20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „US-Grenzmauer soll zwischen fünfeinhalb und gut neun Metern hoch werden“ · Kategorien: andere Länder, Marokko, Spanien, Ungarn · Tags: , ,

Telepolis | 20.03.2017

Unter den etwa 700 Firmen, die sich für den Bau interessieren, ist auch das Unternehmen Magal, das in Israel eine elektronische Untertunnelungssicherung entwickelte

Peter Mühlbauer

Die US-Regierung hat am Wochenende bekannt gegeben, welche Anforderungen die von Donald Trump versprochene neue Befestigung an der Grenze zu Mexiko erfüllen muss: Eine Höhe zwischen umgerechnet fünfeinhalb und gut neun Metern soll zusammen mit der Oberflächengestaltung verhindern, dass Personen die Mauer übersteigen, bevor sie entdeckt werden. Oberflächengestaltung und Material sollen zudem dafür sorgen, dass sie das auch mit Hilfe von Kletterhaken nicht können. Unterirdisch soll die Befestigung bis in eine Tiefe von 1,8 Meter den Bau von Tunneln unmöglich machen.

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19. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Fear stalks migrants huddled along Hungary’s border“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags: ,

The Guardian | 19.03.2017

Migrants waiting in Serbia face new barriers including an electrified fence

Behind a high metal fence topped with loose curls of barbed wire, the newly positioned blue shipping containers lined neatly along Hungary’s southern border at Röszke provide a glimpse of the new plans of the prime minister, Viktor Orbán, to detain thousands of asylum seekers, including children.

Construction on Hungary’s new detention camps and a second electrified fence, which stretches 108 miles along its border with Serbia, are now under way despite virulent opposition from the UN, human rights groups and a European court ruling which it was hoped might halt the country’s determination to imprison refugees.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Hunger Strike by Migrants in Hungary Enters Second Day“ · Kategorien: Ungarn · Tags:

New York Times | 14.03.2017

BUDAPEST — Dozens of people seeking asylum in Hungary continued their hunger strike for a second day on Tuesday, demanding to be released from detention, the authorities said.

The protest coincided with a ruling by the European Court of Human Rights in favor of two refugees from Bangladesh seeking asylum who were found to have been detained and deported illegally by Hungary in 2015.

The 80 detainees on a hunger strike are part of a group of 102 people, mostly from Afghanistan, Pakistan and Syria, being held at a closed reception center in Bekescsaba, a city in southeastern Hungary.

Images broadcast on Hungarian state television showed some of those inside the reception center holding a sheet saying “We are refugees, we are not terrorists” through a barred window.

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14. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Video: Hungarian police violence at the border · Kategorien: Ungarn, Video · Tags:

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13. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: „Sie hetzten ihre Hunde auf uns“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: , ,

Wiener Zeitung | 12.03.2017

Von Boris Babic und Gregor Mayer, dpa

Budapest/Belgrad. Flüchtlinge und Menschenrechtler beschuldigen Budapest, Asylsuchende brutal zu misshandeln. Das Donauland bestreitet diesbezügliche Berichte kategorisch. Bei der Staatsanwaltschaft treffen aber durchaus Strafanzeigen ein.

Faisal kommt aus Afghanistan, ist erst 16 Jahre alt und sitzt in Serbien fest. Als sogenannter unbegleiteter Minderjähriger ist er auf der Flucht nach Westeuropa. Vor wenigen Tagen scheiterte er an der Sperranlage, die Ungarn im Herbst 2015 an der Grenze zu Serbien errichtet hatte.

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11. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Das Elend von Belgrad“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Serbien, Ungarn · Tags:

taz | 10.03.2017

Wohin Obergrenzen für Flüchtlinge und das Gerede darüber führen, hat unsere Gastautorin in Serbien gesehen. Sie besuchte ein wildes Flüchtlingslager.

Katja Kipping

Alles, was er will, ist, einen Beruf zu erlernen und davon zu leben. „We are humans like you. We have the right to learn and to live“, „Wir sind Menschen wie ihr. Wir haben auch ein Recht darauf, zu lernen und zu leben“, sagt Arasch zu uns. Wir stehen inmitten der Lagerhallen in Belgrad, in den sogenannten baracks, in denen sich 500 bis 1.000 nichtregistrierte Flüchtende aufhalten.

Der Geruch von Rauch und giftigen Dämpfen hängt schwer in der Luft. Noch vor einer Woche herrschten hier Minusgrade. Um nicht zu erfrieren, warfen die Flüchtenden alles Brennbare ins offene Feuer. Oft konnte man vor lauter Rauch nicht weiter als einen halben Meter sehen.
Arasch ist 19 Jahre alt, will Inge­nieur werden und kommt aus einem Dorf in der Nähe von Kabul. Dort toben die Kämpfe. Er erzählt, er habe lieber mit einem Stift in der Hand als Ingenieur Gutes tun wollen, anstatt mit der Waffe in der Hand gezwungen zu sein, Menschen zu töten. Also machte er sich auf den Weg nach Europa. Seit acht Monaten ist er auf der Flucht und hängt nun in Belgrad fest. Während wir uns mit ihm unterhalten, verteilen Freiwillige der Initiative „Hot Food Idomeni“ warme Mahlzeiten. Für viele Refugees die einzige Mahlzeit am Tag. Es gibt keinen Strom, keine Heizung, keine sanitären Anlagen.

