21. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Sicilian mayor moves to block far-right plan to disrupt migrant rescues“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

The Guardian | 21.07.2017

Catania mayor asks authorities to deny docking rights for ship hired by activist group to stop journeys from Libya

Angela Giuffrida

A Sicilian mayor is seeking to block a ship chartered by a group of far-right activists attempting to disrupt migrant rescues in the Mediterranean.

Enzo Bianco, the mayor of Catania, has urged authorities in the port city on the island’s east coast to deny docking rights to C-Star, a 40-metre vessel hired by Generation Identity, a movement made up of young, anti-Islam and anti-immigration activists from across Europe, for its sea mission to stop migrants entering Europe from Libya.

The ship is expected to arrive on Saturday, and the group intends to launch its mission next week.

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20. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Österreich fordert: Lampedusa als Lager-Insel · Kategorien: EU, Italien, Libyen, Österreich · Tags: , , ,

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz fordert auf einem heutigen Treffen mit dem italienischen Außenminister Angelino Alfano, dass Italien den Flüchtlingen keine Ausreisegenehmigungen ausstellt – 200.000 Visa waren angekündigt – , und dass die italienische Regierung Lampedusa zu einer Lager-Insel macht. Alle geretteten Boat People sollten dort interniert werden, ein Transfer auf die italienische Halbinsel solle verhindert werden. Es ist ein Vorschlag zu extremer staatlicher Gewalt, gegenüber den Boat People wie auch gegenüber den italienischen Lampedusa-BewohnerInnen. Innenpolitisch ist ein solcher Plan in Italien nicht umsetzbar.

Zudem kündigt Außenminister Kurz die Schließung des Brenner-Grenzübergangs an, falls es zu erhöhten Ausreisen von Flüchtlingen aus Italien kommt. Auch dieses Szenario inmitten des beginnenden Sommerurlaub-Transits am Brenner weist auf eine mögliche Eskalation in den kommenden Wochen hin.Die EU stellt sich zunehmend als handlungsunfähig gegenüber den eigenständigen Bewegungen der Boat-people dar. Die Gesamtzahl der aufzunehmenden Boat People wäre für die EU-Staaten eine relativ kleine Aufgabe, lösbar mit dem Angebot einer sicheren Passage. Aber aufgrund der Abschottungs-Politik der EU werden erratische staatliche Eskalationen möglich.

La Repubblica | 20.07.2017

Migranti, Kurz ad Alfano: „Tenerli a Lampedusa. Stop flusso verso Nord o chiuderemo confini“

Il ministro degli Esteri austriaco incontra l’omologo italiano a Vienna. „Gli ho detto: basta ingressi di migranti illegali sulla terraferma italiana dalle isole. Attualmente al Brennero c’è una cooperazione tra le forze di polizia, ma se l’Italia continuerà a far arrivare migranti verso nord allora lo chiuderemo“. Alfano al Consiglio Permanente Osce: „Crisi migratoria sarà priorità della presidenza italiana“. Sindaco di Lampedusa: „Parole da naziskin“

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19. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flucht nach Europa: Das Mittelmeer als Todesfalle“ – Fotostrecke · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

NZZ | 19.07.2017

Seit die Balkanroute für Flüchtlinge geschlossen ist, versuchen immer mehr Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten von Libyen aus über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

19. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Weniger Helfer bedeuten nur mehr Tote“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , , ,

Zeit Online | 19.07.2017

Private Rettungsschiffe im Mittelmeer helfen Schleuserbanden, behaupten EU-Politiker. Doch eine Auswertung der Positionsdaten zeigt: Die Helfer halten sich an die Regeln.

Von Kai Biermann, Karsten Polke-Majewski, Tilman Steffen und Sascha Venohr

Ingo Werth sitzt in seinem Haus im Hamburger Stadtteil Bergedorf. Doch eigentlich ist er gar nicht hier, sondern auf dem Mittelmeer, zwölf Seemeilen vor der libyschen Küste. All seine Gedanken und Worte kreisen nur um diesen einen Punkt. Immer wieder wischt er seine grauen Haare ungeduldig aus der Stirn, wenn er von dem erzählt, was er dort gesehen hat.

Ingo Werth rettet Menschen. Seit 2015 fischt er sie aus dem Mittelmeer. Eigentlich hat er eine Autowerkstatt. Seefahrt war lange nur ein Hobby, er hat einen Schein als Hochseeskipper für Segelboote. Doch dann sah er die Bilder der Ertrunkenen im Mittelmeer. Sie ließen ihn nicht mehr los. Also überließ Werth die Werkstatt seinem Bruder und einem Partner und brach auf, um Flüchtlingen zu helfen.

Anfangs steuerte er ein Rettungsschiff für die private Organisation Sea-Watch, inzwischen arbeitet er für das neue Projekt Mission Lifeline. „Das Wichtigste ist jetzt, zusätzliche Schiffe hinzubringen“, sagt Werth. Zu viele Menschen geraten in Seenot, zu wenige werden gerettet. Davon ist er überzeugt.

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18. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU schränkt Exporte von Schlauchbooten nach Libyen ein“ · Kategorien: EU · Tags: ,

Migazin | 18.07.2017

Der Europarat hat den Export von Schlauchbooten und Motoren nach Libyen strengen Kontrollen unterworfen. Gleichzeitig soll die libysche Küstenwache gestärkt werden. Darauf verständigen sich EU-Außenminister. So sollen die Flüchtlingsbewegungen nach Europa eingeschränkt werden.

