11. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Auffanglager für Abgeschobene aus Deutschland angekündigt · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags: ,

Anfang Januar 2017 hat die tunesische offiziöse Tageszeitung „La Presse“ angekündigt, dass die Bundesregierung den Aufbau von Auffanglagern für aus Deutschland abgeschobene Flüchtlinge unterschiedlicher Nationalität mit der tunesischen Regierung vereinbart habe. Die Lager sollen nahe der libyschen Grenze entstehen. Tunesische NGOs berichten, dass in den vergangenen Monaten mehrfach improvisierte Lager an der tunesischen Grenze zu Libyen auf- und wieder abgebaut worden seien.

La Presse | 03.01.2017

Des centres d’accueil en Tunisie pour les réfugiés en Allemagne

Des centres d’accueil pour des réfugiés hébergés actuellement en Allemagne, seront bientôt installés dans le Sud de notre pays, plus précisément à proximité de la Libye,  après accord entre la Tunisie et l’Allemagne, selon une source bien informée.

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02. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „How to stop rising tide of death in Mediterranean“ · Kategorien: EU, Libyen · Tags: ,

MSF | 19.01.2017

The number of people who died trying to reach Europe by crossing the Mediterranean has reached an all-time high, and is becoming comparable to what Médecins Sans Frontières/Doctors Without Borders (MSF) is used to seeing in warzones.

The UN Migration Agency recorded at least 5,079 deaths last year – the actual number of deaths is likely to be much higher.

We have no idea how many dinghies overloaded with terrified passengers set sail from Libya in the direction of Italy each day. Nor do we know how many of them sink without trace, before they reach busy shipping lanes in the Mediterranean or call for help.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge in Libyen: Auswärtiges Amt kritisiert „KZ-ähnliche Verhältnisse“ · Kategorien: Deutschland, EU, Libyen, Malta · Tags: ,

Welt | 29.01.2017

Das Auswärtige Amt berichtet von grausamen Verhältnissen für Migranten in Libyen.

  • In den den Flüchtlingslagern des Landes gebe es systematisch „Exekutionen, Folter und Vergewaltigungen“.
  • Kommende Woche findet ein EU-Gipfel zu Libyen statt. Ska Keller (Grüne) lehnt ein Flüchtlingsabkommen mit dem Land ab.

Warum das wichtig ist:

Durch ein Abkommen könnten Migranten einfacher zurück nach Libyen geschickt werden, wo ihnen Folter und Tod drohen.

Angesichts eines möglichen Migrationspakts mit Libyen hat das Auswärtige Amt die Lage in den Flüchtlingslagern des Landes ungewöhnlich scharf kritisiert. Die deutsche Botschaft in Nigers Hauptstadt Niamey berichtet in einer sogenannten Diplomatischen Korrespondenz (intern: „Drahtbericht“) an das Bundeskanzleramt und mehrere Ministerien von „allerschwersten, systematischen Menschenrechtsverletzungen in Libyen“. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ mit Bezug auf das Schreiben, das der Zeitung vorliegt. Wörtlich heißt es demnach: „Authentische Handy-Fotos und -videos belegen die KZ-ähnlichen Verhältnisse in den sogenannten Privatgefängnissen.“

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15. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Tripolis: Razzien · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Quelle: The Libya Observer | 15.01.2017

Special Deterrent Force transfers migrants to Tripoli shelter centers

A big number of illegal migrants were transferred to the shelter centers of the Tripoli-based Illegal Immigration Fight Center (IIFC) after being busted in Gargaresh district in the capital, the Special Deterrent Force (SDF) declared on Sunday.

“After storming into the drugs and alcohol dens in Gargaresh, our forces nabbed a number of African illegal migrants.” The SDF said on Facebook, adding that it kept some of the migrants at its headquarters as they are suspected to be part of organized gangs that work in making and selling liquor.

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16. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise“ heißt Flüchtlingselend in Griechenland · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Faktencheck: Hellas

von Dorothee Vakalis

Bis zur Schließung des Lagers in Idomeni Ende Mai 2016 gab es eine Medienöffentlichkeit, es wimmelte auf den Feldern von Kameras und Mikrophonen!…. Idomeni kennt heute alle Welt. Jenseits aller humanitären Standards gab es trotzdem ein soziales Klima: kreative Aktionen, improvisierte Vorzelte, Feuerstellen, Figuren aus Abfall und zu Spielzeug Umfunktioniertes. Vor allem gab es die große Hoffnung in den Gesichtern, doch noch weiter zu kommen…. In der europäischen Öffentlichkeit begann sich die Auffassung auszubreiten, dass solche unwirtlichen Zustände in Europa nicht sein dürfen.

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21. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Lesbos, Hotspot: „Was ich sah, war der Horror“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Ausgehungert, dehydriert, schwer verletzt: Als das Flüchtlingslager Moria niederbrannte, war die Anwältin Ariel Ricker vor Ort. Sie berichtet von dramatischen Zuständen.

