05. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Italien: Frontex mit „Themis“ in Defensive · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags: ,

Obwohl die Reaktion der Seenotrettungskräfte im zentralen Mittelmeer auf die neue Frontex-Operation „Themis“ negativ  ausgefallen ist und die EU-Kommission zur Distanzierung von den wichtigsten Punkten des „Themis“-Plans veranlassen konnte, stößt ein Think-Tank aus dem Umkreis des italienischen Außenministeriums nach, um Rückzugslinien der italienischen Rettungsschiffe entsprechend der Frontex-Vorgaben neuzuformulieren. Aber Frontex bleibt isoliert.

http://www.affarinternazionali.it/2018/02/migranti-frontex-triton-themis-ue/

Migranti: Frontex da Triton a Themis, Ue prova a regionalizzare

5 Feb 2018 Carlo Trezza

Il soccorso in mare, Sar, materia che esula dall’acquis comunitario, ha trovato spazio nell’ambito della nuova operazione  di Frontex, l’Agenzia europea guardia di frontiera e costiera. Mesi dopo le pressanti richieste italiane di regionalizzare il Sar, Frontex, cambiando il mandato dell’operazione Triton, ha varato Themis. E’ decaduto l’automatico trasporto in Italia dei migranti raccolti in mare, da noi accettato sin dal 2014. Le deroghe appaiono tuttavia  poca cosa rispetto ai principi di solidarietà che dovrebbero governare anche il Sar. Vani sono i nostri tentativi di spostare l’attenzione dell’ Ue dalla sicurezza delle frontiere marittime a quella del salvataggio.  In attesa che si approvi la riforma del sistema di Dublino la partita va per ora giocata attraverso accordi Sar tra noi e i vicini.

Focus su trafficanti
Con Themis, Frontex si concentra sulla  funzione istituzionale della sorveglianza contro gli ingressi irregolari nelle frontiere marittime  Ue (nel caso, le acque territoriali italiane) e le  connesse attività illecite transnazionali, terrorismo fondamentalista compreso. Le aree di pattugliamento, oltre che a sud della Sicilia, saranno ad est, considerando i flussi dai Balcani nel cui ambito si è sviluppato il contrabbando di droga. Le navi italiane partecipanti all’operazione verranno dislocate vicino alle coste nazionali sino alle 24 miglia della nostra zona contigua. Questa zona fungerà perciò da filtro, ma bisognerà regolamentarne con decreto poteri esercitabili e sanzioni applicabili per dare fondamento giuridico alla vigilanza. Weiterlesen »

04. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Migranti, almeno 23 cadaveri al largo di Melilla“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Die Besatzung einer Fähre, die zwischen Melilla und Almeria verkehrt, hat mindestens 23 Leichen von Boat People entdeckt.

La Repubblica | 04.02.2018

I corpi sono stati avvistati dall’equipaggio di un traghetto che collega l’enclave spagnola in Africa con Almeria

di ALESSANDRA ZINITI

ROMA – Aumenta il numero dei migranti morti in mare anche sulla rotta tra il Nord Africa e la Spagna che negli ultimi mesi ha visto aumentare molto il numero delle imbarcazioni che la solcano. Numerosi cadaveri, circa una ventina, sono stati avvistati a circa quattro miglia da Capo Tre Forche dall’equipaggio del traghetto che collega Melilla con Almeria quando mancava circa un’ora all’arrivo in porto.

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02. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: 90 Boat People ertrunken · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

BBC |  02.02.2018

Migrant crisis: Scores feared drowned off Libyan coast

Ninety migrants are feared drowned after a boat capsized off the Libyan coast, says the UN’s migration agency.

Three survivors said most of those who drowned were Pakistani nationals. Libyans were also aboard.

Libya has for years been a major transit route for migrants trying to reach southern Europe by sea.

EU countries have wrangled over both reducing migrant numbers and deciding which countries are responsible for processing migrants on arrival.

