10. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Libia, “esecuzioni e torture sui detenuti”: l’Onu accusa ministero Interno di Sarraj. Che ferma i migranti per conto dell’Italia · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Bericht der UNO über die Spezialeinheiten / Milizen der libyschen sog. „Einheitsregierung“ unter Sarraj in Tripolis: Dokumentiert werden zahlreiche Todesfälle durch Folter und extralegale Hinrichtungen in Lagern dieser „offiziellen“ Milizen. Diese sind auch mit der Migrationsbekämpfung und der Verwaltung der Internierungslager von Transitflüchtlingen beauftragt. Der komplette englischsprachige Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Il Fatto Quotidiano | 10.04.2018

Al dicastero fanno capo due milizie – la ‚Central Security/Abu Salim‘ e la ‚Special Deterrence Force‘ – accusate dalla missione Unsmil di commettere violazioni dei diritti umani nelle sue strutture di detenzione. Dallo stesso ministero dipende il ‚Dipartimento per la lotta alla migrazione illegale‘ che gestisce diversi centri nei quali viene rinchiuso chi viene fermato nel Mediterraneo in base all’accordo firmato da Gentiloni e Al Sarraj

di Marco Pasciuti

Un uomo sui 50 anni. Una milizia controllata dal ministero dell’Interno lo aveva sottoposto a interrogatorio. Nel giugno 2017, quattro giorni dopo il fermo, i familiari erano stati informati della sua morte. Un rapporto visionato dalla Human Rights, Transitional Justice, and Rule of Law Division della missione Unsmil certificava che l’uomo era stato “sottoposto a pestaggi e torture”.

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23. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: EU-Partner foltern Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland, EU, Libyen · Tags: ,

Frankfurter Rundschau | 23.03.2018

Die Special Deterrence Force, die dem Innenministerium der Einheitsregierung unterstellt ist, sei an „Entführungen und willkürlichen Verhaftungen von libyschen Bürgern und Ausländern beteiligt“, heißt es in einem UN-Bericht.

Die Vereinten Nationen werfen einer Sonderpolizeieinheit der libyschen Einheitsregierung laut ARD Folterungen, Menschenhandel und willkürliche Verhaftungen von Flüchtlingen vor. Die Special Deterrence Force (SDF), die dem Innenministerium der Einheitsregierung unterstellt ist, sei an „Entführungen und willkürlichen Verhaftungen von libyschen Bürgern und Ausländern beteiligt“, heißt es demnach in dem bisher unveröffentlichten UN-Bericht. Die Leiter der SDF-Gefängnisse, in denen auch zahlreiche Flüchtlinge festgehalten würden, seien „unmittelbar an Folterungen beteiligt“.

Die libysche Einheitsregierung wird von der Bundesregierung unterstützt und ist Partner der Europäischen Union im Kampf gegen illegale Migration über die sogenannte Mittelmeer-Route.

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15. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „UN-Bericht zu Libyen: Brutale Milizen als Partner Deutschlands?“ · Kategorien: Deutschland, Libyen · Tags: , ,

ARD Tagesschau | 15.03.2018

Deutschland unterstützt Libyens Regierung – vor allem, um Flüchtlinge von der EU fernzuhalten. Laut Monitor erhebt ein unveröffentlichter UN-Bericht nun schwere Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte in dem Land.

Von Nikolaus Steiner und Naima El Moussaoui, WDR

Die Hiebe der Peitsche sind deutlich zu hören. Immer wieder schlägt sie auf den Gefolterten ein. Sein Rücken ist von offenen Wunden übersät. Er fleht: „Bitte, bitte schickt das Geld!“ Es sind schockierende Videos, die vor einigen Wochen im Netz auftauchten. Darin zu sehen sind sudanesische Flüchtlinge, die in Libyen blutig geschlagen und mit brennender Flüssigkeit übergossen werden. Die Videos wurden an Angehörige geschickt, um von ihnen Lösegeld zu erpressen.

Rund 2500 Kilometer entfernt, in Frankreich, sitzt Abu B. und weint. In den Videos sehe man, wie zwei seiner Brüder schwer misshandelt würden, erzählt er Reportern des belgischen Fernsehens. „Sie wollen 10.000 Euro, damit sie freikommen“, sagt er und verstummt. Und Abu B. ist kein Einzelfall.

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30. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Sudanese refugees hunted in Egypt“ · Kategorien: Ägypten, Sudan · Tags: , ,

Al-Monitor | 29.01.2018

CAIRO — Farah Hamed, a Sudanese refugee from the war-torn province of Darfur, was startled when he heard a loud knocking on his apartment door in Cairo in July. Too scared to open the door, he looked through the peephole to see who it was. He said that is when he saw the man from Sudan’s National Intelligence and Security Service who had arrested and tortured him in Sudan in 2010. Backing away, Hamed instructed his son to be quiet and then waited silently until the man finally left.

“A year before he came to my home, I saw my torturer in a market in Cairo,” said Hamed, a 47-year-old man with a nest of wrinkles around his eyes. “He approached me and said, ‘Even if you die in Egypt, I will pull your corpse from the ground and kill you again.'“

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26. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Slavery in Libya: Life inside a container“ · Kategorien: Eritrea, Libyen · Tags: ,

Al Jazeera | 26.01.2018

by Fatma Naib

In recent months, it has been revealed that African migrants and refugees have been sold in open markets as slaves in Libya, and are held against their will in inhumane conditions in exchange for ransom money.

