28. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU will Flüchtlinge mit Fähren in die Türkei zurückbringen“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Die Europäische Union plant offenbar, Flüchtlinge von den griechischen Inseln direkt mit Fähren in die Türkei zurückzuschicken.

Der Fraktionschef der niederländischen Sozialdemokraten, Samsom, sagte der Zeitung „De Volkskrant“, ein solcher Plan werde derzeit in mehreren EU-Staaten ausgearbeitet. Die ersten Fähren sollten ab März oder April eingesetzt werden. Im Gegenzug werde sich Europa verpflichten, 150.000 bis 250.000 Flüchtlinge pro Jahr zuzulassen. Unter dieser Bedingung sei die Türkei bereit, die Flüchtlinge wieder aufzunehmen, erklärte Samsom. – Die Niederlande haben zur Zeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.

27. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Fähren statt Frontex als Ausweg · Kategorien: Alarm Phone, Audio, Balkanroute, Medien · Tags: ,

SWR 2 | 27.01.2016

Interview mit Helmut Dietrich, Forschungsgesellschaft Flucht und Migration in Berlin

02. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Fischia il vento sulle rotte dei migranti: „Basterebbe un traghetto“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer, Video · Tags:

Quelle: La Repubblica | tvzap

In una sera di normale navigazione, Gad Lerner e la troupe di Fischia il vento, salgono sul traghetto „Zeus Palace“ Tunisi – Palermo – Salerno della compagnia Grimaldi. Una nave moderna, con tutti i comfort in grando di ospitare in sicurezza 1500 passeggeri. Vuota a metà. I barconi, invece, viaggiano stipati di migranti in balia delle onde, che rischiano la vita dopo aver pagato migliaia di euro ai trafficanti, invece di poche decinde di euro a una compagnia di navigazione. E allora è così difficile ammettere che ?#‎basterebbeuntraghetto?

Fischia il vento è un programma di Gad Lerner realizzato nato dalla collaborazione tra Repubblica e laeffe Tv e prodotto da Pulsemedia. In onda il mercoledì alle 21 in contemporanea su Repubblica.it e laeffe (canale 50 del digitale terrestre e 139 di Sky)

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27. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Norwegen kontrolliert Fähren aus Deutschland auf Flüchtlinge“ · Kategorien: andere Länder · Tags: ,

Quelle: FAZ

Die norwegische Regierung will, dass weniger Flüchtlinge ins Land kommen. Nun werden Fährschiffe stärker kontrolliert. Zudem sollen Anzeigen in afghanischen Zeitungen die Menschen fernhalten.

Norwegen kontrolliert Fähren aus Deutschland, Dänemark und Schweden seit Donnerstag verschärft auf Flüchtlinge. Auf den Schiffen soll nach offiziellen Angaben systematisch die Identität der Fahrgäste festgestellt werden. Die norwegische Regierung schaltet zudem Anzeigen in afghanischen Zeitungen, in denen versucht wird, die dort lebenden Menschen von einem Asylantrag in Norwegen abzuhalten.

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16. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Kommentar: Fähren jetzt! · Kategorien: Deutschland, EU, FFM-Texte, Kommentar, Türkei · Tags:

Politikerinnen sind in gewisser Hinsicht Menschen wie Du und ich: auch sie können Elend schlecht mit ansehen. Sie finden es richtig, die Bilder von angeschwemmten Kinderleichen aus den Medien zu verbannen. Beim Besuch von Flüchtlingslagern finden sie menschliche Worte. Siegmar Gabriel wurde im Juni schwach. Die Not der Flüchtigen aus Syrien sei offenkundig. Neue, legale Zugangswege seien gefragt: Fähren!1

Angela Merkels einsichtiger Moment überkam sie beim Fernsehen, beim Anblick der Bilder von verzweifelten Migrantinnen auf der Balkanroute. Das war am 3. September, und der Marsch von Keleti aus kam in Bewegung. Aufgrund von Merkels Entscheidung wurde ein dramatischer Rückstau der Migrantinnen auf dem Balkan mit Szenen von Drahtverhauen, Massenpanik, Schießbefehl, tot getretenen Kindern und eine Destabilisierung des Balkan selbst vermieden. Im Gespann mit den österreichischen Kanzler Faymann hätte Merkel den Friedensnobelpreis in diesen Stunden wirklich verdient. Sechs Wochen lang schien es sogar, als könne Merkel auf ein stabiles Fundament der deutschen Zivilgesellschaft bauen.

Das Meer der Ägäis ist im Sommer ruhig, im Herbst stürmisch. An stürmischen Tagen sinken die Preise für die Passage mit einem Schlauchboot, weil das Risiko steigt: mehr Menschen ertrinken, zuerst die Kinder. Dennoch nimmt die Zahl der Passagiere nicht ab. Die Menschen, die dem syrischen Kessel entkommen sind, oder diejenigen, die die Grenzen von Afghanistan in den Iran und dann die Grenze zur Türkei unter Beschuss und Todesdrohung überquert haben, lassen sich vom Risiko einer Bootspassage so kurz vor ihrem Ziel nicht abschrecken.

In der letzten Oktoberwoche erwuchs eine neue, dramatische Situation. Die Passage durch den Balkan war trotz Orban und alledem einigermaßen sicher, aber die Ertrinkenden der Ägäis machten Schlagzeilen.

