28. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Facebook löscht Einträge kommerzieller Fluchthilfe · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , ,

The Guardian | 25.08.2017

Facebook removes posts made by people smugglers aiming to lure migrants

Social media content painting a positive picture of risky Mediterranean sea crossings is removed after Guardian highlights nature of material

Facebook has removed several posts made by people smugglers openly advertising to attract migrants seeking passage to Europe.

Written in Arabic, many of the posts were accompanied by videos and testimonials of what the smugglers claim are successful trips across the Mediterranean from Turkey to Greece, and from Egypt to Italy. All were written in recent months, a time of year when many people attempt the journey.

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26. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migrants : ces pères et mères de familles devenus passeurs“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Le Monde | 26.06.2017

Par Emeline Cazi

Quatre personnes dont trois habitants du Pas-de-Calais seront jugés, à partir de mardi, pour avoir facilité le passage d’Iraniens vers le Royaume-Uni.

Un jour, de simples particuliers ont cessé d’être indifférents à ces migrants qui s’agglutinaient sous leurs fenêtres et sont entrés dans la « jungle » donner un coup de main. Mais rapidement le don de vêtements, la distribution de jus de fruits, ou la douche chaude offerte à la maison a pris, chez eux, un tour inattendu. Un matin de juin 2016, deux d’entre eux se sont retrouvés sur une plage du Nord à regarder filer vers l’Angleterre un bateau avec trois Iraniens à bord. Une autre a embarqué son 4 × 4 sur le ferry pour Douvres, sa fille handicapée à l’arrière, et un adolescent de 17 ans caché dans le coffre. Lorsqu’à la fin de l’été, les policiers les ont accusés d’animer un réseau de « passeurs », en « bande organisée », la plupart n’ont pas compris. On leur parlait « aide au séjour irrégulier », contrôle judiciaire, prison. Ils répondaient « humanitaire ».

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24. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für “E-smuggling”: Europol steps up efforts against online-assisted migrant crossings · Kategorien: EU · Tags: , , ,

Matthias Monroy | 23.06.2017

According to the EU police agency, in the past year 17,459 people operated as “human traffickers”. In the majority of cases, refugees and their facilitators communicate using Facebook or Telegram. Seizing of electronic evidence is thus to take on a greater role in investigations.

Last year, the EU police agency Europol received reports of 1,150 social media accounts apparently used by refugees to facilitate their entry into or travel through the European Union. This information is based on figures (PDF) published by the European Migrant Smuggling Center (EMSC) at Europol for 2016. The number of incriminated accounts in 2015 was just 148.

The report does not differentiate between humanitarian assistance for refugees and commercial offers. It is also unclear how many of the accounts were reported to the online providers to be removed. According to Europol, the rate of compliance with requests for deletion among companies was around 90 percent.

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19. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Borderline Europe: „Criminalization of Flight and Escape“ – Studie · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags: ,

Borderline Europe

Kriminalisierung von Retter*innen, Helfer*innen, Geflüchteten – Eine Studie über das gescheiterte europäische Asyl- und Migrationssystem

Nicht erst seit dem Bootsunglück vom 19. April 2015, bei dem fast 900 Geflüchtete bei der Überfahrt nach Italien im Mittelmeer ertranken, ist für die Staats- und Regierungschefs Europas klar, wer für die Grenztoten an den EU-Seeaußengrenzen die Verantwortung trägt: skrupellose Schlepper und Schleuser, die das Leben Geflüchteter für den Profit aufs Spiel setzen. Mit immer repressiveren Maßnahmen versuchen die Regierungen, national und auf europäischer Ebene, gegen „Menschenschmuggler“ vorzugehen. Teil dieses Vorgehens ist eine immer stärkere Kriminalisierung von Fluchthilfe in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten seit den 1990er Jahren. Dieses Phänomen umfasst sowohl eine Ausweitung der strafrechtlichen Verfolgung von Handlungen, die Menschen die irreguläre Einreise oder Aufenthalt ermöglichen, als auch die Ver- schärfung der Bestrafungen für solche Vergehen. Begleitet wurde dieser Trend von einem öffentlichen Diskurs, in dem „Menschenschmuggler“ überwiegend negativ repräsentiert werden – als profitgierige Kriminelle, welche die Not Geflüchteter gewissenlos ausnutzen.

