19. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Immediate Freedom for Ahmed H.! A political trial can never be a fair trial · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: ,

Freedom For The Röszke 11 | 16.01.2018

STATEMENT Published by the „ Free the röszke11″ solidarity network

On the 8th, 10th and 12th January 2018 the Hungarian states‘ trial against Ahmed H. went into the next round of seemingly absurd and endless hearings. Ahmed’s case is now back at the first court level, after the second instance referred it back for lack of consideration of contradictions in the evidence. The court proceeded, going over the same police testimonies, watching police footages, with no new witnesses or evidence. Again the judge acted as prosecutor, but compared with the previous judge, he asked Ahmed questions, allowed him to answer and he was even listening to his statements. So are we now witnessing a fair trail, as some reports say? Is Hungary’s justice system after all functioning properly now and justice finally prevail?

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13. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Vor Gericht in Ungarn: Flüchtlingshelfer gilt als Terrorist“ · Kategorien: Ungarn · Tags: ,

taz | 12.01.2018

Ein Syrer soll 2015 per Megafon Flüchtlinge aufgefordert haben, die Grenze zu überschreiten. Nun steht der letzte Termin in seinem Revisionsprozess an.

Christian Jakob

BERLIN taz | Im ungarischen Szeged steht am heutigen Freitag zum vorerst letzten Mal Ahmed H. vor Gericht. Es ist der letzte Termin im Revisionsprozess gegen den zu zehn Jahren Haft verurteilten Syrer. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, am 16. September 2015 eine Gruppe von Flüchtlingen an der serbisch-ungarischen Grenze nahe des Dorfes Röszke per Megafon zum Grenzübertritt aufgerufen zu haben. Zudem habe H. dabei Gegenstände in Richtung von Polizisten geworfen. Nach neuem ungarischem Recht gilt dies nicht als Landfriedensbruch, sondern als Terrorismus. H. weist die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft fordert 17 Jahre Haft.

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09. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Zweiter Versuch für den Terrorprozess in Ungarn“ · Kategorien: Ungarn · Tags:

derStandard | 08.01.2018

Dem Syrer Ahmed H. war im Zuge der Flüchtlingskrise Terrorismus vorgeworfen worden. Das Urteil wurde aber wieder aufgehoben

Das Gericht der südungarischen Stadt Szeged hat am Montag den Prozess gegen den wegen Terrorismus angeklagten Ahmed H. fortgesetzt. Der Syrer, der seit mehreren Jahren legal in Zypern lebt, war bereits im September 2016 von einem anderen Senat desselben Gerichts für schuldig befunden und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Das Berufungsgericht hob das Urteil aber wegen Verfahrensmängel auf und ordnete einen neuen Prozess an. Die vorliegenden Beweise und Zeugenaussagen seien demnach ausschließlich zulasten des Angeklagten gewertet worden.

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25. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtling erzwingt Familiennachzug vor Gericht“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Zeit Online | 22.12.2017

Die Regierung hat den Nachzug von Familienmitgliedern für subsidiär Geschützte ausgesetzt. Doch nun erlaubt ein Gericht, dass die Familie eines jungen Syrers nachkommt.

Ein minderjähriger Flüchtling aus Syrien darf seine engere Familie nach Deutschland holen, obwohl die Bundesregierung den Familiennachzug für anerkannte Asylbewerber mit beschränkten Schutz bis Ende März ausgesetzt hat. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios zog das Auswärtige Amt seine Berufung gegen ein Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts zurück. Das hatte dem 16-Jährigen den Nachzug seiner Eltern und Geschwister zugebilligt.

Sein Vormund hatte dem Bericht zufolge mehr als zwei Jahre lang versucht, eine Härtefallentscheidung zu erwirken. Das Auswärtige Amt wies ihn aber immer wieder ab. Die Richter erkannten darin einen schweren Verstoß gegen das Kindeswohl, das durch Grundgesetz, Europäische Menschenrechtskonvention und UN-Flüchtlingskonvention besonders geschützt sei.

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20. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Serbia, Croatia Face Lawsuits Over Migrant Girl’s Death“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien · Tags: , ,

BalkanInsight | 20.12.2017

After a Croatian NGO filed a lawsuit over the death of a six-year-old Afghan girl who died close to the Serbia-Croatia border, Serbian authorities may face similar legal action.

The Asylum Protection Centre, an NGO in Serbia, has told BIRN it is considering launching a lawsuit against Serbia over the death of Medina Husein, an Afghan migrant who lost her life, aged six, near the Serbia-Croatia border earlier in November.

“Institutions are treating this case [the death] as if it were not a child but some kind of less worthy being. This case is one sad fate – a child with a name and surname, and we want the truth,” Rados Djurovic, from the Asylum Protection Centre, told BIRN.

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07. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU verklagt Ungarn, Tschechien und Polen“ · Kategorien: andere Länder, EU, Ungarn · Tags: ,

Welt | 07.12.2017

Die EU-Kommission reicht gegen Ungarn, Polen und Tschechien wegen der Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen, Klage beim Europäischen Gerichtshof ein. Damit landet der Streit über die Umverteilung zum zweiten Mal vor Gericht.

Im Streit über die Umverteilung von Flüchtlingen verklagt die EU-Kommission Tschechien, Ungarn und Polen vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH).

„Ich habe viel versucht, die drei Mitgliedstaaten davon zu überzeugen …, zumindest ein bisschen Solidarität zu zeigen“, sagte der für Migrationsfragen zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos am Donnerstag in Brüssel. Leider habe es die bislang aber nicht gegeben. „Zu meinem Bedauern musste ich den nächsten Schritt tun“, sagte Avramopoulos.

