17. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „La rivolta dei braccianti sikh, i nuovi schiavi dell’Agro Pontino“ · Kategorien: Italien, Social Mix · Tags: ,

Lebens- und Arbeitsbedingungen migrantischer Landarbeiter – vor allem Sikh – im Agro Pontino. Marco Omizzolo, der den ersten Streik der Tagelöhner2016 organisiert hat, wird seitdem bedroht.

La Stampa | 17.04.2018

La storia di Marco Omizzolo, il sociologo che guida la protesta dei lavoratori sfruttati

Niccolò Zancan

Ripiegata in quattro dentro la sua carta d’identità, tiene una vecchia busta paga. È l’ultima busta paga di Zulfqar Ahmed, bracciante agricolo nato in Pakistan il 10 giugno 1961, codice fiscale HMDZFQ61… «Lavorava tutti i giorni della settimana, compresa la domenica mattina. Ma il padrone lo pagava solo 20 ore al mese. Totale: 164 euro. Zulqfar era disperato. Ma non si lamentava. Pensava che qui fosse la regola. Solo che non riusciva letteralmente a vivere. Un giorno, durante il passaggio da un campo di lavoro all’altro, si è staccato dal gruppo e si è impiccato alla trave di una serra».

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13. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Kommerzielle Normalisierung illegaler Migration“ · Kategorien: Lesehinweise, Spanien · Tags: ,

Migazin | 13.04.2018

Illegale Arbeitsmärkte gelten als skandalöse und vermeintlich irreguläre Ausnahmeerscheinungen. Tatsächlich ist diese postkoloniale Arbeitsteilung längst gesetzlich normiert. In seiner Ethnografie der Treibhausindustrie von Almería zeichnet Felix Hoffmann die Taktiken und Strategien illegalisierter Menschen nach.

Irgendwo in Deutschland, mitten im Februar, draußen Schneeregen bei minus 2 Grad Celsius: Im Supermarkt liegen Erdbeeren und Spargel in den Frischeabteilungen der Supermärkte aus und es wirkt, als stünde der Sommer vor der Tür. In Almería, Südspanien, haben diese Produkte ihren Ursprung, gezüchtet im Mar del Plástico, im Plastikmeer, im Garten Europas, weit weg von Schnee, Kälte und dunklen nasskalten Wintern – aber unter schier unendlich erscheinenden Treibhausanlagen. Angebaut werden dort Obst und Gemüse unter anderem von Menschen aus Subsahara Afrika, die ohne Papiere in der illegalisierten Arbeit tätig sind.

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28. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Westlibyen – Malta – Italien: Wachsende Verflechtungen · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags:

The Libya Observer | 24.03.2018

Italy sends medical aid to Zuwara and Sorman

Housam Najjair

Zuwara Municipality has announced the arrival of the second batch of medicines and medical supplies provided by the Italian Embassy as part of the medical supply campaign presented by Italy to the city.

The Municipality added that the aid comes within the framework of the joint cooperation between the Italian Embassy and the Zuwara Municipality.

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02. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Italien: Ein Euro für jede Kiste Mandarinen“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Migazin | 02.03.2018

Viele Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, stranden in Süditalien. Dort werden viele von ihnen als Tagelöhner bei der Ernte von Zitrusfrüchten ausgebeutet. Hilfe kommt von den Gewerkschaften.

Bettina Gabbe

Im Zeltlager von San Ferdinando in Kalabrien gehen die Temperaturen im Winter nachts bis gegen null Grad. Bis zu 2.300 Migranten und Flüchtlinge wohnen hier. Viele von ihnen arbeiten als Tagelöhner bei der Ernte von Zitrusfrüchten und Oliven. Mit gefährlichen Gasöfen versuchen sie, sich vor der Kälte zu schützen. Immer wieder brechen Feuer aus. Ende Januar kam eine 26-jährige Nigerianerin ums Leben, als die Zelte und Baracken eines Nachts in Flammen aufgingen.

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06. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „In Niger, Europe’s Empty Promises Hinder Efforts to Move Beyond Smuggling“ · Kategorien: Afrika, EU, Niger, Sahara · Tags: ,

Refugees Deeply | 03.01.2017

The story of one former desert driver and his struggle to escape the migration trade reveals the limits of an E.U. scheme to offer alternatives to the Sahara smugglers. Giacomo Zandonini reports from Agadez.

Giacomo Zandonini

AGADEZ, Niger – Issa Tahir and his friends, who all worked in one way or another in the people-smuggling business, kill time and hide from the relentless high-noon heat in a darkened room in the bowels of the town hall of Agadez in northern Niger.

While they wait on Rhissa Felthou, the Saharan city’s mayor, Tahir flips anxiously through the pages of a long dossier he hopes will open up new horizons for them. “If everything’s in order,” Tahir says, “we’ll be recognized soon as an official association and then we’ll really be able to start working.”Half an hour later, and with evident satisfaction, they are on their way to another municipal office for the next step in the paper chase. Tahir’s brainchild, the Association for the Reconversion of Actors of the Migration Economy, or ARAEM, is closer to becoming a reality.

