12. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Israel: Abschiebung von EritreerInnen und SudanesInnen nach Uganda · Kategorien: Israel · Tags: , ,

Flüchtlinge in Israel: Mahlzeit, Hotel und Billett einfach nach Uganda

Tausende von Afrikanern suchen in Israel Zuflucht und Prosperität. Die Israeli wollen sie nicht und schieben sie ab.

von Ulrich Schmid, Holot

Tausende von afrikanischen Asylsuchenden demonstrieren vor der amerikanischen Botschaft in Tel Aviv gegen die israelische Abschiebungspolitik. (Bild: Jonas Opperskalski / Laif)

Nein, dies ist kein Konzentrationslager. Wer sich die Bösartigkeit einer Gleichsetzung mit den Arbeits- und Vernichtungslagern der Nazis gestattet, wenn von den israelischen Lagern und Gefängnissen für illegale Immigranten die Rede ist, der muss sich natürlich auch sagen lassen, dass damals, in Auschwitz und Buchenwald, die Insassen tagsüber nicht kommen und gehen konnten, wie sie wollten, dass sie ihre Autos nicht vor den Toren des Lagers parkierten, dass sie nicht nach Belieben mit Journalisten redeten und dass sie danach, auch wenn es die Technik schon gegeben hätte, nicht zu ihren Laptops zurückkehrten, um noch etwas zu arbeiten. In Holot gibt es Essen, Wasser und medizinische Versorgung. Es sind keine Mengeles, die sich über die Kranken neigen. Ein Handy hat jeder. Wie solch törichte Insinuationen auf Überlebende wie Marta Wise wirken, die dem Wüten der Nazis entrannen, kann man sich fragen.

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06. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für „Lampedusa ist weit, weit weg“ – ZEIT Online · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

ZEIT Online

Flüchtlinge in Hamburg

Im Wahlkampf hatten die Grünen versprochen, sich für die Lampedusa-Flüchtlinge einzusetzen. Im Koalitionsvertrag mit der SPD werden sie nun mit keinem Wort erwähnt.

von Benjamin Laufer

Amelie Deuflhard ist irritiert. „Das ist echt erstaunlich, oder?“ sagt die Kampnagel-Intendantin dazu, dass die Staatsanwaltschaft jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen sie eröffnet hat. Im Wahlkampf zur Bürgerschaft hatte der Hamburger AfD-Landesvorstand Deuflhard angezeigt, weil sie fünf Flüchtlingen im Rahmen eines Kunstprojektes Obdach gewährt hatte. „Befremdlich“ findet Deuflhard, dass nun tatsächlich gegen sie ermittelt wird.

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19. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Niedersachsen: Selbstanzündung wegen Abschiebung · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

taz

Selbstanzündung wegen Abschiebung

Über den Notruf angekündigt

Ein Flüchtling in Niedersachsen hat sich mit Benzin übergossen und angezündet. Die CSU fordert derweil eine konsequentere Umsetzung von Abschiebungen.

LINGEN afp | Im niedersächsischen Lingen hat sich ein 36-jähriger Asylbewerber aus Marokko kurz vor seiner bevorstehenden Abschiebung auf offener Straße angezündet. Der Mann wurde am Samstagabend mit schwersten Brandverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Den Angaben der Polizei zufolge hatte der Marokkaner über Notruf einen Selbstmord angekündigt.

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16. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Schwere Misshandlungen von Flüchtlingen in Bulgarien“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien · Tags: , ,

Pro Asyl: Bulgarienbericht

Trotz Gewalt und Not: Über 4000 Flüchtlingen droht die Abschiebung aus Deutschland nach Bulgarien. PRO ASYL fordert sicheren Aufenthalt für betroffene Schutzsuchende.

PRO ASYL hat heute den Bericht „Flüchtlinge in Bulgarien: Misshandelt, erniedrigt, schutzlos“ veröffentlicht. Die Dokumentation zeigt ein erschreckendes Ausmaß an erniedrigender und unmenschlicher Behandlung von Flüchtlingen in Bulgarien – bis hin zur Folter in Flüchtlingsgefängnissen. Schutzsuchende berichten unter anderem von:

  • Misshandlungen durch Fußtritte und Stockschläge z.T. bis zur Bewusstlosigkeit.
  • Verweigerung des Zugangs zu einer Toilette über Stunden hinweg.
  • Zwang auf dem kalten Boden ohne Decke zu schlafen, selbst bei Kindern.
  • Verweigerung medizinischer Versorgung, sogar in Notfällen.
  • Illegalen Zurückweisungen an der Grenzen unter Anwendung von Gewalt

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05. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Madrid-Senegal: Abschiebung im Flieger verhindert · Kategorien: Spanien · Tags: ,

Grup Antimilitarista Tortuga

A person is been deported to Senegal from Madrid. Other passengers responded to the call out for help and, according to the article, ended up beating the cops and 2 stewardess. The eviction didn’t happen, 10 people ended in the commissary with charges of aggression against the police.

