19. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingslager in Nordsyrien – Teil 1“ · Kategorien: Syrien · Tags:

Refugee Movement | 18.01.2018

Täglich kommen immer noch viele Schutzsuchende auf der Flucht vor dem syrischen Regime oder dem IS in die trotz Embargo und Angriffen einzige stabile Region im Kriegsland Syrien, nach Rojava und Nordsyrien.

Obwohl Rojava nur über begrenzte Möglichkeiten verfügt und schon sehr viele Schutzsuchende aufgenommen hat, weist es diese nicht zurück und versucht ihre Bedürfnisse zu decken. Die Vereinten Nationen und internationalen Organisationen geben den Schutzsuchenden nicht die notwendige Unterstützung. Dennoch bietet die Demokratische Autonome Selbstverwaltung Nordsyriens in zwölf Flüchtlingslagern Gesundheitsversorgung, Bildungsarbeit und auch kulturelle Aktivitäten an und steht 24 Stunden täglich zur Verfügung.

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05. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Lesbos: Die Vergessenen von Moria“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

DLF | 04.01.2018

Von Alexander Bühler

Trotz der Kälte hausen sie in Zelten, die hygienischen Bedingungen sind katastrophal und die Versorgung ist miserabel: Im Lager Moria auf der Insel Lesbos leben rund 5600 Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen – und die griechischen Behörden schauen tatenlos zu.

Wie jeden Sonntagmorgen marschiert eine Kapelle der griechischen Marine zum Hauptplatz des Städtchens Mytilini, um die griechische Fahne zu hissen. Eine patriotische Demonstration, denn die Insel Lesbos, auf der Mytilini liegt, ist nur ein paar Seemeilen von der Türkei entfernt. Dieser Sonntag ist jedoch anders. Am Hauptplatz lagern Flüchtlinge, demonstrierende Flüchtlinge.

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04. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingslager auf Lesbos: Hier scheitert Europa“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Zeit Online | 03.01.2017

Mehr als 5.000 Menschen harren aus im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos. Einige von ihnen glauben, die schlimmen Zustände seien politisch gewollt. Das nehmen sie nicht länger hin.

Von Raphael Thelen

Fünf Meter überragt das Tor die Zelte und Container des Flüchtlingslagers Moria. Stacheldraht windet sich an seiner Oberkante. Zäune, Betonwände, Stahlgitter schließen rechts und links an. Durch eine schmale Tür laufen Menschen rein und raus. Sie gehen ohne Eile, Zeit hat hier jeder im Überfluss. Das Lager können sie tagsüber verlassen, auf der Insel Lesbos aber sind sie gefangen.

In den Augen der Europäischen Union ist Lesbos ein Brennpunkt der Flüchtlingskrise, weil hier seit 2015 besonders viele Menschen auf der Suche nach Schutz in Europa ankamen. Zwei Beschlüsse sollten die Lage entschärfen. Die EU unterschrieb einen Deal mit der Türkei, um weitere Flüchtlinge davon abzuhalten, europäischen Boden zu erreichen. Aber noch immer kommen zwischen 2.000 und 5.000 pro Monat in Griechenland an, die Bearbeitung der Anträge dauert oft Monate. Tausende sitzen fest.

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28. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Palästinenser am Rand der libanesischen Gesellschaft“ – Reportage · Kategorien: Libanon · Tags:

derStandard | 27.12.2017

Weit mehr als hunderttausend Palästinenser leben im Libanon. Gleichberechtigt sind sie nicht: Sie wohnen in Lagern und dürfen viele Jobs nicht ausüben

Noura Maan aus Beirut, Nahr al-Bared und Burj Barajneh

Diesen Winter spielt das Wetter im Libanon ziemlich verrückt. Ganz plötzlich brechen heftige Gewitter herein, es regnet in Strömen, hagelt immer wieder. Auch an diesem Dezembertag verwandeln sich die Straßen des palästinensischen Flüchtlingscamps Nahr al-Bared bei Tripoli innerhalb kürzester Zeit in kleine kalte Flüsse – so heißt auch der Name des Lagers übersetzt „Kalter Fluss“. Oft ziehen die Wolken nach wenigen Minuten wieder vorüber, doch die Feuchtigkeit wirkt noch lange nach, vor allem in den temporären Behelfsunterkünften rund um das Camp.

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10. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Im Stich gelassen: Flüchtlinge und die deutsche Politik“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags: ,

DW | 10.11.2017

Tausende Flüchtlinge sitzen in Griechenland fest, obwohl sie nach Deutschland kommen dürften. Die Bundesregierung hat sich für eine Lösung nach Vorschrift entschieden. Die Betroffenen protestieren in Athen und Berlin.