Volltext auf Englisch: Studie

19. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Im Gedenken an Elisabeth Käsemann, Fluchthelferin · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

junge Welt | 19.05.2017l

Der Rettung nicht wert

Vor 40 Jahren wurde die deutsche Linke Elisabeth Käsemann in Argentinien von Schergen der Militärjunta ermordet – nach wochenlanger Folter

Von Jana Frielinghaus

Literatur: Bibliothek des Widerstands, Band 8
Dass du zwei Tage schweigst unter der Folter!
Elisabeth Käsemann, Klaus Zieschank, die Diktatur in Argentinien und die Leichen im Keller des Auswärtigen Amtes
Buch und DVD mit zwei Filmen. Laika-Verlag, Hamburg 2010, 192 S., 24,90 Euro

Was sie das Leben kostete, das waren auch ihr Mut, ihre Entschlossenheit und wohl eine Art Pflichtbewusstsein. Vor allem aber war es die kalkulierte Untätigkeit der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. Sie hatte damals, im Frühjahr 1977, viele Möglichkeiten, das Leben ihrer Staatsbürgerin Elisabeth Käsemann zu retten. Sie tat es nicht. Die Motive: wirtschaftliche Interessen und notorischer Antikommunismus.Die Tochter eines namhaften Theologieprofessors war schon als Kind unbequem und politisch aktiv. Geboren am 11. Mai 1945 in Gelsenkirchen, wuchs sie in Göttingen und Tübingen auf. Die Konsequenz ihres Denkens und Handelns führte sie 1969 nach Lateinamerika, wo sie revolutionäre Bewegungen unterstützen und etwas gegen die ungerechte Verteilung des Reichtums unternehmen wollte. Fotos aus dieser Zeit zeigen eine außergewöhnlich schöne junge Frau mit hellen Augen und langem dunklem Haar, ernsthaft und heiter zugleich. Als sie am 24. Mai 1977 an einem Ort südlich der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires von Militärs durch Schüsse ins Genick und in den Rücken ermordet wurde, war sie gerade erst 30 Jahre alt geworden. Am selben Tag und am selben Ort wurden 15 weitere Gegner der Diktatur erschossen.

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07. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyan Coast Guard kills human smugglers off western coast“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

The Libya Observer | 06.04.2017

by AbdullahBenIbrahim

Four human smugglers were killed in an exchange of fire with Libyan navy off the western shores on Thursday, a navy official has declared.

Spokesman of the Libyan Navy, Brigadier-General Ayoub Qasim, said Coast Guard patrol boats clashed with heavily armed gunmen escorting an illegal immigrants’ boat after they refused to obey orders to stop.

“The gunmen opened heavy fire at Coast Guard patrols and we had to respond to their fire,” he said, adding that two smugglers were arrested and another is still missing.

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29. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Kommerzielle Fluchthilfe für MarokkanerInnen · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

La Voz de Cádiz | 27.03.2017

Así funcionan las mafias que trafican con inmigrantes en el Estrecho

Cobran más de mil euros por un ‚billete‘ en una patera, prefieren a magrebíes, extorsionan, secuestran… las redes que se enriquecen a costa de la desesperación

Es muy fácil traficar con la desesperación. No hay mucho que negociar cuando una de las dos partes está dispuesta a jugarse la vida con tal de escapar de un país para buscarse otra a toda costa. Y hay quien se aprovecha sin escrúpulos de esa desesperanza y pone precio al mercadeo ilegal de personas para embolsarse miles de euros al mes.

