24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Stimmen zur Räumung des „Dschungels“: „Das Einzige, was sie haben“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: taz

Die Lebensbedingungen im Camp sind unerträglich, doch die Flüchtlinge sind wenigstens nah an England. An den Aufnahmezentren gibt es bereits Kritik.

„Bitte zerstören Sie nicht den Dschungel“ – in leuchtendem Rot steht diese Botschaft auf Englisch auf der Plane einer selbst gezimmerten Bretterbude im bekanntesten Flüchtlingscamp des Kontinents. Aufhalten wird sie die Bulldozer, die später in dieser Woche anrücken werden, nicht. Das hat noch nie funktioniert. Das Errichten und Zerstören der „Dschungel“ genannten Lager in Calais und Umgebung folgt seit Jahren einem regelmäßigen Rhythmus.

Warum aber wollen Menschen trotz aller Probleme, aller Entbehrungen und der alltäglichen Unerträglichkeit des Lebens im „Dschungel“ diesen Zustand erhalten? Es gibt ein Foto aus dem Jahr 2009, als ähnlich wie heute vor den Augen der Weltpresse das damalige – freilich wesentlich kleinere – Camp geräumt und planiert wurde. Es zeigt afghanische Migranten mit einem Transparent, auf dem „Der Dschungel ist unser Zuhause“ steht. Zugrunde liegt der elementare Wunsch, eine wenn auch noch so ärmliche menschliche Behausung zu erhalten.

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24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Live: Calais refugee camp · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: The Guardian

Refugees and migrants queue for processing before police move in at the start of a week-long operation to raze camp in northern France

France begins operation to clear Calais refugee camp

calais

23. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingslager Jungle in Calais: Die Auseinandersetzung, die kommt“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: Telepolis

Morgen startet die Evakuierung. Mindestens 6.500 Bewohner sollen binnen einer Woche innerhalb Frankreichs umgesiedelt werden. Aktivisten kündigen Widerstand an

Thomas Pany

Das Problem (Calais: Mauerbau und Abriss des Migrantencamps) ist nicht neu. Schon vor vierzehn Jahren war das Flüchtlingslager Sangatte bei Calais ein „Symbol für die Schwierigkeiten Frankreichs und der EU im Umgang mit den illegalen Einwanderern“, so Martin Schulz im Dezember 2002 gegenüber dem Deutschlandfunk. Seinerzeit war er für Flüchtlingsfragen zuständiger Europaabgeordneter. Das Problem ist geblieben („Hast Du Dich gesehen, Du Affe?“ – Rumble in the Jungle in Calais).

Das Lager wurde 2002 von Innenminister Sarkozy geschlossen und geräumt und später an anderer Stelle in den Wäldern wieder neu aufgebaut. Die ersten Flüchtlinge waren durch den Kosovo-Krieg im Jahr 1998 und 1999 gekommen. 200 zählte man in diesen Jahren. Seither wuchs die Zahl beträchtlich, der erste „Jungle“ wurde 2009 durch den damaligen „Minister für die nationale Identität“ Eric Besson aufgelöst.

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22. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Das Calais-Syndrom“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: taz

Gibt es in Calais nur xenophobe Wutbürger? Nicht alle Einwohner sind einverstanden mit dem Bild, das von ihnen gezeichnet wird.

CALAIS taz | Am 5. September hatte Calais genug. Gemeinsam mit Lkw-Fahrern, deren Job immer heikler wird durch die Hindernisse, die verzweifelte Flüchtlinge auf die Straßen legen, blockierten Bewohner der Stadt die Zufahrt zum Hafen. Erst wenn der „Jungle“, das inoffizielle Flüchtlingscamp in den Dünen, geräumt sei, wollten sie die Blockade aufgeben. Genau dies haben inzwischen die führenden Politiker in Frankreich zugesagt. Und durch das große Medienaufgebot hat die Welt derweil die Calaiser als xenophobe Wutbürger kennengelernt. Wieder einmal.

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22. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Termin für Räumung des Lagers von Calais steht“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Das umstrittene Lager von Calais wird aufgelöst: Ab Montag sollen die 6500 Flüchtlinge in andere Unterkünfte gebracht werden. Das Innenministerium spricht von einer delikaten Operation.

