23. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Garian, viaggio al termine dell’umanità“ · Kategorien: Libyen · Tags:

L’Espresso | 22.02.2017

di ALESSIO ROMENZI per L’UNICEF

Nel centro-lager di Garian

Nel centro di detenzione di Garian in Libia

Siamo entrati in uno dei 30 centri allestiti in Libia per rinchiudere i clandestini. Gabbie di lamiera in cui vivono 1.400 migranti trattati come animali. «Fateci uscire di qui, stiamo morendo»

«Se non mi pagano, uno di questi giorni smetto di fare il mio lavoro. Apro i lucchetti, apro le grate e i cancelli e faccio uscire tutti i migranti». Ibrahim ha trent’anni, è una guardia carceraria. Lavora per il ministero dell’Interno libico, nella sezione anti immigrazione clandestina. Il suo compito è sorvegliare uno dei centri di detenzione affollati di migranti che per la legge libica sono considerati clandestini. Ibrahim non riceve lo stipendio da quattordici mesi, tre dei suoi cinque fratelli sono rimasti invalidi durante la recente offensiva per liberare Sirte dall’occupazione dell’Isis ma il ministero della Difesa non ha soldi per risarcire le famiglie dei danni subiti in guerra e lui deve prendersi cura di tutti. «Non abbiamo più soldi, come pretendono che io faccia bene il mio lavoro se non mi pagano? Questa gente è solo un problema per noi, un giorno di questi li faccio uscire così tornano nelle mani dei trafficanti, che se ne occupino loro» dice, mentre apre uno dei lucchetti del cancello all’entrata dell’edificio.

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20. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Search and rescue in the Mediterranean – in pictures“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

The Guardian | 19.02.2017

Photographer David Ramos was onboard the rescue vessel Golfo Azzurro, operated by the Spanish NGO Proactiva Open Arms which provides assistance to refugees and migrants in distress at sea

15. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Grenze zu Mexiko : Am Zaun des Todes“ · Kategorien: andere Länder · Tags: ,

Zeit Online | 14.02.2017

In der Grenzwüste zu Mexiko sterben fast täglich Migranten, selbst Trump-Wähler sind gegen die Mauer. Viele Bewohner ziehen weg, einige helfen den Menschen aus dem Süden.

Von Christina Felschen, Arizona

Wer Jim und Sue Chilten auf ihrer Ranch besucht, blickt zuerst in die Augen eines Berglöwen. Ein elegantes Tier, die Beine ausgestreckt wie im Sprung. Doch der Puma springt nicht mehr, er dekoriert das Foyer seiner Jäger. „Er hat uns Vieh im Wert von 20.000 Dollar gestohlen“, sagt Sue und lacht: „Das war sein Todesurteil.“

Jim und Sue Chilten wohnen in Arivaca, Arizona, zehn Meilen von der mexikanischen Grenze entfernt. Hier gilt das Recht des Stärkeren, und die Stärkeren sind im Zweifelsfall die beiden Rancher. Auf einem Hügel inmitten ihrer 20.000-Hektar-Farm haben sie sich ein Imperium errichtet. An den Wänden des Flurs bewahren sie Trophäen und Familienfotos auf, antike Indianerwerkzeuge, die sie bei Bauarbeiten gefunden haben. Von einer Rundhalle aus lässt sich die Wüste von Sonora überblicken – vom Baboquivari, dem heiligen Berg der Tohono O’odham, bis zur mexikanischen Grenze. Dorthin blicken die Chiltens mit besonderer Wachsamkeit.

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13. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingselend in Libyen: Ein Traum, der qualvoll endet“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Spiegel Online | 12.02.2017

Libyen soll zum Bollwerk gegen Armutsflüchtlinge aufgerüstet werden. Doch in dem Bürgerkriegsland am Mittelmeer werden Flüchtlinge unter verheerenden Umständen weggesperrt.

Von Susanne Koelbl

Das Auffanglager liegt in einem weißen Gebäudekomplex nahe dem Zentrum von Tripolis. Zwei Kontrollpunkte der libyschen Polizei sind zu passieren. Der Gefängnisdirektor Ramadán Rais ist ein Mann mittleren Alters, unter Präsident Muammar al-Gaddafi war er Drogenfahnder. Heute bekämpft er Migranten.“Was wollen die hier?,“ fragt Rais. „Wir haben doch schon selbst nichts zu essen.“

Seit dem Sturz des Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 herrschen in Libyen Zustände wie im Bürgerkrieg. Das Land hat zwei Regierungen und drei verschiedene Machtzentren, die sich bekämpfen. Die rund 700.000 Flüchtlinge aus Nigeria, Niger, Somalia, Sudan, Äthiopien und Eritrea sind in dem Chaos alles andere als willkommen und werden in gefängnisähnlichen Zentren eingesperrt.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Il sueño americano dei migranti. Un viaggio «bestiale» (fotoreportage) · Kategorien: andere Länder · Tags:

