10. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Weiter als Como kommen sie nicht“ · Kategorien: Italien, Schweiz · Tags:

Quelle: Zeit Online

Die Flüchtlinge schlafen am Bahnhof oder in den Parks von Como: In die nahe Schweiz lassen sie die Grenzer nicht. Der Fotograf Mattia Vacca hat ihre Lage dokumentiert.

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© Mattia Vacca

Nicht einmal zehn Kilometer ist Como in Norditalien von der Schweiz entfernt. Für die Flüchtlinge, die es über das Mittelmeer geschafft haben, endet dort seit einiger Zeit ihr erhoffter Weg nach Deutschland oder Skandinavien. Denn die Schweizer Grenzbeamten schicken sie zurück, seit Anfang des Jahres bereits mehr als 8.000 Menschen. Deshalb stranden viele in dem malerischen Touristenort, campieren am Bahnhof San Giovanni oder in den Parks. Die meisten wollen auf keinen Fall bleiben, vorerst bleibt ihnen keine Wahl.

27. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Vergessen auf der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: DW

Hunderttausende Flüchtlinge reisten im letzten Jahr auf der Balkanroute nordwärts. Wie sieht es dort heute aus, da der Zustrom abgeebbt ist? Mariya Ilcheva auf Spurensuche in Griechenland, Bulgarien, Serbien und Ungarn.

Balkanroute 2016 Reportage (Foto: DW/Ilcheva)

„Wir sind hier nur auf Zeit“, sagt Abdulamir Hussein und lächelt seine Frau an, als wollte er ihr zumindest ein Nicken abringen. Sie starrt aber nur schweigend auf ihre Hände. Beiden sieht man die Erschöpfung an. Der 49-jährige Iraker und seine Familie sind bereits seit zehn Jahren auf der Flucht. Aktuell in Thessaloniki. Sie gehören zu rund 7000 Flüchtlingen in Griechenland, die im Rahmen des Umsiedlungsprogramm der EU auf ihre Aufnahme in einem der nördlichen Staaten Europas warten.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute : Was von der großen Flucht übrig blieb“ · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: Zeit Online

Röszke, Hegyeshalom, Nickelsdorf: Vor einem Jahr gingen die Bilder von Flüchtlingen auf der Balkanroute um die Welt. Unsere Fotos zeigen, wie es dort heute aussieht.

Von Sybille Klormann

Eine junge Frau zieht Plastiktüten mit Halbseligkeiten unter einem Stacheldrahtzaun hindurch. Menschen laufen über Autobahnen, springen auf Züge. Am Bahnhof Keleti in Budapest campieren Hunderte Flüchtlinge – in der Hoffnung, nach Deutschland weiterreisen zu können.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Rom: Zwischenstation Straßenrand“ · Kategorien: Italien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Ein Bett auf dem Gehweg: Im Camp Baobab in Rom werden Flüchtlinge von Freiwilligen versorgt, nachdem das offizielle Camp schließen musste. Fotos aus der „düsteren Straße“

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Das Camp liegt in der Via Cupa in Rom, zu Deutsch: düstere Straße. © Max Rossi/Reuters

In Italien kommen nach wie vor viele Flüchtlinge per Boot an, auf ihrem Weg nach Norden gelangen viele nach Rom. 40.000 Menschen, schätzen Helfer, haben vergangenes Jahr das Baobab-Camp durchlaufen. Im Dezember haben die Behörden das Camp in der Via Cupa, der düsteren Straße, geschlossen – doch Freiwillige bauten es vor dem alten Gelände auf offener Straße wieder auf. Schließlich waren die Menschen ja noch da. „Das ist keine würdige Unterkunft“, sagt Francesca Del Giudice, eine der Campgründerinnen. Auch die Anwohner beklagen sich über Gestank und Lärm.

30. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Photo of a migrant baby who drowned off Libyan coast · Kategorien: Alarm Phone, Libyen, Medien · Tags:

Quelle: news7ng

Humanitarian organization release heartbreaking photo of a migrant baby who drowned off Libyan coast

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A German rescuer from the humanitarian organisation Sea-Watch holds a drowned migrant baby, off the Libyan cost May 27, 2016. Christian Buettner/Eikon Nord GmbH Germany/Handout via Reuters

A photograph of a drowned migrant baby in the arms of a German rescuer was distributed on Monday, May 30 by a humanitarian organization aiming to persuade European authorities to ensure safe passage to migrants, after hundreds are feared to have drowned in the Mediterranean last week.

The baby, who appears to be no more than a year old, was pulled from the sea on Friday after the capsizing of a wooden boat. Forty-five bodies arrived in the southern Italian port of Reggio Calabria on Sunday aboard an Italian navy ship, which picked up 135 survivors from the same incident.

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15. April 2016 · Kommentare deaktiviert für ‚Welcome to the new Lesbos‘ – Fotoreportage · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: MailOnline

Now Sicily is flooded with 2,000 migrants every day since the Balkans route shut

  • Sicily is being called ‚the new Lesbos‘ as thousands of migrants begin to arrive on ancient Mediterranean island
  • In the past three days alone more than 6,000 people have landed, as arrivals increase by 90 per cent on last year
  • MailOnline gained exclusive access to the Norwegian rescue ship helping to bring migrants from Libya to Palermo
  • Fleet of ships has been tasked with monitoring sea routes popular with migrants and picking up struggling dinghies

By Jake Wallis Simons In Palermo, Sicily For Mailonline

Thousands of migrants are pouring into Sicily by sea every day, sparking fears that the ancient Mediterranean isle has become ‘the new Lesbos’.

