der Teilnehmer an dem Marsch. „Wir wollen nicht in Serbien bleiben.“

2015 waren mehr als eine Million Migranten über die sogenannte Balkanroute vor allem nach Deutschland und Österreich gekommen. Durch Grenzzäune in Ungarn, Mazedonien, Bulgarien und Slowenien ist dieser Transitweg geschlossen. In Serbien halten sich nach Schätzungen etwa 5000 Migranten auf. Mitte September hatte Serbien angekündigt, Grenzzäune zu Mazedonien und Bulgarien zu errichten, um Tausende neue Migranten von seinem Territorium fernzuhalten.

03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Gescheitertes Referendum zur Flüchtlingspolitik: Orban will Verfassungsänderung · Kategorien: EU, Ungarn

Quelle: NZZ

Die Ungarn haben sich gegen europäische Flüchtlingsquoten ausgesprochen, doch das Referendum scheitert an der zu geringen Wahlbeteiligung. Viktor Orban strebt nun eine Änderung der Verfassung an.

von Ivo Mijnsen

Mit überwältigender Mehrheit haben sich die ungarischen Wähler gegen verbindliche Flüchtlingsquoten der EU ausgesprochen. Das Resultat ist aber nur ein scheinbarer Triumph für Ministerpräsident Viktor Orban und seine Regierungspartei Fidesz, gingen doch deutlich weniger als die Hälfte der Stimmberechtigten an die Urne – laut der ungarischen Wahlbehörde haben nur 40,4% Prozent der Wahlberechtigten einen gültigen Wahlzettel abgegeben. 98,3 Prozent von ihnen stimmten gegen die EU-Quoten.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn : Referendum über Flüchtlingspolitik ungültig“ · Kategorien: EU, Ungarn · Tags:

Quelle: Zeit Online

Zwar wird erwartet, dass eine große Mehrheit der Ungarn gegen die EU-Flüchtlingspolitik gestimmt hat. Aber genug Wähler konnte Premier Viktor Orbán nicht mobilisieren.

Das ungarische Referendum über die umstrittenen EU-Quoten für die Verteilung von Flüchtlingen ist ungültig. An der Abstimmung nahmen nur rund 45 Prozent statt der erforderlichen 50 Prozent der Wahlberechtigten teil, gab der Vize-Präsident der Regierungspartei Fidesz, Gergely Gulyas, bekannt. Um 19 Uhr hatten die Wahllokale geschlossen.

95 Prozent der Wähler hätten sich gegen die EU-Flüchtlingsumverteilung ausgesprochen, teilte die Regierungspartei Fidesz mit. Ein offizielles Endergebnis liegt noch nicht vor.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kein Weg nach Europa“ · Kategorien: Balkanroute, Video

Quelle: Presseportal

Die Balkanroute ein Jahr danach

Film von Lars Seefeldt und Utta Seidenspinner

Programmankündigung: Sonntag, 9. Oktober 2016, 18:00 Uhr

Herbst 2015: Menschenmassen laufen über ungarische Autobahnen, springen auf Züge. Am Bahnhof in Budapest campieren Hunderte Flüchtlinge – in der Hoffnung, nach Deutschland weiterzukommen.

Menschen bahnten sich damals über die sogenannte Balkanroute ihren Weg in den Norden Europas. Ein Jahr später scheint dieser Weg endgültig versperrt. Aber wie ist die Situation entlang der Route? Die „ZDF.reportage“ hat sich auf den Weg gemacht. Am 5. September 2015 verkündet der damalige österreichische Bundeskanzler Werner Faymann, aufgrund „der heutigen Notlage an der ungarischen Grenze“ dürften die Flüchtlinge nach Österreich und Deutschland weiterreisen. Deutschland erlebt daraufhin eine der größten Zuwanderungswellen der Nachkriegszeit. Allein im Oktober 2015 registrieren die deutschen Behörden mehr als 160 000 Asylsuchende.

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28. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Orbán says EU should deport all illegal migrants, attacks UK · Kategorien: Ungarn · Tags: ,

Quelle: Euractiv

Hungary’s prime minister said the European Union should round up and deport all illegal immigrants and assemble them in EU-supervised refugee camps beyond the bloc’s borders where they can then file for asylum.

“This could be an island, it could be a coastal area in North Africa, but the security and supplies of that area must be guaranteed by the EU in its own interest,” Viktor Orbán told the news website Origo in an interview published today (22 September).

The firebrand premier has provoked controversy with tough rhetoric about migrants and a razor wire fence along Hungary’s southern border, as well as a referendum against mandatory resettlement quotas on 2 October.

“Those who came illegally must be rounded up and shipped out,” Orbán said.

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27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hinweis eines Syrers in Brunsbüttel: 50 Flüchtlinge gerettet“ · Kategorien: Deutschland, Mazedonien, Serbien · Tags:

Quelle: taz

Ein syrischer Asylbewerber wurde von Schleppern erpresst. Er wandte sich an die Polizei. Behörden in Mazedonien konnten Dutzende Menschen befreien.

ITZEHOE afp | Nach einem Hinweis eines Syrers an die Polizei im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel haben Einsatzkräfte an der mazedonisch-serbischen Grenze dessen Familie und mehr als 40 weitere Flüchtlinge aus der Gewalt von Schleppern befreit. Wie Polizei in Itzehoe am Montag mitteilte, hatte sich der 40-Jährige am Donnerstag hilfesuchend an die Beamten vor Ort gewandt und damit den internationalen Polizeieinsatz ins Rollen gebracht.

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