17. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge steuern verstärkt Spaniens Küsten an“ · Kategorien: Bulgarien, Spanien · Tags: , ,

derStandard | 17.08.2017

Auch in Bulgarien steigt die Zahl der Asylanträge – Regierung will bis zu 600 Soldaten an die Grenze schicken

Fast 600 Flüchtlinge wurden am Mittwoch von der spanischen Küstenwache in der Straße von Gibraltar gerettet. Bereits vergangene Woche sorgte die Ankunft eines Flüchtlingsboots am helllichten Tage am gut besuchten Strand Playa de los Alemanes in Zahara de los Atunes für Aufsehen. Und auch auf der Urlaubsinsel Mallorca wurden deutlich mehr Ankünfte verzeichnet als in den vergangenen Jahren.

Laut dem UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) in Spanien sind mit Stand 31. Juli schon 8700 Bootsflüchtlinge angekommen – im gesamten Jahr 2016 waren es 8162. Bereits seit Anfang des Jahres steigen die Zahlen, sagte eine UNHCR-Sprecherin zum STANDARD. Gründe dafür konnte sie nicht nennen. Erst wolle man mit den Angekommenen reden.

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12. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge aus Italien: Versteckt unter Güterzügen über die Grenze“ · Kategorien: Deutschland, Italien, Österreich · Tags: ,

ARD Tagesschau | 11.08.2017

Till Rüger

Immer häufiger versuchen Flüchtlinge, versteckt unter Güterzügen von Italien nach Österreich und Deutschland zu gelangen. Bis zu fünf Stunden klammern sie sich bei Tempo 140 unter den Wagons fest. Das Risiko ist ihnen meist nicht bewusst. Viele fallen ins Gleisbett und sterben.

11. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Warum fliehen die Menschen in den Krieg nach Jemen?“ · Kategorien: Afrika, andere Länder · Tags: , ,

Telepolis | 11.08.2017

Für viele Äthiopier und Somalier ist der Weg über Libyen nach Europa vermutlich zu teuer, nach dem brutalen Vorgehen von Schleppern könnte der Fluchtweg über Jemen in die Golfstaaten zu gefährlich werden

Florian Rötzer

Seit März 2015 hat der schon Jahre währende Bürgerkrieg im Jemen, in dem sich auch al-Qaida ausbreitete, mit der militärischen Intervention der saudischen Koalition eine neue Wende genommen und wurde zum verheerenden Stellvertreterkrieg. Seitdem wird auch durch die Luftangriffe das Land, das zu den ärmsten der Welt gehört und in dem 27 Millionen Menschen leben, weiter in Schutt und Asche gelegt. Armut, Hunger und zuletzt eine Choleraepidemie haben sich ausgebreitet.

Seit März 2015 wurden 10 Prozent der Bevölkerung vertrieben, gegenwärtig gibt es nach UN-Angaben 2 Millionen Binnenflüchtlinge. 7 Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe, 14 Millionen leben unter Bedingungen der Lebensmittelunsicherheit – bei steigenden Lebensmittelpreisen. Für die Hälfte der Bevölkerung ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage, vor allem in der Landwirtschaft, das Einkommen nicht mehr gesichert.

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11. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mittelmeerroute in Bewegung“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeerroute, Westlich · Tags: ,

Zeit Online | 11.08.2017

Im Juli sind weniger Migranten in Italien angekommen als in den Monaten zuvor. Bedeutet das, dass der Weg übers Mittelmeer für Flüchtlinge langsam versperrt wird?

Von Veronika Völlinger

Plötzlich gibt es zwei unerwartete Zahlen: Im Juli sind weniger Migranten über das Mittelmeer in Italien angekommen als in den Monaten zuvor: 11.000 Menschen im Juli, im Juni waren es noch rund 24.000, auch im Juni und Juli 2016. Und der Rückgang scheint sich in der ersten Augustwoche dieses Jahres fortzusetzen. Könnte das ein Hinweis darauf sein, dass Flüchtlingen die Route über das Mittelmeer zunehmend versperrt wird?

Für Italien wäre das eine gute Nachricht, denn das Land ist mit den Ankommenden überfordert. Bis Anfang August kamen laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in diesem Jahr rund 96.000 Menschen, nur geringfügig weniger als 2016. Italien fordert seit Langem mehr Unterstützung von der EU, im Juli drohte die italienische Regierung, die Verlängerung der Antischleuser-Operation der EU im Mittelmeer zu blockieren, wenn es nicht mehr Solidarität gebe.

