11. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kinder in Mali zum Kämpfen gezwungen“ · Kategorien: Mali · Tags:

DW | 11.08.2017

In den vergangenen Wochen haben die Gefechte zwischen bewaffneten Gruppen im Norden Malis deutlich zugenommen. In den Reihen der Kämpfer sind auch Kinder, wie die UN feststellen müssen.

Im Norden des westafrikanischen Staates setzen bewaffnete Gruppen skrupellos Kindersoldaten ein. Der Direktor der Menschenrechtsabteilung der UN-Mission für Mali (MINUSMA), Guillaume Ngefa, beklagte, Kinder würden zum Dienst an der Waffe gezwungen. Besonders beunruhige ihn, dass unter den 33 Gefangenen, die das Ex-Rebellenbündnis CMA kürzlich genommen habe, acht Kinder seien.

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28. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Children on the Move in Italy and Greece“ · Kategorien: Afrika, Griechenland, Italien, Lesehinweise · Tags:

UNICEF | Juni 2017

Eine neue UNICEF-Studie über die Fluchtursachen und Erfahrungen von geflüchteten oder migrierten Jugendlichen in Europa kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Über die Hälfte der befragten afrikanischen Jugendlichen gab nach der Ankunft in Italien an, dass Europa ursprünglich gar nicht ihr Ziel war. Die katastrophalen Bedingungen in Libyen haben sie häufig dazu gebracht, letzten Endes die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer zu wagen. Außerdem sind die Jugendlichen oft ohne Absprache oder das Wissen ihrer Familien aufgebrochen.

Das Bild ist in beiden Ländern sehr unterschiedlich: Während in Griechenland hauptsächlich Mädchen und Jungen mit ihren Familien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan eintreffen, stammen Minderjährige in den Aufnahmezentren in Sizilien meist aus afrikanischen Ländern, sind männlich und allein unterwegs. In den ersten sechs Monaten des Jahres sind rund 12.000 minderjährige Flüchtlinge in Italien angekommen, 93 Prozent von ihnen waren unbegleitet.

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23. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „No One Is Counting Europe’s Missing Refugee Children“ · Kategorien: EU · Tags: ,

Refugees Deeply | 20.07.2017

Where are the 10,000 child migrants who went missing in Europe last year? Europol says it has no idea how many have actually disappeared as a result of Europe’s chaotic migrant calculations, Mario Vidal reports for porCausa and Vózpopuli.

Mario Vidal

THEIR NAMES AND faces are not plastered on street lights or bus stops. In most cases the police have not attempted to find them. They simply arrive in Europe and disappear.

In 2016, more than 63,300 unaccompanied minors (UAM) entered the E.U., half of them Syrian and Afghan refugees, according to data from the European NGO network Missing Children. The same year, the E.U.’s law enforcement agency Europol said that at least 10,000 UAM had disappeared in Europe.

Yet Europol admits it does not know if these disappearances are real or the result of bureaucratic chaos between E.U. member countries. Even so, they warn that missing children, especially refugees, are the perfect target for human trafficking, prostitution and forced begging rings, or coercion into slave labor.

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22. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Greece: Lone Migrant Children Left Unprotected“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Human Rights Watch | 19.07.2017

Flawed Procedures Leave Those on Lesbos at Risk of Abuse

(Athens) – Unaccompanied migrant children on the Greek island of Lesbos are being incorrectly identified as adults and housed with unrelated adults, leaving them vulnerable to abuse and unable to access the specific care they need, Human Rights Watch said today.

“The misidentification of unaccompanied migrant kids on Lesbos as adults leads to real problems, including lumping them together with unrelated adults and denying them the care they need,” said Eva Cossé, Greece researcher at Human Rights Watch. “Greek authorities need to take responsibility for properly identifying unaccompanied children and providing them the protection and care every child needs.”

On visits to Lesbos island from May 22 to 28 and June 27 to 30, 2017, Human Rights Watch spoke with 20 children, some as young as 15, who said they had been wrongly registered as adults by the Greek authorities.

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11. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Kinder auf der Flucht: „Mit der Angst leben“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

DW | 10.07.2017

Jeder siebte Migrant, der in Italien ankommt, ist ein Kind. Viele sind ohne Begleitung, etliche schwer traumatisiert. Ihre Versorgung stellt die Behörden vor große Herausforderungen. Doris Pundy berichtet aus Sizilien.

Amadou* hat es geschafft, er ist in Sicherheit. Glauben kann er es aber noch nicht. Unsicher sitzt er im Aufenthaltsraum des Kinderheims für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge im südsizilianischen Scicli. Seine Arme sind fest über der Brust verschränkt, nervös wippt er mit dem Fuß, seine Augen wandern durch den Raum. „Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was es für mich bedeutet hier zu sein und nicht mehr in Libyen sein zu müssen“, sagt der 17-Jährige mit leiser Stimme. „Italien ist wie das Paradies für mich!“ Bei dem Wort „Paradies“ huscht ein kurzes Lächeln über sein Gesicht. „Ich bin so dankbar, dass ich hier sein kann“, sagt Amadou kopfschüttelnd. Er macht eine kurze Pause, sein Blick sinkt auf den Boden. „Ich weiß gar nicht, wie ich das überlebt habe. Gott muss mich beschützt haben.“

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: , ,

DW | 04.05.2017

Nach Schätzungen von Unicef sind rund 25.000 Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet. Durch die schleppende Familienzusammenführung erlitten sie erhebliche emotionale Schäden, kritisiert das UN-Kinderhilfswerk.

