17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Woher kommen die Flüchtlinge?“ · Kategorien: Hintergrund · Tags: ,

Quelle: Der Tagesspiegel

Flüchtlinge und die Schuld des Westens

Das Elend, das die Menschen in Afrika und Asien hinter sich lassen, hat der Westen oft mitverursacht. Ein Gastbeitrag von Byung-Chul Han

Schnell und spektakulär waren die Rettungsaktionen für jene Banken, die durch die Finanzkrise von 2008 in Not gerieten. Die EU-Staaten haben sie mit 1,6 Billionen Euro vor der Pleite bewahrt. 1,6 Billionen Euro an Steuergeldern, das entspricht 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU. Die Finanzkrise kostete allein Deutschland 187 Milliarden Euro.

Als das Überleben der Banken auf dem Spiel stand, zeigte sich Europa entschlossen und aufopferungsvoll. Wenn hingegen Menschenleben in Gefahr sind, handelt es weniger entschieden. Angela Merkels deutliches Bekenntnis zur Flüchtlingshilfe vom Dienstag ist die Ausnahme von der Regel. Dabei ist es angesichts der Flüchtlingskrise angebracht, in Erinnerung zu rufen, in welchem Maß der Westen für das Elend mitverantwortlich ist, vor dem die Menschen massenhaft fliehen.

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14. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Klingendraht 22“ aus Spanien: Das Symbol der Festung Europa · Kategorien: Deutschland, Spanien · Tags: ,

Quelle: Telepolis

von Matthias Monroy

Eine Firma aus Malaga profitiert besonders von der Aufrüstung europäischer Landgrenzen. Für den internationalen Vertrieb wurde der Name eigens in „European Security Fencing“ geändert

Immer mehr EU-Mitglieder setzen auf Sperranlagen mit Stacheldraht, um unerwünschte Migranten von der Einreise abzuhalten. Seit 1995 stehen meterhohe Zäune an den Rändern der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla. Griechenland hat einen Zaun an 12 Kilometern seiner Landgrenze zur Türkei errichtet, der weitere Ausbau ist geplant. Auch an den Südgrenzen Bulgariens stehen mittlerweile mit Stacheldraht gesicherte Zäune. Zuletzt hatte Ungarn im Eiltempo seine 175 Kilometer lange Grenze zu Serbien auf diese Weise geschlossen. Die britische und französische Regierung haben sich geeinigt, die Versuche von Migranten in den Eurotunnel zu gelangen ebenfalls mit dem Ausbau von Zaunanlagen zu beantworten.

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12. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Illegale Einwanderung, Verbrechen und Krisen“: EU finanziert Modernisierung innerer Sicherheit in Griechenland · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags:

Quelle: Netzpolitik.org

von Matthias Monroy

Die griechische Regierung will ihre Grenzanlagen massiv aufrüsten. Dies geht aus einem Dokument hervor, das die britische Bürgerrechtsorganisation Statewatch auf ihrer Webseite veröffentlicht. Demnach erhält Griechenland rund 194 Millionen Euro zur Einführung neuer Technologien für die Überwachung und Kontrolle von Land- und Seegrenzen. Die Gelder sollen für die Umsetzung einer „Strategie zum integrierten Grenzmanagement” genutzt werden, die von der früheren Nea Dimokratia-Regierung im September 2014 beschlossen wurde.

Weitere 20 Millionen sollen für die Modernisierung der Polizei aufgewendet werden, darunter zur Einrichtung neuer Datenbanken, zum Anschluss an internationale Informationssysteme und zur Beschaffung von Auswertesoftware.

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19. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Frontex selecciona a Indra en la vigilancia entre Italia y Libia · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer, Spanien · Tags:

Quelle: Cinco Días

Santiago Millán Alonso

Nuevo avance de Indra en el segmento de la vigilancia aérea. La Agencia Europea de Control de Fronteras (Frontex) ha seleccionado al avión ligero de vigilancia marítima P2006 MRI de la compañía española para llevar a cabo trabajos de vigilancia aérea en el Mediterráneo Central, entre Italia y Libia.

Frontex puso en marcha en primavera una licitación pública para la contratación de estos servicios, cuyo acuerdo marco se firmará a finales de agosto, según señalan fuentes del sector. Indra será la única empresa española de las seis compañías seleccionadas para prestar servicios de vigilancia aérea en la ruta. Asimismo, será también una de las cuatro firmas invitadas a proveer los dos tipos de servicios dentro de ese acuerdo marco: vigilancia marítima y de las fronteras terrestres. Unas tareas que han ganado relevancia en los últimos años por la oleada de inmigrantes en el Mediterráneo.

