23. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Unterwegs mit Flüchtlingen: „Nach Deutschland, bitte!'“ · Kategorien: Deutschland, Österreich, Ungarn · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Täglich überqueren Hunderte Menschen unerlaubt die deutsche Grenze. Wer es sich leisten kann, kommt mit dem ICE über Ungarn und Österreich. Eine Fahrt im Flüchtlingsexpress.

Von Raniah Salloum

Der Zug von Budapest nach Wien ist an diesem Morgen brechend voll. Kein Sitzplatz ist mehr frei, Dutzende Menschen sitzen in den Gängen auf dem Boden, blockieren die Zwischenräume zwischen den Waggons. Die meisten von ihnen stammen aus Pakistan, Afghanistan, dem Irak und Syrien.

Es ist der Tag des heiligen Stephan, ein Feiertag in Ungarn. Und damit doch wohl auch im Rest der EU? Das glauben zumindest viele hier an Bord, die nicht aus Europa kommen. Ein idealer Reisetag also, denn an einem Feiertag gibt es auch nicht so viele Polizeikontrollen. Glauben die Flüchtlinge.

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22. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Der serbische Premierminister: „Die ungarische Mauer ist Horror“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: Repubblica [Video]

Il primo ministro della Serbia, Aleksandar Vucic, ha visitato oggi un migliaio di profughi arrivati dalla Macedonia e accampati con tende in un parco nel centro di Belgrado. Vucic ha salutato i migranti e davanti ai giornalisti ha criticato la decisione ungherese di costruire una recinzione al confine. „E‘ orribile – ha detto – non non smetteremo di trattare queste persone come brave persone. Troveremo un modo per risolvere questa situazione e non la definiremo mai un problema“. Vucic ha poi criticato l’Ue per essersi girata dall’altra parte davanti alla notizia del muro innalzato da Budapest

di Lucia Tironi

20. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingschaos in Europa: An Ungarns Zaun“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Von der serbisch-ungarischen Grenze berichtet Raniah Salloum

Ungarn ist für viele Flüchtlinge eine wichtige Durchgangsstation auf dem Weg nach Westeuropa. Doch die Regierung baut jetzt einen Zaun an der Grenze zu Serbien. Das treibt die Preise der Schleuser in die Höhe.

Wenn es dämmert in Subotica und Kanjiza, wird es in den kleinen nordserbischen Städten besonders lebendig. Kleine Gruppen, bepackt mit Rucksäcken und Isomatten, huschen durch die Dunkelheit. Ihr Ziel: die ungarische Grenze, die nur wenige Kilometer entfernt ist.

Täglich kommen zwischen 1000 und 1500 Menschen auf den griechischen Inseln an, die meisten derzeit aus Syrien, auch viele Iraker, Afghanen und Pakistaner. Fast alle wollen so schnell wie möglich weiter über den Balkan nach Westeuropa. Dort, so hoffen sie, haben sie die Chance auf einen Job, ein besseres Leben.

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19. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn: Noch mehr Polizei gegen Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: , ,

Quelle: Telepolis

von Florian Rötzer

Die rechte Regierung provoziert mit dem Mauerbau die Panik bei den Flüchtlingen, der Zaun würde aber die Flüchtlinge nicht abhalten

Ungarn baut eine Mauer, um Flüchtlinge abzuwehren, die aus Griechenland über Mazedonien ins Land kommen, um dann in der Regel weiter reisen zu wollen. Das vom rechten Parteienbündnis Fidesz und KDNP regierte Land lehnt die Aufnahme von Flüchtlingen ab. Die 175 km lange Mauer an der Grenze zu Serbien soll die Einwanderung verhindern und abschreckend wirken.

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15. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Grenzzaun zu Serbien: Orbáns messerscharfer Kampf gegen Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: der Standard

von Gregor Mayer

Ungarns umstrittener Grenzzaun an Grenze zu Serbien nimmt Formen an. Nur ein Bürgermeister in der Grenzregion kritisiert offen das Projekt

Noch überqueren die Flüchtlinge in Scharen die grüne Grenze zwischen Ungarn und Serbien. 1.000 bis 1.800 sind es laut Polizeistatistik am Tag, 1.783 waren es – so die letzte Zahl – am Dienstag. Sie kommen in größeren und kleineren Gruppen, junge Männer aus Afghanistan, Familien mit kleinen Kindern aus Syrien. Die Sommerhitze, die jetzt bereits am frühen Morgen einsetzt, macht ihnen schwer zu schaffen. Sie sind erschöpft, abgekämpft, durstig. Wasserspenden nehmen sie dankbar entgegen.

