04. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die meisten Afghanen tauchen kurz vor der Abschiebung unter“ · Kategorien: Afghanistan, Deutschland, Schengen Migration, Social Mix · Tags:

Welt | 03.12.2017

Vor den Abschiebungsflügen nach Afghanistan taucht die Mehrheit der Abzuschiebenden kurz vorher unter.

  • Vielfach könnten die meisten schon Tage zuvor nicht aufgegriffen werden, so das bayerische Innenministerium.
  • Man wisse dann nicht, ob sie sich illegal weiter in Deutschland aufhalten oder ins Ausland gegangen sind.

Von Marcel Leubecher

Wenn alle paar Wochen ein großer Passagierjet von Deutschland nach Kabul fliegt, um einige Ausreisepflichtige in ihre Heimat zu bringen, bleiben regelmäßig gebuchte Sitze frei. Sieben solcher Sammelabschiebungen gab es, seit sie vor einem Jahr von der afghanischen Regierung erlaubt wurden. Saßen in der ersten Maschine noch 34 Afghanen, waren es bei den letzten beiden Flügen nur noch acht und 14. Vereinbart waren allerdings 50 Personen pro Sammelrückführung.

Diese Größenordnung wurde vor allem deswegen noch nie erreicht, weil mehr als die Hälfte der Abzuschiebenden vorher untertauchte. „Für eine Sammelabschiebung nach Afghanistan sieht allein Bayern jeweils etwa 50 Ausreisepflichtige vor“, teilte das Innenministerium des Freistaats auf Anfrage der WELT AM SONNTAG mit.

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Podemos denuncia la construcción de un „muro de la vergüenza“ en el puerto de Bilbao · Kategorien: Großbritannien, Schengen Migration, Spanien · Tags:

eldiario | 23.11.2017

„Se está construyendo con un hormigón antideslizante, el mismo material usado para los muros de Calais y Palestina“, critican los eurodiputados Xabier Benito y Miguel Urbán

Los eurodiputados de Podemos Xabier Benito y Miguel Urbán y otros cargos del partido morado han denunciado este jueves ‚in situ‘ la construcción de un „muro de la vergüenza“ en el puerto de Bilbao, medida adoptada por la autoridad portuaria ante el incremento de intentos de jóvenes principalmente albanos para colarse como polizones en los ‚ferris‘ al Reino Unido.

„Se está construyendo el muro de la xenofobia, el espíritu de Trump en el Puerto de Bilbao. Un muro que ha costado 200.000 euros para intentar evitar que las personas migrantes y refugiadas que fueron expulsadas del campamento de Calais (Francia) puedan intentar llegar al Reino Unido“, ha afirmado   Urbán . Y ha añadido:  „Se están dando soluciones de xenofobia política a situaciones que deberían tener un tratamiento humanitario de respeto a los derechos humanos“.

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Balkanroute ist ein Paradies für Schleuser“ · Kategorien: Balkanroute, Schengen Migration · Tags:

DW | 23.11.2017

Trotz des EU-Türkei-Deals versuchen Flüchtlinge weiterhin, über die Balkanroute nach Westeuropa zu kommen. Das freut vor allem Menschenschmuggler. Marianna Karakoulaki und Dimitris Tosidis haben Flüchtlinge begleitet.

Als Mohammed* im September auf Chios ankam, wusste er, dass es nicht leicht sein würde, Westeuropa zu erreichen. Doch der 27-Jährige hatte gehofft, auf dem griechischen Festland seinem Traum näher zu kommen. Das hatten ihm Menschenschmuggler versprochen. Doch die Realität sah ganz anders aus.

Die DW-Reporter trafen ihn zunächst im Sommer auf der Insel Chios, sie sind mit ihm in Kontakt geblieben. Im September erreichte er endlich Athen. Mohammed ist ein Bidun aus Kuwait, er gilt als staatenlos. Wegen der Diskriminierung dieser staatenlosen Minderheit in den Golfstaaten hat er seine Heimat verlassen. Auf der Insel Chios wäre es für ihn voraussichtlich nicht schwer gewesen, einen Schutzstatus zu erhalten.