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18. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für EU Militäraktion, Mittelmeer – EuNavFor Med: Übersicht · Kategorien: EU, Griechenland, Italien, Libyen, Türkei · Tags: , , , ,

Quelle: Telepolis

Unerwünschte Migration: 39 Schiffe von EU-Mitgliedstaaten kreuzen im Mittelmeer

Matthias Monroy

In mehreren maritimen Missionen will die Europäische Union derzeit Geflüchtete und ihre Helfer aufspüren. Militärs arbeiten dabei eng mit Grenz- und Kriminalpolizeidiensten zusammen

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15. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für US-Kampf-Drohnen in Nordafrika – Wall Street Journal · Kategorien: Ägypten, Libyen, Tunesien · Tags:

Neues Grenzregime Nordafrika

Quelle: El Watan

Obama cherche une base pour ses drones au Maghreb

Les drones américains auraient, dans un premier temps, une mission de surveillance, mais ils pourraient ensuite être utilisés pour lancer des frappes contre des cibles appartenant à l’EI.

L’Administration Obama n’a finalement pas abandonné son projet d’ouvrir une base militaire en Afrique du Nord. Elle s’active même en ce moment à en ouvrir une le plus tôt possible. La confirmation vient du quotidien américain The Wall Street Journal. Dans un article publié dans son édition d’hier, intitulé «les Etats-Unis veulent des drones en Afrique du Nord», le quotidien américain affirme que Washington est en pourparlers avancés avec des pays de la région pour pouvoir disposer d’une base de drones de surveillance. Les responsables militaires américains auraient avancé à leurs interlocuteurs l’argument selon lequel c’est le seul moyen pour contrôler et combattre Daech en Libye. Selon le WSJ, Washington ne cherche pas forcément à disposer d’une base exclusive.

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14. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Sensor kann Flüchtlinge in Lastwagen und Containern orten · Kategorien: Lesehinweise · Tags: ,

Quelle: Transportnieuws

Sensor spoort vluchtelingen in vrachtwagens en containers op

SAN DIEGO – Franklin Felber van het Amerikaanse bedrijf Starmark heeft een akoestische sensor ontwikkeld die mensen kan detecteren in containers, vrachtwagens en treinwagons. De sensor kan namelijk door stalen wanden heen menselijke aanwezigheid detecteren; gebruik hiervan zou kunnen betekenen dat migranten die zich schuilhouden om mee te kunnen reizen, opgespoord kunnen worden. Dit meldt Technology Review.

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11. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Deutsche Grenzer nach Nordafrika – EUBAM Neuauflage · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags: , ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung

„[…] Deutschland unterstützt Tunesiens Sicherheitssektor seit 2012, insbesondere hilft es beim Grenzschutz. Dazu zählen Ausbildungshilfen und technisches Equipment wie Schutzwesten und Nachtsichtgeräte, aber auch Technik zur Sprengstoffentschärfung und Seenotrettung. All das soll noch mal massiv ausgebaut werden. Für die nächsten Jahre stehen 100 Millionen Euro zur Verfügung, getragen vom Auswärtigen Amt und vom Verteidigungsministerium. Außerdem will Berlin beim Aufbau effektiver Polizeibehörden helfen. Hier wird sich das Bundesinnenministerium engagieren, unterstützt vom Bundeskriminalamt und von der Bundespolizei.

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30. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Biometrischer Ausweis – Unternehmen Gemalto · Kategorien: Algerien · Tags:

Quelle: Le Quotidien-Oran

Carte d’identité biométrique : Le groupe franco-néerlandais Gemalto sélectionné

par Yazid Alilat

Sans grande surprise, c’est le leader mondial de la sécurité numérique, le groupe franco-néerlandais Gemalto, qui a été sélectionné, encore une fois, pour la confection de la carte nationale d’identité biométrique et électronique (CNIBE).

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29. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für „Bald EU-Drohnen vor den Küsten Nordafrikas?“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: Telepolis – Heise.Online

Matthias Monroy

Die EU-Mitgliedsstaaten wollen Boote ausfindig machen, mit denen Geflüchtete aus Syrien oder Eritrea über das Mittelmeer fahren. Drohnen wären hierfür bestens geeignet
Algerien, Marokko und Tunesien weigern sich laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, der Europäischen Union den Einsatz von Drohnen auf ihrem Hoheitsgebiet zu erlauben. Ähnlich hatte sich vergangene Woche bereits ein algerischer Diplomat gegenüber einer türkischen Agentur geäußert. Die marokkanische EU-Delegation dementiert die Berichte jedoch. Währenddessen beforscht die EU-Grenzagentur Frontex den Einsatz von Drohnen im Mittelmeer.

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