21. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ansturm in Ceuta: Handelspolitik mit Migranten“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

NZZ | 20.02.2017

In den vergangenen Tagen haben Hunderte von Migranten die Grenzzäune der spanischen Enklave Ceuta gestürmt. Das war wohl kein Zufall. Offenbar will Marokko damit die EU unter Druck setzen.

Beat Stauffer

Rund 500 Migranten, die meisten aus dem subsaharischen Afrika, gelang es am frühen Morgen des vergangenen Freitags, den mehrfach gesicherten Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen Enklave Ceuta zu überwinden. Am Montag schafften es erneut 356 Migranten, nach Ceuta durchzubrechen. Zusätzlich sollen 36 Personen auf einer kleinen, zu Spanien gehörenden Insel gestrandet sein. Insgesamt erreichten somit innerhalb von drei Tagen fast 900 Migranten spanischen Boden. Es ist dies die höchste Zahl seit der Errichtung der Grenzbefestigungen vor rund zehn Jahren.

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13. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Clingendael report: EU external migration policies misaligned with reality“ · Kategorien: Afrika, EU, Libyen, Mali · Tags:

ECRE | 10.02.2017

On the February 1, Dutch think tank Clingendael released a report on the relationship between irregular migration and conflict and stability in Mali, Niger and Libya. The report’s main finding is that current EU policies are misaligned with the reality of trans-Saharan migration.

The report argues that European external migration policies fail to take into account the diverse socio-political dynamics of intra-African migration. EU policies focus on stemming migration flows through securitised measures as a means to stop human smuggling. However, it disregards local actors such as transportation companies facilitating irregular movements, local security forces gaining income by bribery and road taxes, political elites facilitating irregular migration in exchange for money and local population offering to sell food and lodging to earn a living. Ignoring such essential local dynamics prevents the establishment of effective migration management policies. A worrying mistake given the EU’s increased focus on the external dimension of migration in the context of the Partnership Framework.

The report encourages the EU to focus on peace building processes and invest in both conflict- and politically sensitive state building as well as regional cooperation.

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11. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europa – gemeinsam einsam“ · Kategorien: EU · Tags: , ,

NachDenkSeiten | 10.02.2017

Ein wenig bürokratisch, aber ansonsten doch sehr erfolgreich – so lautet das Zwischenfazit der allermeisten Bewertungen, wenn es um das „gemeinsame Europa“ geht. Abseits der Sonntagsreden ist von der Gemeinsamkeit der Länder der Europäischen Union jedoch wenig zu spüren. Die neoliberale Ära hat ihre Spuren hinterlassen. Der komplette Süden ist mittlerweile soziökonomisch vom europäischen Traum abgehängt und die östlichen Mitgliedsländer verlieren immer mehr den Anschluss. Ein kleiner Ausflug in die Datenbank von Eurostat zeigt, wie geteilt Europa mittlerweile ist. Ohne einen massiven Kurswechsel droht Europa auseinanderzubrechen.

Von Jens Berger

Glaubt man den Statistikern von Eurostat, ist Europa vor allem im Norden ein Erfolgsmodell. Gefragt nach ihrer „allgemeinen Zufriedenheit“ liegen die Dänen, die Finnen und die Schweden mit einer glatten 8,0 auf einer Skala von 0 bis 10 ganz weit vorne. Am unteren Ende der Skala befinden sich die Bulgaren mit einer sehr schlechten 4,8. Nur unwesentlich zufriedener mit der Allgemeinsituation sind die Griechen, die Portugiesen, die Kroaten und die Bewohner der baltischen Republiken. Verantwortlich für die hohe Zufriedenheit im Norden und die Unzufriedenheit im Süden und Osten ist vor allem die finanzielle Situation. Gefragt nach diesem Teilbereich geht die Zufriedenheit der Bulgaren sogar auf 3,7 zurück und auch die Griechen (4,3), die Portugiesen (4,5) und die Kroaten (4,6) weisen mit Werten unter 5,0 extrem schlechte Ergebnisse auf. Feierlaune über das gemeinsame Europa kommt in diesen Ländern sicher nicht auf.

