24. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für US-„Diplomatie“ greift in Tunesien ein: Ennahda (Regierungspartei) rekrutiere nach US-Angaben Terroristen, um befürchtete Unruhen niederzuschlagen · Kategorien: Tunesien · Tags: , ,

Auf dem Internet-Portal Tunisie Numerique und auf Fernsehsendern werden Angaben der „US-Diplomatie“ zitiert: Demnach fürchtet die tunesische Übergangsregierung ein „ägyptisches Szenarium“, das dort zum Militärputsch geführt hatte. Laut US-Angaben werden derzeit entsprechende Auseinandersetzungen auf Ebene der Massenmedien vorbereitet. Die Ennahda-Regierung rekrutiere demnach Terroristen aus Libyen und anderen maghrebinischen Ländern und ermögliche einen unkontrollierten Waffenimport, um befürchtete Unruhen und Volksaufstände bewaffnet niederzuschlagen.

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20. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali „Vorläufiges Abkommen“ – Kommentar von Mediapart · Kategorien: Mali · Tags: , ,

Ouf!! l’accord de Ouaga est signé

19 juin 2013 Par kakadoundiaye

OUF !!

Depuis bientôt 15 jours, à Ouagadougou, une délégation des touaregs – MNLA et Haut Conseil-HCUA- représentant l’aménokal- et les autorités maliennes sous la conduite de Tiebile Dramé, discutent de la question de Kidal, de l’entrée des troupes maliennes dans ce réduit touareg., de la tenue des élections le 28 juillet prochain, du désarmement des touaregs, – de leur cantonnement- et des suites judiciaires à donner à leur déclaration d’indépendance qui s ‚est soldée par la mort d ‚une vingtaine de soldats maliens à Aguelhok- Ces négociations, conduites par D jibril Brisssolé, Ministre des Affaires Étrangères du Burkina et délégué de la CEDEAO, viennent d’aboutir après de nombreux allers et retours entre Bamako et Ouaga et la pression de Paris et d’Abidjan. Au grand soulagement de la communauté internationale qui voit là un processus tendant à désamorcer le syndrome de Kidal. La communauté touareg a accepté le principe selon lequel l’armée malienne et l’administratioin territoriale malienne pourraient s’installer à Kidal sous la direction d’une Commission comprenant 4 maliens et 4 touaregs devant fixer le calendrier et surveiller son exécution, le tout sous le contrôle de la France et de l’ONU – Minusma- afin que des élections puissent se tenir dans les conditions optimales.

Il a par ailleurs était prévu que le statut de l’Azawad serait négocié avec des autorités légitimes après les élections et que les suites judiciaires seraient en partie abandonnées sauf ce qui concerneraient les poursuites internationales.

Il est bien évident que cet accord accouché aux forceps ne tiendra que sous le contrôle et la volonté de la France et de la CEDEAO . Derrière, Sanogo, dont le sort est curieusement laissé de coté par les autorités tant maliennes que françaises et régionales, continue à agir et à attiser le ressentiment malien contre ces « blancs » qui ont tué une vingtaine de soldats dans des conditions et sous des formes hautement sauvages et répréhensibles à Aguelhok et derrière lui toute une partie de la classe politique qui entend utiliser ce ressentiment voire cette réaction ethnico-raciste à son avantage lors d’élections qui, outre le fait de se passer dans des conditions pour le moins discutables en l’absence de carte d’identité et de cartes d’électeur, du nombre des réfugiés loin encore d’envisager le retour soit au pays soit dans leur région d’origine où ils pourront prouver leur identité, organisée dans la précipitation risque fort de voir ré-apparaître ceux dont plus personne ne veut plus au Mali , cette classe politique à l’origine de toutes les corruptions, détournements et incompétences y compris militaires.

via Ouf!! l’accord de Ouaga est signé.

20. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali: „Vorläufiges Abkommen“ – Dokumentation · Kategorien: Mali · Tags: , ,

«Accord préliminaire à l’élection présidentielle et aux pourparlers inclusifs de paix au Mali» « tamoudre.

20. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Sammelband „La Guerre au Mali“ (hg.: Michel Galy) · Kategorien: Frankreich, Hintergrund, Lesehinweise, Mali, Sahara · Tags: ,

En librairie le 6 Juin 2013

Collection : Cahiers libres – 200 pages – 15,00 €

Table des matières

Châpitre 1

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17. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Die Rettung der Manuskripte von Timbuktu und die Massenmedien – nzz 17.06.2013 · Kategorien: Mali · Tags:

„Die Rettung der Manuskripte von Timbuktu
Eine verschworene Gemeinde von Bibliothekaren und Archivaren beschützt einen historischen Schatz vor dem Zugriff durch Islamisten
Die Haltung der Islamisten, die letztes Jahr Timbuktu erobert hatten, zu den mittelalterlichen Handschriften der Stadt war ambivalent. Mit Weisheit, Schlauheit und einem Kraftakt wendeten Hüter des historischen Schatzes drohendes Unheil ab.

Markus M. Haefliger

Anders, als dies in den Medien dargestellt worden ist oder in Berichten über die islamistische Besetzung Timbuktus im letzten Jahr suggeriert wurde (auch von diesem Korrespondenten), waren die sektiererischen Unterdrücker nicht blindlings darauf aus, die Handschriften der alten Gelehrtenstadt zu zerstören. Im Gegenteil. Als die Gotteskrieger der Gruppe Ansar ad-Din (Verteidiger des Glaubens) im April 2012 in Timbuktu einmarschierten, gelang es Abdoulaye Cissé, einem Mitarbeiter des Institut des hautes études et de recherches islamiques Ahmed Baba (Ahmed-Baba-Institut), sie von der Schutzbedürftigkeit der bis zu 700 Jahre alten Manuskripte zu überzeugen. Er habe die Milizionäre gebeten, im neuen Institutsgebäude zum Rechten zu sehen und Plünderungen der «islamischen Schriften» zu verhindern, erzählte Cissé während eines kürzlich erfolgten Gesprächs in Timbuktu. Dies hätten sie auch getan, und zwar so gründlich, dass ihn die Wachen bald selber nicht mehr in das Gebäude eingelassen hätten. […]“

27. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Syrien: adopt@revolution, Newsletter 27.05.2013 · Kategorien: Syrien · Tags: , , ,

Liebe AbonnentInnen des Newsletters, liebe Syrien-Interessierte,

eine positive Nachricht lässt sich aus Syrien zu Beginn vermelden: die Freitagsproteste behalten ihren Schwung. Am vergangenen Freitag fanden 146 Demonstrationen im ganzen Land statt, die auch in vielen Fällen per Video und Foto bestens dokumentiert sind. Ein Fazit und einige Bilder der Proteste übermitteln die LCCs in ihren Notizen: https://www.facebook.com. Der vergangene Freitag richtete sich vor allem gegen das kämpferische Engagement der libanesischen Hisbollah auf Seiten Assads, das besonders rund um die syrisch-libanesische Grenzstadt Al-Qusayr in der letzten Woche offenkundig wurde. Weitere Eindrücke der Proteste erhalten Sie am Ende des Newsletters.
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26. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Syrien – „Normalität jenseits der Frontlinie“ · Kategorien: Syrien · Tags: , ,

http://de.qantara.de/wcsite.php?wc_c=20972&wc_id=23280

Die einst heftig umkämpfte nordsyrische Wirtschaftsmetropole Aleppo ist heute eine geteilte Stadt. Doch in dem von den Rebellen kontrollierten Teil scheint langsam der Alltag zurückzukehren. Immer mehr Flüchtlinge aus Aleppo kehren in ihre Stadt zurück, obwohl sich die Wirtschaft nur langsam erholt.
Eine Reportage von Peter Steinbach aus Aleppo

Wer in Aleppo ankommt, ist überrascht. Polizisten regeln den Verkehr, Geschäfte sind geöffnet, Zigaretten, Benzin und Fruchtsäfte werden auf der Straße verkauft. Viele der Einwohner der größten Stadt Syriens sitzen auf den Gehsteigen, rauchen Wasserpfeife oder trinken Tee.