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01. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Seenotrettung Mittelmeer: Konflikt Frontex – Küstenwache? · Kategorien: Italien, Libyen, Malta, Tunesien · Tags: , ,

Per Tweet verkündete Frontex gestern (31.01.2018) den heutigen Start seiner neuen Abschottungsmission im Mittelmeer unter dem Operationsnamen „Themis“. Das entsprechende Abkommen zwischen dem italienischen Innenministerium, Frontex und der EU-Kommission wurde bis zur Stunde nicht veröffentlicht. Gestern abend gaben die italienische Tageszeitung Corriere della Sera und das italienische Fernsehen Tgcom24 bekannt, dass das Abkommen den Rückzug der italienischen Küstenwache bis auf 24 Meilen vor Italien und die Regelung beinhalte, dass gerettete Bootsflüchtlinge in den „nächsten“ Hafen gebracht werden müssten. Die Eile und die Geheimhaltung des Abkommenstexts weisen auf die Mit-Handschrift des italienischen Innenministers Marco Minniti hin, der mit dem italienischen Abschottungs-Abkommen mit libyschen Milizen ähnlich vorgegangen ist.

Heutige Verlautbarungen aus Kreisen der EU lassen erahnen, dass es zu einem Konflikt zwischen Frontex und der italienischen Küstenwache kommen kann. Die Migrations-Pressesprecherin der EU-Kommission Natasha Bertaud sagte am heutigen Spätnachmittag, dass die italienische Seenotrettungsstelle IMRCC „bei der Mehrheit der Seenotrettungsfälle“ den Hafen bestimmen werde, in dem die Bootsflüchtlinge aufgenommen werden sollen. Malta und Tunesien sind allen Anzeichen nach nicht zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen aus dem zentralen Mittelmeer bereit. Des Weiteren betont die Sprecherin, dass die Verschiebung der Rechtsbegründung von der Frontex-Operation Triton zu Themis ja nicht auf eine Veränderung der Rechtslage zurückgehe. – Für die Rettungs-NGOs und die solidarische Öffentlichkeit ergeben sich angesichts der Konfliktlage und der Unsicherheiten Handlungsperspektiven, die vor Ort ausgelotet werden sollten. Das IMRCC der italienischen Küstenwache wird in die Pflicht zu nehmen sein.

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31. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Italien zieht Rettungskräfte aus Zentralem Mittelmeer zurück · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags: , ,

Wie der Corriere della Sera meldet, haben das italienische Innenministerium, Frontex und die EU ein Abkommen abgeschlossen, das die Seenotrettung im Zentralen Mittelmeer aufgibt und bereits am 1. Februar 2018 in Kraft treten soll. Die neue Operation unter dem Namen Themis löst die Operation Triton (seit 2014) ab und sieht vor, dass italienische Patrouillen nur noch im italienischen Küstenbereich von 24 Meilen Patrouille fahren sowie dass gerettete Boat-people nicht mehr nach Italien, sondern in den „nächsten“ Hafen gefahren werden sollen.

Bei der Eile, mit der dieses Abkommen abgeschlossen wurde, ist kaum damit zu rechnen, dass die italienische Küstenwache umfassend einbezogen wurde. Tunesische Häfen stehen nicht für die Aufnahme von Flüchtlingen bereit, die nach Europa aufgebrochen sind. So ist mit einer sprunghaften Zunahme der Unsicherheiten bei Seenotrettungen auf dem Mittelmeer und mit sehr viel mehr Ertrunkenen in den kommenden Wochen und Monaten zu rechnen – falls sich keine umfassende Gegenbewegung formiert.

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31. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Syrian migrants picked up from Italian vessel, taken to Montenegro“ · Kategorien: Balkanroute, Italien · Tags: , ,

Reuters | 30.01.2018

BELGRADE (Reuters) – A group of migrants, including 11 Syrians, were rescued on Tuesday from an Italian fishing trawler in the Adriatic Sea and taken to Montenegro, police said.

Montenegro’s coastal security sent out a rescue team after Erica, a 15 metre-long (50 feet) vessel, put out a distress signal 17 nautical miles (31 km) off the coast, said Safet Kocan, director of maritime safety.

The Italian ship with migrants on board was finally moored in the Montenegrin port of Zelenika, inside the Boka Kotorska bay.

