24. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ex-Hostel in Belgrad wird Rasthaus für Flüchtlinge auf der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags: ,

Quelle: Radio Dreyeckland

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Rasthaus in Belgrad, Foto: Moving Europe

Rasthaus – in Freiburg denkt man da nicht an eine Autobahnraststätte, sondern gleich an ein Haus für Flüchtlinge, in dem sie unterstützt werden und Raum für sich haben, ohne sich rechtfertigen zu müssen. So ein Rasthaus gibt es seit letztem Jahr auch in Belgrad. Ein ehemaliges Hostel wurde umgewidmet. Medico international unterstützt dieses Rasthaus und ruft zu Spenden auf. Wir sprachen mit Ramona Lenz, die in der Öffentlichkeitsarbeit von medico für den Bereich Flucht und Migration zuständig ist, über das Rasthaus, die Lage für Flüchtlinge auf der geschlossenen Balkanroute und die gekippte Stimmung in der Bevölkerung.

13. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Bericht über NoBorderKitchen auf Lesbos im Sommer 2016 · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Radio Flora

Fünf Leute aus Hannover, unter ihnen Oda Becker, waren im Juli/August 2016 auf Lesbos, um praktisch-solidarisch die dortige NoBorderKitchen zu unterstützen und sich selbst ein Bild von der Situation der Geflüchteten aus Lesbos zu machen. Über 4.500 Geflüchtete sitzen dort unter menschenunwürdigen Bedingungen fest.

Oda Becker berichtete im Magazin International über einige ihrer Erfahrungen.

12. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Zehn Jahre Haft für Lebensretter?“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Telepolis

Drei spanischen Feuerwehrleuten drohen bis zu zehn Jahre Haft, weil sie Flüchtlinge gerettet haben

Ralf Streck

Die drei spanischen Nothilfe-Profis Manuel Blanco, Enrique González und Julio Latorre hatten sich im vergangenen Dezember in aller Eile mit einem Boot auf den Weg nach Griechenland gemacht, um in der Flüchtlingskrise Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer zu retten (Griechenlands helfende Hände).

Nach zunächst enger Kooperation mit den Behörden und der Küstenwache, wurden die drei Feuerwehrmänner Mitte Januar plötzlich unerwartet von der Küstenwache verhaftet, die ihnen zuvor aus dem andalusischen Sevilla immer wieder Rettungsaufträge zugeteilt hat. Während sie auf den Prozess warten, bereiten sie sich auf neue Hilfsaktionen vor, da sie davon ausgehen, dass sich die Lage bald wieder zuspitzen wird.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Willkommenskultur : Illusionslos glücklich“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Zeit Online

Vor einem Jahr wärmte sich Deutschland an den Bildern vom Münchner Hauptbahnhof. Zwar zerplatzten in Köln und Würzburg Hoffnungen. Aber die Willkommenskultur lebt weiter.

Von Ferdinand Otto

Polizisten halten Kleinkinder auf dem Arm, Passanten applaudieren erschöpften Flüchtlingen, die zu Tausenden aus den Zügen strömen, Helfer verteilen Wasserflaschen, München sammelt binnen Stunden einen Jahresvorrat Windeln, Deorollern und Bananen. Die Bilder aus dem Spätsommer 2015 gingen um die Welt. Und Deutschland gefiel sich in seiner Rolle als letzte Bastion der Menschlichkeit in einem Europa voller Orbáns.

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30. August 2016 · Kommentare deaktiviert für The Facebook campaign funding phone credit for refugees · Kategorien: Frankreich · Tags: ,

Quelle: The Guardian

In the Calais Jungle, refugees are desperate to speak to their families back home. Now, a Facebook group allows people to donate money for mobile top-ups

Most people would see clean water, food and clothes as essentials, but a phone might not be thought of as a necessity. Yet for the thousands of displaced men, women and children in refugee camps around Europe, they provide a vital connection with home.

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05. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Mini-Oase im Flüchtlingschaos“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: NZZ

Die Autonomenszene von Athen beherbergt Flüchtlinge in einem besetzten Hotel. Die Behandlung ist deutlich besser als in den offiziellen Lagern.

von Markus Bernath, Athen

Das Hotel City Plaza steht auf keiner Reise-Website mehr. Offen ist es trotzdem, und wer ein Zimmer bekommt, bestimmt die Hotelleitung. Das allerdings ist der schwierigste Part dieser ungewöhnlichen Unternehmung in der Athener Innenstadt. Denn in einem Land, in dem Zehntausende von Flüchtlingen seit Monaten und auf unbefristete Zeit in Lagern untergebracht sind, die mehrheitlich als «Substandard» gelten, ist ein Hotelzimmer für eine Familie aus Syrien oder dem Irak ein Luxus. Die Hotelleitung geht äusserst pragmatisch vor. Sie akzeptiert nur zwei Kategorien von Gästen: «Wir nehmen Leute, die in Not sind, und Leute, die helfen können – Lehrer, Köche, Krankenpfleger», sagt Nazim Lomani, der Sprecher und Mitorganisator des «City Plaza»-Projekts.

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14. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Frau Gazis blieb“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: taz

Mit dem EU-Türkei-Deal sanken die Flüchtlingszahlen. Als Tausende Helfer abreisen, gründet eine junge Griechin ihre eigene NGO.

