04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: , ,

DW | 04.05.2017

Nach Schätzungen von Unicef sind rund 25.000 Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet. Durch die schleppende Familienzusammenführung erlitten sie erhebliche emotionale Schäden, kritisiert das UN-Kinderhilfswerk.

Insgesamt hielten sich in Griechenland, Bulgarien, Serbien und weiteren Ländern der Region rund 75.000 Flüchtlinge und Migranten ohne klare Perspektive auf, teilte Unicef in Brüssel mit. „Obwohl sie ein legitimes Recht haben, zu ihren Familien in westeuropäischen Zielländern wie Deutschland und Schweden zu kommen, wissen die meisten gestrandeten Asylbewerber nicht, ob und wann ihnen die Weiterreise erlaubt wird“, hieß es.

Manche Mütter und Kinder hätten ihren Mann und Vater seit mehreren Monaten oder gar Jahren nicht gesehen. Der Prozess der Familienzusammenführung sei so schleppend und die Ungewissheit so groß, dass „beträchtlicher emotionaler Schaden und Angst“ bei den Kindern ausgelöst werde.

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19. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kinderarmut unter Flüchtlingen steigt“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Deutschlandfunk | 18.04.2017

Jedes zweite Flüchtlingskind in Deutschland ist von Armut bedroht.

Das geht aus einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, die heute in Düsseldorf vorgestellt wurde. Danach lebten im Jahr 2011 rund 36 Prozent der Flüchtlingskinder unter der Armutsgrenze. 2015 stieg ihre Zahl bereits auf 49 Prozent. Damit lebt inzwischen jedes zweite Zuwandererkind unterhalb der Armutsgrenze. Bei Kindern ohne Migrationshintergrund liegt die Quote fast unverändert bei 13,5 Prozent.

Nach der Definition der EU gelten Menschen als armutsgefährdet, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben. Für eine Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren lag die Armutsgrenze 2015 bei 1.978 Euro.

02. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Italy “adopts” minor refugees as a 16 years old survives shipwreck · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

http://www.onuitalia.com/2017/03/29/italy-adopts-minor-refugees-16-years-old-survivor-shipwreck/

Italy “adopts” minor refugees as a 16 years old survives shipwreck

LAMPEDUSA/ROME, MARCH 29 – As one boy, a 16 years old, survived from a shipwreck in the Mediterranean, which may have left up to 146 people dead or missing (140 migrants were in fact saved by another boat, IOM reported later in the week), the Italian Parliament gave final approval to a law outlining comprehensive standards of care for unaccompanied migrant children arriving in Italy, including a strict prohibition of turning them away at the border.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europe’s treatment of child refugees ‚risks increasing radicalisation threat'“ · Kategorien: EU · Tags: ,

The Guardian | 22.03.2017

Highly critical report from Council of Europe says current system is unable to cope with sheer number of children fleeing conflict

Daniel Boffey

Europe’s “abysmal” treatment of refugee children, who have made up about a third of those seeking asylum on the continent over the last two years, will increase the danger of their later radicalisation and drift into criminality, a damning report from the Council of Europe has said.

A system that allows the sexual and physical abuse of children in overcrowded detention centres, where they are often separated from their families, will only condemn Europe to trouble in the future the report warns.

About 30% of asylum seekers arriving in Europe in the last two years were children, according to a report from the Council of Europe’s special representative of the secretary general on migration and refugees, Tomáš Boček. Nearly 70% of these children were fleeing conflict in Syria, Afghanistan and Iraq.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Studie: Geflüchtete Frauen werden nicht ausreichend versorgt“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

DW | 21.03.2017

Gleich zwei Studien beleuchten die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Eine der beiden Untersuchungen zeigt: Viele geflüchtete Frauen sind traumatisiert und werden nicht ausreichend medizinisch behandelt.

Der Studie der Berliner Charité zufolge hegen 13 Prozent der befragten Frauen Suizidgedanken, die Hälfte davon akut. „Das ist etwas, das uns sehr überrascht hat“, sagte eine der Studienleiterinnen, Meryam Schouler-Ocak, bei der Vorstellung in Berlin. Fast die Hälfte der Frauen berichtete, dass sie öfter weinten. Jeder vierte bis dritte Frau wird von Nervosität, Traurigkeit, Gefühlen der Einsamkeit und Schlafschwierigkeiten geplagt.