En lo que va de año se han recogido de aguas del Estrecho 18 cadáveres, los tres últimos este pasado viernes. Otros muchos lo rozaron. Estuvieron cerca de lograrlo. Más de dos mil han sido rescatados o detenidos cuando ni siquiera se ha completado el primer trimestre de este año. Según datos recogidos por la Subdelegación del Gobierno, ha habido un aumento en la llegada de inmigrantes a la costa gaditana del 135 por ciento con respecto a 2016. Además, el desembarco inusual de dos pateras en una playa de El Puerto la semana pasada acercaba el drama a la Bahía. La presión migratoria ha aumentado notablemente y ese incremento de circulación de pateras también ha provocado la proliferación y el enriquecimiento de las mafias que controlan este dramático ’negocio‘ desde las costas de Marruecos. Weiterlesen »

17. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Deutscher in Griechenland verurteilt: Das Urteil bleibt ein Skandal“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags: ,

taz | 16.03.2017

Ein deutscher Rentner, der syrische Flüchtlinge über die Ägäis transportierte, wurde in der Revision vor einem Gericht schuldig gesprochen.

Stefan Buchen

BERLIN taz | Die gute Nachricht zuerst: Bernd Keller kommt auf freien Fuß. Die schlechte gleich danach. Der Pensionär aus Deutschland ist dennoch wegen Einschleusens von 6 Personen ohne Einreiseerlaubnis zu 3,5 Jahren Haft verurteilt worden. Das hat ein Gericht auf der griechischen Insel Rhodos am Mittwoch im Revisionsverfahren entschieden. Weil Keller schon zweieinhalb Jahre in Haft sitzt, wurde er sofort freigelassen.

In der Revision wurde das ursprüngliche Strafmaß von 16,5 Jahren aus dem ersten Verfahren erheblich verkürzt. Bernd Keller wird auch kein Profitstreben mehr unterstellt. Er habe nicht aus Geldgier gehandelt und sei auch kein „Mehrfachtäter“. Seine Frau wurde freigesprochen. Dem Ehepaar wird das beschlagnahmte Geld und vor allem das beschlagnahmtes Boot zurückgegeben.

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12. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „18 arrestations à Oran: Un réseau de passeurs démantelé à Kristel“ · Kategorien: Algerien · Tags: , ,

Le Quotidien d’Oran | 12.03.2017

par K. Assia

Un réseau de 18 personnes, impliquées dans l’organisation d’opérations d’émigration clandestine, a été démantelé, hier, à Kristel, par les éléments du groupement de la gendarmerie d’Oran. Les investigations, menées par les gendarmes, ont permis de récupérer trois véhicules légers, un camion ainsi que plusieurs moteurs d’embarcations pneumatiques et des jerricans de carburants, dont les candidats à l’émigration clandestine ont besoin pour leur traversée. Ces passeurs de ‘harraga‘ sont souvent mis en contact avec des jeunes désirant rallier, illégalement, l’autre rive de la Méditerranée. Ils leur procurent des embarcations, des moteurs, des gilets de sauvetage ainsi que le carburant, en contrepartie d’importantes sommes d’argent, que les clandestins doivent s’acqitter.

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19. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Felix Croft alla sbarra: «Se la solidarietà ai migranti cozza con le leggi, sia l’umanità a prevalere» · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags: ,

Il Manifesto | 19.02.2017

Arrestiamo umani. Iniziato il processo al 27enne francese che è accusato di aver aiutato una famiglia di sudanesi in difficoltà a Ventimiglia a oltrepassare il confine francese. La sentenza attesa per il 16 marzo

Enrico Mugnai

Davanti al tribunale d’Imperia, sotto un sole primaverile, una cinquantina di persone, molti francesi, accompagnano Felix Croft verso l’entrata. «Solidarietà ai migranti, solidarietà a Felix» si legge su un cartello. Un altro riporta date e luoghi dove alcuni attivisti sono stati arrestati per lo stesso motivo. I suoi familiari entrano con lui. L’accusa che conduce il 27enne francese sul banco degli imputati è pesante, favoreggiamento dell’immigrazione clandestina con l’aggravante di aver trasportato 5 persone, una famiglia. La pena va dai 5 a 15 anni. Nelle tasche di Felix, hanno dichiarato in aula i due carabinieri che lo hanno arrestato, non sono stati trovati soldi.

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