13. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Slowenien: Ein Ort für eine kleine Pause“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich, Slowenien · Tags: ,

Quelle: FAZ

Viele Flüchtlinge kommen nach Slowenien, aber keiner will bleiben. Seit Mitte Oktober haben fast 310.000 Migranten das kleine Land erreicht – die Durchschleusung Richtung Deutschland geht nun sehr rasch und professionell.

von Karl-Peter Schwarz, Dobova

Der erste Zug aus Zagreb kommt um zehn Uhr vormittags in Dobova an. Schon bevor er einfährt, weiß Hussein Rasheed, was ihn und seine Mitarbeiter vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) erwartet. „Blindes Mädchen in Waggon 8“ avisierte ihm sein Kollege in Kroatien über sein Smartphone; außerdem sei eine „große Tasche mit syrischem Reisepass“ gefunden worden.

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27. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsblockade auf der Balkanroute: Die Kettenreaktion“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien

Quelle: Spiegel Online

Slowenien fing an, Kroatien, Serbien und Mazedonien zogen nach: Sie lassen nur noch Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan durch – Tausende sind gestrandet. Nun könnten sie sich noch gefährlichere Routen suchen.

Von Keno Verseck

Es war eine eher unscheinbare Maßnahme, doch sie löste eine Kettenreaktion aus: In der vergangenen Woche setzten slowenische Polizisten an der Grenze zu Kroatien 162 Marokkaner fest und verweigerten ihnen die Weiterreise nach Österreich. Begründung: Sie seien Wirtschaftsmigranten und hätten keine Chance auf Asyl in Europa, daher werde man sie wieder nach Kroatien abschieben.

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25. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Rückstau auf der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Mehrere Länder lassen nur noch Syrer, Iraker und Afghanen einreisen. Der Rückstau verschärft die Lage in Griechenland. Abgewiesene Flüchtlinge protestieren mit dramatischen Gesten.

Von Cathrin Kahlweit, Nadia Pantel, Thomas Kirchner und Mike Szymanski

Wer „echter Flüchtling“ – mit Anspruch auf Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention – und wer „Wirtschaftsflüchtling“ ist, darüber wird nicht nur in Deutschland empört gestritten. Nun haben mehrere Staaten entlang der sogenannten Balkanroute begonnen, mutmaßliche Armutsflüchtlinge nicht mehr einreisen zu lassen. Wer unter diese Definition fällt und mithin zurückgewiesen wird in Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien oder Griechenland, das entscheiden bisweilen Polizeibeamte und Grenzschützer freihändig. Gestoppt werden unter anderem Flüchtlinge aus dem Maghreb, aus Bangladesch, Pakistan und Somalia.

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24. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Stranded migrants sew mouths shut in protest against Balkan border controls“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Symbolic act comes as thousands of stranded people protest over Macedonia’s decision to block those not from Syria, Iraq or Afghanistan

Seven men have sewed their mouths shut and more than a thousand Iranians, Moroccans and Pakistanis have blocked a train line on the Greek-Macedonian border, in protest against a recent decision by some Balkan countries to block certain nationalities from heading towards northern Europe.

For the first time since hundreds of thousands of people began marching through the Balkans earlier this year, the Macedonian government began filtering them last week on the basis of their perceived need, and is now preventing access for those not from Syria, Iraq and Afghanistan. The move has led to fears of a migrant logjam in Greece and sparked fury among those trapped on the border.

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23. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Balkanische Kettenreaktion“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien · Tags:

Quelle: FAZ

Schon 6000 Personen steckten in Griechenland an der Grenze fest, seitdem Mazedonien nur noch Iraker, Syrer und Afghanen über die Grenze lässt. Nun steht Athen vor einem kaum lösbaren Problem.

Sieben Grenzen muss ein Flüchtling oder Migrant auf dem Weg von der Türkei nach Deutschland übertreten, was die sogenannte Balkanroute über Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich sehr störungsanfällig macht.

Als unlängst die griechischen Fährbetriebe streikten, standen Lesbos und andere ostägäische Inseln vor noch größeren Schwierigkeiten als ohnehin schon seit Monaten, weil zwar weiterhin Tausende Migranten Tag für Tag aus der Türkei ankamen, aber nicht mehr nach Athen weiterreisen konnten. Als der Streik nach vier Tagen endete, mussten bald darauf mehr als 10.000 Migranten in dem Ort Idomeni an Griechenlands Grenze zu Mazedonien lange warten, weil die mazedonischen Behörden dem das übliche Maß noch übersteigenden Andrang nicht gewachsen waren.

