24. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kurz kritisiert NGOs-Rettungsaktionen im Mittelmeer scharf“ · Kategorien: Mittelmeer, Österreich · Tags: , ,

Kleine Zeitung | 24.03.2017

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat bei einem Besuch der Frontex-Mission in Italien und Malta die Rettungsaktionen von Hilfsorganisationen im Mittelmeer massiv kritisiert. „Der NGO-Wahnsinn muss beendet werden“, so Kurz am Freitag und forderte einmal mehr eine „Schließung der Mittelmeerroute“ nach australischem Vorbild.

Die Hilfsorganisationen würden mit ihren oft gut gemeinten Rettungseinsätzen oft das Gegenteil von dem erreichen, was gewollt sei. Viele NGOs seien „Partner der Schlepper“, so Kurz. Durch die Rettungseinsätze immer näher vor der libyschen Küste würden die Schlepper immer schlechtere Boote einsetzen und letztlich mehr Menschen sterben anstatt weniger, sagte der Außenminister.

Aber auch die Rettungseinsätze der EU-Grenzschutzagentur Frontex kritisierte Kurz. „Die EU betreibt ein Schlepperförderprogramm“, so der Außenminister in Bezug auf die europäische Flüchtlingspolitik. „Obwohl jedes Jahr mehr für Rettungsmaßnahmen ausgegeben wird, steigt nicht nur die Zahl der Menschen die in Europa ankommen, sondern vor allem auch die Zahl der Menschen, die im Mittelmeer ertrinken“, sagte er.

Daher müssten Migranten an der EU-Außengrenze gestoppt, versorgt und zurückgestellt werden, wiederholte er einmal mehr seine bekannte Forderung, Flüchtlinge in Auffangzentren in Nordafrika zu bringen. Tunesien und Ägypten seien bei einem entsprechenden Angebot der EU sicher dazu bereit, gab sich Kurz überzeugt.

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18. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Greetings from the Frontex office in Catania, Sicily · Kategorien: Italien · Tags: ,

In context of the action day of 18M we visited the Frontex office in Catania this morning.

Here you also find Europol, EASO und Eunavfor Med, together they build the „European Union Regional Task Force (EURTF)“.

Their office is completely unremarkable – or to tell the truth, hidden – you find the address rarely in the internet and no nametag or else indicates who is working behind the curtains. That’s why we wanted to publish the address of the Frontex office, to make it more known also to other visitors.

You find the office at: Via Transito 74, 95121 Catania (N 37° 30′ 1.332“, E 15° 5′ 0.059“)

15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Frontex: NGO’s operating in the Central Mediterranean Sea · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

 

Internal Frontex Report on NGO’s

28. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „NGO rescues off Libya encourage traffickers, says EU borders chief“ · Kategorien: EU, Libyen · Tags: , ,

The Guardian | 27.02.2017

Head of Frontex calls for rescue operations in Med to be re-evaluated and says NGOs work ineffectively with security agencies

Patrick Wintour

NGOs who rescue people in the sea off Libya are encouraging traffickers who profit from dangerous Mediterranean crossings, the head of the EU border agency Frontex has said.

Speaking to Germany’s Die Welt newspaper, Fabrice Leggeri called for rescue operations to be re-evaluated and accused NGOs of ineffectively cooperating with security agencies against human traffickers.

The comments provoked a bitter row with charities and leftwing groups, who said there was no evidence of a lack of cooperation and that the alternative to rescue operations was to leave people to their deaths.

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27. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Parlamentspräsident Tajani fordert Auffanglager in Libyen“ · Kategorien: Afrika, EU, Libyen · Tags: ,

Zeit Online | 27.02.2017

Geht es nach Antonio Tajani, soll sich die EU für menschenwürdige Auffanglager in Libyen einsetzen. Notwendig sei zudem ein Marshallplan für Afrika.

