13. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Pourquoi migrer tue“ · Kategorien: EU · Tags: ,

Seit 1990 mehr als 40.000 Tote, die nach Europa fliehen oder einwandern wollten.

Le Monde | 12.04.2018

Plus l’Europe se ferme, plus le nombre de décès aux frontières augmente, au moins 40 000 depuis le début des années 1990. Jamais dans l’histoire une migration n’a causé autant de morts.

En ce jour de juin 2017, des centaines de fragiles embarcations de papier flottent sur les eaux du canal de l’Ourcq, à Paris. Organisé par des associations et des artistes, ce « grand lâcher » de bateaux en origami rend hommage aux milliers de migrants disparus ces dernières années en Méditerranée. A 3 000 kilomètres de là, au large des côtes turques, un cimetière flottant évoque le souvenir des Syriens morts en mer en tentant de rejoindre l’Europe. Sur les pierres tombales amarrées près du rivage figurent les noms de 200 migrants engloutis par les flots – l’une d’elles est consacrée à Alan Kurdi, ce petit garçon de 3 ans dont le corps a été retrouvé sur une plage turque un matin de 2015.

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30. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Abkommen mit afrikanischen Ländern: „Abwehr bestimmt die EU-Migrationspolitik“ · Kategorien: Afrika, EU · Tags: ,

Mediendienst Integration | 30.03.2018

In den vergangenen zwanzig Jahren haben die EU-Mitgliedstaaten zahlreiche Abkommen mit afrikanischen Ländern unterzeichnet, um die Migration nach Europa zu erschweren. Im Gastkommentar für den MEDIENDIENST kritisiert der Politikwissenschaftler Karl-Heinz Meier-Braun die Rolle Deutschlands dabei. Die Bundesregierung sei ein Antreiber der europäischen Abwehr-Politik.

Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun

In der EU zerbricht man sich schon lange den Kopf darüber, wie man die Flüchtlinge am besten abwehren kann. Bereits 1998 legte die österreichische Regierung als EU­-Vorsitzende ein internes „Strategiepapier zur Migrations­- und Asylpolitik“ vor. Darin wurde behauptet, dass mindestens jeder zweite Zuwanderer in Europa ein sogenannter Illegaler sei. Das Papier empfahl, ein Modell „konzentrischer migrationspolitischer Kreise“ zu setzen. Die Flüchtlingsabwehr sollte bereits außerhalb der EU beginnen.

Den innersten dieser vier Kreise bilden die Schengen-Staaten mit ihren Grenzkontrollen. Die Nachbarstaaten sollten schrittweise in ein ähnliches System eingebunden werden, das sich als zweiter Kreis vor allem in der Visa­-, Grenzkontroll­- und Rücknahmepolitik kontinuierlich den Standards des ersten Kreises annähern soll. Ein dritter Kreis von Staaten, der den GUS­-Raum (im Wesentlichen die Staaten der ehemaligen Sowjetunion), die Türkei und Nordafrika umschließt, sollte sich vor allem auf die Transitkontrolle und Schlepperbekämpfung konzentrieren. Ein vierter Kreis – der Mittlere Osten, China und die Subsahara-Länder – sollte sich um die Beseitigung von sogenannten Push­-Faktoren kümmern, die zur Abwanderung führen.

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22. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Essay Europäische Flüchtlingspolitik: „Wenn die Archäologen kommen“ · Kategorien: EU, Frankreich · Tags: , ,

taz | 22.03.2018Aus dem Französischen von Dominic Johnson

Was werden die künftigen Generationen wohl über unsere heutige Flüchtlingspolitik sagen? Ein Blick nach Calais – aus der Zukunft.

Sylvain Proudhomme

Ende Oktober 2016 war ich nach Calais gereist, zum Zeitpunkt der Zerstörung des berühmten „Dschungels“ mit Bulldozern. François Hollande war noch Präsident, der Wahlkampf lief, es ging um ein Zeichen der Entschlossenheit.

Nachts hatte ich die qualmenden Reste des Camps entdeckt, ein paar hundert Meter von einer verseuchten Industriezone entfernt unterhalb einer Schnellstraße zwischen Sanddünen, die eine frühere Müllkippe bedeckten. Ein trauriges Bild: brennende Zelte, eine komplett vernichtete Kleinstadt mit Straßen, Restaurants, Moscheen, Kirchen und Hütten mit Schildern wie „Afghan Chicken Soup“, „Welcome to London“, „Belgium Restaurant“. Vergänglichkeit in der Nacht, beißender Rauch, Pfützen des Löschwassers der Feuerwehr, Haufen von Stangen und zerrissenen Planen.

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14. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Immigration: le ministre français de l’Intérieur en Algérie mercredi, puis au Niger“ · Kategorien: Niger · Tags:

Internationale Ministerkonferenz zur Migrationsbekämpfung in Niamey (Niger)

SlateAfrique | 13.03.2018

Le ministre français de l’Intérieur Gérard Collomb se rendra en Algérie et au Niger à partir de mercredi pour évoquer la lutte contre le terrorisme et l’immigration clandestine, ont indiqué mardi ses services.

Ce déplacement, prévu jusqu’à dimanche, permettra de „rappeler le partenariat étroit qui unit l’Algérie et la France, notamment sur les questions de sécurité et de lutte contre le terrorisme, ainsi que sur les enjeux migratoires“ et de „démontrer le partenariat efficace de la France et du Niger en matière de lutte contre les réseaux de trafiquants d’êtres humains“, indique le ministère dans un communiqué.

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09. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „EU weighs new ways to tackle migration as spring approaches“ · Kategorien: EU · Tags: ,

Ekathimerini | 09.03.2018

LORNE COOK

With warmer weather on the horizon, the European Union is weighing more ways to prevent migrants from reaching its shores but remains deeply divided over how to share responsibility for those entitled to stay.

