20. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Mehr Schleppungen „in geschlossenen Behältnissen“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich · Tags: ,

Quelle: derStandard | 19.12.2016

Polizei: Flüchtlinge auf engstem Raum eingepfercht – Zwei große Schlepperringe aufgedeckt

Wien – Zuletzt habe man 67 Menschen aufgefunden: Afghanen und Pakistanis, in den Laderaum eines Lkw gepfercht. Einige von ihnen seien schon bewusstlos gewesen, als die Polizei sie vergangenen Samstag in Kroatien befreit habe, schilderte Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle gegen Schlepperkriminalität und Menschenhandel im Bundeskriminalamt am Montag vor der Presse.

Zwei Wochen davor habe die ungarische Polizei 16 Personen aus einem „mit hochgiftigen Stoffen verunreinigten“ Tankwagen geholt. Und im November hätten 14 Flüchtlinge, darunter ein unbegleiteter 15-Jähriger aus Afghanistan, ihren von Schleppern organisierten Transport in einem verschlossenen Metallbehälter in einem Lkw nur überlebt, weil einer von ihnen nach dem Stopp in Wien mit seinem Handy ins Netz gekommen sei und die Polizei alarmiert habe.

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14. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Melilla sigue siendo la segunda ruta más usada por los refugiados sirios para llegar a Europa“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Quelle: ABC | 13.12.2016

Según la representante de ACNUR en España, Francesca Friz-Prguda, el número de solicitudes de asilo en Ceuta y Melilla han caído este año hasta un tercio de las registradas durante 2015, desde las 6.336 hasta poco más de 2.300

Melilla es la segunda ruta más utilizada por los refugiados sirios para llegar a Europa, a pesar de que este año las solicitudes de asilo han representado apenas un tercio de las del año pasado, al tramitarse algo más de 2.300 peticiones frente a las 6.336 de 2015.

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05. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bundespolizei greift immer mehr Flüchtlinge an Güterzügen auf“ · Kategorien: Italien, Österreich · Tags: ,

Quelle: Handelsblatt | 05.12.2016

Trotz eisiger Temperaturen machen sich immer mehr Flüchtlinge auf Güterzügen aus Italien auf den Weg nach Deutschland. Die Flüchtlinge verstecken sich meist unter Lastwagen, die von der Bahn über die Alpen gebracht werden.

Immer mehr Flüchtlinge machen sich auf Güterzügen aus Italien auf den lebensgefährlichen Weg nach Deutschland. „Die Zahl steigt ganz klar an“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in München am Montag. Auf den Münchner Güterbahnhöfen, wo die Züge meist morgens ankommen, seien allein in den ersten Dezembertagen 37 illegal eingereiste Menschen aufgegriffen worden, viele von ihnen aus Eritrea. Im gesamten November seien es 120 Personen gewesen, im Oktober lediglich 47. Die Flüchtlinge verstecken sich zumeist unter Lastwagen, die per Huckepack-Verkehr von der Bahn über die Alpen gebracht werden.

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18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Lebensgefährliche Flucht auf dem Güterzug“ · Kategorien: Deutschland, Italien · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 17.11.2016

  • In den vergangenen Wochen sind mehr als 100 Flüchtlinge als blinde Passagiere auf Güterzügen nach München gefahren.
  • Sie steigen meist in Italien auf die offenen Züge, um über den Brenner nach Deutschland zu kommen.

Von Martin Bernstein

Sie hoffen auf ein besseres Leben – und setzen dafür ihre Gesundheit aufs Spiel. Manchmal riskieren sie sogar ihr Leben. Zahlreiche Flüchtlinge sind in den vergangenen Wochen als blinde Passagiere auf Güterzügen nach München gekommen. Die Bundespolizei sieht diese neue, oft lebensgefährliche Fahrt mit großer Sorge. Seit Anfang Oktober sind von den Münchner Beamten bereits 105 Flüchtlinge aufgegriffen worden, die diesen Weg gewählt hatten, 59 allein in den vergangenen zwei Wochen.

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10. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland:  114 Flüchtlinge erreichen Insel Milos“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeerroute · Tags: ,

Quelle: Deutschlandfunk

Ein Flüchtlingsboot mit mehr als einhundert Menschen an Bord ist nordwestlich der griechischen Insel Milos entdeckt worden.

Wie der Fernsehsender Skai berichtete, wurde das Schiff von der griechischen Küstenwache in den Hafen geschleppt. Erst gestern war ein Flüchtlingsboot vor der Halbinsel Peloponnes aufgetaucht. Beide Orte liegen weit abseits der üblichen Route von der Türkei zu den griechischen Inseln der Ostägäis.