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22. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Grenzen auf für alle, die aus Griechenland kommen“ · Kategorien: Balkanroute, Italien, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien · Tags:

Quelle: La Repubblica

Migranti, allarme sulla rotta Balcanica: „Riaprire i confini a chi arriva dalla Grecia“

È l’appello che l’ong Oxfam lancia a Macedonia, Serbia, Croazia e Slovenia, che autorizzano il passaggio solo a chi proviene da Siria, Afghanistan e Iraq. Migliaia bloccati alla frontiera. Copasir: „Così si rischia che il flusso devii verso il nord-est italiano“

Si fa sempre più difficile la situazione per migliaia di migranti bloccati alle frontiere lungo la rotta balcanica, a causa delle restrizioni imposte negli ultimi due giorni da Macedonia, Serbia, Croazia e Slovenia, denuncia l’ong Oxfam chiedendo la riapertura, il prima possibile, dei confini a tutte le persone in arrivo dalla Grecia per evitare un peggioramento della situazione umanitaria.

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22. November 2015 · Kommentare deaktiviert für UNHCR: „Man darf sie nicht abweisen“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien · Tags: ,

Quelle: DW

Einige Balkanländer lassen seit kurzem angebliche „Wirtschaftsmigranten“ nicht mehr einreisen. Im DW-Interview erklärt Melita Sunjic vom UNHCR in Belgrad, warum dies eine gravierende Wende in der Flüchtlingspolitik ist.

DW: Frau Sunjic, erläutern Sie uns doch bitte zunächst die Situation. Welche Länder lassen wen einreisen und wen weisen sie ab?

Melita Sunjic: Vier Länder haben praktisch gleichzeitig dasselbe Regime eingeführt, nämlich Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien. Und das Regime lautet: Es werden nur Menschen durchgelassen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund ihrer Herkunft Flüchtlinge sind, also Syrer, Iraker und Afghanen. Alle anderen werden nicht mehr durchgelassen.

Mit welcher Begründung?

Die Begründung ist eine politische. Begonnen hat Slowenien, das gesagt hat, es werde nur noch diese drei Nationalitäten durchlassen und alle anderen nicht mehr. Und dann ist ein Dominoeffekt eingetreten, weil kein anderes Land entlang der Strecke diese Leute bei sich haben will.

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22. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Einschränkungen für Flüchtlinge: Grausamer Dominoeffekt“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Mazedonien, Österreich, Serbien, Slowenien · Tags:

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Kommentar von Adelheid Wölfl

Es wäre weniger verlogen, wenn Deutschland und Österreich offen sagten, dass sie an ihren Grenzen angelangt sind

Man lässt Flüchtlinge zwar nach Griechenland und damit in die EU einreisen, den „schmutzigen“ Teil des Jobs lässt man aber die Balkanstaaten Mazedonien und Serbien erledigen. Dabei waren es nicht diese Staaten, die vor wenigen Tagen begonnen haben, den Zustrom von sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen zu beschränken, sondern es war Slowenien, ein mitteleuropäisches Land, das jeden Schritt mit Deutschland und Österreich abstimmt. Kroatien, Serbien und Mazedonien zogen nur nach – was sie immer angekündigt hatten.

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21. November 2015 · Kommentare deaktiviert für IOM, UNHCR, UNICEF Joint Statement on New Border Restrictions in the Balkans · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien · Tags: , , ,

Quelle: IOM

Switzerland – In the last couple of days, we have witnessed Governments instituting a range of restrictions against movements of refugees and migrants from Greece through the Western Balkans and further northwards.

This includes people being profiled on the basis of nationality. This is becoming increasingly untenable from every point of view – humanitarian, legal, and also safety related, not least in light of falling temperatures and the risks for children and others with specific needs.

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21. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute nicht mehr für alle offen“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien · Tags:

Quelle: NZZ

Pauschale Zurückweisung von Flüchtlingen aus Afrika und asiatischen Ländern

Auf dem Westbalkan werden nur noch Syrer, Iraker und Afghanen durchgelassen. Das fragwürdige Regime trägt indes nur wenig zur Begrenzung des Flüchtlingsstroms bei.

Marco Kauffmann Bossart, Istanbul

Für Migranten aus Pakistan, Eritrea, Iran oder Somalia endet die Reise nach Europa an der griechisch-mazedonischen Grenze. Seit Donnerstag wird nur noch Syrern, Afghanen und Irakern die Einreise erlaubt. Nach demselben Kriterium filtern auch Serbien, Kroatien und Slowenien die Menschenmenge auf der Balkanroute. Im Niemandsland zwischen Mazedonien und Griechenland sowie im Grenzgebiet anderer Balkanstaaten sassen in der Folge Hunderte von Personen fest, die sich nicht als Bürger eines der drei Länder ausweisen konnten. Zunächst war nicht klar, ob es sich um eine temporäre Sperre handelt. Das neue Regime wurde ohne Vorankündigung in Kraft gesetzt.

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