09. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für U.N. says 46 Ethiopians drown en route to Yemen; 16 missing · Kategorien: Äthiopien, EN · Tags: , , ,

Reuters | 06.06.2018

GENEVA (Reuters) – Forth-six Ethiopians drowned early on Wednesday and 16 were missing after a smuggler’s boat carrying at least 100 migrants capsized as it approached Yemen, the U.N. migration agency said in a statement.

The boat left the port of Bossasso in Somalia on Tuesday, with 83 men and 17 women on board who were hoping to find work in Yemen and the Arabian Gulf, the International Organization for Migration (IOM) said, citing information from survivors.

IOM’s director of operations and emergencies, Mohammad Abdiker, said the Gulf of Aden’s migration tragedy was shameful.

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12. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flucht in den Krieg: Von Afrika nach Jemen“ · Kategorien: Afrika, Eritrea, Golfstaaten, Sudan · Tags: ,

DW |10.02.2018

Viele Menschen am Horn von Afrika fliehen übers Meer – nicht nach Europa, sondern Richtung Saudi-Arabien. Häufig erreichen sie ihr Ziel nicht, sondern landen im Bürgerkriegsland Jemen, inmitten von Gewalt.

Auch gestern erreichten wieder vier Boote den Süden Jemens, mehrere hundert Menschen an Bord. Das berichtet das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR). Ende Januar war im Golf von Aden, vor der Küste Jemens, ein Boot mit etwa 300 Flüchtlingen aus Äthiopien und Somalia gekentert. Bei der Katastrophe auf See starben mehr als 30 Menschen.

Die afrikanischen Flüchtlinge hatten es bereits in den Jemen geschafft. Doch die humanitäre Krise in dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land veranlasste sie, sich Schmugglerbanden anzuschließen. Sie wollten wieder zurück nach Dschibuti am Horn von Afrika. Auf der Rückkehr passierte das Unglück.

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09. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Jemen: Saudische Blockade sperrt auch humanitäre Hilfe aus“ · Kategorien: andere Länder · Tags: , ,

Telepolis | 08.11.2017

Hilfsorganisationen warnen vor katastrophalen Konsequenzen. 7 Millionen Bewohner des Landes sind von den Hilfslieferungen vollkommen abhängig

Thomas Pany

Die Hilfslieferungen in den Jemen sind vorläufig eingestellt. Was viele befürchtet hatten, nachdem Saudi-Arabien infolge des Raketenangriffs auf den Flughafen in Riad die Zugänge in das Land noch stärker abriegeln ließ, ist nun bittere Wahrheit.

Humanitäre Operationen sind blockiert, meldet OCHA (Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, der UN zugehörig), nachdem die von Saudi-Arabien angeführte Koalition die Schließung der See- und Flughäfen angeordnet hatte. Alle Schiffe mit Handelsgütern sollten die Häfen in al-Hudaida und Saleef verlassen. Auch Flüge im humanitären Dienst seien ausgesetzt.

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27. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wahrheitsliebe in Zeiten der Cholera: Jemen-Berichterstattung mangelhaft“ · Kategorien: andere Länder · Tags: ,

Telepolis | 26.09.2017

Die New York Times schreibt London und Washington den Jemen-Krieg schön, die ARD ebenfalls

Thomas Barth

Amnesty International hat die Bombe, die vor einem Monat in Jemens Hauptstadt 33 Opfer forderte, jetzt als US-Fabrikat identifiziert. 16 Zivilisten wurden getötet, 17 verletzt, darunter die fünfjährige Buthaina, deren Foto um die Welt ging. Laut Guardian fordern Menschenrechtsgruppen, den Export von Rüstungsgütern aus den USA, Großbritannien und Frankreich nach Saudi Arabien zu stoppen. Deutsche Medien stehen der humanitären Katastrophe, die nach Ansicht kompetenter Beobachter das Leiden Syriens längst übersteigt, oft immer noch mit Desinteresse gegenüber.

Der Jemen steht mit bislang schon einer halben Million Kranken für den schlimmsten Cholera-Ausbruch und die derzeit schärfste humanitäre Krise (siehe Jemen versinkt weiter in Not). Lange wurde der Jemen-Krieg von den meisten westlichen Medien ignoriert, man war mit Syrien und der Ukraine beschäftigt. Jetzt ist das eigentlich nicht mehr möglich.

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28. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Vereinte Nationen: Hunderttausende Flüchtlinge aus Afrika im Jemen gestrandet“ · Kategorien: Afrika · Tags:

Migazin | 25.08.2017

Hunderttausenden afrikanischen Flüchtlingen droht in Jemen Gewalt, Hunger und Tod. Das Land ist nach UN-Angaben überfordert mit der Aufnahme und Betreuung der Menschen.

Elvira Treffinger

Hunderttausende Flüchtlinge aus Afrika sind nach Angaben der Vereinten Nationen auf dem Weg nach Saudi-Arabien oder in die Golf-Staaten im Bürgerkriegsland Jemen gestrandet. „Trotz des andauernden Konflikts schätzen die UN, dass pro Monat 10.000 Migranten in den Jemen kommen“, sagte Olivia Headon von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Genf dem Evangelischen Pressedienst.

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