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23. November 2017 · Kommentare deaktiviert für ACNUR reclama un „plan coherente“ para atender la llegada de migrantes con infraestructuras adecuadas donde acogerles · Kategorien: Schengen Migration, Social Mix, Spanien · Tags: , , ,

elPeriódico | 22.11.2017

La representante en España del Alto Comisionado de Naciones Unidas para los Refugiados (ACNUR), Francesca Friz-Prguda, pide al Gobierno que articule „un plan coherente“ frente a las llegadas de migrantes a las costas españolas que permita responder a grandes afluencias como la de los últimos días en las costas de Murcia y Andalucía y que facilite infraestructuras adecuadas para la primera acogida de estas personas así como atención de sus necesidades.

„Vemos grandes lagunas tanto en los sistemas como en la infraestructura en los puntos de llegada. Faltan lugares donde hacer la primera reseña y el primer reconocimiento, también hay una situación bastante horrible en algunos calabozos tanto de tamaño como de infraestructura“, ha señalado Friz-Prguda en declaraciones a los medios en el marco de la presentación del libro apoyado por ACNUR ‚Mujer, Todos somos Una‘.

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22. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Staaten erteilten 3,4 Millionen Aufenthaltstitel“ · Kategorien: andere Länder, Deutschland, EU, Großbritannien, Schengen Migration, Social Mix

Migazin | 21.11.2017

Innerhalb der Europäischen Union wurden im vergangenen Jahr insgesamt 3,4 Millionen Aufenthaltstitel erteilt. Das ist ein Rekordhoch. Die meisten Aufenthaltstitel erhielten Ukrainer in Polen.

Im Jahr 2016 wurden in der Europäischen Union (EU) etwa 3,4 Millionen erstmals erteilte Aufenthaltstitel an Nicht-EU-Bürger verzeichnet. Das ist eine Rekordzahl seit es vergleichbare Daten gibt (2008) und ein Anstieg um 28% (oder knapp 735 000 Aufenthaltstitel) gegenüber dem Jahr 2015.

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22. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Fotoreportage: „Gestrandet im ‚Dschungel‘ des Balkans“ · Kategorien: Balkanroute, Schengen Migration · Tags: ,

DW | 19.11.2017

Zwischen Serbien und Kroatien campieren hunderte Flüchtlinge unter freiem Himmel. Sie hoffen auf eine Chance, nach Westeuropa zu gelangen und dem Leben im „Dschungel“ zu entkommen. Dimitris Tosidis berichtet aus Šid.

Leben im „Dschungel“ Mehr als 150 Menschen verstecken sich im „Dschungel“ – einem dicht bewachsenen Gebiet neben den Gleisen einer Bahnstrecke, die die serbische Grenzstadt Šid mit Kroatien verbindet. Die meisten Bewohner haben schon mehrere Versuche hinter sich, Mitteleuropa zu erreichen: mit Hilfe von Schmugglern, alleine oder in Gruppen, als blinde Passagiere auf Lastwagen oder Güterzügen.

19. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Arbeitsmigration in Rumänien: Dorf ohne Mütter“ · Kategorien: Rumänien, Schengen Migration, Social Mix · Tags: , ,

taz | 18.11.2017

Viele Rumäninnen müssen im Ausland arbeiten, um über die Runden zu kommen. Darunter haben sie enorm zu leiden – und noch mehr ihre Kinder.

Crina Boros

Die Fahrt in das Dorf, dem die Mütter abhanden gekommen sind, ist kurvenreich. Von der Stadt Lasi aus, ganz im Nordosten Rumäniens gelegen, geht es vorbei an Sonnenblumenfeldern, auf denen Bauern mit Traktoren arbeiten. Auf einer Brache außerhalb des Dorfes steht ein tief gebräunter Schäfer mit seinem Hirtenstab und ruft nach seiner Herde. Die Schafe laufen an einem Teich vorbei, der gerade neu mit Karpfen bestückt wurde und nun zum Angeln freigegeben ist.

