04. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Serge Michailof : « Le Sahel est en train de décrocher » · Kategorien: Afrika, Frankreich, Mali, Niger · Tags:

Im französischen Wirtschafts-Establishment mehrt sich die Kritik an der französischen Militärstrategie in Mali, im Niger wie im gesamten Sahel. Die Militärs verwandelten die Sahara in ein neues Afghanistan. Die Wirtschaftshilfe vor allem für die Landbevölkerung sei lächerlich gering, und die staatliche Verwaltung verschwinde in den militarisierten Zonen. Demographie und fehlendes Arbeitseinkommen würden zu einer nächsten Massenmigration führen, dann aber nach Frankreich in den Großraum Paris, weil sich dort die Diaspora angesiedelt habe. In fünf Jahren sei bereits „alles zu spät“, wenn weiter militarisiert werde. Dann werde Europa sich wohl mit Stacheldraht einrollen müssen.

Le Point Afrique | 30.11.2017

ENTRETIEN. Chercheur associé à l’Iris, ex-directeur à la Banque mondiale et ancien patron de l’Agence française de développement, Serge Michailof, auteur de l’ouvrage « Africanistan », s’est confié au Point Afrique.

Propos recueillis par Claire Meynial

En octobre 2015, Serge Michailof publiait Africanistan, une somme qui présentait les défis auxquels l’Afrique faisait face et leurs conséquences dans un futur proche : démographie galopante, chômage massif de jeunes à demi-scolarisés. L’Afrique, expliquait-il, sera en 2050 plus peuplée que la Chine, mais les jeunes en âge de travailler y seront trois fois plus nombreux. L’une des premières explications de l’effondrement, à l’époque, de l’Afghanistan qu’il connaît bien.

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22. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Solidarity Messages for those in Transit · Kategorien: Alarm Phone, Video · Tags: , ,

Alarm Phone – Against fingerprints

‘Solidarity Messages for those in Transit’ is a video project that emerged through the WatchTheMed Alarm Phone network. It aims to reach travellers along their migratory trajectories, in order to support them when they navigate the many border obstacles and traps that the EU and its member states have erected in their paths. Through the videos, survivors of the border regime who reached their desired destinations and people still on the move, speak directly to the many thousands who are forced onto dangerous migration routes or into inhumane conditions in Libya and elsewhere, to those who risk their lives when escaping via the sea, and to those who face oppression and the threat of forced deportation after arriving in Europe. The videos were shot in Germany and Italy, and share the insights of several people who survived the EU border regime and continue to resist it. Based on their lived experiences, they offer information, warnings, support and encouragement. Some of the videos’ themes include ‘Safety at Sea’, ‘Fingerprints and the Dublin Regulation’, ‘Warnings against Frontex’ and ‘Asylum and Detention’. The first three videos about the fingerprint issue have been released in Somali, Amharic and Tigrinya, with English as the subtitle. While we face a time of repression in the aftermath of the long summer of migration, there are still cracks in the system and we hope that these videos will be spread widely, moving alongside those who travel on despite Europe’s desire to deter.

10. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Neuer Drohnenkrieg: Trumps leise Killer über der Sahara“ · Kategorien: Afrika, Sahara · Tags: ,

Spiegel Online | 10.11.2017

6000 Soldaten, davon 1200 Spezialkräfte, haben die USA in Afrika im Anti-Terror-Einsatz – viele agieren verdeckt. Nun will Donald Trump den Drohnenkrieg in die Sahara tragen. Nigers Regierung ist begeistert.

Von Christoph Titz

Was wollten zwölf US-Soldaten, Mitglieder eines Spezialkommandos, am 3. Oktober irgendwo im Grenzland zwischen Niger und Mali?

Auch länger als einen Monat danach macht das US-Verteidigungsministerium daraus noch ein Geheimnis. Klar ist zumindest: Ihre Mission ging schief. Vier US-Soldaten und vier nigrische Soldaten starben, als sie offenbar von Dutzenden Kämpfern beschossen wurden.