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22. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Seasonal Agricultural Labor in Turkey: The Case of Torbalı · Kategorien: Türkei · Tags: ,

Harekact 13.12.17

by Dilan Taşdemir, Association of Bridging People

Refugees are working in the cabbage field. Photo: Metehan Ud

İzmir, a city where 120,000 registered refugees live, has a lot of meaning for refugees. For some, it is a stop on their way to Europe when passing over by boats, for others, it is a city they come to in order to find seasonal work on the fields.

Seasonal agricultural labor in Turkey is not an issue that started with Syrian refugees. For years, Kurdish workers, mostly coming from the east and southeast of Turkey, have been working in agricultural areas in the Aegean, Çukurova, at the Black Sea and in Central Anatolia. There have been dozens of academic studies, news and documentaries on this issue, and it is still being studied today. In every respect, seasonal agricultural labor is a great burden to workers and must be considered as injustice.

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19. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Arbeitsmigration in Rumänien: Dorf ohne Mütter“ · Kategorien: Rumänien, Schengen Migration, Social Mix · Tags: , ,

taz | 18.11.2017

Viele Rumäninnen müssen im Ausland arbeiten, um über die Runden zu kommen. Darunter haben sie enorm zu leiden – und noch mehr ihre Kinder.

Crina Boros

Die Fahrt in das Dorf, dem die Mütter abhanden gekommen sind, ist kurvenreich. Von der Stadt Lasi aus, ganz im Nordosten Rumäniens gelegen, geht es vorbei an Sonnenblumenfeldern, auf denen Bauern mit Traktoren arbeiten. Auf einer Brache außerhalb des Dorfes steht ein tief gebräunter Schäfer mit seinem Hirtenstab und ruft nach seiner Herde. Die Schafe laufen an einem Teich vorbei, der gerade neu mit Karpfen bestückt wurde und nun zum Angeln freigegeben ist.

Wir fahren über eine enge Brücke in das Dorf, auf staubigen Straßen entlang der Häuser, alte und neue. Viele von ihnen wurden nicht fertig gebaut. Die Dächer sind ungedeckt, Stapel an Steinen neben den Häusern, Baugerät. Wir folgen der Straße bis zum Dorfkern, begleitet werden wir von George Moga, dem Direktor der Schule am Ort. Er zeigt auf die einzelnen Häuser: „Das da wurde mit Geld aus Griechenland gebaut“, sagt er, „und das mit Einkünften aus Italien.“

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15. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Schmuggler verkaufen Flüchtlinge wie Vieh“ · Kategorien: Libyen, Video · Tags:

20 Minuten | 16.11.2017

Statt sie nach Europa zu schleusen, verkaufen libysche Schlepper Migranten als Arbeitssklaven. CNN hat eine Auktion mit versteckter Kamera gefilmt.

«900 … 1000 … 1100» – wie an einer Rinderauktion wiederholt der Versteigerer die Gebote der potenziellen Käufer. Angeboten werden hier aber keine Tiere, Möbel oder Häuser – sondern Menschen. Das Handy-Video, auf dem «grosse, starke Jungs für Landarbeit» feilgeboten werden, wurde dem Sender CNN zugespielt. Es soll afrikanische Migranten zeigen, die in Libyen verkauft werden. CNN-Reporter machten sich auf den Weg nach Tripolis – und sahen ihre Befürchtungen bestätigt.

Mit versteckter Kamera filmten sie, wie ausserhalb der libyschen Hauptstadt ein Dutzend Menschen unter den Hammer kommen – innerhalb weniger Minuten und für einen Preis, der nur wenigen hundert Franken pro Person entspricht. Opfer dieser Praxis sind offenbar Migranten, die ihr letztes Hemd dafür gegeben haben, dass Schlepper sie über Libyen nach Europa bringen. Die libysche Küstenwache greift härter durch als früher, deshalb schaffen es weniger Boote aufs offene Meer. Die Lagerhäuser, in die die Schleuser ihre Kundschaft pferchen, sind überfüllt. Um Platz zu schaffen und an Geld zu kommen, versteigern sie die Flüchtlinge als Sklaven.

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04. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Film: Im Slum der Erntehelfer – Italiens Sklavenmarkt · Kategorien: Italien, Video · Tags: ,

Spiegel TV | 11.2017

Es sind menschenunwürdige Bedingungen: Afrikanische Landarbeiter wohnen ohne Wasser und Strom im italienischen Ghetto „Borgo Mezzanone“. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Versklavung.

Ein Film von David Walden

19. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Latest figures reveal more than 40 million people are living in slavery“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags: , , ,

The Guardian | 19.09.2017

Forced marriage is included for first time in worldwide statistics that show ‘money and debt’ to be at the heart of the exploitation

An estimated 40.3 million people were victims of modern slavery in 2016, a quarter of them children, according to new global slavery statistics released today.

The figures, from the UN’s International Labour Organisation (ILO) and the Walk Free Foundation, show 24.9 million people across the world were trapped in forced labour and 15.4 million in forced marriage last year. Children account for 10 million of the overall 40.3m total.

The 2017 Estimates of Modern Slavery report calculates that of 24.9 million victims of forced labour, 16 million are thought to be in the private economy, 4.8 million in forced sexual exploitation and 4.1 million in state-sponsored forced labour including mandatory military conscription and agricultural work.

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