EU interior ministers on Thursday discussed steps to strengthen the bloc’s external borders, while Germany and Austria pushed to prolong ID checks and better control the migrant movement inside Europe’s passport-free travel area.

Arrivals have dropped significantly since more than one million unauthorized migrants entered Europe in 2015, but spring is expected to see more arrivals, and the ministers are keenly aware of the impact migration played in Italy during weekend elections won by two Eurosceptic parties.

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15. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für »Es ist ein Plan, schlechte Bedingungen zu schaffen« · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

jungle World | 15.02.2018

Mixalis Aivaliotis von der NGO »Stand by me Lesvos« im Gespräch über die Lage im Flüchtlingscamp Moria

Immer wieder hört man die Kritik, die Flüchtlingslager auf Lesbos und anderen griechischen Inseln würden bewusst in desaströsem Zustand gehalten werden, um ein Signal an Flüchtlinge in der Türkei zu senden, die immer noch herkommen wollen. Mixalis Aivaliotis, Mitbegründer der Hilfsorganisation Stand by Me Lesvos, die täglich nahe des Flüchtlingslager Moria Geflüchtete mit warmen Mahlzeiten versorgt, hat mit der »Jungle World« über die Situation für Flüchtlinge auf der Insel gesprochen.

Interview von Thomas von der Osten-Sacken

In jüngster Zeit gab es Medienberichte, die die Situation der Flüchtlinge hier auf Lesbos als katastrophal beschrieben. Wie sehen Sie die Lage?

Sie ist sogar noch schlimmer. Viele der Flüchtlinge müssen inzwischen in kleinen Zelten schlafen, Sommerzelten, die für den Winter nicht geeignet sind, da sie weder vor Regen noch Kälte schützen. Das Moria-Camp, ein altes Militärlager, war eigentlich für etwa 1 500 Soldaten angelegt, nun sind dort um die 7 000 Menschen untergebracht. Die Nahrungsmittelversorgung ist völlig unzureichend und von schlechter Qualität.

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12. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „A Dangerous Immigration Crackdown in West Africa“ · Kategorien: EU, Niger · Tags: ,

The Atlantic | 11.02.2018

Europe wants to slow migration from Niger, but could wind up destabilizing an entire region in the process.

Peter Tinti

AGADEZ, Niger—For centuries, the city of Agadez served as a gateway between sub-Saharan and North Africa. While the camel caravans have been replaced by trucks and Toyota 4x4s, the city’s local communities still rely on the transport of merchandise and contraband to get by. Agadez is also the largest city in Niger’s restive north, the birthplace of ethnic-Tuareg rebellions against the Nigerien state, and a place where jihadist gunmen use the lawless, open desert to move between hotspots in this part of Africa.

Beginning in late 2013, thousands of people from throughout West Africa began arriving in Agadez every week, seeking an escape from poverty and a lack of opportunity back home. From there, it was onto Libya, where many hoped to find work or continue onward to Europe. At the height of the migrant-smuggling boom from 2014 to 2016, dozens of pick-up trucks, packed with anywhere from 22 to 30 people, would set off from the city into the desert every week. Nigerien authorities had little reason to intervene: Migrants headed out of Agadez paid an “exit tax” to government officials that went directly into the municipal treasury. (Many of the migrant convoys were even accompanied by a military escort.)

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10. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Italy announces more investment to fight illegal migration from Africa“ · Kategorien: Afrika, Italien · Tags:

China-Europe | 07.02.2018

ROME, Feb. 6 (Xinhua) — Italy announced Tuesday an additional 80 million euros (98 million U.S. dollars) in its investment to fight illegal migration from Africa.

Italy is allocating a further 80 million euros to its 200-million-euro Africa Fund, Foreign Minister Angelino Alfano told an Africa-European Union ministerial conference on migration here.

Foreign ministers from African and European countries of migrant transit and destination gathered at the second edition of the conference titled „A Shared Responsibility for a Common Goal — Solidarity and Security“.

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05. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Israel begins issuing deportation notices to thousands of African refugees“ · Kategorien: Eritrea, Israel, Sudan · Tags: ,

Independent | 04.02.2018

Eritrean and Sudanese asylum-seekers face indefinite imprisonment if they do not leave within 60 days

Chris Baynes

Israeli authorities have begun distributing deportation notices to thousands of African refugees and migrants, who have been threatened with jail if they do not leave the country.

In letters delivered on Sunday, the government told asylum-seekers they had 60 days to leave for an unnamed African country in exchange for $3,500 (£2,500) and a plane ticket.

Those who remain by 1 April face indefinite imprisonment under plans which have prompted outrage and protests in Israel.

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22. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Mehr Globalisierung bedeutet mehr Migration“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, EU · Tags: ,

Migazin | 22.02.2018

Migrationsforscher Doevenspeck übt scharfe Kritik an der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik. Abschottung helfe nicht, Migration lasse sich nicht aufhalten. Besser wären gesellschaftliche Debatten über den Umgang mit Migration.

Der Migrationsforscher Martin Doevenspeck hat die europäische Politik zur Eindämmung von Fluchtbewegungen aus Afrika kritisiert. Mit der derzeitigen punktuellen Entwicklungshilfe würden die Fluchtursachen nicht wirklich bekämpft, sagte Professor für Politische Geografie an der Universität Bayreuth dem Bremer „Weserkurier“. „Dann erhöht sich vielleicht irgendwann das Einkommen im Schnitt um zwei oder drei Dollar am Tag. Aber nur deshalb bleibt ja kein Mensch dort.“ Es sei empirisch nachgewiesen, dass die Menschen mobiler würden, je mehr Geld sie hätten.

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