16. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Calais“ · Kategorien: EU · Tags: ,

DW | 16.10.2017

Flüchtlinge in Calais: Lieber frieren unter freiem Himmel aber nah am Tunnel bleiben

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron möchte bis zum Jahresende alle obdachlosen Migranten von der Straße holen. Doch in Calais stößt sein Plan auf Widerstand. Doris Pundy berichtet.

Zwei Lieferwagen rollen auf die Brachfläche zwischen Lagerhallen, Schutthalden und Autobahn. Ihre Ladung: Linsensuppe und Brot. Etwa 150 Menschen warten schon auf das warme Mittagessen. Sie haben die Nacht im Freien in den Dünen der nordfranzösischen Hafenstadt Calais verbracht. Einer von ihnen ist Yaqub Wassam Degadem. Der Sudanese ist seit drei Wochen in Calais.

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11. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Mehr als 4000 Flüchtlinge aus illegalen Camps befreit“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Spiegel Online | 10.10.2017

In der libyschen Küstenstadt Sabratha wurden offenbar Tausende Flüchtlinge von einer Miliz festgehalten. Nun ist die Truppe aus der Stadt vertrieben, das UNHCR nimmt sich der entkräfteten Menschen an.

Sie lebten tagelang ohne Essen und Wasser, eingesperrt oder versteckt aus Angst vor schweren Gefechten in der Stadt: Tausende Flüchtlinge aus Afrika sind in der libyschen Küstenstadt Sabratha aus illegalen Camps und Häusern befreit worden. Von dort zogen sie in eine zentrale Halle um, wo sie registriert und versorgt wurden.

Nach Uno-Angaben waren zwischen 4000 und 6000 Flüchtlinge in inoffiziellen Flüchtlingslagern in der Stadt gefunden worden. Ein Vertreter des Uno-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Libyen, Roberto Mignone, sagte, die Lage sei ausgesprochen schwierig.

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11. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Lieber tot als gefangen auf Lesbos“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

taz | 10.10.2017

Die Lage der Flüchtlinge auf den ägäischen Inseln ist dramatisch. Das stellt ein Bericht der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fest.

Christian Jakob

Die Situation für Flüchtlinge auf den griechischen Inseln verschlechtert sich massiv. Im September erreichten über 2.200 Menschen allein die Insel Lesbos. Das sind so viele wie vor Inkrafttreten des sogenannten EU-Türkei-Deals.

Hilfsorganisationen berichten von katastrophalen Zuständen. Im Lager Moria auf Lesbos sind über 5.000 Menschen, ausgelegt ist es für 1.800. Flüchtlinge würden in Cafés die Zuckerstücke von den Tischen nehmen, weil sie nicht genug zu essen bekommen, schildert ein Helfer. Am 8. Oktober starb ein 4-jähriges syrisches Mädchen in Moria.

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03. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Refugees in Greece feel like ‚prisoners and hostages‘ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Al Jazeera | 03.10.2017

Recent weeks have seen a sharp surge in the number of refugees and migrants reaching Greek islands.

Patrick Strickland 

When Arash Hampay set out from his native Iran, he envisioned Europe as a safe haven from the torture and interrogations he had endured in his homeland.

Before leaving Tehran, Hampay, a 32-year-old activist and community organiser, had been imprisoned for several months for allegedly forming an illegal political group. He insists that he was targeted for his political activism and had no choice but to flee the country.

Yet, he found a different reality when he landed on Greek shores after taking a dinghy from Turkey across the Aegean Sea in September 2016.

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03. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Evicted Refugees in Lebanon Have Nowhere Left to Run“ · Kategorien: Libanon, Syrien · Tags:

Refugees Deeply | 28.09.2017

Lebanon wants to evict 12,000 refugees who live near an air base where foreign military assistance is delivered. The evictions, which began in spring and recently resumed after a short respite, have left refugees more vulnerable amid rising demands they return to Syria.

Charlotte Alfred, Abby Sewell

BEIRUT – Adel Jarran and his teenage sons painstakingly pulled nails from the plywood walls of their makeshift home, while his wife and younger children rolled up blankets and piled up sleeping pads.

A tall, cheerful man with a strong country accent from Syria’s Idlib province, Jarran already knew the drill. This mid-May afternoon was the family’s third eviction since seeking refuge from the Syrian war in Lebanon’s Bekaa Valley six years ago.

Within a few hours, their shack would be reduced to a pile of lumber and tarps and loaded onto a caravan of trucks rattling down a dirt track out of the field that had been the family’s home for the past two years.

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01. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Staat übernimmt Flüchtlingsversorgung: Chaos in Griechenland“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

derStandard | 29.09.2017

Wenige Ärzte, viele Lücken: Die Regierung hat von NGOs und Uno die Versorgung der Migranten übernommen. Personal dafür kommt aber erst

Markus Bernath

Das Zentrum für Krankheitskontrolle im Norden Athens stellt in diesen Wochen in großem Stil ein. Befristete Arbeitsverträge für 850 Ärzte und Krankenschwestern hat die staatliche Behörde ausgeschrieben. Ein unerhörter Vorgang im Griechenland der Schuldenkrise und der Sparpolitik.

