04. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Mali: Barkhane dément toute complicité avec les groupes armés“ · Kategorien: Frankreich, Mali · Tags:

Das französische Militär, das im Sahel unter dem Operationsnamen „Barkhane“ den internationalen Kriegseinsatz anführt, wird beschuldigt, bei den jüngsten Massakern in Nord-Mali (Region Menaka) Komplize oder gar Strippenzieher gewesen zu sein. In den internationalen Medien werden für diese Massaker hingegen interethnische Spannungen oder Dschihadisten verantwortlich gemacht. Das französische Militär arbeitet in dieser Region mit lokalen Milizen zusammen.

rfi Afrique | 03.05.2018

Les questions se multiplient dans la région de Menaka au Mali suite à la mort de civils par dizaines ces dernières semaines et derniers jours. Les victimes appartiennent essentiellement à deux commaunutés, les Touarègues daoussahak et les Peuls. Difficile pour l’heure de dire si ces civils ont été tués par des terroristes, par des forces qui luttent contre ces terroristes ou s’ils sont victimes d’amalgames et de représailles sur des bases communautaires. Suite à ces violences, la force française Barkhane se retrouve au coeur d’une polémique.
La force Barkhane est accusée par certaines voix de complicité, puisqu’elle travaille ponctuellement dans la région avec les groupes armés du MSA et du GATIA qui sont accusés d’être responsables de certaines des exactions constatées.

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27. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Bundestag verlängert Mandate: Bundeswehr bleibt weiter in Mali“ · Kategorien: Deutschland, Mali · Tags:

FAZ | 26.04.2018

Die Bundeswehr wird auch weiterhin in Mali zur Stabilisierung des Landes beitragen – und sogar mit noch mehr Soldaten vor Ort sein. Auch andere Einsätze verlängert der Bundestag.

Der Bundestag hat drei Afrika-Einsätze der Bundeswehr verlängert. Unter anderem beschloss das Parlament am Donnerstag, dass die deutschen Soldaten ein weiteres Jahr im westafrikanischen Mali bleiben. Dort wird der größte und gefährlichsten Auslandseinsatz der Bundeswehr noch einmal ausgeweitet: Statt maximal 1000 können sich künftig bis zu 1100 Soldaten an der UN-Mission „Minusma“ zur Stabilisierung des Landes beteiligen. Verlängert wurde auch das Mandat für die EUTM-Mission zur Ausbildung malischer Soldaten. Darüber hinaus bleibt die Bundeswehr auch bei der Bekämpfung der Piraterie vor Somalias Küste im Einsatz.

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20. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Conflits dans le Sahara : des dynamiques locales occultées par le mirage du djihad global · Kategorien: Frankreich, Mali, Sahara · Tags: ,

In einem bemerkenswerten Aufsatz analysiert Marc-Antoine Pérouse de Montclos, Forschungsdirektor am /Institut de recherche pour le développement (IRD),/den Hintergrund des größten französischen Kriegseinsatzes seit dem algerischen Unabhängigkeitskrieg. Er hält die Bekämpfung des Dschihadismus im Sahel für eine überbewertete, wenn nicht vorgeschobene Begründung. Dass der laufende Kriegseinsatz kaum von Kritik in der französischen Öffentlichkeit begleitet wird – im Unterschied zu den Massenprotesten gegen den US-geführten Golfkriegen 1991 und ab 2003, erklärt er mit der französischen Herrschaftstradition, Aufstände im eigenen Land wie in den Kolonien als religiöse Verschwörung darzustellen.

Die Gründe, die die französische Regierung zu Beginn des Kriegseinsatzes 2013 angab, seien nicht stichhaltig. Weder habe in dem Jahr eine dschihadistische Eroberung Südmalis gedroht, noch seien damals wie behauptet massenhaft Frauen und Kinder von Dschihadisten massakriert worden. Eine regelrechte Entführungsindustrie gebe es auch in Mittel- und Südamerika sowie in anderen subsaharischen Ländern, ohne dass deswegen dort militärisch interveniert würde.

Massenbefragungen und zahlreiche Reiheninterviews dschihadistischer Gefangener in den Sahel-Ländern hätten ergeben, dass religiöse Motivationen bei ihrer Rekrutierung nur eine geringe Rolle gespielt hätten. Wichtig sei hingegen das Kampfziel, Familien, Communities und legale oder informelle ökonomische Aktivitäten zu schützen. Ausserdem ginge es vielen um Einkommen und sozialen Aufstieg. Auslösend sei häufig die Erfahrung sozialer Ungerechtigkeit, staatlicher oder parastaatlicher Repression sowie korrupter Praktiken staatlicher Machthaber vor Ort.

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17. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Les forces armées du G5 Sahel ont participé à l’opération « Bouclier du Golfe » · Kategorien: Sahara · Tags: ,

G5-Sahel übt militärische Grenzüberwachung in Saudi-Arabien.

