24. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „You wouldn’t survive a single night here“ – Zur aktuellen Situation in Serbien · Kategorien: Serbien · Tags:

bordermonitoring.eu | 22.02.2017

Von Marlene Becker und Marc Speer

Einleitung

Seit einigen Wochen gibt es einen wahren journalistischen Hype um die alten Lagerhallen direkt hinter dem Belgrader Bahnhof. Auf etlichen Bildern [1], in Artikeln [2] und in Videos [3] wurden die Gegebenheiten dokumentiert, unter denen dort etwa 1.000 Geflüchtete – fast ausschließlich Männer, darunter auch viele Minderjährige – seit Wochen und Monaten ausharren. Anfang Februar 2017 reiste auch bordermonitoring.eu wieder nach Serbien. Weniger um ebenfalls die mittlerweile „berühmten“ Lagerhallen zu besuchen, sondern vielmehr, um einerseits einige der anderen Orte zu besuchen, die von Relevanz im gegenwärtigen serbischen Migrationsregime sind. Andererseits aber auch, um zu sehen und zu verstehen, ob bzw. in welcher Form sich die Situation vor Ort seit den Recherchen (im Sommer 2016) für unseren letzten Bericht Governing the Balkan Route: Macedonia, Serbia and the European Border Regime verändert hat.

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04. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Der neue Dschungel · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags: ,

der Freitag | 03.02.2017

1.500 Menschen frieren in der Ruinenlandschaft hinter dem Belgrader Busbahnhof. Sie stecken fest, weil die EU ihre Grenzen dichtmacht

von Krsto Lazarević

Hunderte Geflüchtete rufen: „Wir wollen kein Essen, wir wollen offene Grenzen!“ Es ist die erste organisierte Demonstration der Migranten in Belgrad, seit sie sich in der Ruinenlandschaft hinter dem zentralen Busbahnhof von Serbiens Hauptstadt niedergelassen haben. Einer der Demonstranten hält ein Schild in die Höhe. Auf einer Seite steht „Öffnet die Grenzen“, auf der anderen „Wir sind auch Menschen, behandelt uns auch so“. Weiterlesen »

28. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Belgrad: Goldgrube für Schlepper“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien, Ukraine · Tags:

DW | 27.01.2017

Seit die Balkanroute dicht ist, sind über 7.000 Flüchtlinge und Migranten in Serbien gestrandet. Viele von ihnen bezahlen mit ihrem letzten Geld einen Schleuser. Je schwieriger der Grenzübertritt, desto höher die Preise.

Der Preise liegt bei 200 oder 300 Euro. Dafür bieten Schmuggler eine kleine Reiseleitung bis zur ungarischen oder kroatischen Grenze und weisen den Weg über das Ödland bis zum ungarischen Grenzzaun. Auch Drahtscheren zum Schneiden des Zauns sind im Preis inbegriffen.

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26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf der Balkanroute: Kein Schritt zurück“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: Spiegel Online | 26.01.2017

Viele Flüchtlinge sind auf der Balkanroute steckengeblieben. In Serbien wurden Notunterkünfte errichtet, doch nicht alle wollen ihren Platz in der Kälte verlassen.

Von Maria Christoph

„Nachts kann ich meine Beine nicht spüren“, sagt Hazrat Bilal, 14 Jahre alt, aus Afghanistan. Die Temperaturen in Belgrad sinken auf minus zwölf Grad, doch Bilal will hier draußen bleiben. Er verbrachte die vergangenen vier Monate in einem illegalen Lager in Serbien, allein, ohne seine Eltern. Er versucht fast täglich, die Grenze nach Ungarn zu überqueren. Bis zu wie Bilal freiwillig in verlassenen Lagerhallen, ausgestattet nur mit dem Nötigsten: Essen und Wolldecken.

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25. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „The Desperate Conditions Inside a Serbian Migrant Camp“ – Videos · Kategorien: Serbien, Video

Quelle: New York Times | 2401.2017

By MEGAN SPECIA

Migrants are stuck in freezing conditions behind the central train station in Belgrade, Serbia, where they survive on one meal a day.

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24. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Thousands of refugee children sleeping rough in sub-zero Serbia, says UN“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: The Guardian | 24.01.2017

Refugee facilities in Belgrade, where it is -15C, have been described as ‘worse than the jungle in Calais’ by aid workers

Hundreds of new refugees and migrants, many of them children, are arriving in Serbia every day despite the prospect of sleeping rough in sub-zero temperatures and reports of violent treatment, Save the Children has said, as it calls on the EU to do more to help.

