06. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Greek refugee camps ‚beyond desperate‘ as islanders protest in Athens · Kategorien: Griechenland · Tags:

The Guardian | 06.12.2017

Demonstrators from islands including Chios, Lesbos and Samos lead protests in Athens and demand government acts

Humanitarian groups have warned of a looming emergency on Greece’s eastern Aegean islands, the day after residents converged on Athens in protest at policies that have led to thousands of migrants and refugees being marooned in reception centres.

A surge in arrivals from neighbouring Turkey has seen numbers soar with officials speaking of a four-fold increase in men, women and children seeking asylum on Chios, Kos, Leros, Lesbos and Samos.

Conditions are deteriorating in the vastly overcrowded camps in a situation that Médecins Sans Frontières (MSF) on Wednesday warned was “beyond desperate”.

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06. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Sklavenhandel mit Flüchtlingen in Libyen: Gefangen im Ghetto von Garabuli“ · Kategorien: Libyen · Tags:

taz | 06.12.2017

Hinter einer hohen Mauer sind Hunderte Migranten eingesperrt. Sie warten darauf, an den Meistbietenden verkauft zu werden.

Mirco Keilberth

GARABULI taz | Kein Schild weist auf der Schnellstraße zwischen Tripolis und Misurata zu dem Strandabschnitt mit Ferienhaussiedlungen hin, umgeben von Mauern, die den Namen Garabuli trägt. Nur die Fahrzeugspuren auf den unbefestigten Wegen sind ein Hinweis, was viele Migranten in Libyen mit Garabuli verbinden: zuerst ein Gefängnis und dann, ihre große Hoffnung, die Überfahrt nach Europa. „Zu den Ghettos? Dort lang“, weist ein Schäfer freundlich den Weg.

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04. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Greece moves asylum-seekers from Lesbos to mainland“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Reuters | 30.11.2017

PIRAEUS (Reuters) – Greek authorities on Thursday moved a few hundred asylum-seekers from the island of Lesbos to the mainland in an effort to ease overcrowding in its camps.

Thousands of asylum-seekers have become stranded on Lesbos and four other islands close to Turkey since the European Union agreed a deal with Ankara in March 2016 to shut down the route through Greece.

“I came to heaven from hell,” said 30-year old Mohammad Firuz, who lived for two months in a state-run camp in Lesbos.

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02. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europe Wanted Migrants Stopped. Now Some Are Being Sold as Slaves“ · Kategorien: EU, Libyen · Tags: ,

New York Times | 30.11.2017

By DAVID D. KIRKPATRICK

LONDON — African migrants in Libya face “unimaginable horrors,” the United Nations human rights commissioner declared. “Despicable,” the chairman of the African Union called their treatment. Several African countries recalled ambassadors in protest. Rwanda offered the migrants assistance.

The mid-November broadcast by CNN showing what was described as African migrants being auctioned off at a Libyan slave market — for as little as $100 each, at black-market exchange rates — has set off an international firestorm. The response from the European Union, however, has been notably muted.

That may partly reflect the gratification among European Union officials over Italy’s success at reducing the influx of migrants across the Mediterranean. Italy has been helping Libyans stop them at sea or keep them in Libya, despite the dangers they face there.

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01. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Einigkeit beim EU-Afrika-Gipfel: Sklaverei ist doof“ · Kategorien: Afrika, EU, Libyen · Tags:

taz | 30.11.2017

Einigkeit, wo sonst Dissens herrscht: Der EU-Afrika-Gipfel beschließt eine konzertierte Aktion zur Evakuierung internierter Migranten aus Libyen.

Christian Jakob

ABIDJAN taz | Den Sklavenhandel in Libyen beenden – das war der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die Europäische und die Afrikanische Union am Ende ihres zweitägigen Gipfels in Abidjan, der Metropole der Elfenbeinküste, am Donnerstag einigten. Auch die Lösung, die ihnen dazu vorschwebt, ist die denkbar kleinste: In einer konzertierten Aktion sollen zunächst 3.800 Flüchtlinge, die in Lagern in der libyschen Hauptstadt Tripolis festsitzen, ausgeflogen werden. Das verkündeten am Donnerstagmittag die Präsidenten der beiden Organisationen, der Pole Donald Tusk und der Guineer Alpha Condé.

Die Migranten sollen unter anderem nach Niger und Tschad gebracht werden. Auch Ruanda und Nigeria haben angekündigt, Aufnahmeplätze bereit zu stellen. Marokko, das erst voriges Jahr wieder Mitglied der Afrikanischen Union wurde, will die für die Aktion nötigen Flugzeuge stellen.

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30. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Moria: „Die halten uns hier wie die Tiere“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

ARD Tagesthemen | 29.11.2017

Obwohl Europa immer mehr Flüchtlinge zurückweist, versuchen viele, ihrem oft unerträglichen Leben zu entkommen. Wer es zum Beispiel bis auf die griechische Insel Lesbos schafft, fühlt sich zunächst gerettet. Doch spätestens im Moria Camp ist die Hoffnung dahin, wie heimliche Aufnahmen zeigen.

Von Shafagh Laghai, WDR

29. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Lage der Flüchlinge : Winter vor Lesbos“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

FAZ | 28.11.2017

Eigentlich sollten die Flüchtlinge auf Lesbos die Insel schnell wieder verlassen können. Doch das ist nur Theorie. Kurz vor dem Wintereinbruch werden sie immer verzweifelter.

