28. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Belgrad: Goldgrube für Schlepper“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien, Ukraine · Tags:

DW | 27.01.2017

Seit die Balkanroute dicht ist, sind über 7.000 Flüchtlinge und Migranten in Serbien gestrandet. Viele von ihnen bezahlen mit ihrem letzten Geld einen Schleuser. Je schwieriger der Grenzübertritt, desto höher die Preise.

Der Preise liegt bei 200 oder 300 Euro. Dafür bieten Schmuggler eine kleine Reiseleitung bis zur ungarischen oder kroatischen Grenze und weisen den Weg über das Ödland bis zum ungarischen Grenzzaun. Auch Drahtscheren zum Schneiden des Zauns sind im Preis inbegriffen.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Beschwerliche Flüchtlingsroute über die Ukraine“ · Kategorien: Ukraine · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Eine der Schleuserrouten für Flüchtlinge unter anderem aus Syrien führt von Russland oder dem Hafen Odessa über die Karpaten bis in die Ukraine. Bisher sind nur wenige Flüchtlinge darüber ins Land gekommen, weil dies ein beschwerlicher Weg ist – das könnte sich aber bald ändern.

Von Jan Pallokat

Hussam Al-Jamani ist ukrainischer Vorzeige-Syrer. Der Mann aus Damaskus lebt seit drei Jahren in Kiew. Er hat ein plüschiges syrisches Restaurant eröffnet, das er Englisch „In Mood“ genannt hat, „In Stimmung“. Er hat dort ukrainische Kellner, es gibt Rosentee. Und der Kirsch-Schaschlik schmeckt gut. Der Chef kocht selbst.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge – neue Route über Polen?“ · Kategorien: andere Länder, Balkanroute, Bulgarien, Rumänien, Ukraine · Tags:

Quelle: Telepolis

von Jens Mattern

Werden die Flüchtlinge den Weg über Polen nach Deutschland suchen? Diese Frage beschäftigt gerade die polnischen Medien

Nach der Errichtung des Zauns an der ungarischen Grenze zu Serbien geht die EU-Grenzbehörde Frontex von einer neuen Route der Flüchtlinge aus, die derzeit von Griechenland über den Landweg westeuropäische Länder erreichen wollen, wie die Behörde der Zeitung Gazeta Wyborcza mitgeteilt hat.

Neben der kürzeren, aber gebirgigen Trasse über Bosnien und Kroatien nach Westeuropa gäbe es auch den weiteren Weg über Bulgarien, Rumänien, die Ukraine und Polen. Von mehr Flüchtlingen geht auch Patryk Kugiel vom staatlichen „Institut für internationale Angelegenheiten“ aus. Die Ukraine gilt durch den Krieg im Osten des Landes als destabilisiert.

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13. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Das Guantanamo des Ostens“ · Kategorien: EU, Ukraine

Quelle: VOXeurop

Flüchtlinge in der Ukraine

In den Medien wird weniger darüber berichtet, dass die Ukraine ein wichtiger Zugang für Flüchtlinge ist, die vor Islamisten aus Westafrika nach Europa flüchten, als über Flüchtlinge, die Europa über das Mittelmeer erreichen. Die Aufnahmebedingungen sind jedoch empörend, wie Asylbewerber erzählen.

Von Lorenzo Ferrari

Hasan Hirsi ist 21 Jahre alt. Mit 15 hat er Somalia verlassen, nachdem die Al-Shabab-Terroristen sein Dorf angegriffen und seinen Vater getötet hatten. Er ist nach Moskau geflogen und fuhr von dort mit Schleusern nach Kiew. Um von der Ukraine in die Europäische Union einzureisen, brauchte Hirsi fünf Jahre – und fünf Versuche. Er wurde jedes Mal von ukrainischen, ungarischen und slowakischen Grenzsoldaten festgehalten und er hat beinahe drei Jahre in Abschiebelagern und in ukrainischen Gefängnissen verbracht. Er gibt an, dort von Sicherheitskräften beraubt, geschlagen und gefoltert worden zu sein. Heute noch, berichtet er dem Spiegel, bezeichnet er die Ukraine als „Hölle“ noch immer habe er Albträume davon.
Während sich die Aufmerksamkeit der Medien und der Politik auf die Einreiserouten konzentriert, die über das Mittelmeer führen, stellt Maximilian Popp in einer ausführlichen Untersuchung, die auf der Website des deutschen Magazins auf Englisch veröffentlicht wurde fest, dass „das bislang gezeigte Interesse an der östlichen Route und am Schicksal von Migranten wie Hasan Hirsi begrenzt war.“

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15. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Ukraine: Der große Exodus · Kategorien: Ukraine

The National Interest

„The Great Exodus: Ukraine’s Refugees Flee to Russia“

Perm may not be on the radar of most Westerners, but it has become a major hub for Ukrainians seeking a safe haven in Russia.

