10. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Schengen Migration, Social Mix · Kategorien: Hintergrund, Schengen Migration, Social Mix

Neue Kategorien:
Rückwärts bis zum 30.07.17 sind die entsprechenden Einträge zusätzlich den o.g. Kategorien zugeordnet.

„Schengen Migration“ bezieht sich auf Einträge zu innereuropäischen Migrationsrouten, blockierter Migration, Refugees in Orbit / in Limbo, Dublin-Migration, Homeless Migration.

„Social Mix“ bezieht sich auf Einträge zur Unterschichtung der Arbeitsmärkte durch Immigration aus Ost- und Südosteuropa, auf illegale und informelle Arbeitsmärkte, Double Pecarity, informelle Ausbeutung der Refugees, Veränderung der Arbeitsmärkte in den Städten.

25. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Der Kampf um die Migranten am Brüsseler Nordbahnhof“ · Kategorien: andere Länder, Schengen Migration, Social Mix, Sudan · Tags:

NZZ | 25.01.2018

In Brüssel öffnen Bürger ihre Türen für Migranten. Die belgische Regierung plant nun ein Gesetz, das der Polizei Razzien in den Wohnungen von Flüchtlingshelfern erlauben würde.

Niklaus Nuspliger, Brüssel

Beim Parc Maximilien nahe dem Brüsseler Nordbahnhof ist nach Einbruch der Dunkelheit ein seltsames Schauspiel zu beobachten. Autos fahren vor, halten kurz an, nehmen einen Wartenden an Bord und verschwinden in der Nacht. Bei den Passagieren handelt es sich um Migranten, die oft auf dem Weg nach Grossbritannien in Belgien steckengeblieben sind. Sie werden von Freiwilligen einer gut organisierten Bürgerplattform abgeholt und zu einem Schlafplatz in einer Privatwohnung gebracht. Beim Nordbahnhof, der in einem Quartier mit modernen Bürotürmen und heruntergekommenen Bordellen liegt, leben laut Flüchtlingshelfern derzeit 400 bis 500 Migranten auf der Strasse. Im vergangenen Jahr organisierte die Plattform 50 000 Übernachtungen, um den Migranten Obdach zu bieten – und sie vor der Polizei zu schützen. Die Behörden wollen die Migranten gemäss den Dublin-Regeln der EU ins Erstankunftsland Italien oder direkt in ihre Heimat zurückführen.

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25. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Italy’s homeless, jobless migrants shunned by politicians“ · Kategorien: Italien, Schengen Migration, Social Mix

Reuters | 24.01.2018

Steve Scherer

TURIN, Italy (Reuters) – A rainstorm buffets unheated apartment blocks on the outskirts of the northern Italian city of Turin where more than 1,000 impoverished African migrants huddle in rooms built to house 300 competitors at the 2006 Winter Olympics.

The plight of the hundreds of thousands of migrants struggling to build a life in Italy is rarely discussed by most political parties, even though immigration is one of the hottest issues ahead of national elections on March 4.

Keen to harness a growing backlash against more than 600,000 migrants who have landed on Italian shores in the past four years, the parties are instead promising tough measures such as mass deportations or halting immigration altogether.

With poor Italians also struggling to find housing and jobs in an anemic economy, offering support to migrants such as those in the Olympic village is not considered a vote winner.

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21. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „On Paris’s Icy Streets, Migrants Wait for Word on Refuge“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration, Social Mix · Tags:

The New York Times | 21.01.2018

By ERIN CLARE BROWN

PARIS — Jibran tells of escaping Taliban attackers who killed three of his brothers. He survived crossing into Europe in a refrigerated truck, he says, and persuaded the French authorities to grant him asylum. But the 25-year-old Afghan is still sleeping in a tent on the frozen streets of Paris.

He is one of hundreds of homeless migrants who sleep in frigid encampments under bridges, in parks and near bustling nightclubs in the French capital, according to observations made by The New York Times over three nights.

Housing and integrating an influx of migrants is a chronic problem in Paris and many other European cities.

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19. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Der „Dschungel“ ist weg – die Flüchtlinge nicht“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien, Schengen Migration, Social Mix · Tags:

DLF | 18.01.2018

Wo sich noch 2016 der berüchtigte „Dschungel von Calais“ erstreckte, ist heute ein Naturschutzgebiet hinter Zäunen. Flüchtlinge gibt es hier und in anderen Küstenorten trotzdem noch. Mit einem erweiternden Abkommen wollen Frankreich und Großbritannien Schlepper und Asylsuchende vom Grenzübertritt abhalten.

Von Jürgen König

Den „Dschungel von Calais“ gibt es nicht mehr. Das im Herbst 2016 geräumte Wald- und Strandgebiet, auf dem bis zu 9.000 Flüchtlinge teilweise monatelang lebten – es wurde zum Naturschutzgebiet erklärt und eingezäunt – Schilder, wohin man kommt: „Betreten verboten!“ Und tatsächlich: weit und breit keine Zelte, keine Reste von Zelten, keine Flüchtlinge mehr.

Am Hauptstrand von Calais wird in großem Stil gebaut: Neue Parkplätze, breite Promenaden sollen der Stadt wieder Flair verleihen – auf der Mole und an zugänglichen Teilen des Strandes trifft man Spaziergänger, die das Meer, die Brandung, den stürmischen Wind genießen.