The revelations sent shock waves globally and sparked protests outside Libyan embassies across Africa and Europe.

Libya is a major transit destination for migrants and refugees hoping to reach Europe by sea.

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25. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Inferno in Libia, «oggi vi ammazziamo tutti»: i migranti torturati e i video per chiedere il riscatto · Kategorien: Libyen, Video · Tags:

Neue Bilder über die Folter an Migranten in Libyen. Die Videoaufzeichnung benutzen die Folterer, um von Familienangehörigen Lösegeld zu erpressen.

Corriere della Sera | 25.01.2018

Plastica fusa sulla schiena, frustate su tutto il corpo: tutto ripreso con i cellulari e poi inviato ai parenti delle vittime. Il governo libico: «Catturati gli aguzzini autori delle torture»

di Lorenzo Cremonesi

Torture in diretta. Nella scena iniziale per una ventina di secondi gli aguzzini fanno cadere plastica fusa e ancora in fiamme sulla schiena, le braccia e le gambe di un giovane di colore che piange e si dibatte. Il sistema è primitivo. Danno fuoco a un tubo di plastica che s’incendia subito. La vittima è stesa a terra sullo stomaco, implora pietà. Dall’accento pare sudanese. «Zitto! Zitto! Zitto!», gli urla la voce di un uomo fuori campo. Un altro dei persecutori con l’uniforme gli punta il mitra. «Alza la testa», gli ordinano. E lui piangendo contorce il corpo magro e nervoso, solleva il collo, obbedisce divincolandosi, l’obbiettivo gli riprende il viso contornato da riccioli scuri nella smorfia di dolore e paura. Ma non può fare altro che subire.

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24. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Migration durch Libyen: Im Land der Menschenhändler“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

taz | 23.01.2018

Videos zeigen Folterungen von Migranten und sorgen für Entsetzen. Dabei geht es um erpresserische Geschäfte mit deren Familien.

TUNIS taz | In sozialen Netzwerken geteilte Videos über die grausame Misshandlung von Migranten sorgen in Libyen für Entsetzen. Von Milizionären und Menschenhändlern selbst aufgenommen Videosequenzen zeigen auf dem Boden liegende Migranten aus dem Sudan, die mit brühend heißem Silikon übergossen wurden.

Auf einem der Handy­videos richtet ein Mann seine Kalaschnikow auf einen sich vor Schmerzen windenden nackten Mann, ein neben dem filmenden Milizionär stehender weiterer Täter lässt teils brennende Flüssigkeit auf das Opfer tropfen, dessen Haut sichtbar verätzt wird.

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21. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „What Belgium’s Migrant Torture Crisis Tells Us About Europe“ · Kategorien: andere Länder, EU, Sudan · Tags: ,

Refugees Deeply | 17.01.2018

Belgium’s controversial migration minister Theo Francken survived claims that he deported Sudanese migrants back into harm’s way. Flor Didden from the Flemish North-South Movement warns that more returns will mean more scandals.

Flor Didden

In the end Belgium’s government survived. A three-week-long crisis provoked by accusations that the secretary of state for migration and asylum, Theo Francken, had deported migrants to face a dangerous situation in Sudan ended with little more than a reprimand.

The Belgian prime minister, Charles Michel, and his coalition partners survived an opposition push for a vote of no confidence, and a human rights fiasco was chalked up as another communications gaffe by Francken.

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13. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Belgien: Nationalisten, Folter und die Abschiebung von Sudanesen“ · Kategorien: andere Länder, Sudan · Tags: ,

Telepolis | 13.01.2018

Asylpolitik: Hardliner Theo Francken bringt die rechts-rechts-Regierungskoalition in die Krise

Bernhard Schmidt

Die belgische Rechts-Rechts-Koalition hält noch einmal zusammen. Es hätte jedoch nicht allzu viel gefehlt, dass die Koalition aus wallonischen Liberalen (Mouvement réformateur, MR), flämischen Liberalen (Open VLD), Christdemokraten (CD-V) und flämischen Rechtsnationalisten (N-VA, „Neue Flämische Allianz“) auseinanderfällt.

Streit entzündete sich insbesondere an der Hardlinerfigur des zur N-VA gehörenden Staatssekretärs für Migrationsfragen, Theo Francken. Diese als mehr oder minder rechtsradikal geltende politische Figur ruft bei den wallonischen Liberalen – der Partei MR, welcher auch Premierminister Charles Michel selbst angehört – nur noch ein Gefühl des „Schnauze voll“ hervor, berichten belgische Medien.

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12. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Belgium in Uproar Over Torture of Sudanese It Deported“ · Kategorien: andere Länder, Sudan · Tags: ,

New York Times | 10.01.2018

By MILAN SCHREUER

BRUSSELS — A Belgian official’s decision to expel several Sudanese migrants late last year — several of whom say they were tortured when they went back home — has roiled Belgium’s politics, reflecting not only the fraught migration debate in Western Europe but also the divisions that have made the country notoriously difficult to govern.

The official, Theo Francken, is a 39-year-old Flemish nationalist who in 2014 was appointed secretary of state for asylum and migration. He is known for making incendiary comments about migrants; in September, he apologized for using the term “cleaning up” about a police operation in which several undocumented immigrants were arrested. The term was condemned as xenophobic.

Supporters and critics alike have called Mr. Francken “the Flemish Trump.”

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