22. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Mehr Globalisierung bedeutet mehr Migration“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, EU · Tags: ,

Migazin | 22.02.2018

Migrationsforscher Doevenspeck übt scharfe Kritik an der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik. Abschottung helfe nicht, Migration lasse sich nicht aufhalten. Besser wären gesellschaftliche Debatten über den Umgang mit Migration.

Der Migrationsforscher Martin Doevenspeck hat die europäische Politik zur Eindämmung von Fluchtbewegungen aus Afrika kritisiert. Mit der derzeitigen punktuellen Entwicklungshilfe würden die Fluchtursachen nicht wirklich bekämpft, sagte Professor für Politische Geografie an der Universität Bayreuth dem Bremer „Weserkurier“. „Dann erhöht sich vielleicht irgendwann das Einkommen im Schnitt um zwei oder drei Dollar am Tag. Aber nur deshalb bleibt ja kein Mensch dort.“ Es sei empirisch nachgewiesen, dass die Menschen mobiler würden, je mehr Geld sie hätten.

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31. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Asylrecht in Dänemark: Kopenhagen setzt neuen Asylstopp“ · Kategorien: Schengen Migration, Skandinavien · Tags: , ,

taz | 31.12.2017

Dänemark verlässt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Nicht einmal 500 Flüchtlinge will es noch jährlich aufnehmen.

Reinhard Wolff

STOCKHOLM taz | Wer die Internetseite des dänischen Ausländer- und Integrationsministeriums aufruft, wird von einer laufenden Zählmaschine begrüßt. Derzeit läuft sie bis zur Ziffer 67: Stolz präsentiert Ministerin Inger Støjberg damit, dass die Regierung nun bereits 67 Verschärfungen des Ausländer- und Asylrechts veranlasst hat. Eine der letzten hat es besonders in sich: Dänemark hat sich jetzt aus dem Quotensystem der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR ausgeklinkt, mit dem zuletzt mehr als 30 Staaten weltweit Flüchtlinge aufnahmen. Amnesty International wirft Kopenhagen ein „historisches Versagen“ vor.

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13. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Buchpremiere am 17.10.: „Diktatoren als Türsteher Europas“ · Kategorien: Afrika, EU, Lesehinweise, Termine [alt] · Tags: ,

taz  | 13.10.2017

Jahrelange Recherchen machen die prekäre und verheerende Abschottungspolitik Europas deutlich.

Europa zieht erneut seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle – nicht nur in Form des Abkommens mit der Türkei – ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden.

Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern, nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür milliardenschwere Militär- und Wirtschaftshilfe.

Sie arbeitet mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migranten aufhält, bekommt dafür Geld.

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28. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Stop the boats – The lie of saving lives at sea · Kategorien: Alarm Phone, Termine [alt] · Tags: ,

medico international

Filmvorführung mit anschließender Diskussion in drei verschiedenen Städten

Der Film „Stop the boats“ dokumentiert, wie ein Boot mit 65 Flüchtlingen – vorwiegend TamilInnen aus Sri Lanka – im Mai 2015 auf dem Weg nach Neuseeland auf hoher See von der australischen Küstenwache aufgebracht wird.

Die Flüchtlinge werden in marode Boote verfrachtet und bewusst in Seenot gebracht, bevor man sie schließlich auf einer Pazifikinsel interniert. Im Lager werden sie von VertreterInnen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) dazu genötigt, einer Rückkehr in ihre Herkunftsländer zuzustimmen, was einige auch tun.

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11. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Schande über Dich, Europa!“ · Kategorien: EU, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Migazin | 08.09.2017

Europa bekämpft nicht die Schleuser und die Menschenrechtsverletzungen in Libyen, sondern vielmehr die Flüchtlinge und diejenigen, die sie vor dem Ertrinken retten.

Von Heiko Kauffmann

Die EU rüstet Libyen mit Hunderten Millionen Euro auf, um sich die Flüchtlinge vom Hals zu schaffen: Geld für eine zwielichtige Küstenwache und eine schwache Regierung, die der verbrecherischen und gewalttätigen Milizen im Land und in den Flüchtlingslagern nicht Herr wird. Lager, in denen – auch nach Erkenntnissen des Auswärtigen Amtes – KZ-ähnliche Zustände herrschen; eine Kooperation mit schlimmsten Folgen für Flüchtlinge: ein eklatanter Bruch von Völker- und Menschenrechten.

Die europäischen Regierungen haben ihr Ziel fast erreicht, das sie – gegen alle Bedenken und gegen jede Humanität – mit allen Mitteln und um jeden Preis verfolgten: die Schließung der zentralen Mittelmeerroute. Eurozentrismus, institutioneller europäischer Rassismus siegt über Menschlichkeit. Die Geringschätzung von Menschenleben, die Inkaufnahme ihres Todes: Ist das die politische und moralische Signatur Europas im frühen 21. Jahrhundert?