Wir fahren über eine enge Brücke in das Dorf, auf staubigen Straßen entlang der Häuser, alte und neue. Viele von ihnen wurden nicht fertig gebaut. Die Dächer sind ungedeckt, Stapel an Steinen neben den Häusern, Baugerät. Wir folgen der Straße bis zum Dorfkern, begleitet werden wir von George Moga, dem Direktor der Schule am Ort. Er zeigt auf die einzelnen Häuser: „Das da wurde mit Geld aus Griechenland gebaut“, sagt er, „und das mit Einkünften aus Italien.“

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15. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Südfrankreich: Angeklagt wegen Nächstenliebe“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration · Tags: , ,

Zeit Online | 15.11.2017

In Südfrankreich öffnen Dorfbewohner ihre Häuser für Flüchtlinge. Vier über Sechzigjährige stehen deshalb nun vor Gericht. Sie fühlen sich vom Staat kriminalisiert.

Von Annika Joeres, Breil sur Roy

Als am Neujahrstag Schneeregen fiel und die Flüchtlinge in Flipflops zum Dorfplatz kamen, zögerte Françoise Gogois keine Sekunde: Sie nahm drei von ihnen bei sich im Haus auf, gelegen im Roya-Tal nahe der französisch-italienischen Grenze. Wenige Tage später brachte sie mit Bekannten sechs Geflüchtete über einen Bergwanderweg in die Nachbarstadt – zwei Minderjährige, eine Frau und drei Männer aus Eritrea. Sie wollten weiterziehen, zu Bekannten in Paris und Deutschland.

Kurz hinter dem Gipfel wurden sie von französischen Gendarmen festgenommen, die ihnen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt vorwarfen. Nun stehen die in Frankreich als „Flüchtlings-Omas und -Opas“ bekannten Rentner in Aix-en-Provence vor dem Berufungsgericht. Erneut, denn die Staatsanwaltschaft in Nizza hatte ihren Freispruch vom Sommer angefochten.

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14. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Italia: Gorizia, nel tunnel dei «maledetti» · Kategorien: Italien, Schengen Migration, Slowenien, Social Mix · Tags:

In der italienischen Stadt Gorizia an der Grenze zu Slowenien leben seit ein paar Monaten Hunderte von Migranten in einem Tunnel im Zentrum der Stadt. Sie stammen vor allem aus Pakistan und Afghanistan. Der Bürgermeister von Gorizia Rodolfo Ziderna (Forza Italia) gesteht ihnen weder Wasser noch Toiletten zu, damit sie verschwinden.

Il Manifesto | 14.11.2017

Il reportage. Ziderna, sindaco di Forza Italia, non concede né acqua né bagni chimici «così se ne vanno»

Ivan «Grozny» Compasso

Si chiama galleria Bombi, si trova nel pieno di centro di Gorizia, in piazza Vittoria. Buca il colle sopra il quale svetta il castello della città, costruito nel secolo XI. Si gode di una vista incantevole dalle sue mura. Ma è quello che c’è sotto che bisogna portare alla luce. Nella galleria.

Centinaia di migranti ci vivono, se così si può dire, da mesi. Sono soprattutto persone che arrivano da Pakistan e Afghanistan. Sgomberati dal parco di Valletta del Corno, anch’esso dentro la città, si sono sistemati davanti alla prefettura, in piena piazza Vittoria. Ci hanno dormito per una decina di giorni, fino a quando non è stato deciso di spostarli, nella galleria appunto, a cavallo di Ferragosto. E da lì non si sono più mossi.

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11. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Mazedonien: Immer noch auf der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Schengen Migration

ARD Tagesschau | 10.11.2017

Die Balkanroute ist zwar seit zwei Jahren geschlossen, doch noch immer versuchen Flüchtlinge, über die Region in die EU zu kommen. Manchmal über unwegsames Gebirge, manchmal über irgendein Loch an der Grenze zu Griechenland.

Von Darko Jakovljevic, ARD-Studio Wien

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