22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Sea-Eye übernimmt Rettungsschiff »Dignity 1« · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , ,

Sea-Eye

Das Projekt Sea-Eye hat heute einen neuen Meilenstein erreicht:

Das Rettungsschiff »Dignity 1«, bisher im Besitz der spanischen Sektion von »Ärzte ohne Grenzen«, wird ab sofort in Regie von Sea-Eye eingesetzt und bereits in den nächsten Wochen zu seinem ersten Einsatz aufbrechen.

Das Team an Bord der Dignity 1 besteht aus bis zu 18 Mitgliedern, darunter auch medizinisches Fachpersonal. Das Schiff (Baujahr 1973) ist 50 Meter lang, 12 Meter breit und hat eine Gross Tonnage von 648. Es bietet im Notfall Kapazitäten für 300 Menschen.

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20. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „NGOs’ migrant rescue role comes under Italian spotlight“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Libya Herald | 19.02.2017

By Alessandra Bocchi

Italy is looking more closely at the role of privately-funded rescue operations that have been plucking migrants from the seas off Libya and into the possibility that there may be collusion between smugglers and some of the rescuers.

A Sicilian prosecutor has told the news agency AFP that the cost and sophistication of the rescue operations had attracted attention.

“There is an abnormal proliferation of NGOs [Non-Government Organisations] operating “ said Carmelo Zuccaro, Catania’s prosecutor, “I’m not talking about the big, prestigious organisations, but all the small ones that seem to have sophisticated hardware, such as drones.”

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17. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen NGO’s im Mittelmeer · Kategorien: Italien · Tags: , ,

ANSA | 17.02.2017

Migranti: inchiesta pm Catania su Ong

Atti conoscitivi dopo denuncia Frontex di contatti con scafisti

(ANSA) – CATANIA, 17 FEB – La Procura di Catania ha aperto un’inchiesta conoscitiva sugli interventi in mare per soccorrere migranti da parte di Ong nel Canale di Sicilia. Lo scrive Repubblica citando il procuratore Carmelo Zuccaro che al quotidiano spiega: „vogliamo capire chi c’è dietro tutte queste organizzazioni umanitarie che sono proliferate in questi ultimi anni, da dove vengono tutti questi soldi che hanno a disposizione e soprattutto che gioco fanno“. Per questo, aggiunge, „insieme a Frontex e alla Marina militare stiamo cercando di monitorare queste Ogn che hanno dimostrato di avere una grande disponibilità finanziaria“. „E‘ ovvio – sottolinea Zuccaro – che non mettiamo in discussione organizzazioni umanitarie di chiara fama“. Secondo un rapporto di Frontex all’Ue ai migranti „verrebbero date chiare istruzioni prima della partenza sulla direzione da seguire per raggiungere le imbarcazioni Ong“, le cui navi spesso si spingerebbero vicino la costa libica come dei ‚taxi‘, ipotizzando presunti „contatti con scafisti“. (ANSA).

14. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „From Idomeni to Strasbourg: Refugees demand their right to have rights at the ECtHR“ · Kategorien: EU · Tags: , ,

ECCHR | 12.02.2017

European Court of Human Rights examines push-backs to Idomeni

The European Court of Human Rights (ECtHR) in Strasbourg is examining the large-scale collective expulsions of refugees from the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM) to the border camp Idomeni in Greece in March 2016. To this end, the ECtHR communicated the complaints of eight applicants from Syria, Iraq and Afghanistan to the Macedonian government.

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14. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Kritik von Amnesty International: EU-Türkei-Abkommen „unrechtmäßig“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags:

Handelsblatt | 14.04.2017

Verstoß gegen internationales Recht: So bewertet Amnesty International das Abkommen der EU mit der Türkei, Bootsflüchtlinge wieder zurückzunehmen. Die Menschenrechtsorganisation kritisierte die schlechten Bedingungen.

Amnesty International zeigt sich entsetzt über die Folgen des EU-Flüchtlingsabkommens mit der Türkei und warnt dringend vor ähnlichen Vereinbarungen mit Ländern wie Libyen, Sudan oder Niger. „Es ist in extremem Maße unehrlich, dass europäische Politiker den EU-Türkei-Deal als Erfolg loben, während sie die Augen vor den unerträglich hohen Kosten für jene verschließen, die unter den Konsequenzen leiden“, erklärte Menschenrechtsorganisation am Dienstag.

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13. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: „Amnesty International dokumentiert Folter“ · Kategorien: Mittelmeerroute, Tunesien · Tags: , ,

DLF | 13.02.2017

Amnesty International wirft tunesischen Sicherheitskräften Folter und Misshandlungen vor.