Wie sie in den Hinterhalt gerieten, was sie in der öden Sahelsteppe wollten – eine Region, in der malische Separatisten, Qaida-Islamisten, Menschen- und Drogenschmuggler agieren – darüber schweigt das Pentagon. Einen Abschlussbericht gebe es „spätestens im Januar“. Es soll darum gegangen sein, einen Islamisten aufzuspüren, der im Grenzland Jugendliche für den Terror begeistern wollte, wie nigrische Quellen der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

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09. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Jemen: Saudische Blockade sperrt auch humanitäre Hilfe aus“ · Kategorien: andere Länder · Tags: , ,

Telepolis | 08.11.2017

Hilfsorganisationen warnen vor katastrophalen Konsequenzen. 7 Millionen Bewohner des Landes sind von den Hilfslieferungen vollkommen abhängig

Thomas Pany

Die Hilfslieferungen in den Jemen sind vorläufig eingestellt. Was viele befürchtet hatten, nachdem Saudi-Arabien infolge des Raketenangriffs auf den Flughafen in Riad die Zugänge in das Land noch stärker abriegeln ließ, ist nun bittere Wahrheit.

Humanitäre Operationen sind blockiert, meldet OCHA (Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, der UN zugehörig), nachdem die von Saudi-Arabien angeführte Koalition die Schließung der See- und Flughäfen angeordnet hatte. Alle Schiffe mit Handelsgütern sollten die Häfen in al-Hudaida und Saleef verlassen. Auch Flüge im humanitären Dienst seien ausgesetzt.

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05. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Niger: Führt Amerika „Schattenkriege“ in Afrika? · Kategorien: Afrika, Niger · Tags: ,

FAZ | 04.11.2017

Der Tod von vier amerikanischen Soldaten in Niger machte Schlagzeilen, weil Donald Trump es gegenüber einer Witwe an Respekt fehlen ließ. Der Vorfall facht die Debatte darüber an, wie es mit dem amerikanischen Anti-Terror-Einsatz in Afrika weiter geht.

Von Frauke Steffens , New York

Donald Trump hatte sich nicht nur den Namen La David T. Johnson nicht gemerkt, er soll dessen Witwe Myeshia auch gesagt haben, ihr Mann habe ja gewusst, worauf er sich einlasse. Johnson war einer von vier amerikanischen Soldaten, die Anfang Oktober in Niger in einen Hinterhalt gerieten und getötet wurden. Das Gespräch Trumps mit dessen Witwe wurde zum traurigen Zankapfel, ja zu einem der vielen Skandale, die Trumps Präsidentschaft begleiten. Die Attacke, bei der auch fünf nigrische Soldaten starben, führte unterdessen zu einer Debatte über Militäreinsätze im Ausland.

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31. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „The American War Machine Is Already on the Death March Across the African Continent“ · Kategorien: Afrika, Hintergrund, Mali, Niger · Tags: ,

Alternet | 25.10.2017

The root causes of the conflicts are the same as elsewhere: environmental destruction, joblessness, war.

By Vijay Prashad

On October 4th, US military personnel were on their way back to their forward operating base in Niger. They had been on a reconnaissance mission to the village of Tongo Tongo, near Niger’s border with Mali. US Joint Chiefs Chairman General Joseph Dunford says that fifty ISIS fighters ambushed them. The soldiers did not call for air support for the first hour, said General Dunford, thinking perhaps that they could handle the attack. By the time the drones came along with French fighter aircraft, ISIS had disappeared.

Tongo Tongo is in the middle of a belt that is ground zero for the illicit trade that defines the Sahara. West of Tongo Tongo is Gao (Mali) and to its east is Agadez (Niger). These are the main ports for South American cocaine, flown in on various kinds of aircraft (Air Cocaine, as they are called) and then driven across the Sahara Desert in trucks to be taken by small boats across the Mediterranean Sea into Europe. Evidence of the cocaine trade is everywhere – whether in Gao’s neighborhood known as Cocaine Bougou or in the nickname of one of the leading chiefs in Agadez – Cherif Ould Abidine – known as Cherif or Mr. Cocaine.