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26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Migrationsexpertin: „Es geht um Klassenzugehörigkeit“ · Kategorien: Hintergrund · Tags: ,

Quelle: derStandard | 25.01.2017

Männlichkeit wird im Kontext von Migration oft als Grund für Probleme gedeutet – für Susanne Spindler eine Strategie, um von Ungleichheiten abzulenken

Interview CHRISTINE TRAGLER

STANDARD: Die Ursachen für die Probleme von und mit jugendlichen Migranten werden oft in ihrem kulturellen Background gesucht. Werden damit soziale Probleme zugedeckt und kulturalisiert?

Susanne Spindler: Indem wir bestimmte Probleme immer auf die Kultur und eine bestimmte Vorstellung von „der“ türkischen, arabischen, muslimischen Familie verlagern, nehmen wir uns die Möglichkeit, an den Schrauben unserer Gesellschaft zu drehen. Wir müssen die Probleme wieder in einen gesellschaftlichen Rahmen zurückholen und nicht alles einer vermeintlichen Problematik von Kultur, Religion und Herkunft zuweisen.

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25. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Streit um Migrantenzentren in Weißrussland“ · Kategorien: andere Länder, EU · Tags:

Quelle: DW | 2401.2017

In Weißrussland sollen mit EU-Geld Zentren für illegale Migranten entstehen. Die Pläne lösten Sorgen in der Bevölkerung und in Russland aus. Minsk droht, das Projekt zu stoppen.

Alexander Lukaschenko wollte wohl persönlich die Gemüter beruhigen. Es solle in Weißrussland „kein Sammelbecken“ für illegale Migranten aus anderen Teilen Europas geben, warnte der Präsident am vergangenen Freitag. „Wir brauchen keine Migranten von jemand anderem.“ Man habe mit der Europäischen Union zwar „eine gewisse Vereinbarung bezüglich der Migration“ und bekomme Geld, räumte der Staatschef ein, um dann aber neue Forderungen zu stellen. „Wenn jemand ein Interesse daran hat, sollte das Geld nicht nur für den Bau von Zentren für illegale Migranten, sondern auch für deren Abschiebung zur Verfügung gestellt werden“, sagte Lukaschenko. Bei Bedarf solle man solche Projekte „sofort stoppen“.

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18. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „En Grèce, une crise migratoire chronique“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Gisti

Pays d’émigration jusqu’au début des années 1990, la Grèce est devenue un pays d’immigration avec l’arrivée des migrants albanais après la chute du mur de Berlin. L’arsenal législatif mis en place alors, basé sur l’expulsion et le contrôle aux frontières, ne peut répondre au phénomène migratoire qui émerge dans les années 2000, à savoir une migration de transit. Répression et détention deviennent des modes de gestion des flux migratoires, sous couvert d’une situation d’urgence… qui dure.

Laurence Pillant,  Doctorante géographe, Aix-Marseille université, CNRS (laboratoire TELEMMe) et Harokopio University (Grèce)

Vingt-six ans après l’arrivée massive des Albanais en Grèce après la chute du mur de Berlin et la fin de la dictature d’Enver Hoxha, les migrations continuent, dans ce pays, à être gérées dans l’urgence. Si, depuis 2015, les arrivées de migrants à la frontière gréco-turque sont inédites par leur proportion, les mesures prises pour la « ?gestion ? » de cette situation par le gouvernement grec et l’Union européenne s’inscrivent dans une continuité historique de dissuasion et de répression de la migration. Pays d’émigration jusqu’au début des années 1990, la Grèce devient un pays d’immigration avec l’arrivée de migrants albanais. Cette migration qui apparaît massive et soudaine entraîne la mise en place d’instruments législatifs permettant de contrôler les entrées et le séjour des étrangers présents sur le territoire.

