19. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flow of Migrants to Italy Slows, but Nobody Knows Why“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , , ,

New York Times | 18.08.2017

By PATRICK KINGSLEY

LONDON — The main route to Europe is experiencing one of its longest lulls since the migration crisis began in 2014.

Just over 4,000 migrants have reached Italy from Libya since mid-July, about a fifth of the number during each of the equivalent periods of 2014, 2015 and 2016, according to the Italian Interior Ministry.

The lull provides rare respite for Italy, where migration — and the center-left government’s response to it — may prove to be a defining factor in a general election in the coming months.

After the European Union reached a deal with Turkey early in 2016 to try to stop migrants reaching the Greek islands in the Mediterranean, Italy once again became the main gateway to Europe — an unwanted title that it has held for most of the 21st century.

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17. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Warum viel weniger Flüchtlinge in Italien ankommen als erwartet“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Süddeutsche Zeitung | 16.08.2017

  • 2017 war als Rekordjahr angekündigt, die Behörden erwarteten mehr als 200 000 Migranten. Tatsächlich sind diesen August bislang etwa zehn Mal weniger Migranten in Italien gelandet als im gleichen Zeitraum im Vorjahr.
  • Der wahrscheinlichste Grund: Ein Deal, den Italien im Februar mit Libyen unterzeichnet hat. Die Italiener bilden die libysche Küstenwache aus, unterstützen sie finanziell und die Libyer fangen Schlepperboote ab, bevor sie in internationale Gewässer gelangen.
  • Was die libysche Küstenwache mit den Migranten macht, will man in Europa nicht allzu genau wissen.

Von Oliver Meiler, Rom

Zero, null. Es gibt nun plötzlich Tage, da kommen keine neuen Flüchtlinge an in den Häfen von Sizilien, Kalabrien und Kampanien. Gar keine. Es sind Tage ohne Bilder von müden, aber glücklichen Menschen zumeist aus dem Westen Afrikas und aus Bangladesch, die ihre gefährliche Reise übers zentrale Mittelmeer nach Italien, dieses letzte Wegstück in ein neues Leben, überstanden haben und eingehüllt in goldene Schutzfolien aus Aluminium von Bord geführt werden. Im August gab es bisher schon fünf solcher Tage, es waren die ersten seit Beginn des Jahres.

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10. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Geschlossene“ Balkanroute für tausende Flüchtlinge weiter offen · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Österreich · Tags:

derStandard | 10.08.2017

Neue Asylzahlen legen nahe: Die als geschlossen geltende Balkanroute ist nach wie vor der am stärksten benutzte Flüchtlingsweg. Außenminister Sebastian Kurz räumt ein, eine totale Sperre sei „natürlich“ nicht möglich

Walter Müller

Wien – Die sogenannte Balkanroute für Flüchtlinge gilt seit Monaten als geschlossen. Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Sperre der Route als Erfolg für sich reklamiert. Nach Vorliegen aktueller Asyldaten lässt sich eine „Totalsperre“ der Balkanroute allerdings nicht nachvollziehen.

Am Grenzübergang zur Steiermark etwa, wo 2015 der Großteil der Flüchtlinge nach Österreich einreiste, zählt die Exekutive nach wie vor täglich ankommende Menschen. „Sie kommen allein, zu Fuß oder in Autos von Schleppern. Es sind meist Flüchtlinge aus Afghanistan“, sagt Polizeisprecher Fritz Grundnig.

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08. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migranten aus Libyen: Deutlicher Rückgang der Zahlen im Juli“ · Kategorien: Afrika, andere Länder, Libyen · Tags: ,

Telepolis | 07.08.2017

Die erhitzte Diskussion über den „Pull-Faktor“ NGOs nimmt nur Teile eines größeren Bilds zur Kenntnis

Thomas Pany

In Italien, genauer in der sizilianischen Provinz Ragusa, wurden, wie die FAZ berichtet, 15 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr festgenommen, weil sie unter Verdacht stehen, selbst Ursache der Waldbrände zu sein, für deren Löschen sie extra Aufwandsentschädigungen kassierten.

Sind damit sämtliche Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Brandstifter? Zumal in Sizilien, der legendären Heimat der Mafia?

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27. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Official data show refugees, migrants in Greece at 62,407“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 26.07.2017

The number of refugees and migrants waiting to be granted asylum or deported came to 62,407 on Tuesday, according to data released on Wednesday by the Greek Defense Ministry’s Coordinating Body for the Management of the Refugee Crisis.