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04. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migranten in Tunesien : Die Gestrandeten“ · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: ,

Zeit Online | 03.08.2017

Auf dem Weg von Libyen nach Europa landen viele Schiffbrüchige in Tunesien. Dort stehen sie vor dem Nichts, doch eine Rückkehr in die Heimat ist für viele ausgeschlossen.

Von Andrea Backhaus, Zarzis

Zum Beispiel Hasan. Hasan brach 2016 von Gambia nach Algerien auf, in Algier arbeitete er einige Monate als Fliesenleger. Als er genug Geld für die Fahrt nach Italien zusammen hatte, brachten ihn Schmuggler durch die Sahara nach Libyen, in die Küstenstadt Sabratha. Dort war Hasan eine Weile im Weißen Haus. So nennen sie die weiß getünchte Anlage, in der Migranten untergebracht sind. Tausende Menschen aus Gambia, Mali, Nigeria warten hier auf ihre gefährliche Reise nach Europa. Doch weit gekommen ist Hasan nicht.

Hasan ist einer der vielen Migranten, deren Boot auf dem Weg von Libyen nach Italien zu kentern drohte und der nun im Aufnahmezentrum Le Foyer in der tunesischen Stadt Medenine festsitzt. Rund 500 Menschen sind in zwei Aufnahmezentren in Medenine untergebracht, die meisten kommen aus subsaharischen Ländern, viele waren auf dem gleichen Boot wie Hasan. Sie sind die Gestrandeten von Tunesien.

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28. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wie entwickelt sich die Lage im Mittelmeer?“ · Kategorien: Frankreich, Italien, Libyen, Westlich · Tags: ,

Während die Medien voll sind von Berichten über die hektischen und teils unausgegorenen Initiativen Macrons und der italienischen Regierung, hat der Mediendienst Integration einen zusammenfassenden Bericht auf seiner Homepage veröffentlicht.

Mediendienst Integration | 28.07.2017

Rund 93.000 Menschen haben seit Anfang des Jahres Italien über die zentrale Mittelmeer-Route erreicht. In etlichen Ländern Europas gibt es nun heftige Debatten – die Europäische Kommission will Migrationsbewegungen über das Mittelmeer einschränken. In einem Faktencheck beantwortet der MEDIENDIENST wichtige Fragen zur Lage im Mittelmeer.

KOMMEN DERZEIT BESONDERS VIELE „WIRTSCHAFTSMIGRANTEN“ AN?

Italiens Premierminister Paolo Gentiloni hat kürzlich behauptet, 85 Prozent der Menschen, die aus Afrika nach Europa kommen, seien keine Flüchtlinge, sondern „Wirtschaftsmigranten“. Aktuelle Zahlen widersprechen jedoch dieser Aussage: Der Anteil der Asylbewerber, die in Italien Schutz erhalten, liegt nach Angaben des dortigen Innenministeriums derzeit bei rund 40 Prozent. Zwar ist die Zahl der positiven Asylentscheidungen zuletzt gesunken. Doch das sei kein Indiz dafür, dass die überwiegende Mehrheit der Antragsteller „Wirtschaftsmigranten“ seien, sagten Anwälte der italienischen Flüchtlingsorganisation „Diritti e Frontiere“ dem MEDIENDIENST. Viele negative Beschlüsse der zuständigen Behörden würden von den Gerichten gekippt.

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27. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Refugees on the Pass of Death between Italy and France“ · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags:

Al Jazeera | 26.07.2017

On the path with young Eritrean refugees hiking from Italy to France along the Cote D’Azure.

Grimaldi, Italy – The Carabinieri station chief exits the patrol car, lights a cigar and gazes over the little stone wall at the winding coastline below. It’s sunset and the hilltop hamlet just 1.5km from the French border is famed for its vistas. It’s also where many refugeesbegin a perilous hike across the „Pass of Death“ to cross the mountainous border into France.

„We have a good relationship with people from Sudan, Chad, Senegal,“ says the chief. „They are good people. We never have to intervene. We’ve never seen crime, nothing.“

His deputy strolls to the wall, snapping pictures on his iPhone of the little horseshoe bays and twinkling lights of Cote D’Azure – the French Riviera – as the sky turns a soft shade of purple. Nearby, five Sudanese refugees wash themselves and fill bottles from a stone sink before disappearing up the path.