Arrivals to the island have increased by 90 per cent in the first three months of the year. In the last three days alone, more than 6,000 migrants have arrived on its shores.

MailOnline went aboard a Norwegian rescue ship that brought 900 migrants to the Sicilian port of Palermo. Thousands more, who had all been picked up on the Mediterranean, were taken ashore simultaneously at other ports on the island. […]

sizilien

Relief: The sea crossing into Europe is fraught with danger, including punctures causing the dinghies to sink or fights during the journey

 

11. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Idomeni: Wir müssen das Aushalten ausschalten“ · Kategorien: Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Mit Tränengas gegen hilfesuchende Männer, Frauen, Kinder: Schlimm, diese Bilder, aber das müssen wir aushalten – so reden längst nicht mehr nur rechte Hetzer. Wir dürfen uns unsere Empathie nicht abtrainieren lassen.

Ein Kommentar von Oliver Trenkamp

Verzweifelte Eltern, weinende Kinder, Tränengaspatronen abgefeuert von Soldaten, mitten in Europa, am Grenzzaun von Idomeni: Gegen den Impuls, bei solchen Bildern vor Wut zu schreien und zu heulen, haben Politiker wie Thomas de Maizière und Alexander Gauland uns abzuhärten versucht. „Wir müssen harte Bilder aushalten“, sagt der Innenminister. „Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen“, sagt der AfD-Vize.

A woman tries to save her children after Macedonian police throw gas inside the camp during clashes with Macedonian soldiers near their makeshift camp in the northern Greek border village of Idomeni, on April 10, 2016. Dozens of people were hurt when police fired tear gas on a group of migrants as they tried to break through a fence on the Greece-Macedonia border, the medical charity Doctors without Borders (MSF) said. A plan to send back migrants from Greece to Turkey sparked demonstrations by local residents in both countries days before the deal brokered by the European Union is set to be implemented. / AFP PHOTO / BULENT KILIC

A woman tries to save her children after Macedonian police throw gas inside the camp during clashes with Macedonian soldiers near their makeshift camp in the northern Greek border village of Idomeni, on April 10, 2016. Dozens of people were hurt when police fired tear gas on a group of migrants as they tried to break through a fence on the Greece-Macedonia border, the medical charity Doctors without Borders (MSF) said. A plan to send back migrants from Greece to Turkey sparked demonstrations by local residents in both countries days before the deal brokered by the European Union is set to be implemented. / AFP PHOTO / BULENT KILIC

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09. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Abschiebung in die Türkei: Fotostrecke · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Panorama

Profughi, il rientro dalla Grecia in Turchia. Le foto

„Stop alle deportazioni“, „Unione europea vergognati“, „Libertà per i migranti“. Tra proteste, insulti e tanta disperazione la storia delle migliaia di persone che scappano dalla fame e dalla guerra è ancora tutta da scrivere.

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I nuovi respingimenti

Come uno tsunami, l’onda dei respingimenti dalla Grecia verso la Turchia non si arresta. E mentre durante la notte un’imbarcazione con a bordo un gruppo di 124 profughi era partita dalle isole di Chio e Samo verso Lesbo per poi proseguire per la Turchia, questa mattina una barca con 45 immigrati pakistani del campo profughi di Moria è attraccata nel porto di Dikili seguendo il piano concordato lunedì scorso da Bruxelles con Ankara.

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08. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Nachtschicht im Kühlschrank“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland · Tags:

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten

Ausstellung „Die Balkanroute – Grenzen überwinden“ in Potsdam

Der Fotojournalist Erik Marquardt begleitete Flüchtlinge auf der Balkanroute, seine Fotos sind nun im Potsdamer Bildungsforum zu sehen. Sie zeigen schreckliche und auch schöne Momente.

Unterstützer haben die Nachricht "Ihr seid nicht alleine" an der Mauer zum Asyllager in Kara Tepe hinterlassen.

Unterstützer haben die Nachricht „Ihr seid nicht alleine“ an der Mauer zum Asyllager in Kara Tepe hinterlassen.

Potsdam – Wasser tropft aus den Haaren, die Hose klebt an den dünnen Beinen und mit noch nassen Fingern wird der Schuh wieder auf den Fuß gezogen. Das Foto eines kleinen Jungen, der sich auf der Flucht am Strand wieder anzieht, machte auf Twitter die Runde. Ganze 243 Mal wurde das Bild retweetet, also von anderen Twitternutzern geteilt und 340 Mal mit „gefällt mir“ betitelt. Geschossen hat das Bild der Berliner Fotojournalist Erik Marquardt, der Flüchtlinge von August 2015 bis Januar 2016 auf ihrer strapaziösen Reise über die Balkanroute begleitet hat. Seit dieser Woche ist es mit 23 anderen Bildern aus dieser Zeit im Potsdamer Bildungsforum in der Ausstellung „Die Balkanroute – Grenzen überwinden“ zu sehen. Die offizielle Vernissage mit anschließender Podiumsdiskussion findet am heutigen Donnerstagabend ab 17.30 Uhr statt. Anwesend sind neben Marquardt auch Annalena Baerbock, Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen – die Partei organisiert die Ausstellung – sowie ein junger Mann, der selbst über die Balkanroute geflohen ist.

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03. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Chios: Protest against Deportation · Kategorien: Griechenland · Tags:

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