Niamey | 17.04.2018

(Niamey et les 2 jours) – Les forces armées du G5 Sahel dont le Niger ont participé durant un mois à l’exercice militaire dénommé « Bouclier du golfe ». Le défilé marquant la fin de l’exercice s’est tenu hier en Arabie Saoudite en présence de Mahamadou Issoufou, président nigérien et Président en exercice du G5 Sahel.

L’objectif de cette opération est de lutter efficacement contre le terrorisme sous toutes ses formes. Pour ce faire, des missions opérationnelles de renforcement de capacité des Forces armées ont été effectuées pendant un mois. Ce qui constitue un atout de taille pour le G5 Sahel dont la force conjointe s’apprête à défendre l’intégrité territoriale des zones frontalières entre le Niger, le Mali et le Burkina Faso, actuellement sanctuaire de terroristes et trafiquants de tout acabit.

Le défilé s’est déroulé à 200 Km de la ville de Dammam, une région Est de l’Arabie Saoudite en présence d’une trentaine de délégations originaires de pays islamiques et de la hiérarchie militaire du G5 Sahel.

16. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Mali : un pays toujours désintégré“ · Kategorien: Mali · Tags: , ,

Die Tageszeitung Libération schreibt, gestützt auf NGO-Berichte, dass das französische Militär in Mali zu Geheimoperationen übergegangen ist. Verhaftete werden in Massengefängnisse verbracht, die sich in Internierungslager verwandelt haben, oder umgehend „neutralisiert“.
Bislang hielt sich die Annahme, dass mit diesem Begriff stets die extralegale Hinrichtung von Gefangenen bezeichnet wurde. Die Hingerichteten werden an Ort und Stelle anonym begraben. Doch jetzt präsentierte das Internationale Strafgericht in Den Haag einen Gefangenen, dessen Namen die Internationale Menschenrechtsliga vor einem Jahr als „neutralisiert“ registriert hatte. Die französischen Streitkräfte hatten die „Neutralisierung“, aber keinen Haftverbleib dieser Person bekannt gemacht.

Liberation | 13.04.2018

Depuis l’opération Serval en 2013, l’armée française n’a pas réussi à éliminer des groupes jihadistes discrets qui restent à l’affût dans le Nord. Les ONG dénoncent en outre des crimes commis par les forces régulières, repoussant encore toute perspective d’unité du territoire.

Par Maria Malagardis

«Je ne pense pas qu’il soit possible de régler le problème au Mali en moins de dix à quinze ans, si tant est que nous le puissions.» Le pronostic est du chef d’état-major des armées français, le général François Lecointre. Il s’exprimait devant des députés, fin février. Cinq ans après le début de l’opération Serval pour déloger les jihadistes qui s’étaient emparés de la moitié du pays, le Mali est toujours malade. Certes, les cellules jihadistes sont désormais éclatées, réduites à la clandestinité, à la guérilla ou aux attentats (lire page 5), mais l’insécurité a progressé. Alors qu’une élection présidentielle doit se tenir le 29 juillet, l’Etat n’a pas repris pied dans les régions du Nord, il a même reculé dans le Centre. L’armée française a désormais recours à des partenaires contestés, en particulier les troupes des chefs de guerre touaregs Moussa ag Acharatoumane et El Hadj ag Gamou. Quant aux militaires maliens, ils sont accusés d’exactions par les organisations de défense des droits de l’homme.

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11. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Bundeswehr: Kabinett verlängert zwei Einsätze in Afrika“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Mali · Tags:

DW | 11.04.2018

Die deutschen Einsätze in Mali und Somalia sollen bis 2019 verlängert werden. Darauf einigte sich das Bundeskabinett. In Zukunft könnten auch mehr Soldaten als bisher in Mali eingesetzt werden.

Im Rahmen der EU-Ausbildungsmission sollen die Bundeswehr-Soldaten noch ein Jahr länger in Mali bleiben, so die Pläne des Bundeskabinetts. Auf ihrer Klausurtagung im Schloss Meseberg beschlossen die Minister der Großen Koalition eine Verlängerung bis Mai 2019.

Deutschland wird Ende November die Führung der EU-Mission in Mali übernehmen, daher einigte sich das Kabinett darauf, auch die Mandatsobergrenze auf 350 Soldaten anzuheben. Aktuell unterstützen rund 150 Bundeswehrsoldaten die lokalen Kräfte in Mali im Kampf gegen Terroristen. Bisher wurden mehr als 10.000 malische Soldaten ausgebildet.

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29. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Migranti, dietro i libici c’è la Marina militare italiana?“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Werden die Einsätze der libyschen Küstenwache von der italienischen Marine gesteuert? Hinweise bietet der Beschluss des Ermittlungsrichters von Catania, der die Beschlagnahme der Open Arms bestätigt hat.