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30. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Gleichförmig und multimedial“ · Kategorien: Deutschland, Mali · Tags:

German Foreign Policy | 30.10.2017

Die Bundesregierung macht die kriegerischen Aktivitäten Deutschlands in Mali zum Schwerpunkt ihrer militärpolitischen Propaganda. Erst kürzlich startete auf dem Youtube-Videokanal der deutschen Streitkräfte eine Serie über in dem westafrikanischen Staat stationierte Bundeswehrsoldaten. Fast zeitgleich wurde in den Berliner Räumlichkeiten des Auswärtigen Amts eine Ausstellung über die deutsch-malischen Beziehungen eröffnet. Während die Youtube-Serie auf die Rekrutierung militärischen Nachwuchses abzielt, präsentiert die Exposition Deutschland als „verlässlichen Partner“ beim „Kapazitätsaufbau der malischen Sicherheitskräfte“. Zudem veröffentlicht das Bundesverteidigungsministerium beinahe täglich Propagandameldungen über die Operationen deutscher Truppen in Mali. Analog zur Youtube-Serie erscheinen die eingesetzten Soldaten hierbei als Kämpfer im Dienste der „Friedenssicherung“, die selbstlos „Staub, Dreck und extremer Hitze“ trotzen. Umgekehrt weisen die in diesem Zusammenhang angebotenen „Hintergrundinformationen“ zahlreiche Parallelen zu den Werbetexten der Youtube-Serie auf.

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21. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Boot versenkt, Generalstreik bei Sfax · Kategorien: Tunesien · Tags: , ,

Nachdem ein tunesisches Kriegsschiff ein Flüchtlingsboot gerammt hat, wird im Hinterland der Industriemetropole deswegen ein Generalstreik ausgerufen. Vorausgegangen waren Demonstrationen, die die Polizei mit Tränengas auseinander getrieben hat. Mittlerweile wurden 40 tote Harragas geborgen, weitere werden vermisst.

mosaïque fm | 20.10.2017

L’union locale du travail à Bir Ali Ben Khalifa a appelé à une grève générale le 25 octobre 2017. La journée de grève portera le slogan de jour de colère et de deuil. Une manifestation aura dans les rues de la ville.

Cet appel a été lancé suite à la collision d’une embarcation de migrants clandestins et une frégate de la marine nationale.

Un appel à ouvrir une enquête sérieuse et à dévoiler les détails de cet accident a été lancé afin de découvrir les responsables de cette catastrophe.

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Le Monde | 20.10.2017

En Tunisie, les familles entre colère et deuil après le naufrage de leurs enfants partis pour l’Europe

Près de 50 Tunisiens ont péri, le 8 octobre, après que leur chalutier a été percuté par un patrouilleur de la marine tunisienne qui l’avait pris en chasse.

Par Frédéric Bobin

Nasr Nasr a frôlé la mort, cette nuit-là, dans l’eau sombre et froide au large du littoral oriental de la Tunisie. Il n’a dû son salut qu’à son gilet de sauvetage – il était le seul passager à en être muni – et à un débris de bois auquel il s’est agrippé. Ce 8 octobre, le chalutier où avaient embarqué environ 90 jeunes Tunisiens, cinglant à partir des Kerkennah, un archipel situé à 20 km de la ville de Sfax, vers l’Italie, est entré en collision avec le patrouilleur de la marine tunisienne qui l’avait pris en chasse.

« Autour de moi, il y avait huit noyés qui flottaient », se souvient Nasr Nasr, le visage grave, encore marqué par la tragédie. Agé de 30 ans, chemise à manches longues et pantalon de survêtement, le rescapé du drame témoigne, assis sur une chaise en plastique en son hameau de Ltaïfa, proche de Bir Ali, une commune située à 60 km à l’ouest de Sfax. Un décor sec et austère, nappe de terre ocre piquée de figuiers de Barbarie, où la pauvreté se voit à l’œil nu sur les masures du hameau, éparses et inachevées. C’est l’âpre arrière-pays tunisien, bien loin de la vitrine d’un littoral plus prospère.

