26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Schätzungen der BAG W zu Obdachlosigkeit in Deutschland · Kategorien: Deutschland, Schengen Migration, Social Mix

aus: WDR | 14.11.2017

Obdachlose in ganz Deutschland: Neue Schätzungen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat am 14. November 2017 ihre aktuellen Schätzungen über die Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland bekannt gegeben. Die zentralen Aussagen:

  • 2016 waren 860.000 Menschen ohne Wohnung – seit 2014 ein Anstieg um 150 Prozent.
  • Bis 2018 werden 1,2 Millionen Wohnungslose in Deutschland leben – eine weitere Steigerung um etwa 40 Prozent.
  • Seit 2016 schließt die BAG W in ihre Schätzung die Zahl der wohnungslosen anerkannten Flüchtlinge ein.
  • Ohne Einbezug wohnungsloser Flüchtlinge lag die Zahl der wohnungslosen Menschen 2016 bei gut 420.000.
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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Frankreich verschärft Flüchtlingspolitik“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration · Tags:

DW | 21.02.2018

Präsident Macron steht wegen seines Kurses in der Migrationspolitik unter Druck. Nun hat seine Regierung eine neue Vorlage für ein verschärftes Asyl- und Einwanderungsgesetz verabschiedet. Kritik hagelte es umgehend.

Innenminister Gérard Collomb stellte im Kabinett den Gesetzentwurf vor, der unter anderem dazu beitragen soll, Asylanträge schneller zu bearbeiten und abgelehnte Bewerber konsequenter abzuschieben. Er verteidigte das Vorhaben gegen Kritik von Asylrechtsorganisationen: „Frankreich muss die Flüchtlinge aufnehmen, aber es kann nicht alle Wirtschaftsmigranten aufnehmen“, argumentiert Innenminister Collomb. Frankreich nähere sich damit den Regeln an, die in den europäischen Nachbarländern angewandt würden, so Collomb weiter.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „How the E.U.’s Migrant Crisis Reached the Streets of Brussels“ · Kategorien: andere Länder, Schengen Migration, Sudan

The New York Times | 18.02.2018

By MILAN SCHREUER

BRUSSELS — The city is freezing. At night, Hamza Khater eats and sleeps at a volunteer-run shelter. He spends his days hanging around the international bus stop next to the Gare du Nord.

“What am I looking for? I am looking for a life,” said Mr. Khater, 31, who fled the violence-ravaged Sudanese region of Darfur a year ago. Specifically, he is looking for a chance to reach Britain. He has been for months.

Sudanese migrants like Mr. Khater are increasingly visible in Brussels, around train stations, in public squares and parks, sometimes sleeping in the streets. Mehdi Kassou, an organizer for a volunteer group that provides shelter for about 500 migrants each night, estimates that about 45 percent of them are Sudanese.

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20. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Frontière franco-italienne : associations et avocat·e·s se mobilisent pour le respect du droit d’asile et la protection des enfants étrangers · Kategorien: Frankreich, Italien, Schengen Migration · Tags: , ,

[FR] [IT]

Communiqué interassociatif

Lundi 19 février 2018

Pendant deux jours, les 17 et 18 février, des associations et des avocats sont intervenus à la frontière entre la France et l’Italie pour permettre aux personnes se présentant à la frontière française d’exercer leurs droits, conformément à ce que prévoient le droit français, le droit européen et le droit international.

Les représentants d’associations françaises mais également italiennes, ainsi que des avocats exerçant en France comme en Italie (venant de Nice, Lyon, Paris, Toulouse, Milan, Gênes et Turin), ont observé la situation à la frontière et assisté des personnes illégalement refoulées de France, pour qu’elles fassent valoir leurs droits devant le tribunal administratif de Nice. Ce dernier a été saisi de 20 cas de refoulements d’enfants non-accompagnés. […]

19. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Frankreich: Schutzlos in Paris“ · Kategorien: Schengen Migration, Video

ARD Tagesschau | 19.02.2018

In Paris leben unzählige Flüchtlinge auf den Straßen – in Dreck, Schlamm und Kälte, notdürftig versorgt von Freiwilligen. Trotz der widrigen Bedingungen kommen jeden Tag 80 bis 100 neue Flüchtlinge in die wilden Camps.

Von Sabine Rau, ARD-Studio Paris

19. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für ‚I love Rome, but Rome doesn’t love us‘: the city’s new migrant crisis · Kategorien: Italien, Schengen Migration

The Guardian | 19.02.2018

Italy’s refugee crisis has reached its peak in Rome, where thousands of migrants are being evicted from squatting in the city’s abandoned buildings

Mattha Busby and Carlotta Dotto in Rome

Mobile phones lie idle, drawers dangle from chests and documents scatter the rooms. On the walls hang photos of weddings and children, all left behind in the rush to leave when the police stormed in.