Die Behörden vermuten, dass es sich dabei um Menschen aus Nordafrika handelt, die nach Italien übersetzen wollen.

16. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge weichen auf ‚verdeckte‘ Routen nach Europa aus“ · Kategorien: EU, Hintergrund · Tags:

Quelle: Berliner Morgenpost | Report Europe’s refugees and migrants

Forscher registrieren deutlich mehr Asylanträge als registrierte Flüchtlinge in Europa. Zäune verhindern demnach nicht den Zustrom.

London. Zäune und Grenzkontrollen helfen einer britischen Denkfabrik zufolge wenig, um den Flüchtlingszustrom nach Europa einzudämmen. Das geht aus einer Studie des „Overseas Development Institute“ in London hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. Demnach verschiebt sich der Zustrom lediglich auf andere gefährlichere oder „verdeckte“ Routen, wenn bekannte Wege nach Europa wie die Balkanroute blockiert werden.

Die Denkfabrik empfiehlt, statt aufwendiger Maßnahmen zur Grenzsicherung mehr legale Wege zur Einreise zu schaffen, um die Migration besser überwachen zu können.

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15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Interaktive Karten: Migrationsrouten · Kategorien: EU, Italien · Tags:

Quelle: MEDU

ESODI / EXODI

Rotte migratorie dai paesi sub-sahariani verso l’Europa

La mappa web raccontata dai migranti

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05. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Merkel bereitet sich auf Scheitern des Deals mit der Türkei vor“ · Kategorien: Deutschland, EU, Griechenland, Türkei, Ungarn · Tags: ,

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Bundeskanzlerin Merkel hat offenbar veranlasst, Deutschland auf ein Scheitern des Flüchtlingsdeals mit der Türkei vorzubereiten. Schon jetzt funktionieren die Rückführungen aus Griechenland nicht mehr. Die EU soll für die Schließung der Außengrenzen sorgen. Flüchtlinge sollen in Lagern registriert und dann in der EU verteilt werden. Bisher hat genau dieser Plan allerdings nicht einmal ansatzweise funktioniert.

Die Bundesregierung hält ein Scheitern des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei einem Spiegel-Bericht zufolge für möglich. Die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen in der Türkei seien „völlig unklar“, zitierte das Nachrichtenmagazin am Freitag aus einem internen Papier des Bundesfinanzministeriums. „Erneuter Handlungsbedarf auf europäischer Ebene ist nicht ausgeschlossen.“ Die Finanzfachleute fühlen sich demnach zuständig, weil mit der Flüchtlingskrise auch Kosten für den Bundeshaushalt verbunden sind.

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05. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Migranti: La mobilità africana tra migrazione orizzontale e verticale · Kategorien: Afrika, Italien, Libyen · Tags:

Quelle: Il Fatto Quotidiano

Roberto Colella

Il continente africano sta subendo un processo sempre più complesso di mobilità umana. I media sono giustamente concentrati sui flussi migratori che raggiungono il continente europeo compresa la nostra penisola ma poco attenti alla migrazione orizzontale derivante soprattutto dal caos libico, dall’avanzata del terrorismo jihadista e una serie di fattori climatici. Ci sono flussi migratori interregionali che riprendono le antiche rotte transahariane precoloniali che collegavano l’Africa Subsahariana occidentale con il Maghreb e la penisola arabica.

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03. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Illegal in Italien: Dioros dritter Anlauf“ · Kategorien: Frankreich, Italien, Schweiz · Tags:

Quelle: taz

Die Grenze zu Frankreich ist bereits dicht. Seither versuchen immer mehr Flüchtlinge in die Schweiz auszuweichen. Häufig ein Irrweg.

Christian Jakob

COMO/ CHIASSO/ VENTIMIGLIA taz | Eine Nacht hat Keita Dioros neues Leben gedauert, jetzt ist es 12.57 Uhr, und es ist schon wieder vorbei. Eine Nacht war er in der Schweiz, dem Land, in dem er leben will. Jetzt tritt er vor die Tür der Polizeistation von Chias­so, nur den Gürtel und die langen weißen Schnürsenkel in der Hand, die die Polizisten ihm abgenommen hatten. Langsam, damit die Hose ihm nicht von der Hüfte rutscht, schlurft Dioro in ein Café auf der anderen Straßenseite, wo schon drei andere Afrikaner sitzen. Am Sonntag ist er in Norditalien angekommen, jetzt, am Mittwoch, hat er seinen dritten Versuch hinter sich, in die Schweiz zu gelangen.

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