Pasajeros senegaleses se enfrentan a policías que pretendían deportar a un compatriota desde el aeropuerto de Barajas

No fueron impasibles ante la injusticia

Diez detenidos en un motín en un vuelo entre Madrid y Dakar

Antes de despegar, dos agentes subieron para custodiar a un senegalés con orden de expulsión. En el interior del avión, varios pasajeros de la misma nacionalidad terminaron agrediendo a los policías y a dos azafatas tras una refriega.

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04. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Abschiebung von 20.000 über 56 Abschiebeknäste geplant · Kategorien: Algerien, Sahara · Tags: ,

20.000 Flüchtlinge und MigrantInnen sollen über 56 Abschiebeknäste Richtung Niger abgeschoben werden. Zentrale Sammelstelle für die Abschiebehäftlinge ist Tamanrasset.

Le Quotidien Oran

Le phénomène risque de perdurer selon le gouvernement : 20.000 migrants clandestins en Algérie

par Z. Mehdaoui

Quelque 20.000 migrants clandestins vivent dans notre pays. Le phénomène de l’immigration clandestine risque de perdurer encore, estime le gouvernement algérien.

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27. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Aktivist*innen in Merseburg verhindern Abschiebung · Kategorien: Deutschland · Tags:

Mitteldeutsche Zeitung

In Merseburg haben Aktivist*innen am Montag Morgen eine Abschiebung verhindert.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet auf ihrer Internetseite. Etwa 70 Personen haben am Montag Morgen vor einem Gebäude in der König-Heinrich Straße gegen die Abschiebung einer siebenköpfigen Familie protestiert. Eine Sprecherin der Protestieren hat gegenüber Radio Corax erklärt, dass eines der Kinder der Familie noch im Krankenhaus liege. Die Gruppe wolle nicht zulassen, dass die Familie auseinandergerissen werde.

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21. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Gießen: Abschiebung verhindert · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

You Tube

Am Freitag, den 20.02. 2015, sollte der Eritrea M., der in Gießen lebt und aus Eritrea geflüchtet ist, nach Italien abgeschoben werden. Das hieße für ihn, wie für alle Geflüchteten die sich in Italien aufhalten müssen: Obdachlosigkeit, Armut, Hunger und Aussichtslosigkeit. Der Italienische Staat bringt selbst die rudimentärste Versorgung von Asylsuchenden nicht auf.

Laut der Dublin-III-Verordnung ist jenes EU-Land für das Asylverfahren eines geflüchteten Menschen verantwortlich, dass sie oder er zuerst betreten hat. Im Falle M.s und tausender Menschen, die Europa über das Mittelmeer erreichen ist dieses Land Italien.

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19. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für „Deutschland schiebt so viele Menschen ab wie seit Jahren nicht“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

SPIEGEL ONLINE

Asylrecht: Zahl der Abschiebungen steigt

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland – allein für 2015 rechnen die Behörden mit mindestens 300.000 Asylanträgen. Gleichzeitig erreicht die Zahl der Abschiebungen den höchsten Stand seit acht Jahren.

Berlin – In der Bundesrepublik sind im vergangenen Jahr insgesamt 10.884 Menschen abgeschoben worden. Das sind so viele wie seit 2006 nicht mehr. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Die Zahl der Abschiebungen sei nach Jahren des Rückgangs 2014 das zweite Mal in Folge gestiegen, heißt es in der Antwort der Regierung, über welche die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet. Höher war die Quote zuletzt 2006 – damals wurden 13.894 Menschen abgeschoben. 2013 war erstmals wieder die 10.000er-Marke überschritten worden (10.198 Abschiebungen).

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14. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Marokko: Ongoing raids and deportations · Kategorien: Marokko · Tags: ,

Update from the ongoing deportations of migrants from the externalized border of the European Union

On Tuesday, 10th of February, the Moroccan authorities launched a large-scale operation to arrest and deport hundreds of migrants. They tormed the Gurugu mountain, destroying and burning the camp, and arresting around a thousand people who were than brought into a makeshift camp.

Their photo, prints and nationalities were recorded. In the course of the day, between 20 and 30 busses left for Southern Morocco and distributed the Gurugu detainees around a dozen different cities: Errachidia, Goulmina, El Jadida, Safi, Kelaat, Sraghna, Chichaoua, Tiznit, Essaouira, Youssoufia, Agadir. Up until now, most people remained imprisoned in different houses, they are given food and clothing. Although they are being told that they will be freed soon, and that the Moroccan state is only taking their ID in order to regularize them, it seems more like the Gurugu inhabitants will be deported.

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