45 Prozent der geflüchteten Frauen schätzen ihre aktuelle Lebensqualität demzufolge als mittelmäßig ein. Besonders die Wohnsituation wird bemängelt: Die Hälfte der Befragten (53 Prozent) finden sie schlecht, 21 Prozent finden sie gut.

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19. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Familiennachzug nach Deutschland: UN kritisieren Flüchtlingspolitik“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

taz | 19.03.2017

Bei Härtefällen sollen Flüchtlinge ihre Familie nachholen dürfen. Das fordern die UN von der Bundesregierung. Am Montag hört der Innenausschuss Experten dazu an.

Die UN haben in der Debatte um den Familiennachzug zu Flüchtlingen gefordert, dass die Bundesregierung die derzeitige deutsche Regelung überprüft. Die deutsche Vertreterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Katharina Lumpp, kritisierte, dass der Familiennachzug etwa für Bürgerkriegsflüchtlinge bis März ausgesetzt ist.

Die Aussetzung habe weitreichende Konsequenzen sowohl für die betroffenen Personen als auch ihre Familienmitglieder, schreibt Lumpp an den Vorsitzenden des Bundestagsinnenausschusses, Ansgar Heveling (CDU). Der Ausschuss hört am Montag Sachverständige zu dem Thema an. Lumpp fordert vor allem, in Härtefällen die Einreise sofort zu erlauben.

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01. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Gewalt, Missbrauch, Haft“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeerroute · Tags: ,

Zeit Online | 28.02.2017

Kinder, die über das Mittelmeer flüchten, erleiden laut Unicef schreckliche Dinge. Um das zu verhindern, müssten sichere und legale Einreisewege eingerichtet werden.

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat vor den Gefahren für geflüchtete Kinder und Jugendliche auf der Route von Nordafrika in Richtung Europa gewarnt. Auf dem Weg von Subsahara-Afrika nach Libyen und dann über das Mittelmeer seien Heranwachsende „regelmäßig sexueller Gewalt, Ausbeutung sowie Misshandlungen“ ausgesetzt, heißt es in einem Bericht der Organisation. Das gelte für die Behandlung durch Menschenschmuggler, aber auch durch Sicherheitskräfte und Personal in Haftzentren in Libyen.

Für den Bericht hat Unicef im Herbst 2016 mehr als 20.000 geflüchtete Kinder und Jugendliche aus elf Ländern befragt. Demnach war ein Viertel von ihnen ohne Begleitung unterwegs. Drei von vier gaben an, mindestens einmal während ihrer Flucht Gewalt, Bedrohungen oder Aggressionen durch Erwachsene erlebt zu haben. Die Hälfte berichtete von sexuellem Missbrauch, der sich oft mehrfach und an unterschiedlichen Orten zugetragen habe. Aus Angst vor einer Inhaftierung gingen viele Betroffene in den jeweiligen Ländern nicht zur Polizei.

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26. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Palermo: dalla Siem Pilot sbarcano mille migranti, anche un neonato“ – Fotos · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

La Repubblica | 25.02.2017

Maxi sbarco di migranti nel porto di Palermo, dove è giunta la nave norvegese Siem Pilot con a bordo 993 profughi. Tra di loro anche 100 donne e 136 minori, soccorsi nel canale di Sicilia. Le prime cure sono state prestate ad un neonato, dato alla luce ieri sera a bordo della nave. Il piccolo sta bene e pesa circa 3 chili. Si chiama Destiny Seabear, come le due scialuppe di salvataggio impegnate nel soccorso della mamma. A coordinare la macchina dell’accoglienza la Prefettura, con personale del Comune, medici dell’Asp, personale della Caritas e della Croce Rossa. (Foto Igor Peyx)

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Il Fatto Quotidiano | 25.05.2017

