30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Nach wie vor kommen immer noch Boote an und dann geht es rund“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Axel Steier aus Dresden hilft Flüchtlingen in Griechenland. Noch immer gibt es massive Probleme bei der Versorgung.

Interview von Oliver Das Gupta

Im November 2015 haben sich Axel Steier und andere Bürger der sächsischen Landeshauptstadt zum „DresdenBalkanKonvoi“ zusammengeschlossen. Drei Konvois mit gespendeten Decken, Nahrung und Arzneimitteln brachten die Sachsen vor Weihnachten auf den Weg, um Flüchtlinge in Slowenien, Mazedonien und Serbien zu versorgen. Derzeit engagiert sich die Gruppe auf den griechischen Inseln Chios und Lesbos sowie gemeinsam mit anderen NGOs an der mazedonisch-griechischen Grenze. Neben dem humanitären Engagement übernimmt „DresdenBalkanKonvoi“ auch Monitoring-Aufgaben: Die Helfer überwachen, wie die Behörden mit Flüchtlingen umgehen. Was als spontane Hilfsaktion entstanden ist, soll nach den Worten von Mitinitiator Axel Steier bald eine feste Institution hilfsbereiter Sachsen werden: Die Vereinsgründung ist im Gang.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Call for supporting refugees in Macedonia · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags:

Quelle: Open Borders Osnabrück

Current situation / Our experiences in Macedonia

As the Greek/Macedonian border at Idomeni was closed several weeks ago for all refugees that are not from Syria, Afghanistan and Iraq, many refugees from other countries got stuck in Greece. They are now forced to cross the border illegally in the mountains and in the forests and walk through Macedonia for 5-7 days to Serbia by feet and from there continue to Europe.

When we (Open Border Crew) drove through Macedonia in December the last weeks, we met several groups of refugees (especially from Marocco, Pakistan and Iran), that were walking for days along the highway, were beaten up and robbed by the mafia and attacked by the police. If they get caught by the police they are imprisoned and pushed back to Greece. From there most of them are deported back to their home countries, where many are facing violence, poverty and punishment.

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26. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Video: ΑΝΘΡΩΠΟΙ ΣΤΟ ΦΩΣ – Humans in the light · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

Quelle: YouTube

lesbos

Menschen im Licht. Geschichten von Solidarität auf Lesbos.

Ein Video über die Leute, die die selbstorganisierten Solidaritätsstrukturen auf Lesbos unterstützen. Katerina Efthimiou, die am 31. Oktober auf Mytilini als Freiwillige ankam, berichtet über die größte Flüchtlingswelle seit dem 2. Weltkrieg: Jeden Tag kommen an die 5.000 Flüchtlinge; es ereignet sich eine humanitäre Katastrophe, auf die der griechische Staat nicht vorbereitet ist …

Humans in the light. Tales of solidarity in Lesvos.

Α video about the people who support self-organised solidarity structures for refugees in Lesvos.

Please, get in touch with the self-organised solidarity structures in Lesvos facebook.com and help them out: Platanos: Self Organised forefront solidarity structures for refugees, The Volunteer Cook, Social Kitchen Mytilene, PIKPA Lesvos.

24. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Lesbos is swept by wave of compassion as refugees continue to arrive by sea“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: The Guardian

On Greek island’s north coast, activists have launched their own humanitarian operation. But the welcome is less warm at the registration centres in the south

In the hills high above the north coast of Lesbos, an incongruous mass of orange surges for hundreds of metres across a craggy plateau. It could be the crater of a seething volcano. But this is not lava.

On Tuesday, the number of asylum seekers to reach Europe this year passed 1 million. Nearly half of them did so via the beaches of this Greek island – and the eerie hilltop is where the residents of Lesbos have piled hundreds of thousands of their discarded orange lifejackets. Elsewhere, the islanders are building a second graveyard to house the bodies of the drowned. This silent swath of orange – 3.7 metres (1 ft) tall in places, and rolling like the sea – is just as apt a tombstone for the scale and tragedy of the European refugee crisis.

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16. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Situation von Flüchtenden in Mazedonien – Erfahrungsbericht vom 12.12.2015 · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: Open Borders Osnabrück

Solidarität kennt keine Grenzen! Open All Borders!

Am Donnerstag den 10.12. fuhren wir – eine Gruppe von 6 Aktivist_innen – in Richtung der mazedonisch-griechischen Grenze (vgl. Bericht über aktuelle Situation an den EU-Außengrenzen) um Menschen auf der Flucht zu unterstützen. Am Samstag erreichten wir Mazedonien. Allein während der Durchreise durch dieses kleine Land sind uns innerhalb von wenigen Stunden zwei Gruppen von Menschen begegnet, die zu Fuß auf gefährlichen Wegen unterwegs waren, im Freien übernachten mussten, der ständigen Gefahr durch kriminelle Banden ausgesetzt. In diesen Momenten fanden wir uns in einer Zwickmühle wieder: Einerseits ist es nötig, dass Menschen, die unter diesen schlimmen Bedingungen unterwegs sind, Unterstützung erfahren (wer würde in Deutschland an verletzten Menschen am Straßenrand vorbeifahren und nicht Hilfe leisten?!). Andererseits hatten wir riesige Angst davor, von der Polizei angehalten zu werden und vielleicht im Gefängnis zu landen. Da es keine legalen Fluchtwege gibt, ist es für viele Menschen (lebens-)wichtig, dass Fluchthilfe entkriminalisiert wird!