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09. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Dreaming of Europe: the last young man left in a Senegalese village“ · Kategorien: Afrika · Tags:

Quelle: The Guardian | 09.01.2017

Life is lonely and humiliating for Goundo Wandianga, 21, whose friends and twin brother have all gone to seek their fortunes

Goundo Wandianga is the only young man left in his village. Or at least, that’s what it feels like.

He spends his days lounging under mango trees in his family’s small village in Casamance, the southern region of Senegal, playing on his phone, doing odd jobs for his mother, and dreaming about Europe.

Everyone else carries on as normal in Sare Bakary, his village. Old men sit on benches cracking peanuts and chatting about cattle, the old days, and past attempts to get to Europe. Their wives and daughters work constantly, watering the garden, cooking lunch, and sweeping up the peanut shells, while children dart in and out between the huts.

But in Sare Bakary, there is no group of surly male adolescents, or strapping young men in their 20s. There is just Goundo.

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06. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Global migration’s impact and opportunity“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Quelle: McKinsey & Company | November 2016

Migration has become a flashpoint for debate in many countries. But McKinsey Global Institute research finds that it generates significant economic benefits and more effective integration of immigrants could increase those benefits.

Migration is a key feature of our increasingly interconnected world. It has also become a flashpoint for debate in many countries, which underscores the importance of understanding the patterns of global migration and the economic impact that is created when people move across the world’s borders. A new report from the McKinsey Global Institute (MGI), People on the move: Global migration’s impact and opportunity, aims to fill this need.

Refugees might be the face of migration in the media, but 90 percent of the world’s 247 million migrants have moved across borders voluntarily, usually for economic reasons. Voluntary migration flows are typically gradual, placing less stress on logistics and on the social fabric of destination countries than refugee flows. Most voluntary migrants are working-age adults, a characteristic that helps raise the share of the population that is economically active in destination countries.

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04. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Migration und Kolonialismus: „Jetzt kommt die Welt zurück nach Europa“ · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags: ,

Quelle: Deutschlandfunk | 04.01.2017

Kriege, Armut, Klimawandel: Die Gründe für eine Flucht nach Europa sind vielfältig. Der Historiker Wolfgang Reinhard nennt in seinem Buch „Die Unterwerfung der Welt“ noch einen weiteren Grund für Migration: die Folgen des Kolonialismus.

Von Jan-Christoph Kitzler

Rund 360.000 Menschen sind 2016 über das Mittelmeer nach Europa geflohen, mehr als 5.000 haben es nicht geschafft und sind auf der Überfahrt gestorben. Diese Zahlen sind die bisher höchsten – aber trotzdem ist die massenhafte Wanderung nach Europa zu Normalität geworden. Auch für den Historiker Wolfgang Reinhard ist das Phänomen erklärbar, wenn auch aus einem scheinbar ungewöhnlichen Grund:

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04. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für L’émigration marocaine va-t-elle reprendre ? · Kategorien: Marokko · Tags: ,

Quelle: Yabiladi | 04.01.20117

Alors que depuis trois ans, la nouvelle politique migratoire a totalement détourné l’attention des MRE, l’émigration marocaine continue de se réduire depuis la crise économique mondiale de 2008. Pourtant, l’immigration marocaine en France est repartie à la hausse récemment. Faut-il s’attendre à un nouveau retournement de tendance ?

L’émigration marocaine vers les pays de l’Organisation de coopération et de développement économiques (OCDE) est à son plus bas niveau depuis 16 ans. De 98 000 nouveaux arrivants en 2000, elle a atteint 157 000 émigrés en 2008, avant de baisser continuellement pour atteindre 80 000 départs en 2014, selon les statistiques de l’OCDE. Plusieurs changements peuvent pourtant laisser penser à un retournement de tendance.

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