26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Keiner hat die Absicht, Lager zu bauen“ · Kategorien: Balkanroute, EU · Tags: ,

Quelle: taz

Kommentar zum EU-Sondergipfel

Auf dem Balkan sollen Flüchtlinge in sogenannten Hotspots aussortiert werden. Die Balkanstaaten sollen Merkels Drecksarbeit erledigen.

von Eric Bonse

Es klingt harmlos, fast humanitär, was Kanzlerin Merkel und EU-Kommissionschef Juncker beim Balkan-Krisengipfel in Brüssel vorgeschlagen haben. Besserer Informationsaustausch, mehr Hilfe für Flüchtlinge, gemeinsames Management der Migrationsströme von der Türkei bis Deutschland: Wer könnte etwas dagegen haben?

Doch hinter diesen Worten steht ein ungesagtes Ziel: Der Balkan soll zur Transitzone werden, in der „berechtigte“ und „chancenlose“ Flüchtlinge registriert, aussortiert und abgeschoben werden. Was Merkel in Deutschland nicht umsetzen kann, soll nun in Kroatien, Bulgarien oder Griechenland Wirklichkeit werden.

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26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge sollen „entmutigt“ werden · Kategorien: Balkanroute, EU · Tags: , ,

Quelle: Handelsblatt

In Brüssel haben sich EU- und Balkanländer zusammengerauft. Ein 17-Punkte-Plan soll helfen, den Flüchtlingsstrom besser zu steuern. Doch selbst Kanzlerin Angela Merkel hält das Ergebnis noch nicht für einen Durchbruch.

BrüsselNach wochenlangen Schuldzuweisungen wollen die Balkanstaaten sich in der Flüchtlingskrise besser abstimmen. Innerhalb von 24 Stunden soll ein Netz von Ansprechpartnern auf höchster Ebene entstehen. Das Ziel sei „eine allmähliche, kontrollierte und geordnete Bewegung“ der Menschen auf der Balkanroute. Das steht in der Abschlusserklärung zu einem Krisentreffen von zehn betroffenen EU-Ländern und den drei Nicht-EU-Staaten Mazedonien, Serbien und Albanien, die am späten Sonntagabend in Brüssel vereinbart wurde.
EU-Staaten und Westbalkanländer wollen die Flüchtlingsströme auf der Balkanroute verlangsamen. „Wir werden Flüchtlinge oder Migranten entmutigen, zur Grenze eines anderes Landes der Region zu ziehen“, heißt es in der Erklärung. „Eine Politik des Durchwinkens von Flüchtlingen ohne die Nachbarstaaten zu informieren, ist nicht akzeptabel.“

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25. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Frontex slows down registration procedures in “Hot Spot” Moria leaving refugees for days in life-threatening conditions · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: w2eu

Welcome to Europe and Alarm Phone Statement about the Situation on Lesvos Island / Greece

Refugees who survive the journey and succeed to cross the maritime border between Turkey and Greece in overloaded small plastic boats are since its inauguration on Friday 16th of October 2015 subjected to the so-called EU ‘hotspot approach’. As part of the European Agenda on Migration, hotspots are now being deployed by mobile teams of the European border agency Frontex to support so-called ‘frontline EU states’ in systematically identifying and screening travellers who ‘illegally’ entered EU territory. One of Frontex’ main tasks is to speed up the ‘return process’, thus the deportation of those who are deemed as not having a valid claim to asylum in Europe.

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21. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Italien: Abschiebungen – ‚Wirtschaftsflüchtlinge‘ werden wieder verjagt · Kategorien: Italien · Tags: ,

Quelle: La Repubblica

Respingimenti, si ricomincia a cacciare via i migranti „economici“

La denuncia di Medici Senza Frontiere di fronte a centinaia di persone lasciate per strada in un’operazione che potrebbe anticipare l’apertura dei cosiddetti hotspot, prevista per novembre. Si introduce una distinzione netta fra chi può chiedere asilo in Italia e chi, identificato come „migrante economico“, verrà espulso entro sette giorni

di GIACOMO ZANDONINI

ROMA – Centinaia di persone lasciate per strada in un’operazione che potrebbe anticipare l’apertura dei cosiddetti cosiddetti hotspot, prevista per novembre, introducendo una prima distinzione fra chi può chiedere asilo in Italia e chi, identificato come „migrante economico“, viene e verrà espulso dai centri di primo soccorso, con l’intimazione ad allontanarsi dal territorio nazionale entro sette giorni. E‘ quanto denunciato da Medici Senza Frontiere, avvocati e organizzazioni umanitarie attive in Sicilia nell’ambito delle migrazioni, e confermato a Repubblica da fonti interne alle prefetture siciliane, che non nascondono si tratti di un „momento di particolare difficoltà“ per la gestione della fase post-sbarco.

