18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Soziales Projekt in Göttingen: Die Hausbesetzer GmbH“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Spiegel Online | 18.11.2016

Überall in Deutschland stehen Häuser leer, während Zehntausende Hilfsbedürftige auf menschenwürdige Wohnungen warten. In Göttingen haben Aktivisten Konsequenzen gezogen – mit erstaunlichem Erfolg.

Von Peter Maxwill

Achmet schaut durch seine randlose Brille auf das vollbrachte Werk: Rund um den Massivholztisch stehen Stühle und eine in die Jahre gekommene Bank. „Jetzt ist es gut“, sagt der Mittvierziger in brüchigem Deutsch und lacht schnaubend auf.

So wohnlich wie möglich soll es in dem Fünf-Zimmer-Apartment aussehen, wenn seine Frau und die Kinder demnächst einziehen. Fünf Zimmer, Küche, Bad – und der Familienvater hat alles selbst eingerichtet: hat Fußböden verlegt, die Küche eingebaut, eine Waschmaschine angeschlossen, die Wände gestrichen. „Es ist toll hier“, sagt er.

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05. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ode to Lesvos, the villagers who helped refugees – in pictures“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Pulitzer Prize winning photojournalist Daniel Etter, whose images from Kos touched the hearts of millions last year, returned to Greece this September to photograph the islanders who feature in the new documentary short, Ode to Lesvos, created by Johnnie Walker® to shine a light on the inspirational acts of compassion shown in response to the refugee crisis.

27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge: „Sie küssten den Sand“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Viele Nächte suchte der Fischer George Mavrapidis im Meer nach Flüchtlingen und rettete unzählige. Dabei musste er aufpassen, selbst keines ihrer Boote zu versenken.

Interview: Kostas Koukoumakas, Lesbos

Der Ort Skala Sykamias in Norden von Lesbos ist für Hunderttausende Menschen das erste Stück Europa gewesen, das sie erreicht haben. Die Fischer des Ortes wurden im vergangenen Winter zu Seenotrettern. Einer von ihnen ist George Mavrapidis.

ZEIT ONLINE: Herr Mavrapidis, wie betrifft das Flüchtlingsthema Ihr Dorf?

George Mavrapidis: Ich bin 64 Jahre alt und ich erinnere mich noch, wie es war, auf dem Meer groß zu werden. Die Flüchtlingskrise ist wie eine Schlacht auf dem Meer. An manchen Tagen kamen mehr als 50 Boote in Skala Sykamias an. Familien, schwangere Frauen, Kinder, alte Menschen drängten sich an Bord der überladenen Schiffe. Sie haben den Sandstrand geküsst, als sie das Land erreichten.

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24. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ex-Hostel in Belgrad wird Rasthaus für Flüchtlinge auf der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags: ,

Quelle: Radio Dreyeckland

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Rasthaus in Belgrad, Foto: Moving Europe

Rasthaus – in Freiburg denkt man da nicht an eine Autobahnraststätte, sondern gleich an ein Haus für Flüchtlinge, in dem sie unterstützt werden und Raum für sich haben, ohne sich rechtfertigen zu müssen. So ein Rasthaus gibt es seit letztem Jahr auch in Belgrad. Ein ehemaliges Hostel wurde umgewidmet. Medico international unterstützt dieses Rasthaus und ruft zu Spenden auf. Wir sprachen mit Ramona Lenz, die in der Öffentlichkeitsarbeit von medico für den Bereich Flucht und Migration zuständig ist, über das Rasthaus, die Lage für Flüchtlinge auf der geschlossenen Balkanroute und die gekippte Stimmung in der Bevölkerung.

13. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Bericht über NoBorderKitchen auf Lesbos im Sommer 2016 · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Radio Flora

Fünf Leute aus Hannover, unter ihnen Oda Becker, waren im Juli/August 2016 auf Lesbos, um praktisch-solidarisch die dortige NoBorderKitchen zu unterstützen und sich selbst ein Bild von der Situation der Geflüchteten aus Lesbos zu machen. Über 4.500 Geflüchtete sitzen dort unter menschenunwürdigen Bedingungen fest.

Oda Becker berichtete im Magazin International über einige ihrer Erfahrungen.

12. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Zehn Jahre Haft für Lebensretter?“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Telepolis

Drei spanischen Feuerwehrleuten drohen bis zu zehn Jahre Haft, weil sie Flüchtlinge gerettet haben

Ralf Streck

Die drei spanischen Nothilfe-Profis Manuel Blanco, Enrique González und Julio Latorre hatten sich im vergangenen Dezember in aller Eile mit einem Boot auf den Weg nach Griechenland gemacht, um in der Flüchtlingskrise Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer zu retten (Griechenlands helfende Hände).

