27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schlepper bereiten Flüchtlingsroute nach Italien vor“ · Kategorien: Griechenland, Italien, Mittelmeer, Türkei · Tags: ,

Quelle: FAS

Nachdem die Balkanroute geschlossen ist, wollen die Schlepper Flüchtlinge auf einem anderen Weg nach Europa bringen. Wie Recherchen der F.A.S. ergaben, soll es auf dem Seeweg nach Italien gehen.

Nachdem die Grenzen auf dem Balkan geschlossen sind, bereiten Schlepper eine neue Flüchtlingsroute von der Türkei und von Griechenland über das Mittelmeer nach Italien vor. Das haben Recherchen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) ergeben.

Nach den Angaben von Schleusern, deren Handynummern bei Facebook stehen, soll das Geschäft in der ersten Aprilwoche in großem Stil beginnen. Die Überfahrten mit Fischkuttern und kleinen Handelsschiffen beginnen im türkischen Badeort Antalya, in der türkischen Stadt Mersin nahe der syrischen Grenze und in Athen. Die Flüchtlinge werden angewiesen, unter Deck zu bleiben, bis die Schiffe internationale Gewässer erreichen. Eine Fahrt kostet zwischen 3000 und 5000 Euro. Manche Schlepper wollen zwei Fahrten wöchentlich anbieten, einer hat vor, bis zu 200 Personen in ein Schiff zu zwängen.

Die Fahrt ist deutlich teurer, als von der Türkei aus auf die griechischen Inseln in der Ägäis überzusetzen. Aber wer jetzt noch auf den griechischen Inseln ankommt, wird sofort wieder in die Türkei zurückgeschickt. Die Nachfrage nach illegalen Routen steigt seit Wochen, nun haben die Schlepper reagiert.

26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Welche Probleme der Flüchtlings-Deal bringt“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Handelsblatt

Der EU-Türkei-Deal soll das Flüchtlingsaufkommen in Europa reduzieren und den Schleusern ihr Geschäft zerstören. Doch es gibt bereits massive Probleme. Das Flüchtlingsabkommen wird für die EU-Staaten Konsequenzen haben.

von Eva Fischer

Sie hoffen auf ein sicheres Leben in Europa. Doch weiter als Griechenland kommen sie nicht mehr. Und selbst dort sollen sie nicht sein. Seit Sonntag soll die Türkei Flüchtlinge zurücknehmen, die aus dem Land illegal nach Griechenland gelangt sind. Diesen Deal hat die EU mit der Türkei ausgehandelt: die Türkei und die griechischen Inseln als Bollwerk gegen den Flüchtlingszustrom nach Europa.

Doch trotz des Abkommens kommen weiterhin Zehntausende Flüchtlinge in das türkische Nachbarland, wo seit der Schließung der Balkanroute bereits 50.000 festsitzen. Besonders im Grenzlager Idomeni herrschen katastrophale Zustände. Am Mittwoch demonstrierten Hunderte Flüchtlinge von der mazedonischen Grenze bis zu den Ägäis-Inseln nahe der Türkei für die Öffnung der Grenzen.

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26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der steinige Weg der neuen Balkan-Route“ · Kategorien: Albanien, Griechenland · Tags:

Quelle: FAZ

Albanien rüstet an seiner Grenze zu Griechenland auf, obwohl bisher kaum Flüchtlinge ins Land drängen. Wer es dennoch wagt, bleibt im Gebirge hängen oder in einer Polizeiwache.

von Christian Geinitz, Kakavija

Der Weg zur Abschiebung ist dunkel und feucht. Am albanischen Grenzübergang Kakavija müssen aufgegriffene illegale Einwanderer durch einen 150 Meter langen Stollen zur Polizeiwache auf einen Hügel hinaufsteigen. Der Treppengang ist unbeleuchtet, die Stufen sind glitschig, es riecht nach Fäulnis. Das Licht am Ende des Tunnels täuscht: Es verheißt keine Besserung, sondern bedeutet für viele Menschen weiteren Verdruss. Flüchtlinge, die hier landen, werden gezwungen, nach Griechenland zurückzukehren, woher sie gekommen sind. Der Weg nach Norden, in den reichen Teil Europas, ist ihnen versperrt, die Chance auf ein Leben in Österreich, Deutschland oder Schweden rückt wieder in weite Ferne.

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18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge könnten bald über die „Kaukasus-Route“ kommen“ · Kategorien: EU · Tags:

Quelle: Die Welt

Mit dem Türkei-Abkommen will Europa den Strom der Flüchtlinge stoppen. Das ist naiv, zeigt die Simulation einer Denkfabrik. Selbst im besten Szenario kommen 2016 noch fast eine Millionen Flüchtlinge.

Der nächste Gipfel ist immer der wichtigste. Diese banale Botschaft vermittelt die europäische Politik auch vor dem Spitzentreffen am Donnerstag und Freitag in Brüssel. Dort soll ein Abkommen mit der Türkei ausgehandelt werden, das die Flüchtlingskrise unter Kontrolle bringt. Wissenschaftler bezweifeln aber, dass das funktioniert: Ökonomen der renommierten Freiburger Denkfabrik SAT haben die Ströme der Menschen durch Europa für die „Welt“ simuliert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Deal das Problem nicht lösen wird.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Is Albania the next stop for stranded refugees?“ · Kategorien: Albanien · Tags:

Quelle: AlJazeera

A country with its own recent history of migration could soon find itself at the centre of Europe’s refugee crisis.