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25. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „L’esodo dei migranti dal Niger all’Italia. E i militari francesi fanno finta di nulla“ · Kategorien: Afrika, Frankreich, Italien, Sahara · Tags:

La Repubblica | 25.07.2017 | Video

La guarnigione che sorveglia l’ultimo avamposto del ‚corridoio libico‘ lascia passare le carovane sulla rotta più battuta dai trafficanti: da lì sono transitati quasi in 300 mila destinati ai barconi nel Mediterraneo

di GIANLUCA DI FEO

No, Macron non intende accogliere i „migranti economici“ che varcano il Mediterraneo. Parigi non aprirà i porti alle navi cariche di disperati: non è un problema loro, che se la sbrighi l’Italia. Già, ma da oltre due anni l’esodo dall’Africa verso l’Europa passa sotto gli occhi delle truppe francesi, che nulla fanno per ostacolare gli affari dei trafficanti d’uomini. La rotta fondamentale per la Libia ormai è una sola: attraversa il Niger, passando dal crocevia di Agadez per poi raggiungere Séguédine. E il terminale di questa carovaniera è sorvegliato da un vecchio fortino coloniale chiamato Madama, accanto al quale nel 2014 i francesi hanno costruito una potente base militare.

È l’ultimo avamposto prima della Libia. Lì sotto gli occhi dei legionari nel 2016 sono transitati 291 mila migranti – dati ufficiali dello Iom – tutti diretti verso Nord e in gran parte destinati a salire sui barconi. Si muovono in lunghe colonne di camion e pickup, colmi all’inverosimile di merci e persone. Difficile non notarli nella vastità del Sahara, soprattutto per il contingente francese che schiera squadriglie di Mirage da ricognizione, di droni da sorveglianza e di elicotteri.

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15. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Andalusia, dove i migranti arrivano con i canotti a remi“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

La Stampa | 15.07.2017

È la rotta alternativa a quella italiana, nel 2017 sbarchi raddoppiati

NICCOLÒ ZANCAN

Non vedi altro che mare. Luce. Riflessi argentati a perdita d’occhio. Raffiche di vento a 70 chilometri all’ora spazzano il cielo. Ma c’è qualcosa, laggiù, fra le onde. Latitudine Nord, 35 gradi, 15.970. Quando l’elicottero della Sociedad de Salvamento e Seguridad Marítima si abbassa, il pilota nota una macchia sfuggita a tutti i radar. Non è una barca. Nemmeno un gommone. Bisogna arrivare a bassa quota per mettere a fuoco quell’oggetto non identificato. È un canotto da bambini verde e giallo. A bordo ci sono dodici migranti sbattuti dalla corrente. Stanno cercando di raggiungere l’Europa a remi.

Questo è il paradiso dei surfisti e dei pescatori di tonni. Il mare dove finisce il continente, l’estremo lembo sud-occidentale dell’Unione Europea. Le coste africane si stagliano nitide all’orizzonte. Quello è il Marocco, la città di Tangeri. Ma qui siamo ancora in Spagna, Andalusia, turisti, case bianche, piscine e spiagge affollate. «Ti sembra di poter arrivare da questa parte con un semplice salto», dice con un sorriso triste Adolfo Serrano Solìs, il capo della centrale operativa della guardia costiera di Tarifa. «Ma non è così. È un mare molto insidioso. Fortissime correnti si formano dove il Mediterraneo e l’Atlantico si incontrano, subito dopo lo stretto di Gibilterra. Ieri la motovedetta ha recuperato il cadavere di un ragazzo africano. Non sappiamo niente di lui».

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14. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „La Comunidad Valenciana vuelve a entrar en la ruta de las pateras La embarcación que ha llegado este jueves a Santa Pola es la tercera del año“ · Kategorien: Algerien, Marokko, Spanien · Tags: ,

ABC | 13.07.2017

La embarcación que ha llegado este jueves a Santa Pola es la tercera del año

La patera que ha alcanzado a primera hora del día una cala del este de Santa Pola (Alicante) es la tercera del año en la Comunitat Valenciana, y eleva a dieciséis el número de inmigrantes.

Según los datos recabados por Efe de la Guardia Civil, a la de hoy hay que sumar los cinco individuos interceptados el pasado 17 de abril en El Albir, de l’Alfàs del Pi, y tres más en un acantilado de Calp el 15 de mayo.

Hoy han llegado en un aparente buen estado físico a Santa Pola una niña de entre 2 y 3 años, su madre y seis hombres, y todos dicen ser de nacionalidad siria.
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