Haben die Flüchtlinge Ungarn erreicht, lassen sich die meisten von ihnen am Straßenrand nieder, um sich von der Polizei einsammeln zu lassen. Sie stellen den Asylantrag, reisen dann aber weiter in den wohlhabenderen Teil Europas, nach Österreich, Deutschland oder in andere Länder im Westen und Norden. Weiterlesen »

13. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Chronologie der aktuellen Flüchtlingspolitik in Ungarn · Kategorien: Ungarn · Tags: ,

Quelle: Pester Lloyd

Die Chronologie der aktuellen Flüchtlingspolitik in Ungarn ist ein Lehrbeispiel der Kampagnenpolitik. Zunächst wird das Thema vorbereitet, propagandistisch und emotional unterfüttert, die eigentliche Zielstellung bleibt im Hintergrund. Dann folgt die Eskalation, die Zuspitzung, schließlich die Ausführung, gefolgt vom Einkassieren der politischen Prämie. Das Drehbuch verrät eine Mischung aus Machiavelli, Goebbels und Dschungelcamp. Diese Chronologie belegt außerdem die Behäbigkeit der europäischen Institutionen, ihre völlige Unfähigkeit auf Absehbares adäquat zu reagieren. Es soll bitte dann nur Niemand wieder sagen, er habe es nicht gewusst …

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10. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Victor Orban’s war on the illegal economic migrants: or how to sustain the European status quo“ · Kategorien: Balkanroute, Hintergrund, Ungarn

Quelle:novilevi.org

von Raia Apostolova

Europe: 3000 kilometers hurdles

As one of the most frequently used routes for people who travel towards Germany and Austria is the Turkey-Bulgaria-Serbia-Hungary one, the building of a wall between Hungary and Serbia, in addition to the one between Turkey and Bulgaria, ultimately creates a Europe that resembles more of a hurdling playground than a champion of liberty and freedom.

The distance between Turkey and Germany is approximately 3000 km. It is a secret to nobody that for the most part, refugees who are caught at the Turkish-Bulgarian border are headed towards countries such as Germany and Austria. The same applies to the Hungarian-Serbian border. The recent decision of the Hungarian PM, Victor Orban to build a wall at the latter is gibberish. He only needs to turn a blind eye and to let the people who cross his border to go on their way to the core capitalist countries in order to lower the numbers of those who seek asylum. Orban, however, fears that once this is done, European sanctions will follow. The political loss that comes with the allowing of further movement into the core, for the countries on the periphery of Europe, is much greater than the inhumane sealing of borders. In Bulgaria, for example, we are often reminded by Germany that the rate of investments is proportional to the quality of border security. Capital in this case, is in fact, the real border guard. In a similar light, once Europe uttered “sanctions,” Orban withdrew his threat to stop receiving Dublin returnees.[1] There is no controversy between Orban’s wall building and EU’s apartheid-like practices and we need once and for all to remember this.

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09. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Gestrandete Flüchtlinge in Ungarn und Österreich: Menschenverachtung mit System und Kalkül“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: ,

Quelle: Pester Lloyd

Während es Proteste gegen zwei neue Flüchtlingslager in Ungarn gibt, richten Behörden und NGO´s gemeinsam – und ohne die Genehmigung der Stadtregierung abzuwarten – „Transitzonen“ in Budapest ein, um die größte Not zu lindern. Die zwangsläufige Verwahrlosung von sich selbst überlassenen Flüchtlingen ist von der Politik kalkuliert, aber längst kein ungarisches Phänomen.

Die ungarische Regierung hat die Errichtung zweier neuer Flüchtlingslager bestätigt. Sowohl in bzw. bei Sormás als auch in Mártonfa sollen ab Ende August bis Mitte September Container und Zelte errichtet werden. Auf einer Anwohnerversammlungin Sormás protestierten rund 100 Menschen gegen diese Pläne, die mit der Schließung alter Aufnahmestellen in Großstädten und bewohnten Gebieten einhergehen, wie sie Orbán angeordnet hat. Regierungspolitiker schilderten, ganz im Duktus der xenophoben Angstmacherei, dass sie die „Befürchtungen der Anwohner vor gewalttätigen Übergriffen und Belästigungen“ durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen (Zäune, bewaffnete Lagerwachen, willkürliche Verlegungen, Verhaftungen) ausräumen wollen. Rechtsextreme Gruppen kündigten Widerstand an.

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05. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn EU-Zaun: Einsatz von Zwangsarbeitern · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn

Quelle: The Budapest Beacon

Public workers, chain gangs to help build 175 km fence along Serbia border

The cost to Hungarian taxpayers of erecting a 175-kilometer-long, 3-meter-high border fence along the Serbian border increased by HUF 2 billion (USD 7 million) following the decision to complete the fence by the end of August rather than the end of October as originally planned, reports Hungarian news site Népszabadság.

According to the news site, the shortened deadline will increase the government’s costs.

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04. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: Zustrom von Flüchtlingen so groß wie nie · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: Mondiaal Nieuws | Fotoreportage

Nooit geziene toestroom vluchtelingen in Hongarije

Zopas rondde Hongarije de kaap van 100.000 vluchtelingen die in 2015 het land binnenkwamen, nu al meer dan het dubbele van vorig jaar. In hoofdstad Boedapest slapen elke nacht honderden vluchtelingen in stationstunnels, onder hen heel wat kinderen. Zaterdag kondigde de rechts-populistische regering van premier Viktor Orbán strenger asielrecht aan dat al op kritiek van mensenrechtenorganisaties wordt onthaald.

Arthur Debruyne

Sinds een zestal weken is het zwaartepunt van de vluchtelingentoestroom richting Europa verschoven van de Middellandse Zee naar de zogenaamde Balkanroute, die vanuit onder andere Afghanistan en Syrië over Turkije, Griekenland, Macedonië en Servië loopt, om in Hongarije te eindigen in de Europese Unie. Deze migratieverschuiving brengt vandaag een nooit geziene hoeveelheid migranten in Hongarije.

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