16. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Reportage aus dem Tschad: Endstation Libyen statt Europa“ · Kategorien: Libyen, Tschad · Tags: ,

derStandard | 15.12.2017

Hunderttausende Flüchtlinge aus Darfur fristen ein trostloses Leben im Tschad. Wer versucht, nach Europa zu kommen, verschwindet manchmal

Kim Son Hoang aus Goz Beïda

Es klingelt, immer und immer wieder. Doch will oder eher kann keiner in Libyen abheben, seit geschlagenen zehn Tagen nicht. Mohamed Jouma Ahamed blickt starr in Richtung Boden, wenn er darüber spricht. Es geht um das Handy seines jüngeren Bruders Ahamed, der sich vom Tschad in Richtung Europa aufgemacht hat. Libyen scheint Endstation für den 37-Jährigen zu sein, wie für so viele andere Flüchtlinge. Tag und Nacht, sagt Mohamed Jouma Ahamed mit monotoner Stimme, „frage ich mich, was ihm passiert sein könnte“. Angst habe er, Angst vor der Antwort.

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16. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libye: les rapatriés marocains témoignent“ · Kategorien: Libyen, Marokko · Tags:

Marokkaner, die über Libyen nach Italien fliehen wollten, berichten von ihrer Gefangenschaft in westlibyschen Lagern.

Telquel | 15.12.2017

Vendredi 8 décembre, aux environs de 4h du matin, 235 Marocains rapatriés de Libye ont atterri à l’aéroport Mohammed V de Casablanca. Nous les avons rencontrés à Béni Mellal, la région d’où sont originaires au moins 120 d’entre eux. En exclusivité pour TelQuel, ils reviennent sur leur voyage en enfer.

par Manar Joualy

Mohamed* nous reçoit dans le deux-étages de ses parents, dans un petit village des environs de Béni Mellal. Le salon est encore imprégné de l’odeur du couscous. “Le premier vrai repas depuis mon départ au mois de juillet”, commente celui qui était tout juste majeur à l’époque. Rêvant d’un avenir meilleur en Italie, il prend l’avion jusqu’à Alger, avant de rejoindre la Libye via le désert tunisien, versant au total plus de 3000 euros à différents intermédiaires. Dès ce premier épisode, il se voit mourir plusieurs fois. De soif, de faim, de violence aussi, sous les coups de Kalachnikov  des passeurs.

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16. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für «On a vécu l’enfer à Sabratha» · Kategorien: Algerien, Libyen · Tags: ,

Ein Algerier berichtet über seinen Fluchtversuch von Libyen nach Italien, über seine Gefangenschaft im brutalen Lager Melitah, das von der italienisch-libyschen Miliz betrieben wird, und in Zuara, wo die Gefangenen von der Bevölkerung ernährt werden.

Algeria-Watch | 11.12.2017

Rapatrié des camps de détention libyens pour migrants, un harrag témoigne

Mustapha Benfodil

Mokhtar Boudjemaâ a 43 ans. Sur la photo de profil de son compte Facebook, il ne fait pas vraiment son âge : un visage poupin flanqué d’un bouc autour du menton, yeux noirs et regard tendre, esquissant un sourire.

Ce qui se dégage de lui, de prime abord, c’est une bonté profonde, une douceur bienveillante. Et cela se confirme dans le timbre de sa voix chaude teintée d’un accent de l’Ouest, Sidi Bel Abbès plus précisément, «Petit Paris» comme il la nomme dans l’une des photos qu’il a prises de sa ville, son patelin de cœur et son port d’attache.

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13. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ein dunkles ‚Geheimnis‘ an Europas Außengrenze“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Telepolis | 12.12.2017

Lesbos – Flüchtlingsinsel wider Willen – Teil 1

Wassilis Aswestopoulos

Lesbos ist eine der Inseln, auf denen auch heute noch nahezu täglich neue Flüchtlinge und Immigranten aus der Türkei nach Europa per Schlauchboot übersetzen. Lesbos hat zwei Lager für Flüchtlinge, deren Unterschiede nicht extremer sein könnten. Das Lager Karatepe, welches das beste Lager in gesamt Griechenland ist, und das Lager Moria, gegen das die „Schande von Idomeni“ wie ein Erholungscamp wirkt. Es gibt aus der Zeit vor 2015 noch eine kleinere Flüchtlingsherberge, ein ehemaliges Sanatorium, welches weiter abgelegen von der Inselhauptstadt liegt.

Immigrationsminister Giannis Mouzalas schiebt sämtliche Verantwortung von sich. Wiederholt sucht er die Schuld bei anderen. An dem faktischen Gefangenendasein von Flüchtlingen und Immigranten auf den griechischen Inseln ist seiner Meinung nach die Europäische Union schuld, die einen entsprechenden Passus im Flüchtlingspakt mit der Türkei unterschrieben hat. Die schleppende Bearbeitung der Asylanträge der Ankommenden liegt an mangelnden Geldmitteln und Personalknappheit des griechischen Staats, wird von Seiten des Ministeriums angeführt.