Six months ago the former office block in Via Curtatone, overlooking Piazza Indipendenza in central Rome, became a flashpoint of Italy’s migrant crisis when police evicted the 800 Eritrean and Ethiopian refugees who had been living there for four years.

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18. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Calais: Gestrandet im Nirgendwo“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration · Tags:

SRF | 18.02.2018

In Calais sind noch immer rund 700 Flüchtlinge gestrandet. Sie leben in einem Wald, neben der Autobahn, in den Hecken am Strassenrand. Eine Reportage über eine ausweglose Situation.

Anna Jungen / Nathalie Geiser

Ein kleiner Waldabschnitt unweit der Autobahn. Hier schläft eine Gruppe von rund 30 Eritreern. Einige im Zelt, andere nur im Schlafsack. In den Bäumen hängen Jacken und Decken zum Trocknen. Letzte Nacht hat es geregnet.

Die Männer und wenige Frauen leben draussen. Der Kälte ausgesetzt, in der Hoffnung, irgendwie nach England zu gelangen und in ständiger Angst vor der Polizei. «Weisst du, was der Unterschied zwischen dir und mir ist?», fragt Immanuel*. «Du gehst pro Tag eine Stunde raus, um Sport zu treiben. Ich aber mache 24 Stunden am Tag Sport. Ich bin Spitzensportler.»

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10. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Schengen Migration, Social Mix · Kategorien: Hintergrund, Schengen Migration, Social Mix

Neue Kategorien:
Rückwärts bis zum 30.07.17 sind die entsprechenden Einträge zusätzlich den o.g. Kategorien zugeordnet.

„Schengen Migration“ bezieht sich auf Einträge zu innereuropäischen Migrationsrouten, blockierter Migration, Refugees in Orbit / in Limbo, Dublin-Migration, Homeless Migration.

„Social Mix“ bezieht sich auf Einträge zur Unterschichtung der Arbeitsmärkte durch Immigration aus Ost- und Südosteuropa, auf illegale und informelle Arbeitsmärkte, Double Pecarity, informelle Ausbeutung der Refugees, Veränderung der Arbeitsmärkte in den Städten.

10. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Migranten in Calais: Verzweifelt in der Sackgasse“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration · Tags:

ARD Tagesschau | 10.02.2018

Trotz Kälte und Hunger sind derzeit 600 bis 800 Migranten und Flüchtlinge in Calais. Nach dem Gewaltausbruch vor wenigen Tagen sprechen sie selber von „Krieg“, die Lage ist verzweifelt.

Von Isabel Schayani, WDR

Herr Abebe ist ein höflicher Herr. Wenn er mit erkennbar fränkischem Dialekt Deutsch spricht, drückt er sich gewählt aus. Er sagt Dinge wie: „Sie befinden sich hier im afrikanischen Calais“. Und: „Deutschland möchte, dass wir Äthiopier gehen. Wir sind Dublin-Fälle und Sklaven unserer Fingerabdrücke. Wo sollen wir hingehen?“

Herr Abebe sitzt zwischen Müll und zehn bis zwölf weiteren Migranten und Flüchtlingen auf Holzstumpen im Schlamm am Rande eines Waldes von Calais. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt. Die Kälte kriecht unter jede Schicht Stoff. Mal regnet es, mal schneit es. Das kleine Feuer wärmt die Gruppe um Herrn Abebe.

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09. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Europe’s Waiting Room for Refugees: Negotiating Borders and Performing Resilience in Serbia“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Schengen Migration, Serbien · Tags:

Oxford University | 05.02.2018

Kathryn Metz

This post is based on fieldwork I conducted in Serbia between July-August 2017. I conducted thirty semi-structured interviews and five weeks of participant observation with male Afghan refugees in order to understand how they are coping with their limited mobility due to closed borders along the Balkan route and restrictive asylum procedures. Despite the precarious state of limbo that these men are living in while they attempt clandestine border crossings, many of them claimed that life in Serbia was better than in Afghanistan. The men I met invariably used the term ‘refugees’ to describe themselves, despite not having been granted this status. To respect their self-identification, I will use this word to refer to them in this post. The accompanying photographs were taken by photographer Jenny Brover and are used with her permission. All names in this piece have been changed to respect the privacy of those I interviewed.

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