MITILINI taz | Hämmern schallt über den Betonplatz vor zwei großen Lagerhallen auf Lesvos, irgendwo zwischen der Inselhauptstadt Mytilini und dem Dorf Molivos. Labouri Yahya aus Marokko zersägt Holzleisten. Hassan, auch aus Marokko, schlägt Nägel ein. Es ist zehn Uhr morgens, noch liegt der Vorplatz der Halle im Schatten, doch das bleibt nicht so. „Ab 12 Uhr wird es schwierig, hier zu arbeiten“, sagt Nefeli Gazis, „dann brennt die Sonne.“

Die 24-Jährige sitzt auf einer braunen Kiste und sortiert Kleiderspenden aus blauen Plastiksäcken und Paketen. In manchen liegen Briefe oder Zeichnungen für die Flüchtlinge. „Mit viel Liebe und Kuscheleinheiten“, steht auf einem der Zettel, er kam mit einer voller Stofftiere. „Sorgt euch nicht, es gibt Hoffnung“, hat ein anderer Spender geschrieben.

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06. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ein Hotel für Flüchtlinge – griechische Hausbesetzer als Krisenhelfer“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Qantara

Mitten in Athen übernehmen Hausbesetzer ein Hotel. Syrer, Iraker, Iraner und Afghanen ziehen ein. Sie wollen in der Flüchtlingskrise ein Vorbild sein.

Von Mey Dudin

Auf der Straße sind Kinder zu hören. «City Plaza, City Plaza, City Plaza», rufen etwa ein Dutzend Jungen und Mädchen, die gerade um die Ecke kommen, jedes Kind eine Tüte mit dem bunten Logo eines großen Spielzeugladens in der Hand. Eine große, blonde Dänin, die zwei Monate nach Griechenland gekommen ist, um den dort gelandeten Flüchtlingen zu helfen, führt ihre Schützlinge zurück in ihr vorübergehendes Heim.

Das wuchtige Gebäude im Zentrum von Athen, ein ehemaliges Hotel, hatte sieben Jahre leer gestanden, als politische Gruppen und Flüchtlingsinitiative sich im April zusammentaten und es besetzten. Es habe sich bestens für das geplante Vorhaben geeignet, sagt Nassim Lomani, Mitinitiator des Projekts. Die Zimmer seien möbliert gewesen, die Küche zum Kochen für viele Leute ausgerüstet.

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15. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Athen: City Plaza – Das beste Hotel Europas · Kategorien: Griechenland · Tags:

Spendenkampagne für das beste Hotel Europas

Das beste Hotel Europas hat eröffnet! Schon im April. Und seit heute Morgen ist nun auch die Spendenkampagne für das City Plaza Hotel im Zentrum Athens am Start. Damit gutes Essen, saubere Flure, eine Apotheke, ein Friseur sowie Sprachkurse, eine Bibliothek und Rechtsberatung für die 400 Geflüchteten im Hotel finanziert werden können.

City Plaza

  • Hier geht’s zum Aufruf sowie zur Liste aller Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner – Homepage
  • Hier geht’s zum Aufruf sowie zur Liste aller Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner – pdf-Datei
  • Hier geht’s zum Videoclip der Kampagne
  • Hier können Postkarten auf Deutsch und Englisch sowie Plakate bestellt werden
08. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Heimliche Flüchtlingshilfe im Krisenstaat Mazedonien“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: Netzpolitik.org

Gewalt, Korruption, fragwürdige Verhaftungen und Gesetze – darunter leiden nicht nur Geflüchtete, die sich noch immer entlang der Balkanroute verstecken. In Mazedonien wurden auch deutsche Aktivisten zu Opfern rechtlicher Willkür. Außerdem müssen die Helferinnen und Helfer mit der Gefahr staatlicher Überwachung zurechtkommen.

von Rebecca Ciesielski

An einem kühlen Frühlingsabend sitzt eine Gruppe Deutscher irgendwo in Mazedonien im Kreis auf dem Fußboden. Ihre Handys liegen vor ihnen auf dem Tisch, die Akkus daneben – endlich können sie wieder frei sprechen. Die gekappte Verbindung zu allen technischen Überwachungsquellen im Raum ist der Mindeststandard für unzensierte Unterhaltungen der Gruppe. Ihre Gespräche halten die Mitte Zwanzigjährigen bewusst so geheim wie möglich, für E-Mails nutzen sie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die meisten besitzen mehrere SIM-Karten, manche von ihnen sogar verschiedene Handys. Denn das, was die Aktivisten machen, warum sie überhaupt hier sind, ist in Mazedonien zu Teilen illegal. Mit viel Pech könnten sie dafür im Gefängnis landen. Das zumindest hätten ihnen ihre mazedonischen Anwälte gesagt, mit denen sie sicherheitshalber im Kontakt stehen. Trotzdem sind die Aktivisten hier und planen die nächsten Tage. Sie wollen helfen, wo keine Hilfe mehr ankommt – weder von staatlicher Seite noch von Seiten der NGOs. In Mazedonien kann diese Unterstützung im Extremfall Leben retten und beispielsweise verhindern, dass geflüchtete Menschen auf der gefährlichen und nunmehr geheimen Wanderung durch das Land verhungern.

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