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08. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Refugees occupy Syriza party office in Lesbos“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Al Jazeera | 08.12.2017

Mytilene, Lesbos Island, Greece – When 17-year-old Karime Qias, an Afghan refugee, arrived in Greece’s Moria refugee camp two months back, she felt as though she had arrived in prison.

Along with her mother and seven siblings, she shared a flimsy tent with strangers.

„The facilities were not hygienic, and the food was not edible,“ she says, sitting in the kitchen of a Syriza party office in Mytilene.

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07. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „400 Flüchtlinge aus Lagern in Libyen nach Nigeria zurückgebracht“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Libyen · Tags: ,

DW | 06.12.2017

Insgesamt will die Afrikanische Union (AU) noch dieses Jahr 15.000 Migranten aus Libyen in Sicherheit bringen. Die meisten wollten eigentlich über das Mittelmeer nach Europa.

Einige knieten nieder, berührten mit der Stirn den Boden ihrer Heimat und beteten. Bei der Ankunft auf dem Flughafen in der Metropole Lagos spielten sich herzzerreißende Szenen ab. Auf dem Weg nach Europa waren die Nigerianer im nordafrikanischen Libyen gestrandet und wurden nun zurücktransportiert. Einige berichteten von brutalem Missbrauch und Todesängsten in den Lagern Libyens.

Insgesamt wurden mehr als 400 dort festsitzende Migranten von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) nach Hause geflogen. Eine Gruppe von rund 260 Migranten landete am Mittwoch in Lagos, knapp 150 weitere seien bereits am Dienstag angekommen, erläuterte der Sprecher der nigerianischen Katastrophenschutzbehörde, Ibrahim Farinloye.

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06. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Greek refugee camps ‚beyond desperate‘ as islanders protest in Athens · Kategorien: Griechenland · Tags:

The Guardian | 06.12.2017

Demonstrators from islands including Chios, Lesbos and Samos lead protests in Athens and demand government acts

Humanitarian groups have warned of a looming emergency on Greece’s eastern Aegean islands, the day after residents converged on Athens in protest at policies that have led to thousands of migrants and refugees being marooned in reception centres.

A surge in arrivals from neighbouring Turkey has seen numbers soar with officials speaking of a four-fold increase in men, women and children seeking asylum on Chios, Kos, Leros, Lesbos and Samos.

Conditions are deteriorating in the vastly overcrowded camps in a situation that Médecins Sans Frontières (MSF) on Wednesday warned was “beyond desperate”.

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06. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Sklavenhandel mit Flüchtlingen in Libyen: Gefangen im Ghetto von Garabuli“ · Kategorien: Libyen · Tags:

taz | 06.12.2017

Hinter einer hohen Mauer sind Hunderte Migranten eingesperrt. Sie warten darauf, an den Meistbietenden verkauft zu werden.

Mirco Keilberth

GARABULI taz | Kein Schild weist auf der Schnellstraße zwischen Tripolis und Misurata zu dem Strandabschnitt mit Ferienhaussiedlungen hin, umgeben von Mauern, die den Namen Garabuli trägt. Nur die Fahrzeugspuren auf den unbefestigten Wegen sind ein Hinweis, was viele Migranten in Libyen mit Garabuli verbinden: zuerst ein Gefängnis und dann, ihre große Hoffnung, die Überfahrt nach Europa. „Zu den Ghettos? Dort lang“, weist ein Schäfer freundlich den Weg.

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04. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Greece moves asylum-seekers from Lesbos to mainland“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Reuters | 30.11.2017

PIRAEUS (Reuters) – Greek authorities on Thursday moved a few hundred asylum-seekers from the island of Lesbos to the mainland in an effort to ease overcrowding in its camps.

Thousands of asylum-seekers have become stranded on Lesbos and four other islands close to Turkey since the European Union agreed a deal with Ankara in March 2016 to shut down the route through Greece.

“I came to heaven from hell,” said 30-year old Mohammad Firuz, who lived for two months in a state-run camp in Lesbos.

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02. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europe Wanted Migrants Stopped. Now Some Are Being Sold as Slaves“ · Kategorien: EU, Libyen · Tags: ,

New York Times | 30.11.2017

By DAVID D. KIRKPATRICK

LONDON — African migrants in Libya face “unimaginable horrors,” the United Nations human rights commissioner declared. “Despicable,” the chairman of the African Union called their treatment. Several African countries recalled ambassadors in protest. Rwanda offered the migrants assistance.

The mid-November broadcast by CNN showing what was described as African migrants being auctioned off at a Libyan slave market — for as little as $100 each, at black-market exchange rates — has set off an international firestorm. The response from the European Union, however, has been notably muted.

That may partly reflect the gratification among European Union officials over Italy’s success at reducing the influx of migrants across the Mediterranean. Italy has been helping Libyans stop them at sea or keep them in Libya, despite the dangers they face there.

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