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hat sich für Auffanglager in Libyen für Flüchtlinge ausgesprochen. Die EU solle zu diesem Zweck ein Abkommen mit dem nordafrikanischen Land vereinbaren, sagte Tajani den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Auffanglager müssten aber eine gewisse Grundausstattung wie eine ausreichende Zahl an Ärzten und genügend Medikamente haben. Man müsse Mittel zur Verfügung stellen, dass die Menschen dort ein paar Monate oder Jahre in Würde leben können. „Auffanglager dürfen keine Konzentrationslager werden.“

Um die Migration nach Europa einzudämmen, forderte der Parlamentspräsident zudem einen Marshallplan für Afrika. „Entweder wir handeln jetzt oder es werden in den kommenden Jahren 20 Millionen Afrikaner nach Europa strömen.“ Es gehe darum, eine Ausbildungsinitiative zu starten, eine moderne Landwirtschaft zu entwickeln und Gemeinschaftsunternehmen mit zwei oder mehr Partnern, sogenannte Joint Ventures, zu gründen.

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27. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Rettungseinsätze vor Libyen müssen auf den Prüfstand“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, EU, Libyen, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Welt | 27.02.2017

Frontex-Direktor Leggeri kritisiert die Aktionen von Hilfsorganisationen vor Afrika. Das Geschäft der Schleuser dürfe nicht befeuert werden – zumal wieder mehr Flüchtlinge als 2016 erwartet werden.

Von Manuel Bewarder, Lisa Walter

Seit vor einem Jahr entlang der Balkanroute die Grenzen strenger kontrolliert werden, kommen sehr viel weniger Migranten über diesen Weg nach Mitteleuropa. Das europäische Versprechen einer sicheren Außengrenze ist dennoch mitnichten erfüllt. Im vergangenen Jahr kamen rund 180.000 Migranten aus Nordafrika nach Italien. Etwa 5000 starben dabei. Im Interview erklärt der Direktor der EU-Grenzschutzagentur Frontex, dass Europa seine Grenze sichern und gleichzeitig mehr legale Möglichkeiten zur Einreise schaffen soll. Der 48-jährige Franzose Fabrice Leggeri ist seit 2015 Chef der Agentur mit Sitz in Warschau.

Die Welt: Der Frühling steht kurz bevor, bald werden wieder viele die Fahrt übers Mittelmeer wagen. Mit wie vielen Migranten aus Libyen rechnen Sie in diesem Jahr?

Frabrice Leggeri: Prognosen sind immer schwer. Seit Beginn des Jahres haben trotz des schlechten Wetters bereits mehr als 4500 Migranten die Überfahrt nach Italien gewagt. 2016 ist die Zahl der irregulären Migranten aus Libyen um 20 Prozent gestiegen. Hunderttausende Migranten leben derzeit in Libyen. Aus Westafrika reisen zudem weiterhin viele in die libyschen Küstenorte. Wir müssen in diesem Jahr bereit sein, unter hohem Druck zu stehen. Man sollte damit rechnen, dass 2017 mehr kommen als 2016.

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23. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Migrants, Schengen, terrorisme : comment le complexe militaro-industriel européen prospère sur la peur · Kategorien: EU · Tags: , , ,

Basta! | 22.02.2017

par Guillaume Pitron

L’afflux de migrants ? Un terrain de jeu pour tester de nouvelles technologies, des barrières « intelligentes » aux chiens robots en passant par les drones douaniers. La montée des droites extrêmes en Europe ? Une aubaine pour bâtir murs et barbelés à trois millions d’euros le kilomètre. Les groupes islamistes extrémistes ? Une perspective de « forts taux de croissance ». Ainsi va le business de la sécurité aux frontières, en plein essor depuis une décennie. Enquête sur ce nouveau complexe militaro-industriel de plus en plus influent en Europe.

