10. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für UN-Sanktionen gegen Drahtzieher des Schleppergeschäfts · Kategorien: DT, EN, Libyen · Tags: , ,

Telepolis | 10.06.2018

Auch der Chef der libyschen Küstenwache in al-Sawija ist dabei. Damit stellen sich auch politisch unangenehme Fragen nach den Verbindungen Italiens und der EU zu dubiosen Figuren und Netzwerken

Thomas Pany

Der UN-Sicherheitsrat hat am Donnerstag Sanktionen gegen sechs wichtige Figuren im Schleuser- und Schlepperbusiness in Libyen und Eritrea verhängt. Mit den Sanktionen sollen ihre Guthaben auf Bankkonten eingefroren und internationale Reisen unterbunden werden. Jedenfalls werden Bankgeschäfte und Grenzübergänge für die vier Libyer und zwei Eritreer sehr viel schwieriger, wenn nicht gar teilweise unmöglich.

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30. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Sea-Watch: Mindestens fünf Boat People bei Rettungsaktion ertrunken · Kategorien: DT, Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Corriere della Sera | 29.05.2018

Cinque migranti scomparsi. Sea Watch: «Si sono buttati in acqua pur di non tornare in Libia»

La denuncia della ong tedesca, dopo un soccorso venerdì scorso, nel quale è intervenuta la Guardia costiera libica

di Marta Serafini

«Si sono buttati in mare pur di non farsi riportare in Libia». Sarebbero almeno cinque i migranti morti in una drammatica operazione di salvataggio compiuta venerdì scorso. Lo riferisce la ong tedesca Sea Watch coinvolta nel soccorso di oltre 400 persone prelevate da tre gommoni in difficoltà. Con già 157 persone a bordo, la Sea Watch 3 era intervenuta in aiuto di altri due gommoni, quando, come ricostruisce la ong, si è avvicinata una motovedetta della Guardia costiera libica.

Alla sua vista, diversi migranti, tra quelli stipati sul più grande dei gommoni, si sono gettati in acqua temendo di essere presi e riportati indietro. A quel punto l’unità libica si è ritirata e gli stranieri sono stati recuperati dalla ong. «In prima battuta – riferisce l’equipaggio – pensavano di avere salvato tutti, ma era una valutazione sbagliata. Raccogliendo numerose testimonianze, abbiamo scoperto che non c’è traccia di cinque persone. Siamo profondamente colpiti e addolorati e temiamo che le vittime siano di più».

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28. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Spain: Hundreds of people rescued from the Mediterranean sea“ · Kategorien: Spanien · Tags: , ,

Al Jazeera | 27.05.2018

At least 6,872 people have been rescued while trying to enter Spain by sea so far this year, according to the IOM.

Spanish authorities have rescued more than 500 people attempting to cross the Mediterranean Sea in a bid to reach Europe.

Spain’s maritime rescue service said it pulled 243 people from eight small boats on Sunday, a day after picking 293 others from nine vessels.

Three of the boats located on Sunday were in poor condition and sank shortly after those on board were removed from them.

The operations included plane and helicopter searches, while those rescued were from various countries in north and sub-Saharan Africa.

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09. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsabwehr auf dem Mittelmeer: 17 Überlebende gegen Italien“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

taz | 08.05.2018

Italien habe durch die Zusammenarbeit mit Libyens Küstenwache eine Havarie mit Toten verursacht – so sehen es Überlebende und klagen.

Christian Jakob

BERLIN taz | 17 Überlebende eines Schiffsunglücks im Mittelmeer haben am Dienstag Italien beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagt. Italien habe durch seine Kooperation mit der libyschen Küstenwache am 6. November 2017 ein Schiffsunglück mit über 20 Toten provoziert, heißt es in der Klageschrift.

Die Kläger saßen in einem mit 145 Menschen besetzten Schlauchboot, das an jenem Tag etwa 30 Seemeilen nördlich von Tripolis in Seenot geraten war. Die italienische Rettungsleitstelle hatte die libysche Küstenwache zum Unglücksort gerufen, der in internationalen Gewässern liegt. Dort war bereits das Schiff „Sea Watch III“ der gleichnamigen deutschen Seerettungsorganisation im Einsatz. Sea Watch wollte die Menschen nach Italien bringen – die Libyer wollten sie nach Libyen zurückbringen.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Libysche Küstenwache hindert NGO an Rettungseinsatz im Mittelmeer“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

NZZ | 07.05.2018

Die libysche Küstenwache hat ein Schiff der Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen daran gehindert, Flüchtlinge von einem überfüllten Schlauchboot zu retten.

(afp) Die libysche Küstenwache hat am Sonntag ein von Hilfsorganisationen gechartertes Schiff an einer Rettungsaktion für in Seenot geratene Bootsflüchtlinge gehindert. Dies berichtete ein AFP-Fotograf an Bord der «Aquarius». Wie der Journalist berichtete, war das Schiff von der italienischen Küstenwache über ein überfülltes Boot vor der libyschen Küste informiert worden. Auch die libysche Küstenwache war informiert worden.

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28. April 2018 · Kommentare deaktiviert für ¿Asociación o condicionalidad? Análisis del Fondo Fiduciario de la UE para África · Kategorien: Afrika, EU, Libyen · Tags:

Coordinadora | 26.04.2018

El aumento del número de refugiados y migrantes llegados a Europa en 2015 y 2016 provocó una crisis política en toda la Unión Europea (UE) en relación con la gestión de la migración. La UE respondió a la crisis con la adopción de la Agenda Europea de Migración, una agenda global que fomentaba una respuesta integral para la gestión de todos los aspectos relacionados con la migración.