Nouvelle poussée migratoire

Nasr Nasr ne reverra plus jamais nombre de ses compagnons de voyage, partis avec lui en ce funeste dimanche 8 octobre, à la tombée de la nuit, d’une plage des Kerkennah, la principale base de départs de Tunisie vers l’île italienne de Lampedusa. Les corps de 45 passagers du chalutier, qui a coulé après avoir été éventré par le patrouilleur, ont été retrouvés par les sauveteurs – un bilan provisoire, qui devrait s’alourdir à près d’une cinquantaine de victimes. « Une catastrophe nationale », a commenté le chef du gouvernement tunisien, Youssef Chahed.

Le drame survient dans un contexte de reprise du flux de départs illégaux de jeunes Tunisiens vers l’Italie. On appelle ces passagers clandestins les /haragas /: ceux qui /« brûlent »/ – les étapes, ou les frontières. Selon l’Organisation internationale pour les migrations (OIM), 2 700 Tunisiens ont ainsi débarqué sur les côtes italiennes durant les neuf premiers mois de 2017, soit 2,25 fois plus que sur la même période de 2016. Et plus de la moitié de ces arrivées se sont concentrées sur le seul mois de septembre, un chiffre mensuel exceptionnellement élevé.

Selon le Forum tunisien pour les droits économiques et sociaux (FTDES), le nombre de départs clandestins de Tunisie approcherait en fait les 5 000 personnes depuis le début de l’année, si l’on agrège les arrivées effectives en Italie (migrants arrêtés ou « fantômes » volatilisés dans la nature) aux candidats interceptés au large du littoral par les garde-côtes tunisiens.

Depuis la grande vague de départs du printemps 2011, qui avait concerné environ 30 000 personnes, dans le vide sécuritaire causé par la révolution, jamais la Tunisie n’avait connu une telle poussée d’émigration clandestine. /«/ /C’est énorme, /s’alarme Reem Bouarrouj, chargée de la question migratoire au FTDES./Cela révèle le désespoir de la jeunesse, notamment dans les régions intérieures marginalisées, qui ne se voit aucun avenir en Tunisie. »/ De fait, en dépit des promesses de la révolution de 2011, la situation sociale ne s’est pas améliorée, avec un taux de chômage de diplômés de l’enseignement supérieur de 31 %. En outre, 100 000 jeunes Tunisiens décrochent chaque année du système scolaire.

Nasr Nasr, le rescapé du naufrage du 8 octobre, avait raté son bac. Depuis, il vivotait de petits boulots, a été vaguement chauffeur. Et il n’a cessé de rêver de partir./« Quand je voyais mes amis de retour de France, l’été, au village, ils me donnaient envie. »/ Il est finalement parti le 7 octobre, la veille du drame, en direction de Kerkennah, après avoir payé 2 500 dinars (858 euros) à un passeur.

« Ce n’est pas un accident, c’est un crime d’État ! »

C’est comme un sombre rituel. A chaque naufrage, la tension sourd dans les régions d’où sont originaires les disparus. Le 12 octobre, des manifestants ont mis le feu à un bâtiment administratif d’un village du gouvernorat de Kebili (sud) d’où étaient issues certaines victimes de la tragédie, au large de Kerkennah. A Bir Ali où, selon les habitants, 500/haragas /auraient tenté de partir en septembre, aucun incident n’a été signalé. La colère n’en est pas moins latente, nourrie par l’implication du patrouilleur de la marine tunisienne dans la collision.