Tirana, Albania – They came in their thousands overnight, wearing tattered clothes, some carrying children. Braving sub-zero temperatures they clambered on foot across the snowy, craggy terrain of the Albanian mountains. Meanwhile, more children died on Europe’s shores as yet another boat carrying around 60 refugees capsized in the Adriatic Sea after colliding with an Italian navy vessel trying to stop it entering Italian waters.

Such reports were commonplace throughout the 1990s as tens of thousands of Albanian refugees fled the collapsing Communist dictatorship of Enver Hoxha and subsequent lawlessness in the Adriatic state.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Beschwerliche Flüchtlingsroute über die Ukraine“ · Kategorien: Ukraine · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Eine der Schleuserrouten für Flüchtlinge unter anderem aus Syrien führt von Russland oder dem Hafen Odessa über die Karpaten bis in die Ukraine. Bisher sind nur wenige Flüchtlinge darüber ins Land gekommen, weil dies ein beschwerlicher Weg ist – das könnte sich aber bald ändern.

Von Jan Pallokat

Hussam Al-Jamani ist ukrainischer Vorzeige-Syrer. Der Mann aus Damaskus lebt seit drei Jahren in Kiew. Er hat ein plüschiges syrisches Restaurant eröffnet, das er Englisch „In Mood“ genannt hat, „In Stimmung“. Er hat dort ukrainische Kellner, es gibt Rosentee. Und der Kirsch-Schaschlik schmeckt gut. Der Chef kocht selbst.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Bulgaria as an alternative Route? · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: bordermonitoring.eu

The complete closing of the humanitarian corridor caused a humanitarian emergency in the Greek village Idomeni. In the recent days Bulgaria’s politicians have expressed their fear, that an alternative humanitarian corridor could emerge via Bulgaria. The Foreign Minister Daniel Mitov warned about such developments and the Interior Minister Rumyana Bachvarova stated that the EU Commission was already asked by Bulgaria for help in order to boost the security at the Greek border. Bulgaria’s Defense Minister Nikolay Nenchev talked about the possibility of building a new fence between Greece and Bulgaria. Until now Nenchev did not see it as an important step, but rather as a ‚last resort‘. He mentioned that the army at the border will only be used in “emergency cases“. In the beginning of March 2016, a drill was held by Bulgarian authorities at the border crossing Kulata-Promachonas, which is located about 125 km away from Idomeni.

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10. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Grenzsperre in Mazedonien: Neue Barrieren – neue Wege · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: NZZ

Die Balkanroute ist praktisch versiegelt. Die Migranten suchen Ausweichrouten. Diese sind eher für junge Männer geeignet als für Frauen und Kinder.

von Andreas Ernst, Belgrad

Sollte dieser Tage die EU die Balkanroute für geschlossen erklären, vollzöge sie eigentlich nur nach, was vor zwei Wochen Österreich und mit ihm die westlichen Balkanstaaten bereits umgesetzt haben: Die mazedonische Grenze ist fast hermetisch verschlossen. Nach undurchsichtigen Kriterien, die vom Uno-Flüchtlingswerk als eindeutig rechtswidrig bezeichnet werden, lassen die Grenzpolizisten manchmal 50, manchmal 100 oder 200 Flüchtlinge aus dem Durchgangslager Idomeni nach Mazedonien übertreten. Afghanen werden prinzipiell zurückgewiesen, Syrer und Iraker je nach regionaler Herkunft zurückgeschickt oder durchgelassen. Für Iraner, Pakistaner, Algerier oder Marokkaner gibt es schon lange kein Durchkommen mehr.

balkanroute

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10. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Circular route from Albania to Greece · Kategorien: Albanien, andere Länder, Griechenland, Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: Frontex

General characteristics

Circular irregular migration across the land border between Greece and Albania was, for many years, one of the most significant irregular migratory flows across the EU’s external borders. In 2008 and 2009, detections between Albania and Greece represented nearly 40% of all detections of illegal border crossings at an EU level. In 2010, detections decreased slightly to 35 300, but still represented 34% of the EU total. The principal reason of this flow is mainly economic, with most migrants taking up seasonal jobs in agriculture and the construction business.

Upon detection, Albanian nationals crossing the border illegally were immediately returned to Albania, but quickly attempted re-entry to Greece. The fact that Albanian migrants could easily, cheaply and repeatedly attempt to illegally cross the border with Greece, and that Greek businesses which illegally employed Albanians were rarely prosecuted, combined to form strong pull factors.

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10. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Baltische Staaten bauen Zäune gegen Flüchtlinge · Kategorien: andere Länder · Tags: ,

Quelle: NOS

Estland, Letland en Litouwen verscherpen de grenscontroles en plaatsen hekken langs hun grenzen met Rusland en Wit-Rusland. De Baltische staten vrezen een toestroom van duizenden vluchtelingen, omdat het voor de migranten steeds moeilijker wordt om via de Balkan-route naar Noordwest-Europa te reizen.

Onder meer Macedonië en Bulgarije hebben hekken langs de grens geplaatst. Vele duizenden vluchtelingen zijn daardoor gestrand. De Baltische staten vrezen dat de vluchtelingen nu via de zogenoemde Arctische route hun weg vervolgen.

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