Franziska Grillmeier

Es ist Samstagabend. Vier Mädchen in Cocktailkleidern stolpern aus der angesagten Monkey Bar von Mytilini, Hauptstadt der ägäischen Insel Lesbos. An eine Hauswand gelehnt ziehen sie die Strumpfhosen hoch und den Lippenstift nach. Auf dem Hafenplatz vor ihnen reihen sich ein Dutzend Schlafsäcke aneinander. Eine Frau erhebt sich und schüttelt eine Decke aus. Neben ihr flattert ein Leintuch im Wind. „Open the Island“ steht darauf. Eines der Mädchen vor der Bar zündet die Kerzen einer Geburtstagstorte an. Nach kurzer Zeit steht der Kuchen in Flammen und die Gruppe läuft kreischend zurück auf die Tanzfläche. Die Frau auf dem Hafenplatz sinkt langsam zurück in den Schlafsackhaufen.

Seit achtzehn Tagen sitzt die Afghanin Adele Tajik auf einer pinken Isomatte mitten auf dem Hafenplatz von Mytilini. Dreißig weitere Flüchtlinge, darunter Familien und Kinder, protestieren mit ihr. Gegen die europäische Flüchtlingspolitik, die sie und 15.000 andere Flüchtlinge auf den ägäischen Inseln festhält. Einige haben sich Alufolie um die Füße gewickelt, andere ihren Kopf so tief in den Schlafsack gegraben, als ob sie darin eine andere Welt finden möchten. Adele Tajik streckt die Beine aus, sie gähnt, ihr Oberkörper erzittert. Sie streut ein paar Erdnüsse in ihre Hand. Es sollen die letzten für eine Weile sein. Morgen fängt der erste Tag ihres Hungerstreiks an.

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29. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Maroc, Reportage: Ouled Ziane, trois jours après les affrontements entre migrants et habitants · Kategorien: Marokko · Tags: ,

Reportage über das Flüchtlingscamp in Casablanca, das letzten Freitag angegriffen wurde. Malier und Senegalesen, die auf dem Weg zu ihrem Studium nach Europa waren, sind am EU-Zaun von Ceuta und Melilla gescheitert und wurden nach Casablanca abgeschoben. Die Lebensverhältnisse im selbstorganisierten Camp in Casablanca sind unglaublich miserabel. Hinzu kommen die rassistischen Angriffe, die als lebensbedrohliche Gefahr erkannt werden.

Telquel | 28.11.2017

L’incendie d’un de leurs campements à Derb El Kébir (Casablanca), vendredi 24 novembre, a poussé tous les migrants subsahariens du quartier à s’entasser sur un terrain de football, situé devant la gare routière d’Ouled Ziane. Trois jours après le violent épisode, Telquel.ma a passé une après-midi dans le climat tendu de ce camp.

par Thibault Bluy

Des barrières de chantier entourent un petit terre-plein, le long du boulevard de la Croix. Le décor est si banal qu’on croirait à de simples travaux de réaménagement urbain, comme il y en a tant dans la capitale économique. C’est bien là, pourtant, que les flammes ont pris vendredi soir.

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28. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Afrika-Gipfel könnte von Flüchtlingskrise in Libyen überschattet werden“ · Kategorien: Afrika, EU, Libyen · Tags:

EurActiv | 27.11.2017

Beim anstehenden EU-Afrika-Gipfel werden afrikanische Führer die Europäer wohl warnen, dass ein „Outsourcing“ der Migrationskrise nach Libyen alte Wunden in den Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten aufreißen könnte.

Die Regierungschefs der 28 EU-Staaten und ihre Partner aus den 27 Ländern der Afrikanischen Union treffen sich am 29. und 30. November in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste.

Auf dem Gipfel sollen die zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und Afrika besprochen werden – mit Fokus auf Investitionen in die Jugend. Gerade für die afrikanischen Staaten ist dies ein wichtiges Anliegen, da 60 Prozent der Einwohner Afrikas unter 25 Jahre alt sind.

Die EU hingegen sieht sich immer mehr Einwanderungsversuchen junger Afrikaner gegenüber, die unter höchster Lebensgefahr das Mittelmeer überqueren, meist von Libyen aus nach Italien. EU-Vertreter unterstreichen aber, dass es beim Gipfel nicht um Migration, sondern vorrangig um Partnerschaft und Entwicklungszusammenarbeit gehen soll.

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28. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europe at Its Ugliest: The Refugee Scandal on the Island of Lesbos“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Spiegel Online | 24.11.2017

As winter arrives, the situation on the Greek island of Lesbos is unsustainable. Conditions at the refugee camps are horrific and island residents are tired of being left in the lurch by Athens and the EU. A visit to ground zero of European ignominy.

By Giorgos Christides and Katrin Kuntz

Those wishing to visit ground zero of European ignominy must simply drive up an olive tree-covered hill on the island of Lesbos until the high cement walls of Camp Moria come into view. „Welcome to prison,“ someone has spray-painted on the walls. The dreadful stench of urine and garbage greets visitors and the ground is covered with hundreds of plastic bags. It is raining, and filthy water has collected ankle-deep on the road. The migrants who come out of the camp are covered with thin plastic capes and many of them are wearing only flipflops on their feet as they walk through the soup. Children are crying as men jostle their way through the crowd.

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