In einem neuen Bericht beklagt die Organisation zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, darunter körperliche Gewalt und willkürliche Festnahmen. Auch der Kampf gegen den Terrorismus rechtfertige keine Foltermethoden, die an die Zeiten der Herrschaft des früheren Präsidenten Ben Ali erinnerten. So habe es durch die neue Gesetzgebung in einigen Bereichen Fortschritte gegeben, doch gelte das nicht für Menschen, denen Terrorismus vorgeworfen werde, wobei dieser Begriff sehr vage gefasst sei. Unter anderem dokumentiert Amnesty International Schläge, Elektroschocks und Schlafentzug sowie sexuellen Missbrauch in Gewahrsam oder bei Hausdurchsuchungen.

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13. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Größte rechtswidrige Zwangsabschiebung“ · Kategorien: andere Länder · Tags: , ,

Wiener Zeitung | 13.02.2017

Laut Human Rights Watch ist UNO mitschuld an Massenabschiebung von Afghanen.

Kabul/Genf. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat den Vereinten Nationen vorgeworfen, an der erzwungenen Rückkehr Hunderttausender afghanischer Flüchtlinge aus Pakistan in ihr vom Krieg zerrüttetes Heimatland mitschuld zu sein.

Das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) habe zu rechtswidrigen Methoden der pakistanischen Behörden nicht nur geschwiegen, sondern auch das Rückführungs-Programm afghanischer Flüchtlinge aktiv vorangetrieben, hieß es in einem am Montag veröffentlichten 77-seitigen Bericht. Das UNHCR habe so sein Mandat, Flüchtlinge zu schützen, aufgekündigt und die Rechtsbrüche Pakistans unterstützt. Damit mache es sich mitschuldig.

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12. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU and Italy migration deal with Libya draws sharp criticism from Libyan NGOs“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Libya Herald | 10.02.2017

By Alessandra Bocchi.

Twelve Libyan non-governmental organisations (NGOs) have issued a joint statement criticising the EU’s latest migrant policy as set out at the Malta summit a week ago as well as the Italy-Libya deal signed earlier which agreed that migrants should be sent back to Libya and repartiated voluntarily from there. Both represented a fundamental “immoral and inhumane attitude” towards migrants, they said. International human rights and calls had to be respected.

The NGOs include the Libyan Organisation for Development in Benghazi, the Independent Organization for Human Rights in Misrata and the Human Rights Solidarity Organisation in Tripoli,

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07. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Arzt über Flüchtlingslager in Libyen: „Es sind Orte voller Gewalt“ · Kategorien: EU, Libyen · Tags: ,

taz | 07.02.2017

Misshandlungen und Vergewaltigungen: Arjan Hehenkamp von Ärzte von Grenzen berichtet von grauenhaften Zuständen in libyschen Lagern.

Christian Jakob

taz: Herr Hehenkamp, Médecins Sans Frontières (MSF) ist eine der wenigen Nichtregierungsorganisationen, die Zugang zu den Internierungslagern für Flüchtlinge in Libyen haben. Wie muss man sich die Situation dort vorstellen?

Arjan Hehenkamp: Wir arbeiten in sieben dieser Lager. Wie viele es insgesamt gibt, weiß niemand. Es sind keine Internierungseinrichtungen, wie man sie in Europa kennt, sondern verlassene Lagerhäuser oder Fabrikgebäude. In der Regel sind dort mehrere Hundert Menschen eingesperrt. Teils wurden sie in Libyen festgenommen, weil sie keine Papiere haben, teils wurden sie auf dem Weg nach Europa abgefangen und wieder zurückgebracht.

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26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: EU-Geld erreicht Flüchtlinge nicht · Kategorien: Balkanroute, EU, Griechenland · Tags: ,

Quelle: DW | 26.01.2017

Obwohl die EU immer wieder Millionen zur Verfügung stellt, um Flüchtlingen auf den griechischen Inseln zu helfen, leiden die Menschen vor Ort Not. Politiker schieben sich die Schuld gegenseitig in die Schuhe.

Vor wenigen Tagen hat Dimitris Avramopoulos, EU-Kommissar für Inneres und Migration, die Insel Lesbos besucht. Der Grund für seinen Besuch: Aufgrund einer Kältewelle lagen große Teile Griechenlands unter einer Schneedecke und damit auch die Flüchtlingslager. Aus dem reichsten Kontinent der Erde sah man auf einmal Fotos von Flüchtlingen, darunter Kinder, alte Menschen und Menschen mit Behinderung, die in dünne Decken gehüllt in ihren Zelten Schutz vor Minustemperaturen suchten. Dabei hatte einige Tage zuvor Griechenlands Migrationsminister Ioannis Mouzalas noch verkündet: „Weder Flüchtlinge noch Migranten müssen frieren“.

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