24. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „Stracci e disperazione sotto il viadotto. L’assedio dei profughi a Ventimiglia“ · Kategorien: Libyen · Tags:

La Stampa | 24.06.2017

Dormono tra i rifiuti sul greto del fiume per non essere identificati. Cresce la rabbia: “Turisti in fuga”. E si teme l’emergenza sanitaria

LORENZA RAPINI

Dopo il sole del deserto e la traversata disperata sulle carrette del mare, dormono in un «accampamento» di fortuna, tra i rifiuti sul greto di un fiume. Sono quasi 300.

In un’Europa in cui l’accoglienza sembra ancora non essere un problema comune, tra chi costruisce muri, chi chiude le frontiere come la Francia e chi, al contrario, tenta di dare asilo ai migranti. L’«imbuto» è a Ventimiglia, dove arrivano migliaia di stranieri che vogliono attraversare il confine ma che, alla fine, «invadono» pacificamente la Riviera dei turisti.

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24. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „This refugee squat represents the best and worst of humanity“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

The Guardian | 23.06.2017

The derelict City Plaza hotel in Athens was taken over by activists in 2016. Since then, it has housed refugees without a cent of government funding

Molly Crabapple

On 26 April 2016, the same month the EU-Turkey deal trapped 60,000 refugees in Greece, migrant solidarity activists broke the locks on City Plaza, a shuttered hotel in Athens’ anarchist Exarchia neighborhood, and gave 400 stranded people a home. Over the next year, City Plaza grew into the best known of over a dozen squats that house refugees in Greece’s crisis ravaged capital. It has been covered by Time, Al Jazeera and the New York Times.Volunteers pass through from all over Europe.

City Plaza boasts a clinic, a delicious cafeteria, language classes, a café. Families live in private rooms. Some have jobs. Their kids attend Greek schools. Most of the work to maintain City Plaza is done, and decisions made, by its residents, who hail from a dozen countries and abide by a behavior code that has zero tolerance for sexism, racism or abuse.

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12. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „Strategien gegen Migration: Die Wiederentdeckung Afri­kas“ · Kategorien: Afrika, EU · Tags: ,

taz | 12.06.2017

Mehrere Gipfeltreffen wollen Afrikas Märkte öffnen und Grenzen schließen. Der Kontinent soll unseren Wünschen gehorchen.

Christian Jakob

Im Jahr 2004 widmete die Unesco Afri­ka eine Tagung. Ihr Titel: „Der vergessene Kontinent“. Damals war das fast ein Synonym für ­Afri­ka. Das ist vorbei.

Deutschland hat den Kontinent ins Zentrum seiner laufenden G-20-Präsidentschaft gestellt. Gleich drei deutsche Bundesministerien – Entwicklung, Wirtschaft und ­Finanzen – haben eigene Initiativen dazu präsentiert. Am Montag kommen afri­kanische Staatschefs nach Berlin zum „G-20-Afri­ka-Partnerschaft-Gipfel“ – ein Novum. In Genf und Brüssel wird mit Afri­ka über Migration verhandelt, und Ende Juni steigt schon die nächste Afri­ka-Migrationskonferenz in Berlin. Auch Menschen, die hauptberuflich die Afri­kapolitik erforschen, kommen da kaum mit.

In befremdlichem Gegensatz zu dieser Aufregung steht die Ignoranz gegenüber der Hungerkrise in Ost­afri­ka. Das Welternährungsprogramm der UN spricht von einer „beispiellosen Katastrophe“. 20 Millionen Menschen sind betroffen, zu ihrer Rettung fehlen noch immer Milliardensummen. Niemand findet sich, der diese bezahlen will.

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10. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Berlin: Mauern – Positionen gegen die europäische Abschottung · Kategorien: EU, Termine [alt] · Tags: ,

Donnerstag, 11.05.2017 | 19.30 Uhr
ACUD MACHT NEU
Veteranenstraße 21
10119 Berlin

Eine Abendveranstaltung der Kampagne Plus1 mit:

JANA CZIERNOCH [SOS MEDITERRANEE]
CARSTEN GERICKE [ECCHR – European Center for Constitutional and Human Rights]
AXEL GRAFMANNS [Sea-Watch]
ALEXANDER HOF [Jugend Rettet e.V.]
RAMONA LENZ [medico international]

ABOUT

Als der US Präsident Donald Trump Anfang März anfing, seine Ankündigungen aus dem Wahlkampf umzusetzen, war die internationale Empörung groß. Zu Recht sorgen seine Pläne, eine 1.600 Kilometer lange Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen zu lassen, und einen Einreisestopp für Staatsangehörige aus sieben Ländern mit überwiegend muslimischer Bevölkerung zu verhängen, weltweit für Empörung.

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03. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Waffenverkäufe über Facebook“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Telepolis | 02.05.2017

Die illegalen Netzwerke zum Verkauf von Waffen und zur Fluchthilfe von Migranten funktionieren besser als der Staat

Thomas Pany

Die UN, die EU, besonders Italien, aber auch Ägypten, Russland, Frankreich und Deutschland werden mit einigem Interesse verfolgen, wie das für Dienstag angesetzte Treffen zwischen dem international als libyscher Regiegrungschef fungierendem Fayiz as-Sarradsch (gebräuchlich: Serraj) und General Haftar in Abu Dhabi verläuft. Der letzte Versuch, ein solches Treffen zustande zu bringen, scheiterte in Kairo.