Île de Lesbos, Grèce. À une portée de fusil des côtes turques, les flots agités de la mer Égée charrient, ce matin, des dizaines de rafiots surchargés d’hommes, de femmes et d’enfants. Trois bonnes centaines rien qu’en une demi-journée. Cris, embrassades, pleurs… Une matinée habituelle sur cette île à l’extrémité est de l’Europe, depuis que les guerres, les régimes autoritaires et l’instabilité qui a suivi les printemps arabes ont jeté des millions d’errants sur les route de l’exode.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für The European Border and Coast Guard: Addressing migration and asylum challenges in the Mediterranean? · Kategorien: EU, Hintergrund, Libyen · Tags: , , ,

CEPS | 01.02.2017

The humanitarian refugee crisis in Europe of 2015-2016 has revealed several unfinished elements and shortcomings in current EU policies and approaches to migration, asylum and borders, particularly those applying in southern EU maritime borders and frontier states in the Mediterranean. This book provides a critical examination of the main issues and lessons learned from this crisis and gives an up-to-date assessment of the main policy, legal and institutional responses that have been put in place at the EU level. It further examines the extent to which these responses can be expected to work under the current system of sharing responsibilities among EU member states in assessing asylum applications and ensuring a consistent implementation of EU legal standards that comply with the rule of law and fundamental rights.

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17. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen NGO’s im Mittelmeer · Kategorien: Italien · Tags: , ,

ANSA | 17.02.2017

Migranti: inchiesta pm Catania su Ong

Atti conoscitivi dopo denuncia Frontex di contatti con scafisti

(ANSA) – CATANIA, 17 FEB – La Procura di Catania ha aperto un’inchiesta conoscitiva sugli interventi in mare per soccorrere migranti da parte di Ong nel Canale di Sicilia. Lo scrive Repubblica citando il procuratore Carmelo Zuccaro che al quotidiano spiega: „vogliamo capire chi c’è dietro tutte queste organizzazioni umanitarie che sono proliferate in questi ultimi anni, da dove vengono tutti questi soldi che hanno a disposizione e soprattutto che gioco fanno“. Per questo, aggiunge, „insieme a Frontex e alla Marina militare stiamo cercando di monitorare queste Ogn che hanno dimostrato di avere una grande disponibilità finanziaria“. „E‘ ovvio – sottolinea Zuccaro – che non mettiamo in discussione organizzazioni umanitarie di chiara fama“. Secondo un rapporto di Frontex all’Ue ai migranti „verrebbero date chiare istruzioni prima della partenza sulla direzione da seguire per raggiungere le imbarcazioni Ong“, le cui navi spesso si spingerebbero vicino la costa libica come dei ‚taxi‘, ipotizzando presunti „contatti con scafisti“. (ANSA).

17. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Statt über den Balkan jetzt Flucht übers Meer“ · Kategorien: Balkanroute, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Der Tagesspiegel | 15.02.2017

Die EU-Grenzagentur Frontex vermeldet sinkende Migrationszahlen. Viele suchen sich aber nach dem Ende der Balkanroute andere, gefährlichere Wege.

von ANDREA DERNBACH

Ein knappes Jahr nach dem Inkrafttreten des EU-Türkei-Abkommens über die Rücknahme von Flüchtlingen sieht Europas Grenzschutzagentur Frontex einen deutlichen Rückgang der Zahlen. Die Vereinbarung sei „ein wichtiger Faktor“ gewesen, um Migranten von der Überfahrt Richtung Griechenland abzuhalten; es habe auch „das Geschäftsmodell von Menschenschmuggler-Netzen unterminiert“, heißt es im jährlichen Bericht von Frontex, der unter dem Titel „Risiko-Analyse“ erscheint („Frontex Risk Analysis for 2017“). Man habe 2016 511.000 Grenzübertritte ohne entsprechende Papiere registriert – Frontex spricht von illegaler Einreise – was 382.000 Neuankömmlingen entspreche. Damit liege die Zahl immer noch deutlich über dem Schnitt der Jahre vor 2015.

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