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31. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Die Mittelmeerroute ist wieder aktiv“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

derStandard | 31.01.2018

Italien verzeichnet seit Anfang 2018 wieder mehr Flüchtlingsankünfte. Mehr als im Vergleichszeitraum im Rekordjahr 2016

Dominik Straub aus Rom

Allein am vergangenen Samstag wurden bei fünf verschiedenen Einsätzen in internationalen Gewässern vor der libyschen Küste rund 850 Flüchtlinge gerettet. Mindestens drei Frauen aus Afrika sind laut der italienischen Küstenwache ertrunken; weitere 30 Personen wurden vermisst. Bei einem der Rettungseinsätze war auch das Schiff Aquarius der Hilfsorganisation SOS Méditerranée dabei, die mit der italienischen Küstenwache zusammenarbeitet.

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31. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für MSF operational update: Central Mediterranean & Libyan Operations · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

Migrants At Sea | 30.01.2018

“It is not possible to provide meaningful medical care in a system of arbitrary detention that causes harm and suffering.”

by Niels Frenzen

Some key points:

  • The number of detainees [in Libyan detention centres] went down in December [2017] when thousands of people were mass repatriated to their countries of origin by the International Organisation for Migration (IOM).
  • The majority of physical and mental health problems requiring medical assistance still directly relate to the substandard conditions of detention.
  • It is not possible to provide meaningful medical care in a system of arbitrary detention that causes harm and suffering.
  • Italian ships have been deployed in Libyan territorial waters as part of a broader European strategy to seal off the coast of Libya and “contain” refugees, asylum-seekers and migrants in a country where they are exposed to extreme and widespread violence and exploitation.
  • The MSF team onboard Aquarius witnessed refugees and migrants aboard unseaworthy vessels being intercepted by the Libyan Coastguard in international waters as EU military assets at the scene looked on.
  • Although these interceptions are presented as “rescue operations” and are celebrated by the Libyan Coastguard and their EU partners, the reality is that migrants and refugees are not being returned to a port of safety.
  • [T]here are several entities operating along Libya’s vast coastline that claim to be the Libyan Coastguard. Contact points on land and at sea were unclear, as was the chain of command.

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30. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für El Harga «haram», mais a toujours ses adeptes · Kategorien: Algerien · Tags: ,

Algerien: Fatwa gegen Harragas

Le Quotidien d’Oran | 30.01.2018

par Yazid Alilat

La gestion et l’élimination du phénomène de l’émigration clandestine, qui a pris des proportions inquiétantes en 2017 avec plus de 3100 tentatives, nécessitent un large débat national. Autant au sein du gouvernement, entre le gouvernement et le mouvement associatif, avec la participation des jeunes et même des potentiels «harraga». C’est ce qu’ont préconisé hier des acteurs associatifs, député et cadre au ministère des affaires religieuses lors du «Forum» de la radio chaîne 1. Le dossier des «harraga», ou de l’émigration clandestine, appelle également une meilleure appréhension du phénomène par l’ensemble de la classe politique, estiment les participants à cette émission, car pour eux, «il faut combattre ce phénomène de l’émigration clandestine, qui porte un coup sévère à l’image de marque du pays».

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29. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Harraga : Que faire face au drame ?“ · Kategorien: Algerien, Spanien · Tags:

In Westalgerien beschäftigen sich inzwischen Pfadfinder und andere zivilgesellschaftliche Vereine mit dem Aufbruch Jugendlicher übers Meer nach Spanien, mit den Harragas. Die Initiativen fordern ein Zurückfahren der staatlich-repressiven Maßnahmen gegenüber den Harragas. Die nichtgenehmigte Ausreise wurde vor ca. 10 Jahren auf Druck der EU strafrechtlich kriminalisiert. Derzeit häufen sich Gerichtsprozesse gegen Harragas in Mostaganem und Oran.

El Watan | 29.01.2018

Une journée scientifique consacrée au phénomène de la harga a regroupé, avant-hier à Mostaganem, les services de sécurité, des imams, des psychologues, sociologues, associations et autres responsables.

Une tentative de harga a viré au drame pour les 11 candidats à l’émigration clandestine, parmi eux une femme divorcée, âgée de 35 ans. Tous sont originaires de la wilaya de Mostaganem. Ils ont pris le large à bord d’une embarcation de fortune en direction des côtes ibériques, vers les coups de 22h, jeudi dernier, et cela à partir de la plage de Sidi Lakhdar, 50 km à l’est de Mostaganem.

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