Der Termin für die Räumung des Lagers von Calais steht fest: Die Bewohner werden ab Montag in andere Unterkünfte gebracht werden. Das gaben die örtliche Präfektur und das Pariser Innenministerium bekannt. Offiziellen Schätzungen zufolge leben derzeit 6500 Menschen in dem Lager, Hilfsorganisationen gehen von mehr Bewohnern aus.

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21. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Vor der Räumung von Calais‘ „Dschungel“: Fluchtspuren verlaufen sich“ · Kategorien: andere Länder, Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: taz

In Calais wird bald das Flüchtlingscamp geräumt. Verlegen sich die Fluchtrouten nun nach Belgien? Die Grenzkontrollen werden schärfer.

Tobias Müller

OOSTENDE taz | Anlässlich der bevorstehenden Räumung des „Dschungels“ am Rande von Calais wächst nun in Belgien die Besorgnis, Transitmigranten mit Ziel Großbritannien könnten von Frankreich auf die nahe belgische Küste ausweichen. Die grenznahe Provinz Westflandern hat erste Maßnahmen getroffen: Seit Wochenbeginn finden an der normalerweise unsichtbaren Grenze zu Frankreich Kontrollen statt.

An zwei Autobahnrastplätzen zwischen Grenze und belgischer Küste wurde eine 24-Stunden-Bewachung durch eine private Sicherheitsfirma eingerichtet, die eng mit der Polizei kooperieren soll. Die Regierung der Region Flandern, der flämische Teil Belgiens, zahlt dafür 200.000 Euro.

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20. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Dschungel von Calais“: Wohin mit den Flüchtlingen? · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hat sich für eine Räumung des sogenannten „Dschungel von Calais“ ausgesprochen. Die Lebensbedingungen im Lager seien „erbärmlich“. Doch bisher gibt es keinen konkreten Räumungsplan und es ist weiter unklar, wohin mit den bis zu 10.000 Flüchtlingen.

Von Jürgen König

Ende September hatte Staatspräsident Francois Hollande angekündigt, das Flüchtlingslager, der „Dschungel von Calais“, werde noch in diesem Jahr geräumt. Doch wann das sein wird, das sagt niemand. Was bei den in Calais arbeitenden Hilfsorganisationen auf Unverständnis stößt. Bei Ronja zum Beispiel, 23 Jahre alt. Schon seit Februar kocht sie für die Hilfsorganisation „L‘Auberge des migrants“, die eng mit der britischen Einrichtung „Refugee Community Kitchen“ zusammenarbeitet. Täglich versorgen sie rund Zweieinhalbtausend Menschen.

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19. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingslager in Calais wird geräumt“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: DW

Ein französisches Gericht hat die geplante Räumung des Flüchtlingslagers von Calais grundsätzlich gebilligt. Der Abriss der improvisierten Siedlung könnte nächste Woche beginnen.

Das Verwaltungsgericht der Stadt Lille lehnte am Dienstag einen Eilantrag von elf Hilfsorganisationen gegen die anstehende Auflösung des sogenannten Dschungels ab. Die Räumung des Lagers als solche sei kein Verstoß gegen das Verbot von „unmenschlicher und entwürdigender Behandlung“ von Menschen, argumentierte das Gericht. Vielmehr ziele die Auflösung des Lagers unter anderem darauf ab, eine solche Behandlung von Flüchtlingen zu beenden.

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18. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugees‘ hope and despair in Calais camp – video“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien, Video · Tags:

Quelle: The Guardian

Protests have have been taking place at the refugee camp in Calais, as tensions rise ahead of the French authorities’ planned demolition of the camp. But, as John Domokos reports, there is hope for one set of people – the unaccompanied minors at the camp. British authorities have begun the process of identifying those who are eligible for settling in the UK

We have changed the name of the child refugee interviewed in this film.

18. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Calais Research Network: 40 companies profiting from the Jungle eviction and border violence · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: Calais Research

The eviction of the Calais jungle is about to begin, but who does this act of brutality serve? On the one hand, cynical politicians looking to the French presidential election next year, desperately trying to cling onto power with a show of toughness. But also, it will boost the profits of a host of private companies who supply the rubber bullets and barbed wire, bulldozers and deportation buses.

Calais Research Network, a research group formed this August, has compiled an expanded list of over 40 companies profiting from the border regime. These companies have an interest in building up ‘security’ in Calais and beyond, part of a flourishing industry surrounding everything from the privatization of lorry inspections to the manufacturing of tear gas canisters and the constantly proliferating fences and walls along the highway.

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