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11. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Brauchen Fluchthelfer eine eigene Gewerkschaft?“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Quelle:Telepolis

Antirassisten werben für die Rehabilitierung einer sehr umstrittenen Zunft und treten gleichzeitig dafür ein, dass diese überflüssig wird

von Peter Nowak

Lisa Fittko, Burkhart Veigel und Mohamad Darwish haben eines gemeinsam. Sie haben Menschen auf ihrer Flucht vor Verfolgung geholfen. Fittko rettete viele NS-Gegner auf der Flucht vor dem von der deutschen Wehrmacht besetzten Frankreich. In Deutschland wurde sie dafür bis heute nicht geehrt. Der Westdeutsche Burkhart Veigel half dabei, ca. 650 DDR-Bürger in den Westen zu schleusen. Dabei verschwieg er nie, dass er dafür gut bezahlt wurde. Er ärgerte sich sogar, dass er nicht mehr Geld genommen hat. 2012 wurde ihn das Bundesverdienstkreuz verliehen.

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08. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Wut, Hass und Verzweiflung in Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Der Tagesspiegel

Der Dresden-Balkan-Konvoi engagiert sich aktuell für Flüchtlinge in der griechischen Grenzstadt Idomeni. Ein Helfer schildert die katastrophale Lage.

von Matthias Meisner

Herr Kluttig, Sie sind gerade zurückgekehrt von einem Hilfseinsatz mit dem Dresden-Balkan-Konvoi aus Idomeni. Das ist ein griechisches Grenzdorf, in dem sich die Flüchtlingskrise in den vergangenen Tagen zugespitzt hat. Wie ist die Lage aktuell?

Idomeni ist ein sehr kleiner Ort direkt an der mazedonischen Grenze. Die Einwohner stehen der Situation, dass nahe des Ortes ein Flüchtlingscamp entstanden ist, recht hilflos gegenüber. Das Camp wird inzwischen von 3500 Menschen bewohnt. Die Bevölkerung ist zwar insgesamt sehr hilfsbereit, aber sie kann relativ wenig tun. Wir hatten auch Kontakte mit der Polizei, die uns Lagermöglichkeiten für Hilfsgüter zur Verfügung gestellt hat. Das Flüchtlingscamp ist etwa ein Kilometer vom Ort entfernt, direkt an der ehemaligen Bahnstation…

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wie Europa auf Lesbos versagt“ – Teil 2 · Kategorien: EU, Griechenland · Tags:

Quelle: Telepolis

Hunderte Menschen starben in diesem Jahr vor der Küste von Lesbos

von Fabian Köhler

Die Wärme, die Europa an diesem Abend spendet, stammt von einem Haufen brennender Schwimmwesten. Ahmad und ein paar andere Flüchtlinge hatten sie angezündet, noch bevor die fremden Männer und Frauen in Neoprenanzügen kamen und Wärmeschutzdecken brachten. Vor drei Monaten entschloss sich der 17-jährige Ahmad zur Flucht aus seiner afghanischen Heimatstadt Razni. Nun sitzt er am Ufer von Lesbos, eingehüllt in eine goldene Folie, die auch kaum etwas gegen die Kälte seiner nassen Klamotten ausrichten kann.

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05. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingshilfe: Zivilgesellschaft in der Ägäis“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Der Standard

Wie sich österreichische Privatpersonen auf griechischen Inseln bemühten, Kriegsflüchtlingen aus der Türkei zu helfen

von Hans Rauscher

Dies ist ein Bericht über einige österreichische Freiwillige, die in Zusammenarbeit mit griechischen Freunden im Zentrum des Flüchtlingszustroms in der Ostägäis humanitäre Arbeit leisten und geleistet haben. In Privatinitiative, anfangs völlig auf sich selbst gestellt. Ohne diese privaten Helfer wäre die Lage der Flüchtlinge im überforderten Griechenland noch viel schlimmer als ohnehin. Zivilgesellschaft auf hoher See und auf Ferieninseln, sozusagen.

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29. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Solidarität muss politisch werden“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Der Freitag

Asylpolitik In Berlin wurde diese Woche zur Errichtung eines sozialen Zentrums ein Haus besetzt. Die Botschaft ist klar: Die Solidarität mit Geflüchteten muss politisch werden

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Julius Wolf

Der Winter kommt und noch immer sind die Zustände auf dem Gelände der Erstaufnahmestelle des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) unhaltbar. Noch immer müssen Geflüchtete im Freien warten und zum Teil auch im Park übernachten. Noch immer werden sie nicht mit dem Nötigsten versorgt.“

Und deshalb wurde gestern ein leerstehendes Haus in Berlin-Neukölln (Anzengruberstraße/Karl-Marx-Straße) besetzt, mit dem Ziel ein Social Center for all zu gründen. Gerade in Berlin schreien die unhaltbaren Zustände, die zur Konstruktion einer Krise und Überforderung politisch und medial genutzt werden, nach genau solchen Aktionen, als „politische Antwort auf die prekäre Situation, in der sich viele Geflüchtete in Berlin befinden […]. Die Stadt schafft es seit Monaten nicht, den Menschen, die den lebensgefährlichen Weg in die “Festung Europa” auf sich genommen haben, auch nur minimale Versorgung zu garantieren.“

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