The EU-Turkey deal, which was supposed to stem the flow of refugees arriving in Europe by boat, has meant many refugees are being forced to take a deadlier land route to cross the Balkans, with children as young as eight experiencing harsh weather conditions, dog bites and violent treatment by police and smugglers.

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23. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Muri e gentrification: squat di rifugiati sotto attacco a Belgrado · Kategorien: Audio, Balkanroute, Serbien

Quelle: Radio Blackout | 20.01.2017

Nel pieno centro di Belgrado un’area di 2 milioni di metri quadrati, considerando l’estensione verticale, è investita da un gigantesco progetto di “riqualificazione” (leggi gentrification) di interesse prioritario per il governo serbo. Si tratta del “Belgrade Waterfront”, progetto immobiliare pubblico-privato che vede la compartecipazione dello Stato guidado da Vučić (che fornirà terreni e infrastrutture) e della Eagle Hills, società di Abu Dhabi specializzata nello “sviluppo di centri urbani” (che investirà nell’edilizia). Il costo complessivo previsto per questa operazione speculativa è di 3,5 miliardi di Euro, mentre i lavori, che dureranno 30 anni, comprenderanno la costruzione di case e hotel di lusso, centri commerciali e uffici, tra cui il grattacielo “Kula Beograd” che, con oltre 200 metri di altezza, diventerà l’edificio più alto dell’intera penisola balcanica.

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22. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Refugee winter crisis: Serbia accused of illegal mass deportations“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Mazedonien, Serbien · Tags: , ,

Quelle: Middle East Eye | 18.01.2017

Rights groups say government is complicit in ‚pushbacks‘ of refugees to Macedonia and Bulgaria, including families dumped in forests

Humanitarian organisations have accused Serbia of forcing hundreds of refugees back towards Macedonia and Bulgaria, refusing them help in freezing temperatures and breaking international law.

Nikola Kovacevic, of the Belgrade Centre for Human Rights, said his group had multiple complaints of so-called „pushback“ campaigns against refugees, many of whom are from Syria and Iraq, to get them out of Serbia.

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20. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Dark and smoky shelters for refugees stranded in Serbia“ – Fotos · Kategorien: Serbien · Tags:

Quelle: Al Jazeera | 19.01.2017

Fearful of deportations at official camps, refugees in Serbia find cover in make-shift shelters.

Belgrade, Serbia – Hundreds of refugees, mostly from Afghanistan and Pakistan, are living in miserable conditions in makeshift camps and abandoned warehouses in Serbia.

At a warehouse behind the Belgrade train station, the conditions are deplorable. Refugees seeking shelter here brave winter temperatures that can drop to minus 15C, surrounded by mud, snow and ice, and a relentless cold wind blowing through its tunnels and broken windows.

The air inside the warehouse is saturated with the smoke from the fires they use to stay warm.

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20. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Human Rights Watch wirft Kroatien Misshandlung von Flüchtlingen vor“ · Kategorien: Kroatien, Serbien · Tags: ,

Quelle: derStandard | 20.01.2017

Das EU-Land erlaube Menschen nicht, einen Asylantrag zu stellen, und zwinge sie auch unter Gewalt, nach Serbien zurückzukehren

Zagreb – Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft dem jüngsten EU-Mitglied Kroatien vor, Asylsuchende zu zwingen, nach Serbien zurückzukehren. In manchen Fällen geschehe das auch unter Gewalt. Die kroatischen Behörden erlaubten Menschen nicht, Asylanträge zu stellen, hieß es in einer HRW-Mitteilung am Freitag.

Die Organisation bezieht sich auf Befragungen von zehn Asylsuchenden aus Afghanistan, darunter zwei unbegleitete Kinder, die auf kroatischem Gebiet aufgegriffen wurden. Sie schilderten, im vergangenen November nach Serbien abgeschoben worden zu sein, nachdem ihnen verweigert wurde, in Kroatien einen Asylantrag zu stellen. Neun davon sagten, sie seien von kroatischen Polizeibeamten getreten und geschlagen worden. Allen seien außerdem persönliche Gegenstände, darunter Geld und Handys, weggenommen worden.

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