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18. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Hot Spots im Visier: Jetzt schiebt Italien Flüchtlinge ab · Kategorien: Italien · Tags: ,

Quelle: Avvenire.it

Ora l’Italia respinge, hotspot nel mirino

Ahmed è arrivato all’hotspot Lampedusa nella serata di martedì 6 ottobre. Il giorno dopo, si trovava già sulla nave diretta a Porto Empedocle, in provincia di Agrigento, dove è sbarcato nel pomeriggio. Alle 22 aveva già in mano un foglio della Questura con un provvedimento di ‚respingimento con accompagnamento alla frontiera‘, che gli ordinava di lasciare l’Italia entro sette giorni. L’unica indicazione che Ahmed ha ricevuto è stata quella di raggiungere l’aeroporto romano di Fiumicino per ritornare in Costa d’Avorio.

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14. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU verspricht Geld für Flüchtlinge, zahlt aber nicht“ · Kategorien: EU · Tags:

Quelle: DW

Die von den EU-Ländern zugesagten Milliarden-Hilfen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise scheinen derzeit kaum mehr als ein Lippenbekenntnis zu sein. Statt 1,8 Milliarden gibt es nur Zusagen von gut 24 Millionen Euro.

Unter Hochdruck sucht die Europäische Union angesichts des Flüchtlingszustroms nach Europa nach Wegen, die Krise zu bewältigen. Dazu will die EU etwa für bessere Bedingungen in den Herkunftsregionen der Menschen sorgen. Dies kostet Geld – doch das kommt offenbar nur ganz allmählich zusammen, wie die Tageszeitung „Die Welt“ unter Berufung auf hohe EU-Kreise berichtet.

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12. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Greek minister says EU refugee relocation program undermined by racism“ · Kategorien: EU, Griechenland · Tags: , ,

Quelle: Ekathimerini

The European Union must stop countries picking and choosing which refugees they accept in its relocation program, otherwise it will turn into a shameful „human market“, Greece’s new migration minister said.

The EU has approved a plan to share out 160,000 refugees, mostly Syrians and Eritreans, across its 28 states in order to tackle the continent’s worst refugee crisis since World War Two. The first 19 Eritrean asylum seekers were transferred from Italy to Sweden on Friday.

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11. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Rechtsradikale attackieren Flüchtlingsboote“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Sie waren vermummt und kamen per Schnellboot: Griechische Rechtsradikale haben laut Medienberichten mehrere Flüchtlingsboote vor Lesbos angegriffen. In Deutschland steigt die Zahl der Attacken auf Asylunterkünfte auf 500.

Vor der Insel Lesbos sollen griechische Rechtsextreme vier mit Flüchtlingen überfüllte Schlauchboote attackiert haben. Fünf vermummte Männer hätten die Außenbordmotoren der Boote zerstört und seien anschließend mit ihrem Schnellboot verschwunden, berichteten das Nachrichtenportal Lesvosnews.net und andere Medien der Insel am Samstag. Der Zwischenfall habe sich bereits am Freitag ereignet.

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09. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Lesvos struggles to be ready as EU ‚hotspot‘ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

by John Hadoulis & Will Vassilopoulos

Inside the barbed-wire enclosure of Moria, Greece’s main migrant camp on Lesvos island, a visiting EU leader learns for the first time how far exhausted Syrian refugees have to walk to begin their long journey to Europe.

„Sixty kilometers?“ Austria’s Chancellor Werner Faymann asks. „Yes, six-zero,“ replies Zaharoula Tsirigoti, the head of Greece’s immigration police.

Over 400,000 people have landed on Greek islands from neighboring Turkey since the beginning of the year, most of them fleeing the civil war in Syria.

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09. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Auf die Umsiedlung folgt die Abschiebung“ · Kategorien: EU · Tags: ,

Quelle: NZZ

Die EU-Innenminister beraten in der Flüchtlingskrise über Grenzsicherung und Rückführungen

Migranten ohne Schutzanspruch sollen konsequenter in ihre Heimat zurückgeschafft werden. Die EU-Innenminister wollen Drittstaaten mit Anreizen und Druck zur Kooperation bewegen.

Niklaus Nuspliger, Luxemburg

Am Freitag sollen die ersten eritreischen Flüchtlinge aus Italien nach Schweden umgesiedelt werden, womit die von den EU-Innenministern beschlossenen Notmassnahmen in der Flüchtlingskrise erstmals sichtbar werden. Vorbereitet wurden die Umsiedlungen auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, wo der erste der von der EU geplanten «Hotspots» zur Registrierung ankommender Bootsflüchtlinge operationell ist.

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