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11. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Balkanroute ist nicht dicht“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Nicht zugeordnet, Österreich, Slowenien, Ungarn · Tags: ,

Der Tagesspiegel | 11.03.2017

Auch ein Jahr nach dem Abdichten der Grenzen kommen Flüchtlinge über Südosteuropa in die EU. Der Weg ist jedoch schwieriger, teurer und brutaler geworden.

von ANDREA DERNBACH

Ein Jahr nach dem, was seinerzeit als das endgültige Ende der Balkanroute galt, sind die Klagen der Transit- und Zielländer der Flüchtlinge beinahe die alten: Die Route sei überhaupt nicht dicht, erklärten jetzt der österreichische Innenminister Hans-Peter Doskozil und sein für Grenzschutz zuständiger slowenischer Kollege Bostjan Sefic. Sobald das Wetter besser werde, würden sich diejenigen Flüchtlinge auf den Weg nach Norden machen, die jetzt in Griechenland festsitzen; auch aus der Türkei, mit der die EU ein Rücknahmeabkommen geschlossen hat, werde „noch immer fast ungehindert geschleust“, sagt Doskozil. Er kündigte an, dass sein Land mit den Balkanstaaten und mit Ungarn, Polen und Tschechien den Grenzschutz weiter ausbauen werde.

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10. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Gewalt in Ungarn: Hunde und Schlagstöcke gegen Migranten · Kategorien: Serbien, Ungarn · Tags:

Il Manifesto | 10.03.2017

Cani e manganelli, le violenze ungheresi contro i migranti

Reportage dal confine. Obbligati a stare stesi a terra al gelo o a tornare in Serbia scalzi. Così ogni notte Budapest difende la sua frontiera meridionale

Flore Murard-Yovanovitch, SUBOTICA (SERBIA)

Nascosti tra i boschi alla ricerca di un varco e poi, una volta trovato, di corsa oltre il confine cercando di evitare i radar e i cani. Sono centinaia i profughi che ogni notte aspettano sotto il muro-Europa tenendo d’occhio la seconda recinzione che l’Ungheria sta costruendo dopo la barriera lunga 175 chilometri che già separa il Paese dalla Serbia. E sono decine le volte che provano a superare le due barriere. Anche stasera.

Chi riesce a passare, se sorpreso in territorio ungherese, viene brutalmente picchiato per ore, come è successo il 25 febbraio scorso a un gruppo di 75 migranti. Spray negli occhi, manganelli, colpi nelle costole, sui piedi, attaccati e morsi dai cani. «Ero riuscito a percorrere almeno 40 chilometri in territorio ungherese quando i poliziotti ci hanno arrestati. Hanno distrutto i nostri cellulari e sequestrato le scarpe, ci hanno picchiati e costretto a tornare indietro scalzi nel freddo», racconta Rehab, pachistano con l’occhio nero sanguinolente, nella stazione di Subotica, nella serba Voivotina. Tra i binari ci sono altre persone ferite, con gli arti rotti.

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09. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ärzte ohne Grenzen: Behörden in Ungarn misshandeln Flüchtlinge“ · Kategorien: Serbien, Ungarn · Tags:

Zeit Online | 09.03.2017

Budapest (dpa) – Ungarische Grenzbehörden gehen nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen immer gewalttätiger gegen Asylsuchende vor. Zu den Misshandlungen komme es regelmäßig, wenn die Ungarn Flüchtlinge im Grenzgebiet zu Serbien aufgriffen und ins südliche Nachbarland zurück schöben, hieß es in einer Stellungnahme von MSF-Deutschland, die veröffentlicht wurde. Die medizinischen Teams von MSF in Serbien behandeln eigenen Angaben zufolge immer mehr Menschen mit Gewaltverletzungen. Ungarn bestreitet, Gewalt gegen Flüchtlinge anzuwenden.

08. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „‚We don’t have a life here‘: refugees find scant solace in hardline Hungary“ · Kategorien: EU, Serbien, Ungarn · Tags:

The Guardian | 08.03.2017

Rightwing government of Viktor Orbán is charging asylum seekers €1,200 to move them to ‘open’ camps that prove to be anything but

Pias, a young Iraqi refugee who made it to Hungary, was initially keen to show off his English. But after four months in a detention camp, fear and uncertainty had rendered him mute.

Despite paying the Hungarian authorities €1,200 (£1,018) to send him to a more open facility, the 19-year-old feared being hauled back into custody under a draconian new law.

Drafted by the rightwing government of Viktor Orbán, Hungary’s strongman prime minister, and passed overwhelmingly by the Hungarian parliament on Tuesday, the measure transfers all asylum applicants to a network of new camps made out of shipping containers. It is due to come into force in a week.

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