Nel porto del capoluogo siciliano sono stati trasportati da una nave norvegese 657 uomini, 100 donne e 136 minori. „Il bimbo sta bene, pesa 2,2 chili e si trova nell’ospedale Ingrassia“ ha detto il direttore dell’Azienda sanitaria provinciale, Antonio Candela. Il bambino è stato chiamato Seabear, orso di mare, come una delle due scialuppe di salvataggio utilizzate nell’operazione. Ministro Lorenzin va a trovare mamma e figlio

Sono 993 i migranti arrivati questa mattina nel porto di Palermo. Una nave norvegese, Siem Pilot, ha portato in salvo 657 uomini, 100 donne e 136 minori dal canale di Sicilia al capoluogo siciliano. C’è anche un bambino, nato a bordo della nave. “Il bimbo sta bene, pesa 2,2 chili e si trova nell’ospedale Ingrassia di Palermo dove ha ricevuto le prime cure – spiega il direttore dell’Asp di Palermo, Antonio Candela – Per tutti i migranti le condizioni di salute sono buone, ci sono stati solo sette ricoveri per patologie minori”.

Il piccolo e la madre sono in buone condizioni di salute. Il bambino nato da poche ore è stato chiamato Seabear, orso di mare, come una delle due scialuppe di salvataggio dell’imbarcazione. La task-force coordinata dalla Prefettura palermitana sta provvedendo ad accogliere e prendere in carico i migranti. Sul molo Puntone ci sono anche i finanzieri e gli agenti della Squadra Mobile per individuare eventuali scafisti. “I flussi di migranti stanno aumentando anche a causa delle instabilità sempre più forti nell’aria mediorientale e africana. Cosa che comporta una assunzione di responsabilità”. Lo ha detto ai cronisti Beatrice Lorenzin che ha fatto visita alla mamma e al piccolo nato ieri. “L’Italia sta facendo la sua parte ma non può farla da sola – ha aggiunto il ministro della Salute – Serve uno sforzo europeo e nel frattempo bisogna fare in modo che le persone non muoiano”.

Nel porto di Reggio Calabria è arrivato invece il rimorchiatore Golfo Azzurro con a bordo 324 migranti prevalentemente proveniente da paesi sub-sahariani. Il gruppo è composto da 270 uomini, 16 donne, due bambini piccoli e 36 minori non accompagnati. Ad attenderli il dispositivo di accoglienza coordinato dalla Prefettura di Reggio Calabria. Prima della fotosegnalazione e dell’identificazione ad opera del personale dell’Ufficio immigrazione della Questura, i migranti sono stati visitati dai medici del servizio “medicina di frontiere” e del 118. Riscontrati numerosi casi di scabbia, immediatamente trattati nell’unità mobile di decontaminazione allestita dalla Protezione civile, disturbi gastroenterici. Alcuni dei migranti, inoltre, avevano ferite agli arti inferiori provocate dalle concitate operazioni di trasbordo da un natante all’altro. Due donne risultano in stato di gravidanza. Le loro condizioni sono buone.

12. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Women and children ‘endure rape, beatings and abuse’ inside Dunkirk’s refugee camp“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: , ,

The Guardian | 12.02.2017

The fate of those stranded by the UK’s decision to limit taking child refugees from France

Children and women are being raped by traffickers inside a refugee camp in northern France, according to detailed testimony gathered ahead of fresh legal action against the UK government’s approach to the welfare of unaccompanied minors.

Corroborating accounts from volunteers, medics, refugees and other officials reveal that sexual abuse is common within the large camp at Dunkirk and that children and women are forced to have sex by traffickers in return for blankets or food or the offer of passage to the UK.

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09. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Auf der Flucht: Kinder spurlos verschwunden“ – Film · Kategorien: Video · Tags:

ARTE | 07.02.2017

Minderjährige Flüchtlinge ziehen unbegleitet und ohne Schutz durch Europa. Sie haben sich aus Aufnahmestellen entfernt oder sind nie registriert worden. Sie leben in einer Parallelwelt, die für die meisten Europäer unsichtbar bleibt und geraten leicht in die Hände von Kriminellen, werden zur Prostitution und zum Drogenhandel gezwungen. Eine Spurensuche.

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