20. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für „Mallorca nimmt Open-Arms-Schiff auf“ · Kategorien: Italien, Spanien · Tags: ,

Tagesschau 19.07.18

Das Open-Arms-Rettungsschiff, das eine Überlebende und zwei verstorbene Flüchtlinge an Bord genommen hat, kann Mallorca ansteuern. Zuvor hatte die NGO abgelehnt, in Italien anzulanden. Grund sind Äußerungen des Innenministers.

Das Rettungsschiff „Astral“ einer spanischen Hilfsorganisation mit einer geretteten Frau und zwei Leichen an Bord wird am Samstag auf Mallorca erwartet.

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14. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Open Arms auf dem Weg zurück Richtung Libyen · Kategorien: Italien, Libyen, Spanien · Tags: ,

Nachdem das spanische NGO-Schiff Open Arms eine Woche im Hafen von Barcelona gelegen, hat es nun wieder Fahrt Richtung Libyen aufgenommen, obwohl unklar ist, welche Folgen die Schließung der Häfen durch Italien und Malta für die weitere Seenotrettung durch NGO-Boote bedeutet.

Internazionale | 13.07.2018

La Open Arms torna in mare e fa rotta verso la Libia

Annalisa Camilli, giornalista di Internazionale

Dopo una settimana nel porto di Barcellona, in serata la nave umanitaria spagnola Open Arms tornerà a fare rotta verso la Libia, nonostante il governo italiano e quello maltese abbiano deciso di chiudere i porti alle navi che soccorrono le imbarcazioni di migranti in difficoltà. Rispetto a qualche mese fa, tuttavia, i soccorritori non sanno cosa aspettarsi.

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13. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Debatte um Seenotrettung: Leben oder sterben lassen? · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , ,

taz | 12.07.2018

In der „Zeit“ wird diskutiert, ob Schiffsbrüchige gerettet werden dürfen – mit halben Wahrheiten und kruden Vergleichen. Ein Faktencheck.

Christian Jakob

Im letzten Jahr, da waren diese Stimmen wie ein Wetterleuchten, weit draußen über den Rändern der politischen Landschaft. Sie blitzen hervor, von da, wo über den „NGO-Wahnsinn“ geredet wurde. Bei der FPÖ zum Beispiel oder bei der AfD. In der Mitte waren sie noch kaum zu erkennen. Sie wurden überlagert von einer Übereinkunft: Dass nicht falsch sein kann, was Menschen vor dem Tod bewahrt.

Jetzt ist es anders. Die Stimmen, die das Retten falsch finden, sind an anderen Orten zu hören. In der neuen Zeit hieß es am Donnerstag: „Oder soll man es lassen?“. Der Titel des „Pro und Contra“ über die Legitimität des Tuns privater Retter war über ein Bild gedruckt, das eine Gruppe Schiffbrüchiger im Meer zeigt, denen ein junger Man Rettungswesten zuwirft. Später änderte die Redaktion in der digitalen Version die Überschrift in „Gut? Oder nur gut gemeint?“.

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11. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Film über Seenotretter: Wie Abiturienten losfuhren, um Flüchtlinge zu retten · Kategorien: Mittelmeer, Termine · Tags: , ,

Spiegel Online | 11.07.2018

Sie haben Tausende Menschen vor dem Ertrinken bewahrt, doch nun geraten die Aktivisten von „Jugend Rettet“ ins Visier der Justiz. Regisseur Michele Cinque dokumentiert ihr Scheitern an der Migrationspolitik.

Von Katharina Schipkowski

Hastig, auf allen vieren, klettern zwei Frauen, die Röcke klitschnass, zu den beiden Jungs auf das Rettungsschlauchboot. „Meine Schwester, ihr müsst noch meine Schwester holen!“, ruft die eine. Die beiden jungen Männer umarmen sie: „Wir lassen niemanden zurück.“ Dann fahren sie zur Iuventa, dem Mutterschiff, um ein größeres Schlauchboot zu holen und die restlichen Schiffbrüchigen zu retten, die auf einem Gummiboot ohne Benzin auf dem Mittelmeer treiben.

Der italienische Regisseur Michele Cinque hat die Crew der Iuventa, dem umgebauten Fischkutter der deutschen NGO „Jugend rettet“, über ein Jahr lang begleitet. Der Film erzählt die Geschichte von einem Dutzend junger Menschen – ihrem Idealismus und ihrem Scheitern an der politischen Realität:

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11. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Berlin: Demo gegen das Sterben im Mittelmeer · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Seebrücke: Solidarität mit den zivilen Seenotrettern

© Adrienne Gerhäuser, Version Berlin

10. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Spendenaktionen für Seenotrettung: „Es braucht jetzt neue Schiffe“ · Kategorien: Deutschland, Mittelmeer · Tags: ,

taz | 09.07.2018

Um Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer zu retten, braucht es Schiffe. Deutsche Fernsehmoderatoren rufen nun zum Spenden auf.