Um die Flüchtlingsbewegungen über das Mittelmeer einzuschränken, sollen Lieferungen von Schlauchbooten und Außenbord-Motoren nach Libyen strengen Kontrollen unterworfen werden. Derartige Exporte aus der EU in das nordafrikanische Land müssen künftig bei den nationalen Behörden angemeldet werden, erklärte der Rat der EU am Montag in Brüssel nach einer Sitzung der Außenminister. Wenn die Behörden annähmen, dass die Exporte von Menschenschleppern und Menschenschmugglern genutzt würden, müssten sie sie verbieten, hieß es. Die Regelung soll schon in den nächsten Tagen in Kraft treten.

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16. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italy’s action against NGOs is wrong“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

EUObserver | 07.07.2017

By GIULIA LAGANÀ

Last week, as health workers, volunteers and police officers in southern Italian ports scrambled to identify, assist and send over 10,000 newly arrived migrants to reception facilities, the Italian government threatened to stop allowing NGO rescue ships to disembark migrants at its ports.

The EU and its member states acknowledged that Italy’s capacity to host those attempting the sea crossing from Libya is reaching its limits, but did very little to help beyond pledging some additional funds and endorsing an Italian proposal to draft a code of conduct for the NGOs.

Some governments, including the German and Belgian ones, stated publicly that they would not take in any of the rescued migrants, while Austria threatened to send its army to seal the border with Italy.

The Italian government is right to claim that other EU states are failing to provide meaningful support by taking in some of the people who are arriving, and that it is currently managing the main source of irregular migration to Europe single-handedly.

However, Italy has chosen to respond to a real problem with the wrong solution.

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16. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italy’s Smuggling Prosecutions Ruin Lives While Real Criminals Go Free“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Refugees Deeply | 14.07.2017

Thousands of pilots and navigators of migrant boats have been jailed in Italy. Ilaria Sesana takes a closer look at their stories and finds prosecutions that criminalize escaping migrants amid a growing campaign to change the courts’ approach to the “scafisti.”

PALERMO, ITALY – Yusuf does not deny driving the dinghy that brought him to Italy: “Yes, I was the one who drove the boat. Around me there were children crying and women screaming in fear. The dinghy we were on lost control and suddenly started spinning around. What else could I do? We all could have died that day.”

Speaking in Palermo, the Sicilian city where he has been since he arrived, he adds an important qualifier: “I wasn’t the captain.”

Born in Senegal, the 23-year-old left his native country to seek job opportunities and a future in Europe. Soon after reaching Libya, he found himself held captive by a group of traffickers. It took him several months to gather the 1,000 Libyan dinars ($726) necessary to pay off his captors and sail for Italy. On the night of July 27, 2016, he was taken to a beach together with hundreds of other people.

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15. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Sie nennen es »Verhaltenskodex«: EU will zivile Seenotrettungsorganisationen an die Kette legen · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags: , , ,

Pro Asyl | 12.07.2017

Italien hat einen sogenannten Verhaltenskodex für die zivile Seenotrettung vorgelegt. Es drohen massive Behinderungen und Verzögerungen von Rettungsoperationen mit fatalen Folgen: Noch mehr Tote im zentralen Mittelmeer.

Der über Statewatch öffentlich gewordene Entwurf für einen »Verhaltenskodex« für zivile Seenotretter ist alarmierend und reiht sich in die Diffamierungs-Kampagne der letzten Monate gegen zivilgesellschaftliche Rettungsorganisationen ein. Die Vorschläge stellen eine empfindliche Behinderung von Rettungseinsätzen dar – um die Ankunft von Flüchtlingen zu verhindern, werden weitere Tote in Kauf genommen.

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15. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Algerien: 43 Harragas aufgebracht · Kategorien: Algerien · Tags: ,

Le Quotidien d’Oran | 15.07.2017

Aïn El Turck: 43 «harraga», dont une femme enceinte, interceptés

par Rachid Boutlélis

Quarante- trois «harraga», parmi lesquels figurent une jeune femme enceinte accompagnée de son époux et trois mineurs, ont été interceptés par les garde-côtes de la Marine nationale, tôt, la matinée du jeudi, aux environs de 5h, au large de la localité de Bousfer-Plage, apprend-on auprès de la brigade de la gendarmerie de Bousfer.

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14. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „La Comunidad Valenciana vuelve a entrar en la ruta de las pateras La embarcación que ha llegado este jueves a Santa Pola es la tercera del año“ · Kategorien: Algerien, Marokko, Spanien · Tags: ,

ABC | 13.07.2017

La embarcación que ha llegado este jueves a Santa Pola es la tercera del año

La patera que ha alcanzado a primera hora del día una cala del este de Santa Pola (Alicante) es la tercera del año en la Comunitat Valenciana, y eleva a dieciséis el número de inmigrantes.

Según los datos recabados por Efe de la Guardia Civil, a la de hoy hay que sumar los cinco individuos interceptados el pasado 17 de abril en El Albir, de l’Alfàs del Pi, y tres más en un acantilado de Calp el 15 de mayo.

Hoy han llegado en un aparente buen estado físico a Santa Pola una niña de entre 2 y 3 años, su madre y seis hombres, y todos dicen ser de nacionalidad siria.
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