Beide Männer haben wichtige Unterstützer. As-Serraj vor allem die UN, die EU, Italien und wenige Milizen, Haftar das Parlament in Tobruk und einige Milizen mehr, vor allem die Reste der libyschen Nationalarmee sowie auswärtige Staaten wie Russland, Ägypten und Frankreich. Zusammen könnten die beiden politischen Persönlichkeiten vielleicht etwas bewegen, was in Richtung Stabilisierung des zerfallenen Staates geht, heißt die Hoffnung.

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29. April 2017 · Kommentare deaktiviert für ‚Europe’s dirty secret‘: officials on Chios scramble to cope with rising tensions · Kategorien: EU, Griechenland · Tags:

The Guardian | 28.04.2017

Frustration mounts among locals on the Greek island, where refugees feel like prisoners with no hope of getting to mainland Europe

Helena Smith

On a clear day the channel dividing Chios from the Turkish coast does not look like a channel at all. The nooks and crevices of Turkey’s western shores, its wind turbines and summer homes could, to the naked eye, be a promontory of the Greek island itself. For the men, women and children who almost daily make the crossing in dinghies and other smuggler craft, it is a God-given proximity, the gateway to Europe that continues to lure.

Samuel Aneke crossed the sea almost a year ago on 1 June. Like those before him, and doubtless those who will follow, he saw the five-mile stretch as the last hurdle to freedom. “You could say geography brought me here,” said the Nigerian, a broad smile momentarily dousing his otherwise dour demeanour. “But it was not supposed to keep me prisoner.”

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21. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Schweiz wird zum Transitland für Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland, Schweiz · Tags: ,

derStandard | 20.04.2017

Immer mehr Aufgriffe an Grenze zu Deutschland – Tausende Asylwerber „abgetaucht“

In der Schweiz ist die Zahl der Asylanträge stark angestiegen. Im März 2017 wurden fast 1.650 mehr Gesuche eingereicht als im Februar 2017, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einem Zuwachs von knapp neun Prozent. Die Anzahl der Anträge ist grundsätzlich im Frühjahr höher, Experten rechnen aber damit, dass es heuer generell mehr Asylwerber geben könnte. Diese Einschätzung dürfte in Südwestdeutschland für Aufsehen sorgen: Denn die Zahl jener, die durch die Schweiz nach Baden-Württemberg gelangen, steigt schon lange kontinuierlich an.

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20. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migranten sind für viele Libyer ein Geschäftsmodell“ · Kategorien: Afrika, Libyen · Tags: , ,

Zeit Online | 19.04.2017

Gefoltert und versklavt: Migranten erleben in Libyen Unmenschliches. Es gibt keine Regeln, die Schleppern Einhalt gebieten, sagt Migrationsexperte Leonard Doyle.

Interview: Andrea Backhaus

ZEIT ONLINE: Herr Doyle, am Wochenende wurden vor der Küste Libyens erneut Tausende Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Retter berichteten von Schusswunden und Folterspuren bei den Geflüchteten. Was widerfährt den Migranten in Libyen?

Leonard Doyle: Die Menschen geraten in Libyen in ein System von Ausbeutung und Gewalt. Wir wissen von Sklavenmärkten in Libyen, auf denen Migranten und Flüchtlinge als Arbeitskräfte verkauft werden. Frauen werden als Sexsklavinnen angeboten. Für die Männer kommt zu der Ausbeutung als Arbeitskraft hinzu, dass sie extrem schlecht behandelt werden. Viele werden von ihren Hausherren geschlagen und gefoltert.

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20. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Geflüchtete stranden in Mali: Der Weg ist versperrt“ · Kategorien: Afrika, Algerien, Mali · Tags: ,

taz | 19.04.2017

Der Bundeswehrstandort Gao in Mali gilt als Drehkreuz für afrikanische Migranten und Flüchtlinge. Für viele wird er zur Sackgasse.

Katrin Gänsler

GAO taz | Alpha Mahamadou Diallo starrt stumm auf den Fernseher. Er trägt ein schwarzes, zerschlissenes T-Shirt, eine gelbe Sporthose, am rechten Handgelenk eine Uhr. Zwei Passbilder hält er in der linken Hand und spielt mit ihnen. Das rechte Auge ist angeschwollen, als ob er sich geprügelt und verloren hätte. Diallo ist ein schmächtiger Jugendlicher.

Die beiden Passbilder sind die einzigen Dokumente, die ihm noch geblieben sind. „Den Rest haben sie mir abgenommen“, sagt der 16-Jährige kurz und abgehackt. Sie – das sind die Schlepper oder deren Komplizen, die ihn Richtung Norden bringen sollten. Jetzt ist er in Gao gestrandet.

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19. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Wie der Ausnahmezustand auf Lesbos zum Alltag wurde“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Der Tagesspiegel | 18.04.2017

Nach der Flüchtlingskrise erholt sich die griechische Insel Lesbos langsam. Doch der Bürgermeister fürchtet, dass die echten Herausforderungen noch bevorstehen.

PERLA TREVIZO

Keine Zelte mehr, keine Müllhaufen – auch die vielen Freiwilligen sind verschwunden. Die Not der Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos hat die kleine Hafenstadt Mytilini einst auf die Titelseiten von Zeitungen in der ganzen Welt gebracht. Jetzt erinnert in der historischen Altstadt kaum noch etwas an die humanitäre Krise, die das Leben hier so lange geprägt hat. Und dennoch: Wer heute an Lesbos denkt, denkt an die Flüchtlinge, sagen sie auf der Insel.

Dabei kommen längst nicht mehr so viele Flüchtlinge wie noch vor zwei Jahren. Die Balkanroute ist geschlossen, das Rücknahme-Abkommen von EU und Türkei nach wie vor in Kraft. Doch bei den Migranten, die dort sind, wächst die Verzweiflung.

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