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04. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Abschottung Europas in Libyen: Jetzt wird’s ernst“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, EU, Libyen, Sahara · Tags: , ,

TAZ | 04.09.2017

Ausbildung der Grenzpolizei, Deportationen nach Niger, Präsenz in der Wüste: Das sind die Maßnahmen der EU zur Flüchtlingsabwehr.von Christian Jakob

BERLIN taz | Nach dem europäisch-afrikanischen Migrationsgipfel in Paris vor einer Woche werden nun Maßnahmen bekannt, mit denen Deutschland, Frankreich und Italien den Ausbau der Grenzkontrollen in Nordafrika und im Sahelraum gegen illegale Migranten vo­ran­treiben wollen. Die Details gehen aus zwei Antworten der Bundesregierung auf parlametarische Anfragen der Linken hervor, die der taz vorliegen.

Frankreich und Deutschland wollen demnach im Sahel eine Schule für Grenzpolizisten errichten. Der Beschluss dazu wurde im Juli vom deutsch-französischen Ministerrat gefasst. In welchem Land das Ausbildungszentrum für Führungskräfte angesiedelt sein soll, ist noch offen. Beide Länder wollen bald Experten zur Gründung der Schule entsenden. Die Abstimmungen dazu laufen derzeit, so die Bundesregierung.

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03. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Crise migratoire : l’Europe veut se reposer sur le Niger et le Tchad“ · Kategorien: Afrika, Sahara · Tags: , ,

France24 | 28.08.2017

Les pays participant au mini-sommet Europe-Afrique organisé lundi à Paris sur la crise migratoire ont adopté une feuille de route visant à renforcer le soutien aux pays africains qui, tels le Niger et le Tchad, pourraient servir de „hotspots“.

Identifier les réfugiés „dès le territoire africain“. Telle est la proposition que les dirigeants européens ont lancée sans beaucoup de détails, lundi 28 août, à l’issue du mini-sommet sur la crise migratoire rassemblant des chefs d’État africains.

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03. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Le trouble jeu américain dans la lutte anti-terrorisme au Sahel“ · Kategorien: Afrika, Sahara · Tags: ,

Slate Afrique | 28.08.2017

par Rodrigue Arnaud Tagnan

Le budget prévisionnel de la force militaire du G5 a été évalué à environ 500 millions d’euros par an.
Mission des Nations unies au Mali (Minusma) coûte déjà 900 millions d’euros par an à l’ONU.

Le refus des Américains d’apporter un soutien actif au déploiement d’une force militaire conjointe comme le G5 contre l’activité terroriste empêche la création d’une vraie coalition régionale.

Après avoir échoué à placer sous mandat de l’Onu la force militaire conjointe du G5 (Mali, Burkina Faso, Niger, Mauritanie, Tchad), Emmanuel Macron a tenté de rassurer ses cinq partenaires sur le soutien de l’Hexagone et de l’Europe, à l’occasion du sommet de Bamako qui se déroulait début juillet au Mali.

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02. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wie is ‘al-Amu’, de smokkelaar die grenswachter werd? „ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

De Standaard | 02.09.2017

Ahmed ‘al-Amu’ Dabbashi hielp een half miljoen Afrikanen naar Italië te migreren. Nu houdt hij ze tegen. Wie is de invloedrijke smokkelkoning van de Libische kust?

Toen Marco Minitti, de Italiaanse minister van Binnenlandse Zaken, de eerste keer voorstelde om te onderhandelen met Libië over de toestroom van migranten, lachten de critici hem uit. ‘Ze zeiden: “Je begrijpt de essentie niet: Libië is instabiel”’, vertelt hij aan The New York Times .

Maar Minitti is niet naïef en kent Libië heel goed. Sinds zijn eerste bezoek aan de voormalige Italiaanse kolonie in 1999, heeft hij zijn contacten goed onderhouden. Hij kan de kuststeden waar Afrikaanse migranten in bootjes stappen richting Italië probleemloos opsommen: ‘Zuwara, Sabratha, Zawia, …’ Volgens The New York Times kent Minitti ze beter dan zijn eigen geboortestreek Calabria, in Italië.

‘Wat ik wel begrijp, is dat de Libische instabiliteit betekent dat iedere deal op elk moment kan ontploffen. Maar we hebben de weg gebouwd.’

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02. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Backed by Italy, Libya enlists militias to stop migrants“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

AP | 29.08.2017

By MAGGIE MICHAEL, Associated Press

CAIRO (AP) — Under a deal backed by Italy, Libya’s struggling government in Tripoli has paid militias implicated in trafficking to now prevent migrants from crossing the Mediterranean to Europe, one reason for a dramatic drop in the traffic, militia and security officials told The Associated Press.

The policy has raised an outcry among some in the Libyan security forces and activists dealing with migrants, who warn that it enriches militias, enabling them to buy more weapons and become more powerful. In the country’s chaos, the militias can at any time go back to trafficking or turn against the government, they say.

The deal further cements the real power of militias, which since the fall of dictator Moammar Gadhafi in 2011 have undermined Libya’s successive governments, including the current one of Fayez Serraj, which is internationally recognized but weak.

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