In dem von Rebellen kontrollierten Teil von Aleppo scheint Normalität eingekehrt zu sein. Kaum etwas entspricht den Katastrophenberichten, die täglich von den Medien geliefert werden. Tatsächlich ist die Situation in Aleppo nicht mehr mit der von 2012 zu vergleichen.
Im Juli hatte die Freie Syrische Armee (FSA) die Hälfte der Industriemetropole erobert. Kampfflugzeuge und Hubschrauber der Regierungstruppen kreisten ständig über der Stadt, bombardierten und beschossen gleichermaßen zivile wie militärische Ziele. Heute beschränken sich Angriffe meist auf die Frontlinie, die sich zugunsten der FSA ins Territorium der Regimearmee von Präsident Baschar al-Assad langsam, aber stetig vorschiebt.
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22. April 2013 · Kommentare deaktiviert für „Gefolgsleute Ghadhafis arbeiten unbehelligt als Richter und Staatsanwälte – Das libysche Justizsystem hat sich seit Ghadhafis Sturz kaum verändert“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

nzz 22.04.2013:

„Fehlende Reformen im libyschen Justizsystem

Gefolgsleute Ghadhafis arbeiten unbehelligt als Richter und Staatsanwälte

Das libysche Justizsystem hat sich seit Ghadhafis Sturz kaum verändert. Eine Reform aber ist notwendig, um einen Rechtsstaat aufzubauen und die Selbstjustiz der Milizen zu bekämpfen. Laut der International Crisis Group betreiben bewaffnete Gruppen in Libyen immer noch eigene Gefängnisse, in denen angebliche Gefolgsleute Ghadhafis ohne rechtliche Grundlage festgehalten, gefoltert oder gar umgebracht werden. Als Grund für diese Selbstjustiz nennt ein Bericht der Organisation unter anderem die fehlenden Reformen und das tiefe Misstrauen gegenüber dem heutigen Justizapparat .[…]

Bericht der International Crisis Group:

http://www.crisisgroup.org/
icg libya 2013 04

12. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: Empfehlungen der ICG (International Crisis Group), 11.04.2013 · Kategorien: Mali · Tags: ,

„[…] A focus on terrorism alone also risks distracting from the north’s real problems. The roots of the crisis lie much more in corruption and bad governance than they do in the terrorist threat, the Tuareg issue or even the north-south divide. […] The most important and immediate challenge for regional organisations and the UN is to align their positions on the political process. First, they must convince the MNLA that its interests are best served by renouncing its armed struggle and discussing how its representatives and supporters can participate in a dialogue on the north’s real problems. Secondly, they should persuade Bamako that it should not impose so many pre-conditions on talks – such as, for instance, requiring the MNLA to immediately disarm – that it closes the door to dialogue, or even discrete contacts, with MNLA representatives.[…]“

ICG (International Crisis Group): Mali: Security, Dialogue and Meaningful Reform. Africa Report N°201 11 Apr 2013

http://www.crisisgroup.org/en/regions/africa/west-africa/mali/201-mali-security-dialogue-and-meaningful-reform.aspx

04. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Syrien: Ein Viertel der Bevölkerung auf der Flucht · Kategorien: Syrien · Tags: , ,

„Neue Uno-Zahlen: Ein Viertel aller Syrer sind auf der Flucht

Die Uno meldet erschreckende Zahlen: Wegen des Bürgerkriegs in Syrien mussten schon vier Millionen Menschen ihr Zuhause verlassen. Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen, die ins Ausland geflohen sind.

Damaskus – Nach zwei Jahren Bürgerkrieg in Syrien ist nach neuen Schätzungen der Vereinten Nationen rund ein Viertel der Bevölkerung auf der Flucht. Allein innerhalb des Landes gebe es derzeit rund vier Millionen Betroffene, erklärte eine Sprecherin des Uno-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR). Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen Syrer, die angesichts der anhaltenden Gewalt ins benachbarte Ausland geflohen sind. […]“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/uno-ein-viertel-der-syrer-mittlerweile-auf-der-flucht-a-892630.html

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