Der Einsatzort gilt zwar als nicht sonderlich attraktiv. Gesucht wird medizinisches Personal für die Flüchtlingslager auf den Inseln in der Ostägäis. Doch seit die griechische Regierung im Vormonat das Management der Flüchtlingskrise von der Vielzahl der internationalen und lokalen Hilfsorganisationen übernommen hat, tut sich zumindest für die Griechen eine Chance auf: Es gibt neue Jobs, finanziert aus Millionenbudgets der EU wie schon zuvor für die Hilfsorganisationen.

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28. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Überfüllte Lager, fehlende Ärzte“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Der Tagesspiegel | 27.09.2017

Im Sommer hat die griechische Regierung die Verwaltung der Flüchtlingslager übernommen. Seitdem haben sich die Zustände massiv verschlechtert, kritisieren die Hilfsorganisationen.

von Markus Bernath

Das Zentrum für Krankheitskontrolle im Norden Athens stellt in diesen Wochen in großem Stil Personal ein. Befristete Stellen für 850 Ärzte und Krankenschwestern hat die staatliche Behörde ausgeschrieben – ein außergewöhnlicher Vorgang im Griechenland der Schuldenkrise und der Sparpolitik. Der Einsatzort gilt als nicht sonderlich attraktiv. Gesucht wird medizinisches Personal für die Flüchtlingslager auf den Inseln in der Ostägäis. Doch seit die griechische Regierung im Vormonat das Management der Flüchtlingskrise von der Vielzahl der internationalen und lokalen Hilfsorganisationen übernommen hat, tut sich für die Griechen zumindest eine Chance auf. Es gibt neue Jobs, mit EU- Millionen finanziert wie schon zuvor die Hilfsorganisationen.

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08. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Helfer prangern Lage in libyschen Flüchtlingslagern an“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Zeit Online | 07.09.2017

Ärzte ohne Grenze

Rom/Brüssel (dpa) – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat den EU-Staats- und Regierungschefs eine Mitschuld am Schicksal unzähliger Flüchtlinge in unmenschlichen Gefangenenlagern in Libyen vorgeworfen.

„Die Lager sind Fabriken des Leidens auf industriellem Niveau“, sagte die internationale Präsidentin der Hilfsorganisation, Joanne Liu.

Liu äußerte sich heute in Brüssel nach der Rückkehr von einem Besuch der Lager in Libyen. „Das ist die schlimmste Verkörperung menschlicher Grausamkeit, die ich jemals gesehen habe.“ Sie habe Opfer von Folter, Vergewaltigung und Misshandlung gesehen. Dies sei es, was europäische Regierungschefs als erfolgreiche Flüchtlingspolitik anpriesen.

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05. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Lage der Flüchtlinge in Libyen: Misshandlung und Gewalt“ · Kategorien: EU, Libyen · Tags: , ,

NZZ | 05.09.2017

Wenn Europa Flüchtende daran hindert, das Mittelmeer zu überqueren, ohne sich über deren Verbleib in Libyen zu kümmern, lädt es Schuld auf sich. Es muss Wege finden, die menschliche Not zu lindern.

Gastkommentar von Bruno Jochum

Am 11. August hat Médecins sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen (MSF) beschlossen, einige der Rettungsaktionen im Mittelmeer einzustellen, nachdem die libysche Küstenwache erklärt hatte, dass sie private Seenotretter in ihrem erweiterten Sektor nicht länger dulden werde. Abgesehen von den jüngsten Entwicklungen der Lage haben wir es hier mit den konkreten Auswirkungen einer politischen Strategie zu tun, welche die EU-Mitgliedsstaaten verfolgen, um den Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer aufzuhalten: der Auslagerung der Grenzsicherung an Drittstaaten. In einer Übereinkunft mit den libyschen Behörden wurden diese dazu verpflichtet, Boote am Auslaufen zu hindern und im Meer aufgegriffene Passagiere in libysche Internierungszentren zu bringen. Viele werden sich nun fragen, wo das Problem liegt, wenn auf diese Weise dem Sterben im Mittelmeer ein Ende gesetzt wird.

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31. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Lesvos : A group of 50 Afghan refugees occupied Lesvos’ historic Sappho Square · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

No Border Kitchen Lesvos | 30.08.2017

  • Afghan asylum seekers‘ occupation of Sappho Square in Lesvos ends
  • Authorities promise to resolve all cases within two days, or face further action
  • The protesters faced violent night-time attack and abuse from an off-duty Moria prison guard

On Wednesday 28 August, a group of 50 Afghan refugees occupied Lesvos’ historic Sappho Square, saying they will never return to Moria prison camp. After three days of struggle, police have promised to meet their demands by issuing their asylum decisions within two days.

The protesters have faced threats and harassment from the Greek police, and violence and abuse from off-duty Moria prison guards, but vowed they would not leave until they are given a decision on their asylum cases or transferred to Athens.

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