Das hochsensible Thema „Flüchtlinge und ihre Familien“ ist, wenn man so will, das Überbleibsel der „Flüchtlingskrise“, wie die Entwicklung in Deutschland ab 2015 auch genannt wird. Dabei geht es um Angehörige der sogenannten Kernfamilie wie Eltern, Geschwister oder Kinder von Flüchtlingen, die auf der Basis geltenden Rechts nachziehen dürfen. Hier machen unterschiedliche Zahlen die Runde, wie viele Menschen über diesen Weg nach Deutschland kommen könnten.

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04. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „The Greek island camp where only the sick or pregnant can leave“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

The Guardian | 04.11.2017

Thousands of refugees are living in squalid conditions on Samos, and a diagnosis of illness could be a ticket to getting out

Giorgos Christides and Olga Stefatou in Samos, Greece

Eida was two months pregnant when she suffered a miscarriage.

A month later, the 18-year-old Syrian refugee still feels angry and despondent. Not just that she lost a child. But that being pregnant was her ticket off the Greek island of Samos – and out of a squalid, barren, barb-wired camp.

The young woman is one of around 3,000 refugees in Samos, one of the five Greek “hotspot” islands in the eastern Aegean Sea, designated by the EU to act as a barricade against massive irregular migrant arrivals from Turkey.

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16. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Calais“ · Kategorien: EU, Schengen Migration · Tags: ,

DW | 16.10.2017

Flüchtlinge in Calais: Lieber frieren unter freiem Himmel aber nah am Tunnel bleiben

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron möchte bis zum Jahresende alle obdachlosen Migranten von der Straße holen. Doch in Calais stößt sein Plan auf Widerstand. Doris Pundy berichtet.

Zwei Lieferwagen rollen auf die Brachfläche zwischen Lagerhallen, Schutthalden und Autobahn. Ihre Ladung: Linsensuppe und Brot. Etwa 150 Menschen warten schon auf das warme Mittagessen. Sie haben die Nacht im Freien in den Dünen der nordfranzösischen Hafenstadt Calais verbracht. Einer von ihnen ist Yaqub Wassam Degadem. Der Sudanese ist seit drei Wochen in Calais.

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11. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Mehr als 4000 Flüchtlinge aus illegalen Camps befreit“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Spiegel Online | 10.10.2017

In der libyschen Küstenstadt Sabratha wurden offenbar Tausende Flüchtlinge von einer Miliz festgehalten. Nun ist die Truppe aus der Stadt vertrieben, das UNHCR nimmt sich der entkräfteten Menschen an.

Sie lebten tagelang ohne Essen und Wasser, eingesperrt oder versteckt aus Angst vor schweren Gefechten in der Stadt: Tausende Flüchtlinge aus Afrika sind in der libyschen Küstenstadt Sabratha aus illegalen Camps und Häusern befreit worden. Von dort zogen sie in eine zentrale Halle um, wo sie registriert und versorgt wurden.

Nach Uno-Angaben waren zwischen 4000 und 6000 Flüchtlinge in inoffiziellen Flüchtlingslagern in der Stadt gefunden worden. Ein Vertreter des Uno-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Libyen, Roberto Mignone, sagte, die Lage sei ausgesprochen schwierig.

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11. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Lieber tot als gefangen auf Lesbos“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

taz | 10.10.2017

Die Lage der Flüchtlinge auf den ägäischen Inseln ist dramatisch. Das stellt ein Bericht der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fest.

Christian Jakob

Die Situation für Flüchtlinge auf den griechischen Inseln verschlechtert sich massiv. Im September erreichten über 2.200 Menschen allein die Insel Lesbos. Das sind so viele wie vor Inkrafttreten des sogenannten EU-Türkei-Deals.

Hilfsorganisationen berichten von katastrophalen Zuständen. Im Lager Moria auf Lesbos sind über 5.000 Menschen, ausgelegt ist es für 1.800. Flüchtlinge würden in Cafés die Zuckerstücke von den Tischen nehmen, weil sie nicht genug zu essen bekommen, schildert ein Helfer. Am 8. Oktober starb ein 4-jähriges syrisches Mädchen in Moria.

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03. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Refugees in Greece feel like ‚prisoners and hostages‘ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Al Jazeera | 03.10.2017

Recent weeks have seen a sharp surge in the number of refugees and migrants reaching Greek islands.

Patrick Strickland 

When Arash Hampay set out from his native Iran, he envisioned Europe as a safe haven from the torture and interrogations he had endured in his homeland.

Before leaving Tehran, Hampay, a 32-year-old activist and community organiser, had been imprisoned for several months for allegedly forming an illegal political group. He insists that he was targeted for his political activism and had no choice but to flee the country.

Yet, he found a different reality when he landed on Greek shores after taking a dinghy from Turkey across the Aegean Sea in September 2016.

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