The five Aegean islands hosting facilities are currently home of 15,222 asylum seekers and migrants, the majority of which are on Lesvos: 4,725 at the official state-run facility that has a total capacity for 3,500 and 188 at other centers. Chios is hosting 3,503 individuals, when it has an official capacity for 1,100, Samos’s facilities for 850 people have to cope with 2,414 and Kos is also stretched with 1,830 people living in a camp designed for 1,000, as well another 1,048 people staying at other facilities. Only Leros has manageable numbers, with 865 refugees and migrants staying at a camp for 1,000 people, as well as an additional 160 individuals in other facilities.

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15. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „More than 9,800 migrants trapped on Greece’s islands“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 14.07.2017

The number of migrants and refugees trapped on Greece’s islands due to delays in asylum-processing procedures and constant new arrivals passed the 9,800 mark on Friday, official data showed.

On Lesvos, which is on the front line of the migration crisis, numbers returned to February levels at 4,289, with the majority of these migrants and refugees staying at the Moria camp, where tensions have been running high in recent weeks because of cramped and poor conditions at the facility.

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27. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Staaten nehmen Türkei mehr Flüchtlinge ab als vereinbart“ · Kategorien: EU, Türkei · Tags:

DW | 27.06.2017

Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge übernimmt die EU fünfmal mehr Migranten als im Flüchtlings-Deal mit Ankara vereinbart. Zu verdanken hat die Türkei diesen Umstand der langsamen Bürokratie in einem Nachbarland.

Seit Inkrafttreten der Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei am 20. März 2016 sind rund 1200 Migranten in die Türkei zurückgeschickt worden, die über die Türkei auf die griechischen Inseln gelangt waren, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf neue Zahlen der EU-Kommission.

Im gleichen Zeitraum haben die EU-Staaten aber mehr als 6200 Syrer aus der Türkei auf bisher 15 EU-Länder verteilt. Mehr als ein Drittel von ihnen kam nach Deutschland.

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25. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehr Menschen fliehen über das Mittelmeer“ · Kategorien: Mittelmeerroute · Tags: ,

Zeit Online | 25.06.2017

Die Zahl der Flüchtlinge, die auf der Mittelmeerroute nach Europa gelangen, ist gestiegen. Über drei Millionen sind allein in der Türkei gelandet.

Die Zahl der Flüchtlinge über das Mittelmeer hat einem Medienbericht zufolge wieder zugenommen. Seit Jahresbeginn bis zum 22. Juni registrierte Italien laut Bild am Sonntag 71.978 Neuankömmlinge, die die zentrale Mittelmeerroute als Fluchtweg gewählt hatten. Das ist ein Plus von 27,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Rund 3,3 Millionen Flüchtlinge hielten sich derzeit in der Türkei auf, berichtet das Blatt unter Berufung auf Sicherheitskreise. In Griechenland seien es 62.354 Flüchtlinge, davon 14.489 auf den Inseln. In Deutschland wurden demnach von Januar bis Ende Mai 77.148 Asylgesuche eingereicht. Im Vorjahr waren es im gesamten Jahr 280.000.

Die zentrale Mittelmeerroute von Libyen in Richtung Italien gilt als gefährlichster Seeweg von Afrika nach Europa. Nach Angaben der Organisation für Migration IOM kamen seit Jahresbeginn mehr als 1.800 Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben. Italien registrierte seitdem die Ankunft von 65.000 Flüchtlingen. Immer wieder retten die Küstenwachen der Anrainerstaaten und Nichtregierungsorganisationen Hunderte Menschen aus Seenot.

19. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht“ · Kategorien: Sudan, Syrien · Tags: , ,

Zeit Online | 19.06.2017

Laut UN müssen mehr als 65,6 Millionen Menschen aus ihrer Heimat fliehen oder werden vertrieben. So viele wie noch nie. Prekär ist die Lage in Syrien und im Südsudan.

Die Flüchtlingszahlen haben 2016 den höchsten jemals registrierten Stand erreicht. Laut des Jahresberichts des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) waren im vergangenen Jahr weltweit 65,6 Millionen Menschen auf der Flucht. Die UN registrierten damit einen Anstieg um 300.000 im Vergleich zu 2015, wo 5,8 Millionen neue Flüchtlinge registriert worden waren. Der Anstieg hat sich damit verlangsamt. Dennoch sei die hohe Gesamtzahl der Flüchtlinge „nicht zu akzeptieren“, sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi.

Am höchsten war Ende 2016 weiterhin die Zahl der Binnenvertriebenen: Die Zahl der Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes geflohen sind, lag den Angaben zufolge bei 40,3 Millionen – Ende 2015 waren es noch 40,8 Millionen. Syrien, Irak und Kolumbien stehen an der Spitze der davon betroffenen Länder.

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