Insgesamt hielten sich in Griechenland, Bulgarien, Serbien und weiteren Ländern der Region rund 75.000 Flüchtlinge und Migranten ohne klare Perspektive auf, teilte Unicef in Brüssel mit. „Obwohl sie ein legitimes Recht haben, zu ihren Familien in westeuropäischen Zielländern wie Deutschland und Schweden zu kommen, wissen die meisten gestrandeten Asylbewerber nicht, ob und wann ihnen die Weiterreise erlaubt wird“, hieß es.

Manche Mütter und Kinder hätten ihren Mann und Vater seit mehreren Monaten oder gar Jahren nicht gesehen. Der Prozess der Familienzusammenführung sei so schleppend und die Ungewissheit so groß, dass „beträchtlicher emotionaler Schaden und Angst“ bei den Kindern ausgelöst werde.

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19. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kinderarmut unter Flüchtlingen steigt“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Deutschlandfunk | 18.04.2017

Jedes zweite Flüchtlingskind in Deutschland ist von Armut bedroht.

Das geht aus einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, die heute in Düsseldorf vorgestellt wurde. Danach lebten im Jahr 2011 rund 36 Prozent der Flüchtlingskinder unter der Armutsgrenze. 2015 stieg ihre Zahl bereits auf 49 Prozent. Damit lebt inzwischen jedes zweite Zuwandererkind unterhalb der Armutsgrenze. Bei Kindern ohne Migrationshintergrund liegt die Quote fast unverändert bei 13,5 Prozent.

Nach der Definition der EU gelten Menschen als armutsgefährdet, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben. Für eine Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren lag die Armutsgrenze 2015 bei 1.978 Euro.

02. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Italy “adopts” minor refugees as a 16 years old survives shipwreck · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

http://www.onuitalia.com/2017/03/29/italy-adopts-minor-refugees-16-years-old-survivor-shipwreck/

Italy “adopts” minor refugees as a 16 years old survives shipwreck

LAMPEDUSA/ROME, MARCH 29 – As one boy, a 16 years old, survived from a shipwreck in the Mediterranean, which may have left up to 146 people dead or missing (140 migrants were in fact saved by another boat, IOM reported later in the week), the Italian Parliament gave final approval to a law outlining comprehensive standards of care for unaccompanied migrant children arriving in Italy, including a strict prohibition of turning them away at the border.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europe’s treatment of child refugees ‚risks increasing radicalisation threat'“ · Kategorien: EU · Tags: ,

The Guardian | 22.03.2017

Highly critical report from Council of Europe says current system is unable to cope with sheer number of children fleeing conflict

Daniel Boffey

Europe’s “abysmal” treatment of refugee children, who have made up about a third of those seeking asylum on the continent over the last two years, will increase the danger of their later radicalisation and drift into criminality, a damning report from the Council of Europe has said.

A system that allows the sexual and physical abuse of children in overcrowded detention centres, where they are often separated from their families, will only condemn Europe to trouble in the future the report warns.

About 30% of asylum seekers arriving in Europe in the last two years were children, according to a report from the Council of Europe’s special representative of the secretary general on migration and refugees, Tomáš Boček. Nearly 70% of these children were fleeing conflict in Syria, Afghanistan and Iraq.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Studie: Geflüchtete Frauen werden nicht ausreichend versorgt“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

DW | 21.03.2017

Gleich zwei Studien beleuchten die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Eine der beiden Untersuchungen zeigt: Viele geflüchtete Frauen sind traumatisiert und werden nicht ausreichend medizinisch behandelt.

Der Studie der Berliner Charité zufolge hegen 13 Prozent der befragten Frauen Suizidgedanken, die Hälfte davon akut. „Das ist etwas, das uns sehr überrascht hat“, sagte eine der Studienleiterinnen, Meryam Schouler-Ocak, bei der Vorstellung in Berlin. Fast die Hälfte der Frauen berichtete, dass sie öfter weinten. Jeder vierte bis dritte Frau wird von Nervosität, Traurigkeit, Gefühlen der Einsamkeit und Schlafschwierigkeiten geplagt.

45 Prozent der geflüchteten Frauen schätzen ihre aktuelle Lebensqualität demzufolge als mittelmäßig ein. Besonders die Wohnsituation wird bemängelt: Die Hälfte der Befragten (53 Prozent) finden sie schlecht, 21 Prozent finden sie gut.

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