Mary Elizabeth Malinkin, Liliya Nigmatullina

The fact that most of the Ukrainians who fled their country last year went to Russia may come as a surprise to some. The reasons for this are interesting and have been skillfully examined in recent articles. Where are the Ukrainian refugees going in Russia and what awaits them when they arrive? How are they being treated and what do they think of their new surroundings? We took a closer look at these questions in Perm, a city and region in the Ural Mountains, which in 2014 became one of the major hubs in Russia for Ukrainian refugees.

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17. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Marokko, Ukraine: „Brutale EU-Flüchtlingspolitik“ – Spiegel · Kategorien: EU, Marokko, Ukraine

Brutale EU-Flüchtlingspolitik: Europa schreckt ab

Von Maximilian Popp

Die EU lagert ihre Migrationspolitik in Nachbarländer aus. In Marokko misshandeln Grenzschützer die Flüchtlinge, in der Ukraine werden sie in Gefängnisse gesperrt – mit Unterstützung aus Brüssel.

Das Militär kam wie üblich im Morgengrauen. Doch dieses Mal begnügten sich die marokkanischen Soldaten nicht damit, einzelne Flüchtlinge zu verprügeln. Die Operation auf dem Berg Gourougou im Norden Marokkos reichte weiter: Die Soldaten brannten die Zelte der Flüchtlinge nieder, Hunderte Menschen wurden bei der Großrazzia am Dienstag vor einer Woche verhaftet.

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14. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Ukraine sperrt Flüchtlinge in Gefängnisse – ARD / SPIEGEL · Kategorien: Ukraine · Tags:

SPIEGEL ONLINE

EU-Außengrenze: Ukraine sperrt Flüchtlinge in Gefängnisse

Hunderte Flüchtlinge versuchen, über die Ukraine in die EU zu gelangen – dort werden sie laut einem Bericht des SPIEGEL bis zu einem Jahr lang inhaftiert. Das Geld für Bau und Renovierung der Gefängnisse kommt dabei auch von der EU.

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08. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Ukraine: International refugees – Situationsbericht · Kategorien: Balkanroute, Ukraine

Border Monitoring Project Ukraine

The Forgotten? International refugees in Ukraine live life on a breadline

foodRecently, 70 or so refugees in Latoritsa refugee camp in Mukachevo (Western Ukraine) went on hunger strike, they protested against the conditions under which they are held and most notably against their malnutrition. The inhabitants of the camp entirely depend on the support they receive from the camp administration: a food package in the value of UAH 210 (about Euro 13) for two weeks.

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31. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Ukraine: Grenzaufrüstung im Osten · Kategorien: Ukraine · Tags:

Süddeutsche Zeitung

„Ukraine zäunt Russland ein“

Aus einem zynischen Witz wird Ernst: Kiew plant im Osten eine befestigte Grenze. Der 2000 Kilometer lange Zaun soll in sechs Monaten stehen. Der Westen denkt entsetzt an den August 1961 zurück.

Von Cathrin Kahlweit, Wien

Noch ist nichts zu sehen im Niemandsland an der staubigen ukrainisch-russischen Grenze, außer Grenzposten, schmalen Straßen und ein paar Sandsäcken. Oder sollte man besser sagen: Noch ist nichts zu sehen an jenem Streckenabschnitt, der unter ukrainischer Kontrolle steht? Denn zumindest in den Bezirken Luhansk und Donezk kontrollieren derzeit prorussische Kräfte die Grenze eines Gebiets, das sich formal für unabhängig erklärt hat – und das auch bleiben will.

Aber wenn es nach der ukrainischen Regierung geht, soll sich das ändern: „Wir wollen einen echten Schutz“, hat Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk am Mittwoch in Kiew gesagt, und damit konkretisiert, was anfangs als zynischer Witz des Gouverneurs von Dnjepropetrowsk gegolten hatte: Die Ukraine will tatsächlich eine Mauer bauen an der Grenze zu Russland, um sich gegen „unerwünschte Infiltrationen“ und den „russischen Aggressor“ abzuschotten. […] Weiterlesen »

07. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Ukrainische Flüchtlinge in Russland · Kategorien: Ukraine · Tags:

Reuters

„Floods of Ukrainian refugees seek new life in Russia“

By Olesya Astakhova

(Reuters) – After three days trapped in a cellar by shelling, Svetlana and Sergei Divenko left their home in eastern Ukraine and fled to Russia with their two children and a single bag.

The two-day, 250-km (150-mile) car journey from the city of Slaviansk to the quiet provincial city of Belgorod in June was the most hazardous of their life, taking them across territory hit by fighting and through six checkpoints.

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