Lanzado en noviembre de 2015 en La Valeta y presentado como una herramienta innovadora para permitir una respuesta más flexible a los retos de la migración irregular, el Fondo Fiduciario de Emergencia de la UE (EUTF, por sus siglas en inglés) es el principal instrumento financiero para el compromiso político de la UE con los socios africanos en el campo de la migración. El EUTF utiliza principalmente Ayuda Oficial al Desarrollo, (90%), la mayoría proveniente del Fondo Europeo de Desarrollo (FED), y como tal, su implementación debe guiarse por los principios clave de la eficacia del desarrollo.

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23. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Wer rettet eigentlich noch Flüchtlinge im Mittelmeer?“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Augsburger Allgemeine | 23.04.2018

Immer wieder versuchen Menschen, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Doch die Zahl der zivilen Retter im Meer ist deutlich gesunken.

Annette Reuther und Simon Kremer, dpa

Etwa 130 Migranten sitzen in einem Gummiboot. Es sind wie immer Schwangere darunter, Kinder und Babys. Sie wollen weg, endlich Folter, Vergewaltigungen, Hunger und Hoffnungslosigkeit in Libyen hinter sich lassen. Ein europäisches Rettungsschiff nähert sich. Und auch die libysche Küstenwache.

Mann für Mann, Frau für Frau, Kind für Kind wird verhandelt: Wer darf in Richtung Europa, wer muss wieder zurück in die libysche Hölle? Am Ende fährt das Schiff „Aquarius“ der deutsch-italienisch-französischen Organisation SOS Mediterranee mit 39 Frauen und Kindern Richtung Europa, der Rest hat es nicht geschafft.

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „SOS MEDITERRANEE ruft Europäische Behörden dazu auf, den Einsatz der libyschen Küstenwache in internationalen Gewässern zu klären“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

SOS Mediterranee | 01.04.2018

Nach der Beschlagnahmung des spanischen NGO-Schiffs von Pro Activa Open Arms durch italienische Behörden letzte Woche war die von SOS MEDITERRANEE und Ärzte ohne Grenzen betriebene Aquarius zwischenzeitlich das einzige zivile Rettungsschiff im Mittelmeer. Die Bedingungen, unter denen die Rettungseinsätze im Mittelmeer derzeit stattfinden, werden jedoch immer komplizierter. Rettungsorganisationen sind zunehmend gezwungen, über die Evakuierung von Menschen in Seenot in einer angespannten Sicherheitslage und von Fall zu Fall zu verhandeln. Immer weniger Rettungsschiffe sind im Einsatz und gleichzeitig verzögern sich die Rettungen, wodurch Menschenleben in Gefahr gebracht werden.

90 Flüchtende von libyscher Küstenwache abgefangen

Nachdem die Aquarius am Gründonnerstag und Karfreitag in zwei Einsätzen bereits 253 Flüchtende aus Seenot gerettet und an Bord genommen hatte, durften am Ostersamstag in einem dritten Einsatz von insgesamt 129 Menschen nur 39 Personen – darunter schwangere Frauen, Kinder und Verletzte – auf die Aquarius gebracht werden. Die Rettung der restlichen 90 Menschen von dem heillos überbesetzten Schlauchboot beanspruchte die libysche Küstenwache für sich. Die Menschen wurden nach Libyen zurückgebracht, wo internationale Menschenrechtsstandards nachweislich nicht eingehalten werden.

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Migranti, dopo la Open Arms anche la nave Aquarius costretta ad affrontare il “coordinamento” libico · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Yesterday 31-03-2018 the SaR Aquarius of the NGO SOS Mediterranee was called by the MRCC Rome, for an urgent SaR activity in the central mediterranean. Later MRCC called again, and withdrawed the order, giving the SaR order to the so-called Libyan Coastguard. Arriving at the refugees in sea, Aquarius could save only 39 people. The Libyans took back 90 boat-people to Libya.

It seems that the Italian Navy intervened in the coordination of this SaR activity, with military orders to the MRCC in Rome. For the SaR activists, a clear message to the MRCC should be done: a SaR order to NGO ships cannot be withdrawned, promoting illegal Italo-Libyan push-back-actions.

Il Fatto Quotidiano | 01.04.2018

Dopo il caso della nave di Proactiva, finita sotto sequestro a Pozzallo, ieri l’imbarcazione Sos Mediterranèe si è trovata nella stessa situazione, rendendo evidente quella che sembra ormai una prassi: una volta sul posto le navi vengono affidate al controllo di Tripoli che chiede loro di „restituire“ i migranti

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01. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „How Italy’s NGO Boat Seizure Exposes Europe’s Dangerous Policy at Sea“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Refugees Deeply | 27.03.2018

Italy’s seizure of an NGO rescue ship has refocused attention on how Europe outsourced control of the central Mediterranean to the Libyan Coast Guard. Amnesty International’s Matteo de Bellis examines the legal and humanitarian issues at stake.

Watching 93 emaciated refugees and migrants disembark from a Spanish NGO ship in the Italian port of Pozzallo earlier this month, the town’s mayor said they reminded him of “a scene from the concentration camps.”

They had boarded a boat bound for Europe, only to find themselves stranded at sea. One of them, a 21-year-old man called Segen, died a day later. However, his fellow travelers are receiving much-needed assistance, thanks to the brave actions of their rescuers aboard an NGO ship, the Proactiva Open Arms. The following week, that ship was itself making headlines.

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