Charlotte Köhler

629 Menschen sind im Juni im Mittelmeer ertrunken. Hunderte Tote, in nur einem Monat. Kein Schiff privater Hilfsorganisationen befindet sich momentan auf See. Der Grund: Die Schiffe dürfen den Hafen nicht verlassen. Auch das Suchflugzeug „Moonbird“ der Organisation „Sea-Watch“ hat keine Starterlaubnis. Die Rettungscrews sind bereit zu helfen, aber mittellos. Die NGOs benötigen Geld, um neue Schiffe chartern zu können.

Tausende gingen in den letzten Tagen auf die Straßen, protestierten gegen die Behörden und gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung. Ihre Stimme ist ein Zeichen für mehr Humanität. Auch Prominente ziehen mit und nutzen ihre Popularität, um Spendengelder zu sammeln und Aufmerksamkeit zu wecken. So jetzt auch ProSieben-Ikone Klaas Heufer-Umlauf.

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06. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge im Mittelmeer: Das Sterben geht weiter – Video · Kategorien: Mittelmeer, Video · Tags: , ,

Zeit Online | 05.07.2018

Weniger Menschen flüchten in die EU, dennoch fordern Politiker verschärfte Maßnahmen an den Grenzen. Flüchtlingshelfer warnen vor noch mehr Toten. Ein Überblick im Video

Von Sven Wolters

05. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Aquarius stellt Seenotrettung vorläufig ein · Kategorien: EU, Malta · Tags:

Das Boot von SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen suspendiert die Rettungsmissionen im Mittelmeer vorläufig, während die erste Gruppe der Migranten der Lifeline, die beschlagnahmt im Hafen von Malta liegt, die Insel Richtung Frankreich verlassen hat. Der Europarat bezeichnet die Arbeit der NGOs als entscheidend, sie dürfe nicht behindert werden.

La Repubblica | 05.07.2018

Migranti, l’affondo sui diritti umani del Consiglio d’Europa: “Ong cruciali, non ostacolarle”. Ma l’Aquarius ferma le operazioni

L’imbarcazione di Sos Mediterranée e Msf per il momento sospende le missioni di soccorso nel Mediterraneo, mentre il primo gruppo di migranti della Lifeline, sotto sequestro a Malta, lascia l’isola diretto in Francia. Il Consiglio d’Europa contro le politiche migratorie degli Stati: „Basta con la retorica ostile, il numero di nuovi arrivati è diminuito“.

di ALESSANDRA ZINITI

La Aquarius resta ferma al porto di Marsiglia dove è approdata qualche giorno fa per uno scalo tecnico, costretta a una lunghissima rotta per la chiusura dei porti a Malta e in Italia anche per il rifornimento. Per il momento le missioni di soccorso nel Mediterraneo sono sospese. „A causa dei recenti sviluppi politici che impediscono alle navi delle Ong di salvare vite in mare – spiegano i vertici di Sos Mediterranee che gestisce la nave in team con Medici senza frontiere – siamo costretti a prenderci un po‘ di tempo per valutare la situazione. Torneremo in mare prima possibile“.

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05. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Barcelona: Hier sind sie willkommen · Kategorien: Spanien · Tags: , ,

Zeit Online | 04.07.2018

Während Europa sich abschottet, nimmt Barcelona schiffbrüchige Migranten auf. Die Ankunft der „Open Arms“ feiert die Stadt als Signal gegen die EU-Flüchtlingspolitik.

Eine Reportage von Julia Macher, Barcelona

Als am frühen Morgen die Skyline von Barcelona zu sehen ist, springt Tagnabou Elvis auf, klatscht in die Hände und singt auf Englisch: „Ich bin froh, in Barcelona leben zu dürfen.“ Der Mann mit den kurzen Zöpfchen ist einer von 60 Menschen, die das Rettungsschiff der spanischen Organisation Open Arms vor der libyschen Küste aufgenommen hat und die jetzt innerhalb von 30 Tagen in Spanien Asyl beantragen können oder weiterreisen werden – ähnlich wie die Flüchtlinge der Aquarius im Juni.

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02. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für After the Aquarius: Spain ill-equipped to deal with new arrivals · Kategorien: Spanien · Tags:

The Guardian | 02.07.2018

Happy scenes in Valencia have been followed by relentless task of coping with new arrivals 

When it finally crawled into Valencia on a hot Sunday morning two weeks ago, the Aquarius rescue ship and the 630 people it had pulled from the waters off the Libyan coast were met by 400 interpreters, almost 2,000 Red Cross workers and a huge banner reading: “Welcome home” in five languages.

Also there, drawn by the latest irresistible visual metaphor for Europe’s migration crisis, were hundreds of journalists from across the continent and beyond. Word had it there was at least one member of the media for each of the rescued people.

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