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01. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „The Case for Italy’s Complicity in Libya Push-Backs“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Refugees Deeply | 24.11.2017

Italy has avoided contact with migrants returned to Libya. But Paolo Biondi, a human rights lawyer, argues that its support for the Libyan coast guard violates the principle of non-refoulement.

When a boatload of migrants sets off from Libya in the direction of Italy, smugglers often tell those on board to get to international waters before raising the alarm. The migrants hope to be picked up by rescue boats run by humanitarian NGOs and taken on to Italy where they can apply for asylum. The alternative is interception at the hands of the Libyan coast guard and a return to Libya.

Various international conventions bar governments from committing refoulement – the forced return of people to places where their lives or freedom would be threatened or where they would face a risk of torture. If a boat is picked up by the Libyan coast guard, which cooperates with the Italian navy, they will almost certainly be sent back to Libya where strong evidence suggests many face imprisonment in deplorable conditions and possible torture. Libya has no asylum law or procedures and makes no distinction between refugees, asylum seekers and other migrants.

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für “Les raisons qui poussent les Algériens à fuir le pays sont multiples” · Kategorien: Algerien, Libyen · Tags: ,

In mehreren Artikeln der letzten Woche wird berichtet und analysiert, warum mehr AlgerierInnen heimlich nach Spanien oder über Libyen nach Italien aufgebrochen sind. Das Gefühl einer nahenden großen Gefahr mache sich breit und sei ein Grund für den schnellen Aufbruch. Algerier, die über Libyen nach Italien wollten und im Gefängnis der westlibyschen Stadt Zuwara inhaftiert waren, wurden nun nach Algerien abgeschoben und wegen illegaler Ausreise vor Gericht gestellt.
Das algerische Gericht verurteilte sie zu Haft auf Bewährung. Freigekommen, wurden sie von einer großen Menschenmenge ihrer Angehörigen und FreundInnen in Empfang genommen und öffentlich gefeiert.

Algeria-Watch | 22.11.2017

Liberté : 562 harragas algériens ont été interceptés depuis le 16 novembre près des côtes espagnoles. Auparavant, 45 autres harragas interceptés près des côtes libyennes ont été remis, hier, par les services de sécurité de ce pays voisin à leurs homologues algériens. Comment expliquez-vous l’ampleur prise par ce phénomène ?

Nacer Djabi : D’abord, il y a l’amélioration des conditions météorologiques en Méditerranée qui encourage, ces jours-ci, l’immigration illégale en raison des moyens rudimentaires utilisés (embarcations de fortune, ndlr). Outre ce facteur, il y a de profondes raisons qui font que l’Algérie est fuie par les pauvres et les riches, les petits et les grands, les hommes et les femmes, et même les enfants comme nous l’avons constaté dernièrement. Le pays est devenu oppressant. Une grande partie d’Algériens (selon certaines estimations, plus de 25% ont l’intention réelle d’émigrer et ce pourcentage serait plus élevé chez les jeunes).

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17. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Asylbewerber Oury Jalloh wurde vermutlich in Dessauer Polizeizelle umgebracht · Kategorien: Deutschland · Tags: , , ,

Migazin | 16.11.2017

Foto von Oury Jalloh

Der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Asylbewerber Oury Jalloh wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet. Das geht aus Ermittlungsakten zu dem Fall hervor. Die Staatsanwaltschaft Halle will die Ermittlungen dennoch einstellen.

Mehrere Sachverständige aus den Bereichen Brandschutz, Medizin und Chemie kommen laut Ermittlungsakten, die dem ARD-Magazin Monitor (WDR) vorliegen, mehrheitlich zum dem Schluss, dass ein Tod durch Fremdeinwirkung wahrscheinlicher sei als die lange von den Ermittlungsbehörden verfolgte These einer Selbstanzündung durch den Mann aus Sierra Leone. Das sind die Ergebnisse der jüngsten Gutachten und Brandversuche, die sich detailliert mit der Frage nach dem Ausbruch des Feuers in der Arrestzelle beschäftigen.

Sogar der langjährige Ermittler der Staatsanwaltschaft Dessau, der leitende Oberstaatsanwalt Folker Bittmann, bislang ein Verfechter der Selbsttötungs-Theorie, geht in einem Schreiben vom April dieses Jahres daher von einem begründeten Mordverdacht aus. Er hält es demnach für wahrscheinlich, dass Oury Jalloh bereits vor Ausbruch des Feuers mindestens handlungsunfähig oder sogar schon tot war und mit Brandbeschleuniger besprüht und angezündet worden sei. Oberstaatsanwalt Bittmann benennt in dem Brief sogar konkrete Verdächtige aus den Reihen der Dessauer Polizeibeamten.

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13. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Naufragio di Lampedusa, il gip di Roma respinge la richiesta di archiviazione · Kategorien: Italien, Malta · Tags: , ,

Die Ermittlungen zu dem Schiffsunglück vor Lampedusa am 11. Oktober 2013, bei dem 300 Boat People ertrunken sind, werden nicht eingestellt.

La Repubblica | 13.11.2017

Imputazione coatta per omissione di soccorso per i responsabili della sala operativa della Guardia costiera di Roma e supplemento di indagine per la comandante della nave Libra. Archiviate le altre posizioni per quella che è stata definita „la strage dei bambini“

di ALESSANDRA ZINITI

Non si fermano le indagini sulle responsabilità del naufragio dell’11 ottobre 2013 a Lampedusa nel quale persero la vita circa 300 persone, tra cui moltissimi bambini. Il gip di Roma Giovanni Giorgianni ha respinto la richiesta di archiviazione avanzata dalla Procura nei confronti di alcuni degli indagati per i quali erano ipotizzato il reato di omissione di soccorso.

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