Il Manifesto | 28.01.2017

La rotta messicana. In fuga dalla miseria e dalla violenza delle «maras» che dettano legge in Salvador, Honduras, Guatemala. Costretti ad attraversare pericolosamente l’intero Messico potendo contare solo sugli «albergues» e sulla solidarietà «campesina». Con «destino» finale il confine che ora Trump intende murare

Mauro Pagnano

migrarnoesdelito – scritto così, senza spazi e tutto minuscolo – è la password dell’ufficio dell’Albergue Hermanos en el camino a Ixtepec, stato di Oaxaca, nel sud del Messico.

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27. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Khora community centre for Greece’s refugees“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Al Jazeera | 27.01.2017

With more than 62,000 refugees unable to move on, civil society and solidarity groups fill gap where the state fails.

Patrick Strickland

Athens, Greece – A group of young men and women sit in the reception area charging their phones as a steady chorus of children’s laughter comes from the playroom in Khora, an activist-run community centre that provides respite for refugees and migrants in the Greek capital.

The cooperative community centre is in the Exarcheia neighbourhood, a centre of refugee solidarity activism in Athens.

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26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf der Balkanroute: Kein Schritt zurück“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: Spiegel Online | 26.01.2017

Viele Flüchtlinge sind auf der Balkanroute steckengeblieben. In Serbien wurden Notunterkünfte errichtet, doch nicht alle wollen ihren Platz in der Kälte verlassen.

Von Maria Christoph

„Nachts kann ich meine Beine nicht spüren“, sagt Hazrat Bilal, 14 Jahre alt, aus Afghanistan. Die Temperaturen in Belgrad sinken auf minus zwölf Grad, doch Bilal will hier draußen bleiben. Er verbrachte die vergangenen vier Monate in einem illegalen Lager in Serbien, allein, ohne seine Eltern. Er versucht fast täglich, die Grenze nach Ungarn zu überqueren. Bis zu wie Bilal freiwillig in verlassenen Lagerhallen, ausgestattet nur mit dem Nötigsten: Essen und Wolldecken.

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23. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für «Reporter ohne Grenzen»: Die Not hat immer ein Gesicht · Kategorien: Lesehinweise, Medien · Tags:

Quelle: NZZ | 23.03.2017

Das Jahrbuch der Schweizer Sektion von «Reporter ohne Grenzen» befragt unser Gewissen: Versammelt sind bildgewordene Gewissensbisse, zu ehrlich, um in der Tagespresse dem Leser zugemutet zu werden.

von Daniele Muscionico

Sein Schlafkissen ist die Eisenbahnschwelle. Seine Unterlage der kantige Schotter: So schläft der erschöpfte junge Mann auf der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. Die Balkanroute ist geschlossen.

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20. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Dark and smoky shelters for refugees stranded in Serbia“ – Fotos · Kategorien: Serbien · Tags:

Quelle: Al Jazeera | 19.01.2017

Fearful of deportations at official camps, refugees in Serbia find cover in make-shift shelters.

Belgrade, Serbia – Hundreds of refugees, mostly from Afghanistan and Pakistan, are living in miserable conditions in makeshift camps and abandoned warehouses in Serbia.

At a warehouse behind the Belgrade train station, the conditions are deplorable. Refugees seeking shelter here brave winter temperatures that can drop to minus 15C, surrounded by mud, snow and ice, and a relentless cold wind blowing through its tunnels and broken windows.

The air inside the warehouse is saturated with the smoke from the fires they use to stay warm.

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16. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Vegetieren in eisiger Kälte“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: Wiener Zeitung | 15.01.2017

Die serbische Regierung lässt angeblich keine Hilfe für großes Flüchtlingslager in Belgrad zu.

Belgrad. Hinter dem Belgrader Busbahnhof hausen seit Monaten schätzungsweise weit über 1.000 Migranten vorwiegend aus Afghanistan und Pakistan. Fotos zeigen, wie sie sich in der Kälte waschen oder essen

Le scritte lungo il muro del deposito (afp)

Wegen der unhaltbaren Zustände in dem Flüchtlingslager, das eines der größten in Europa sein dürfte, steht die serbische Regierung unter Beschuss. „Es gibt keinerlei Ausrede, dass die Menschen sich selbst überlassen sind, dass sie frieren, hungern, zwischen Urin und Fäkalien schlafen und sich chronische Krankheiten einfangen“, kritisierte am Sonntag das renommierte serbische Nachrichtenmagazin „Vreme“.

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