Les habitants contestent la version officielle des événements selon laquelle le chalutier de migrants aurait /« heurté » /le navire militaire. Nasr Nasr, témoin aux premières loges, affirme que c’est le contraire qui s’est produit. /« Il était autour de 22 h 20, /se souvient-il/. On a vu surgir le bateau militaire, tous feux éteints, qui a percuté notre chalutier en son centre et l’a presque coupé en deux. »/ Une heure et demie plus tôt, le patrouilleur s’était déjà approché du bateau de pêche et l’avait sommé de s’arrêter. L’ordre avait été ignoré par le chalutier clandestin, qui avait poursuivi sa course, s’estimant protégé par le franchissement des eaux internationales. Le bâtiment de la marine n’a lâché prise que pour revenir en force plus tard.

 

 

20. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für L’Italia studia una missione in Niger per controllare la frontiera con la Libia · Kategorien: Deutschland, Frankreich, Italien, Libyen, Niger · Tags: ,

Bericht über eine gemeinsame Militäroperation von Frankreich, Italien und Deutschland in Niger zur Kontrolle der libyschen Grenze.

La Stampa | 15.10.2017

L’operazione con Francia e Germania contro i trafficanti

FRANCESCO GRIGNETTI ROMA

La direzione di marcia è chiara, manca solo la decisione finale del governo e il necessario via libera del Parlamento, ma quanto prima nascerà una nuova missione militare italo-franco-tedesca in Niger. I passi di avvicinamento sono alle spalle, compresa la firma di un accordo di cooperazione militare tra Italia e Niger che il ministro Roberta Pinotti ha firmato a Roma lo scorso 26 settembre con il collega nigerino. Martedì il capo di stato maggiore della Difesa, generale Claudio Graziano, sarà a Parigi per un incontro tra militari con francesi tedeschi e i responsabili di cinque Paesi africani (il cosiddetto 5G Sahel: Niger, Ciad, Mali, Burkina Faso, Mauritania). E‘ imminente anche la partenza di un gruppo di 20 ufficiali italiani, un «advanced team», per il Niger, dove studieranno i siti del prossimo dispiegamento e analizzeranno con le autorità locali i possibili interventi nel settore del controllo dei confini. La missione avrà infatti il precipuo scopo di contribuire al controllo delle frontiere, dove trafficanti di esseri umani e terroristi attualmente hanno troppa libertà di movimento.

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18. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Le ballet des forces étrangères au Sahel · Kategorien: Afrika, Deutschland, Frankreich, Sahara · Tags: ,

Der Militäreinsatz der USA, Frankreichs und anderer westlicher Industriestaaten im Sahel stößt auf wachsende Kritik vor Ort. Seit dem algerischen Unabhängigkeitskrieg hat es keine derartige westliche Militärpräsenz in Afrika gegeben.

L’Orient Le Jour | 18.10.2017

L’accroissement de la présence militaire occidentale dans la région suscite des critiques de la part des populations locales.

Les États-Unis peu présents sur le continent africain ? Depuis la bataille de Mogadiscio en 1993, qui avait coûté la vie à 18 soldats d’élite et scellé le retrait américain du continent, la situation semble avoir évolué. Aujourd’hui, l’Africom (commandement des forces américaines en Afrique) ne compte pas moins de 46 bases, définitives ou pas, et plus de 3 000 hommes sur le continent. Mais en dehors d’une base à Djibouti, cette présence est très peu médiatisée et commentée. La mort de trois bérets verts, forces spéciales américaines, ainsi que celle de cinq soldats nigériens, pendant une « mission de formation » de troupes nigériennes le 5 octobre dernier, a donc suscité un étonnement parmi journaux et experts. Pourtant, la présence américaine au Niger n’est pas discrète : 800 soldats américains sont stationnés, dans ce qui est l’un des États les plus pauvres du Sahel (bande désertique dans le centre du continent) et qui fait face à une double menace. Au nord, des groupes jihadistes venant de Libye font exploser la contrebande et les trafics en tous genres. Au sud, Boko Haram et l’alliance islamiste « Jamaat Nosrat al-Islam wal-Mouslimin » menacent de créer un « jihadistan » dans la zone transfrontalière entre le Tchad, le Nigeria, le Niger et le Cameroun.

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