Von Ariel Ricker, Lesbos

Am Montagabend kam es im völlig überfüllten Auffanglager Moria auf der griechischen Insel Lesbos zu Krawallen und einem Großbrand. Rund 5.000 Flüchtlinge ergriffen daraufhin die Flucht, darunter zahlreiche Frauen mit Säuglingen im Arm. Ein Großteil des Lagers wurde durch das Feuer zerstört, darunter 60 Wohncontainer, Hunderte Zelte und drei Verwaltungscontainer, verletzt wurde niemand. Weil das Feuer im hoch gesicherten Lager ausbrach, werden die Bewohner verdächtigt, den Brand gelegt zu haben. Neun wurden mittlerweile festgenommen. Nach dem Drama sicherte der griechische Migrationsminister Ioannis Mouzalas dem Bürgermeister von Lesbos in einem Schreiben zu, dass auf Lesbos kein neuer Hotspot gebaut werde, sondern stattdessen die Flüchtlingszahlen reduziert werden sollen.

Die Anwältin Ariel Ricker war wenige Stunden nach dem Großbrand im Lager. Hier schildert sie, was sie in der Nacht in Moria erlebt hat.

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01. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Jordanien: Internierungslager Azraq · Kategorien: Jordanien · Tags: ,

Quelle: Quantara

Jordaniens zweitgrößtes Flüchtlingslager Azraq

Wie gefangen in der Wüste

Besuch ist eher selten im Flüchtlingscamp Azraq, tief in der jordanischen Wüste gelegen, gleich neben dem Highway, auf dem die Laster Richtung Bagdad donnern. 51.000 Syrer leben nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks derzeit in dem Lager. Dana Ritzmann hat sich dort umgesehen.

Fast zwei Stunden sind es von Amman hierher, wo hinter Stacheldraht die Zuflucht liegt. Seit 2014 existiert das Flüchtlingslager, dem zweitgrößten nach Zatari im Norden Jordaniens, wo knapp 80.000 geflüchtete Syrer wohnen. Azraq hat sogar Platz für noch mehr, seit 2013 wird es aufgebaut und ist mit seinen wie auf Schnüren aufgereihten Blechhütten gewappnet für weitere Flüchtlingsströme aus dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Nachbarland.

Allein in den letzten zwei Monaten ist Azraq um fast 20.000 Menschen gewachsen, fast täglich werden es mehr. Mehr Menschen, die vor Krieg, Zerstörung und Not fliehen und keinen anderen Ort haben, wo sie hingehen können.

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15. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, EU – Mörderische Abschottung · Kategorien: EU, Libyen · Tags: , , , ,

Quelle: German Foreign Policy

Lager für Europa (II)

BERLIN/TRIPOLIS/KHARTOUM
(Eigener Bericht) – Die Kooperation der EU mit Libyen zur Flüchtlingsabwehr führt „direkt oder indirekt zu schockierenden Menschenrechtsverletzungen“. Dies erklärt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in einem aktuellen Bericht zur Misshandlung von Flüchtlingen durch die libysche Küstenwache und in libyschen Haftzentren, in denen Flüchtlinge interniert werden. Brüssel unterstützt Libyens Küstenwache mit dem Ziel, sie in die Lage zu versetzen, eine weitaus größere Zahl an Flüchtlingen abzufangen; diese werden nach ihrer Festnahme gewöhnlich in Haftzentren verbracht. Weiterlesen »

30. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für EU fordert von Italien mehr Abschottung · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags: , , ,

Der Deutsche Matthias Ruete, Generaldirektor der Generaldirektion Migration und Inneres der Europäischen Kommission, hat am 25. Mai – also im Kontext zahlreicher Schiffskatastrophen zwischen Libyen und Italien – in einem Brief an die italienische Polizei und an die italienische Migrationsabteilung der Regierung die Abschottungsmängel des Landes scharf gerügt. Die geretteten und überlebenden Bootsflüchtlinge würden nicht wie vorgesehen in die italienischen Hotspots gebracht; die italienischen Hotspots und Abschiebegefängnisse müssten rasch ausgebaut werden und zur Registrierung und zum Verhör der Bootsflüchtlinge müssten mobile Teams eingesetzt werden.

Die italienische Regierung hat bislang verzichtet, auf diese skandalöse EU-Mahnung zu reagieren, und hat den Brief heute veröffentlicht.

Angesichts von mehr als 900 Ertrunkenen in der letzten Woche (laut MSF) stünde mehr denn je der sofortige Einsatz von EU-Fähren statt EU-Militär, Frontex und EU-Lagerhaft an.

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15. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Italien: Hotspot Pozzallo – 120 Kinder in Haft · Kategorien: Italien · Tags: , ,

Quelle: Il Fatto Quotidiano

Migranti, l’hotspot di Pozzallo è un centro di detenzione per i profughi bambini

Secondo gli accordi internazionali, la struttura situata nell’estrema periferia della città costiera siciliana dovrebbe servire a identificare i migranti tratti in salvo dal mare in modo poi da ridistribuirli nei centri d’accoglienza in Italia e in Europa. Ma la situazione dell’hotspot di Pozzallo è molto diversa: dietro ai cancelli, in un’unica gigantesca camerata, stazionano, alcuni da più di un mese, più di 150 ospiti, di cui 120 minori non accompagnati. Vengono principalmente dall’Africa centrale e dall’Egitto e sono rimasti lì dentro principalmente per l’indisponibilità di posti nei centri per minorenni nello Stivale.

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