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06. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Eine Fähre von Izmir nach Hamburg“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: FAZ

Kein Flüchtling müsste noch in der Ägäis ertrinken, gäbe es so eine direkte Route von der Türkei nach Deutschland. Ein ernstzunehmender Vorschlag also. Dass niemand ihn sich zu eigen machen wollte, zeigt die ganze Widersprüchlichkeit der Debatte.

von Frank Lübberding

Vielleicht sollte sich die Große Koalition am kommenden Donnerstag nicht mit den umstrittenen Transitzonen für Flüchtlinge beschäftigen. Michael Räber, ein freiwilliger Helfer aus der Schweiz auf der griechischen Insel Lesbos, machte bei Sandra Maischberger einen interessanten Vorschlag, den man im Kanzleramt diskutieren sollte. Die Runde diskutierte über das mögliche Versagen der Großen Koalition angesichts des Flüchtlingsdramas. Auf Lesbos waren gestern nach Räbers Schätzung zwischen 7.000 und 8.000 Flüchtlinge angekommen. Er berichtete aber auch von ertrunkenen Menschen, die jeden Tag an den Stränden der Insel angespült werden. Um das zu verhindern, so sein Vorschlag, müsste man Fähren einsetzen. Sie sollten die Flüchtlinge aus der türkischen Hafenstadt Izmir abholen, um sie nach Athen oder nach Hamburg zu bringen.

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04. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Eine Fähre von Izmir nach Hamburg“ · Kategorien: Deutschland, Türkei · Tags:

Quelle: FAZ

Kein Flüchtling müsste noch in der Ägäis ertrinken, gäbe es so eine direkte Route von der Türkei nach Deutschland. Ein ernstzunehmender Vorschlag also. Dass niemand ihn sich zu eigen machen wollte, zeigt die ganze Widersprüchlichkeit der Debatte.

von Frank Lübberding

Vielleicht sollte sich die Große Koalition am kommenden Donnerstag nicht mit den umstrittenen Transitzonen für Flüchtlinge beschäftigen. Michael Räber, ein freiwilliger Helfer aus der Schweiz auf der griechischen Insel Lesbos, machte bei Sandra Maischberger einen interessanten Vorschlag, den man im Kanzleramt diskutieren sollte. Die Runde diskutierte über das mögliche Versagen der Großen Koalition angesichts des Flüchtlingsdramas. Auf Lesbos waren gestern nach Räbers Schätzung zwischen 7.000 und 8.000 Flüchtlinge angekommen. Er berichtete aber auch von ertrunkenen Menschen, die jeden Tag an den Stränden der Insel angespült werden. Um das zu verhindern, so sein Vorschlag, müsste man Fähren einsetzen. Sie sollten die Flüchtlinge aus der türkischen Hafenstadt Izmir abholen, um sie nach Athen oder nach Hamburg zu bringen.

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01. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Festung Europa: 31 tote Kinder in einer Woche“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: Neues Deutschland

  • Boot zerschellt vor Samos: mindestens eine Tote, vier Flüchtlinge noch vermisst
  • Politiker fordern sichere Fähren und offene Landgrenzen für die Menschen
  • KKE-Aktion in Athen: »Stoppt dieses Verbrechen jetzt«

Berlin. Bei einem Bootsunglück vor der griechischen Insel Samos ist eine Frau ums Leben gekommen. Vier weitere Flüchtlinge werden noch vermisst, berichtete das griechische Staatsfernsehen am Sonntag. Demnach konnten 13 weitere Menschen gerettet werden. Die Gruppe hatte versucht, von der Türkei aus zur griechischen Insel Samos überzusetzen. Dabei sei das kleine Boot an einem felsigen Küstenabschnitt zerschellt.

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31. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Lesbos: Bürgermeister fordert Fähren · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Bürgermeister von Lesbos: Fähren sollen Flüchtlinge nach Griechenland holen

Angesichts Hunderter ertrunkener Flüchtlinge fordert der Bürgermeister von Lesbos den Einsatz von Fähren. Flüchtlinge sollten sicher von der Türkei nach Griechenland fahren können.

Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Iran und dem Irak haben in diesem Jahr Lesbos passiert. Und zugleich starben Hunderte bei dem Versuch, von der türkischen Küste aus die griechischen Inseln in der Ägäis zu erreichen. Spyros Galinos, Bürgermeister von Lesbos, fordert daher, dass künftig Fähren Flüchtlinge direkt und sicher aus der Türkei nach Griechenland bringen sollen.

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01. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Einsatz gegen Schleuser: Kanonenboot-Politik“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Der Einsatz gegen Schleuser im Mittelmeer wird erfolglos bleiben, denn sie haben ihre Taktiken angepasst. Das Problem erfordert mutige Lösungen.

Von Ingo Werth

Es gibt einen Satz, den ich immer wieder hörte, wenn ich während unserer Rettungseinsätze auf der Sea-Watch bei der Leitstelle in Rom nach Unterstützung fragte: „Sorry Sir, there is no other ship!“, „es tut uns leid, es ist kein Schiff in der Gegend!“ Wir waren allein vor Libyen und das, obwohl die Routen, entlang derer die Schiffe mit den Flüchtenden fahren, längst bekannt sind. Ein Großteil der Boote startet entweder von der libyschen Hafenstadt Zuwara oder von einem Strand im Osten von Tripoli.

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