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16. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Frankreich: „Repression auf die sanfte Tour“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration, Social Mix · Tags: ,

taz | 16.01.2018

Die Asylpolitik des französischen Präsidenten gibt sich human und modern. Tatsächlich wird sie aber zusehends repressiver.

Rudolf Balmer

In den Reihen von Präsident Macrons Partei „En marche“ wächst die Sorge über eine erneut bevorstehende Revision der französischen Immigrations- und Asylgesetzgebung. Zwei Zirkulare des Innenminister geben bereits einen Vorgeschmack und lassen bei den vor Ort tätigen Mitgliedern der Hilfswerke die Haare sträuben. Denn neu sollen Beamte der Migrationsbehörden und der Polizei in Notunterkünften und Flüchtlingsheimen Kontrollen vornehmen dürfen. Das aber ist nach geltendem Recht heute nicht zulässig und stößt auf entschiedene Ablehnung bei den Heimleitungen.

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15. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „How Italy’s far right exploits the migration crisis“ · Kategorien: Italien, Schengen Migration, Social Mix · Tags: ,

Al Jazeera | 15.01.2018

by Patrick Strickland

On a pale January afternoon, 17-year-old Ali* sits around a fading fire at a makeshift refugee transit centre.

Established in 2015, Baobab Experience is now located in a car park surrounded by deserted buildings in the Italian capital. More than 20 evictions have forced the centre to move several times.

When Ali decided to quit Khartoum, the Sudanese capital, for Europe, he was 15 years old. His hopes to study and find work, however, were put on hold when he was trapped in Libya for two years.

With the sun dipping below the horizon, Ali recalls finally arriving on Italy’s southern shores a month ago.

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11. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Berlin: „Räumung ohne Bewohner“ · Kategorien: Deutschland, Schengen Migration, Social Mix · Tags:

taz | 11.01.2018

Der Kampf der Geflüchteten in der zum Symbol gewordenen Schule in Berlin geht zu Ende – die Politik hat ihnen ein Bleiberecht zugesagt.

Erik Peter

BERLIN taz | Für einen kurzen Moment fühlt es sich noch einmal an wie damals im Sommer 2014. Durch das morgendliche, noch dunkle Kreuzberg schallt aus etwa 200 Kehlen der Ruf: „We are here and we will fight. Freedom of movement is everybody’s right.“ Es ist einer der Slogans der Flüchtlingsbewegung an einem Ort, der wie kaum ein anderer mit dieser verbunden ist: die ehemalige Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße in Berlin-Kreuzberg.

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02. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Migration aus Osteuropa: Obdachlos in der Fremde“ – Audio · Kategorien: Audio, Deutschland, Schengen Migration, Social Mix

Deutschlandfunk | 23.12.2017

Sie kommen in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben nach Deutschland – und landen im Elend: Immer mehr Menschen aus Osteuropa leben in Deutschland auf der Straße. Denn als EU-Bürger haben sie weder Anspruch auf eine Not-Unterkunft noch auf Sozialleistungen.

Von Manfred Götzke

Im Gegensatz zu Geflüchteten haben Rumänen, Bulgaren und Polen keinen Anspruch auf eine Not-Unterkunft, da sie EU-Bürger sind. Und Sozialleistungen bekommen sie in der Regel erst, wenn sie mindestens fünf Jahre in Deutschland gearbeitet haben. Viele überleben hier irgendwie, vom Flaschensammeln, betteln – oder verdingen sich für 40,50 Euro am Tag auf dem Arbeiterstrich.

Doch selbst ein regulärer Job mit Mindestlohn reicht manchen nicht aus, um in Städten wie Köln oder Berlin eine Wohnung oder auch nur ein WG-Zimmer zu finden: Geringverdiener aus Bulgarien sind bei vielen Vermietern unerwünscht.

 

22. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Viaggio tra i ragazzi che dormono sotto un ponte a Ventimiglia“ · Kategorien: Frankreich, Italien, Schengen Migration, Social Mix · Tags:

Reportage über die Situation jugendlicher Migrant*innen, die in Ventimiglia gestrandet sind.

Internazionale | 22.12.2017

Annalisa Camilli, giornalista di Internazionale

bhraim Kone ha 15 anni, felpa bianca con il cappuccio, jeans gialli arrotolati sulla caviglia. Quando un poliziotto francese alla stazione ferroviaria di Mentone lo spinge giù dal treno che arriva da Ventimiglia, il ragazzo originario della Costa d’Avorio lo fissa dritto negli occhi e gli dice in un francese perfetto: “Ci avete colonizzato, ci avete costretto a parlare la vostra lingua e ora come fate a cacciarci a calci?”. Kone non ha paura dell’agente, che indossa dei guanti di gomma neri e lo ha preso per un braccio, lo strattona e gli dice di mettersi a sedere sulla panchina del primo binario in questa piccola stazione ferroviaria di frontiera circondata dal profilo imponente delle Alpi marittime.

Una decina di ragazzi come Ibhraim Kone sono stati costretti a scendere dal treno, c’è anche Amidou, un altro ivoriano di 17 anni. Sono quasi tutti minorenni. Hanno provato ad attraversare la frontiera tra l’Italia e la Francia in treno, ma alla prima stazione ferroviaria dopo il valico hanno dovuto lasciare il treno, individuati dalla polizia francese che ogni volta ispeziona vagone per vagone, chiedendo solo alle persone con la pelle nera di mostrare i documenti.

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