Nach zunächst enger Kooperation mit den Behörden und der Küstenwache, wurden die drei Feuerwehrmänner Mitte Januar plötzlich unerwartet von der Küstenwache verhaftet, die ihnen zuvor aus dem andalusischen Sevilla immer wieder Rettungsaufträge zugeteilt hat. Während sie auf den Prozess warten, bereiten sie sich auf neue Hilfsaktionen vor, da sie davon ausgehen, dass sich die Lage bald wieder zuspitzen wird.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Willkommenskultur : Illusionslos glücklich“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Zeit Online

Vor einem Jahr wärmte sich Deutschland an den Bildern vom Münchner Hauptbahnhof. Zwar zerplatzten in Köln und Würzburg Hoffnungen. Aber die Willkommenskultur lebt weiter.

Von Ferdinand Otto

Polizisten halten Kleinkinder auf dem Arm, Passanten applaudieren erschöpften Flüchtlingen, die zu Tausenden aus den Zügen strömen, Helfer verteilen Wasserflaschen, München sammelt binnen Stunden einen Jahresvorrat Windeln, Deorollern und Bananen. Die Bilder aus dem Spätsommer 2015 gingen um die Welt. Und Deutschland gefiel sich in seiner Rolle als letzte Bastion der Menschlichkeit in einem Europa voller Orbáns.

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30. August 2016 · Kommentare deaktiviert für The Facebook campaign funding phone credit for refugees · Kategorien: Frankreich · Tags: ,

Quelle: The Guardian

In the Calais Jungle, refugees are desperate to speak to their families back home. Now, a Facebook group allows people to donate money for mobile top-ups

Most people would see clean water, food and clothes as essentials, but a phone might not be thought of as a necessity. Yet for the thousands of displaced men, women and children in refugee camps around Europe, they provide a vital connection with home.

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05. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Mini-Oase im Flüchtlingschaos“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: NZZ

Die Autonomenszene von Athen beherbergt Flüchtlinge in einem besetzten Hotel. Die Behandlung ist deutlich besser als in den offiziellen Lagern.

von Markus Bernath, Athen

Das Hotel City Plaza steht auf keiner Reise-Website mehr. Offen ist es trotzdem, und wer ein Zimmer bekommt, bestimmt die Hotelleitung. Das allerdings ist der schwierigste Part dieser ungewöhnlichen Unternehmung in der Athener Innenstadt. Denn in einem Land, in dem Zehntausende von Flüchtlingen seit Monaten und auf unbefristete Zeit in Lagern untergebracht sind, die mehrheitlich als «Substandard» gelten, ist ein Hotelzimmer für eine Familie aus Syrien oder dem Irak ein Luxus. Die Hotelleitung geht äusserst pragmatisch vor. Sie akzeptiert nur zwei Kategorien von Gästen: «Wir nehmen Leute, die in Not sind, und Leute, die helfen können – Lehrer, Köche, Krankenpfleger», sagt Nazim Lomani, der Sprecher und Mitorganisator des «City Plaza»-Projekts.

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14. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Frau Gazis blieb“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: taz

Mit dem EU-Türkei-Deal sanken die Flüchtlingszahlen. Als Tausende Helfer abreisen, gründet eine junge Griechin ihre eigene NGO.

MITILINI taz | Hämmern schallt über den Betonplatz vor zwei großen Lagerhallen auf Lesvos, irgendwo zwischen der Inselhauptstadt Mytilini und dem Dorf Molivos. Labouri Yahya aus Marokko zersägt Holzleisten. Hassan, auch aus Marokko, schlägt Nägel ein. Es ist zehn Uhr morgens, noch liegt der Vorplatz der Halle im Schatten, doch das bleibt nicht so. „Ab 12 Uhr wird es schwierig, hier zu arbeiten“, sagt Nefeli Gazis, „dann brennt die Sonne.“

Die 24-Jährige sitzt auf einer braunen Kiste und sortiert Kleiderspenden aus blauen Plastiksäcken und Paketen. In manchen liegen Briefe oder Zeichnungen für die Flüchtlinge. „Mit viel Liebe und Kuscheleinheiten“, steht auf einem der Zettel, er kam mit einer voller Stofftiere. „Sorgt euch nicht, es gibt Hoffnung“, hat ein anderer Spender geschrieben.

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