Il Manifesto | 29.03.2018

L’inchiesta sulla Open Arms

Carlo Lania

Ma chi coordina gli interventi della Guardia costiera libica? Tripoli non ha una propria area Sar (ricerca e salvataggio) né dispone di un proprio Mrcc, un centro di controllo per i salvataggi in mare dal quale dare indicazioni alle sue motovedette impegnate, anche in acque internazionali, nel fermare i barconi carichi di migranti. A leggere però il decreto con cui il Gip di Catania ha confermato due giorni fa il sequestro della nave della ong spagnola Open Arms (facendo però decadere l’accusa di associazione per delinquere), sembra che un ruolo importante nell’attività dei militari libici lo abbia la Marina militare italiana.

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23. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Sahel: Dschihadismus als Sozialbewegung · Kategorien: Lesehinweise, Mali, Rezensionen, Sahara · Tags: , ,

Der französische Politologe Jean-François Bayart beschreibt den Dschihadismus im Sahel als eine Sozialbewegung, die in den ärmeren Schichten oftmals mehr Ansehen als „der Staat“ genieße. Der Dschihadismus garantiere beispielsweise den freien informellen Handel, während der Staat für Straßenblockaden und Grenzkontrollen stehe. Zahlreiche weitere Beispiele werden genannt. Der Artikel der Zeitschrift „Jeune Afrique“ nimmt eine jüngste Veröffentlichung des Politologen zum Ausgangspunkt. (Jean-François Bayart: Violence et religion en Afrique. Karthala, Paris 2018)

Jeune Afrique | 19.03.2018

Terrorisme – Jean-François Bayart : « Les jihadistes sont souvent mieux perçus que l’État »

Par Christophe Boisbouvier

Pour le chercheur et politologue français Jean-François Bayart, la dimension religieuse est secondaire dans le développement des mouvements jihadistes en Afrique. Les racines du mal seraient surtout sociales.

L’islam entretient-il un rapport privilégié avec la violence ? Pour beaucoup, la réponse est dans la question. Mais dans Violence et religion en Afrique, publié en février chez Karthala, le politologue français Jean-François Bayart s’attaque à ce poncif.

Pour Jeune Afrique, cet « empêcheur de penser en rond » analyse au plus près le phénomène jihadiste, notamment au Nord-Mali et au Nigeria.

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14. März 2018 · Kommentare deaktiviert für «Il n’y a aucune troupe militaire américaine en Algérie» · Kategorien: Algerien · Tags: ,

US-Parlamentsdebatten über finanzielle Gefahrenzulagen für stationierte US-Soldaten in „Mali, Niger und Algerien“ entflammen aufs Neue die Spekulation über US-Militär im Süden Algeriens. Die US-amerikanische Botschaft in Algier dementiert.

El Watan | 13.03.2018

L’inscription de l’Algérie sur une liste de pays «dangereux» pour les militaires américains a relancé la polémique sur la présence ou non des troupes US sur son territoire. Le porte-parole de l’ambassade américaine à Alger dément toute présence de troupes de son pays sur le sol algérien, et que la prime de risque octroyée aux militaires US concerne «le personnel chargé de la sécurité de la chancellerie».

Salima Tlemçani

Alors qu’officiellement aucun soldat étranger ne se trouve sur le sol algérien, l’Algérie est citée par un élu américain, comme exemple, pour défendre l’octroi d’une prime de risque pour les militaires stationnés au Mali, au Niger et au Cameroun, et qui viennent d’être ajoutés à la liste des pays dangereux pour les troupes américaines, et dont l’Algérie, ait partie depuis le 7 mars 1995.

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14. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Au Sahel, le discours… et la méthode“ · Kategorien: Frankreich, Mali · Tags: ,

Die Tageszeitung „Le Monde“ gibt einen Überblick über diverse Analysen, die ein Scheitern der französischen Strategien im Sahel konstatieren. In der ersten Phase des französischen Militäreinsatzes in Mali vor fünf Jahren hieß es, dass französische Soldaten die „Sicherheit“ wiederherstellen sollten. Als sich in der Augen der Bevölkerung die französischen Militärs allmählich in Besatzer verwandelten, setzten neue französische Strategien zusätzlich auf lokale und regionale Entwicklungsprojekte. Aber auch diese seien, so die zitierten Experten, rundum gescheitert, weil sie nicht aus den Bedürfnissen der Bevölkerung heraus entwickelt worden seien, weil sie unkoordiniert betrieben wurden und weil sie in den lokalen Alltagsstrukturen hängengeblieben seien. Es wird daran erinnert, dass Mali bis 2012 als Musterland galt, in das jedes Jahr eine Milliarde Dollar Entwicklungshilfe floss – aber dieser Geldzufluss habe in Mali bekanntlich keine westliche Stabilität garantiert.

Le Monde | 13.03.2018

Analyse. L’initiative lancée par Paris vient s’ajouter à une quinzaine de stratégies régionales existantes au bilan au mieux qualifié de « mitigé » et plus souvent d’« échec », explique la journaliste du « Monde », Laurence Caramel.

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